Literaturhaus, Vortragssaal
Vortrag
Die deutsch-italienischen Beziehungen seit dem Zweiten Weltkrieg sind von einer erheblichen Asymmetrie geprägt, deren Ursachen teils von den beiden Ländern selbst zu verantworten sind, teils aber auch in kaum beeinflussbaren europa- oder geopolitischen Umständen liegen. Letztlich müssen die italienischen Bemühungen um Gleichberechtigung als gescheitert gelten. Dass davon in den letzten Jahren kaum noch die Rede ist, ist eine Folge der europapolitischen Interesselosigkeit der deutschen Regierungen. Umso bedeutsamer ist es, dass die wirtschaftlichen, wissenschaftlichen, kulturellen und anderen Begegnungen enger sind als je und die Kontakte im Alltag eine früher nicht für möglich gehaltene Dichte erreicht haben.
Als Referent konnten wir Herrn Prof. Dr. Christof Dipper gewinnen, emeritierter Professor für Neuere und Neueste Geschichte am Institut für Geschichte der Technischen Universität Darmstadt.
Veranstalter Società Dante Alighieri Darmstadt e.V.