Geschichte des John-F.-Kennedy-Hauses

Das fünfgeschossige ehemalige Verwaltungsgebäude wurde als US-Residence-Office 1951 von Peter Grund errichtet und 1953 als Amerika-Haus in Betrieb genommen. Unter anderem war es bis 1998 Sitz der Deutsch-Amerikanischen Gesellschaft, zu der eine öffentliche Bibliothek amerikanischer Literatur gehörte. Ab 1954 arbeiteten dort auch unterschiedliche städtische Ämter und Einrichtungen. Das Gebäude wurde 1965 nach dem ermordeten amerikanischen Präsidenten in John-F.-Kennedy-Haus umbenannt. Es beherbergt noch heute eine Reihe von Kulturinstitutionen vorwiegend mit literarischem Schwerpunkt.

Der Bau steht wegen seiner besonderen Architektursprache mit tradierten und restaurativen Stilelementen der 1930er und 1940er Jahre sowie der Einbeziehung moderner neuer Stilelemente unter Denkmalschutz.

Das Literaturhaus

Seit 1995 gibt es in Darmstadt ein Literaturhaus unter städtischer Trägerschaft mit Domizil im John-F.-Kennedy-Haus. Mit dem Frühjahrsprogramm 2010 wurden organisatorische Veränderungen vorgenommen, die das besondere Profil des Hauses unterstützen.

So zeichnet sich das Literaturhaus Darmstadt zum einen durch ein anspruchsvolles Veranstaltungsprogramm aus, zum anderen will es literatur- und kulturinteressierte Menschen aller Generationen ansprechen. Neben den klassischen Lesungen finden auch Schreibwerkstätten für Nachwuchsliteraten sowie Vorträge, Ausstellungen und Konzerte statt.

Die literarischen Veranstaltungen im Literaturhaus sind wichtiger Teil der städtischen Literaturförderung und der Literaturvermittlung. Darüber hinaus erweitern die Bereiche Musik, Kunst, Philosophie und Fotografie das kulturelle Spektrum des Literaturhauses.

Drei Säulen bestimmen die Aktivitäten des Literaturhauses Darmstadt; das Hauptprogramm mit literarischen Veranstaltungen, das Zentrum junge Literatur mit Textwerkstatt und Lesebühne und das Gesamtprogramm der literarischen und kulturellen Vereine und Institutionen im Literaturhaus.

Koordiniert werden die Veranstaltungen des Literaturhauses vom Literaturhausbüro. Das Literaturhaus insgesamt ist dem Eigenbetrieb Kulturinstitute der Wissenschaftsstadt Darmstadt unter der Leitung von Prof. Dr. Ludger Hünnekens zugeordnet.

"Hauptprogramm" nennen sich die von Rainer Vollmar und Adrienne Schneider organisierten Lesungen im Frühjahr und im Herbst. Vollmar und Schneider halten auch die Kontakte zu den Initiativen des Haues und initiieren Kooperationsveranstaltungen, die ein breites Publikum ansprechen sollen. Die Abende stellen sie nicht nach Neuerscheinungen, sondern nach Themen zusammen, die sich mit der politischen, sozialen und literarischen Aktualität befassen. Bei den Vorstallungen im Auditorium kann die lesefreudige Besucherin und der lesefreudige Besucher, Bücher der lesenden Autorinnen und Autoren erwerben und signieren lassen.

Der Büchertisch wird ausgerichtet vonLiteraturhaus Auditorium 1

Buchhandlung Lesezeichen
Liebfrauenstraße 69
64289 Darmstadt
www.lesezeichen-darmstadt.de

 

 

Knipskarte DINlang Seite 1

 

Gutschein / Knipskarte

Verschenken Sie ein Literaturerlebnis!

Mit einem Gutschein in Form einer Knipskarte für 30 Euro erhält der oder die Beschenkte freien Eintritt zu fünf  Veranstaltungen.  Der Gutschein dient am Veranstaltungsabend als Ticket, allerdings nur bei Lesungen aus dem Hauptprogramm des Literaturhauses – in der Programmübersicht www.literaturhaus-darmstadt.de farbig unterlegt.


Bitte beachten Sie, dass Sie sich rechtzeitig vor dem Veranstaltungsbesuch über die Homepage www.literaturhaus-darmstadt.de oder  unter T 06151 13 3338 anmelden müssen. Bei ausverkauften Veranstaltungen besteht ohne vorherige Anmeldung kein Anspruch auf Einlass.

Die Knipskarte kann auf Rechnung unter info@literaturhaus-darmstadt.de bestellt werden oder bar an der Abendkasse gekauft werden. Unsere Knipkarte bekommen Sie auch bei der Buchhandlung Lesezeichen und im Museumsshop.

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