Di., 30. April, 19:00 Uhr

Literaturhaus, Vortragssaal

Buchvorstellung, Lesung

Eintritt 6 €, ermäßigt 4 €

Westend

Martin Mosebach

Ein Roman von Kommerz und Liebe, von Intrige und Vergeblichkeit und ein Epos vom Verfall einer Stadt und ihrer Gesellschaft im Wirtschaftsboom der Republik.

Martin Mosebachs Roman Westend spielt in einer Zeit voller Umbrüche, geprägt von den Nachwehen des Krieges, aber auch vom aufkommenden Wirtschaftswunder. In Buddenbrook’scher Manier lässt der Büchner-Preisträger eine ganze Epoche deutscher Nachkriegsgeschichte lebendig werden: Spekulanten und Kunsthändler, Müllsammler, Hausfrauen und Putzfrauen, die letzten Vertreter Altfrankfurter Bürgerlichkeit und ein jugendliches Liebespaar, das an den Sünden der Väter trägt und sie zu überwinden lernt. Ein fabelhaftes Epos über die Verwandlung einer städtischen Gesellschaft in den Aufbaujahren der Bundesrepublik und ein Hauptwerk Martin Mosebachs, das an Aktualität nichts eingebüßt hat.

Martin Mosebach, 1951 geboren, lebt in Frankfurt am Main. Er wurde u.a. mit dem Heimito von Doderer-Preis, dem Großen Literaturpreis der Bayerischen Akademie, dem Kleist-Preis, mit dem Georg-Büchner-Preis sowie 2015 mit der Goetheplakette ausgezeichnet. 

Moderation: Martin Maria Schwarz, Literaturredakteur und -kritiker bei hr2-Kultur

Veranstalter Literaturhaus Darmstadt

In Kooperation mit

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