Do., 20. September, 19:00 Uhr

Literaturhaus, Vortragssaal

Gespräch, Lesung

Eintritt frei, Spenden willkommen

„Jetzt ist das Grauen immer in mir“ Victor Klemperers Tagebücher 1933 - 1945

Informationen und Lesung mit Karlheinz Müller und Horst Schäfer

Sowohl in seinem 1947 erstmals erschienenen „LTI. Lingua Tertii Imperii. Die Sprache des Dritten Reiches“ als auch besonders auf den ca. 1500 Seiten seiner Tagebücher („Ich will Zeugnis ablegen bis zum letzten“, Berlin, Aufbau-Verlag 1995) erweist sich Victor Klemperer (1881-1960), Rabbinersohn und bedeutender Romanist, als genauer Chronist seiner Zeit, der die Schrecken des Alltags festhält, und als Kulturgeschichtsschreiber der gegenwärtigen Katastrophe. Seine Frau bewahrte ihn als „Arierin“ vor der Deportation. Seine heimlich geschriebenen Tagebücher waren Teil seiner Überlebensstrategie und gehören zu den bleibenden Zeugnissen deutscher Geschichte und Kultur.

Gemeinschaftsveranstaltung von Elisabeth-Langgässer-Gesellschaft und Gesellschaft zur Pflege und Verbreitung deutschsprachiger jüdischer Dichtung e.V. mit der Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit e. V.

Veranstalter Elisabeth-Langgässer-Gesellschaft e. V.

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