Do., 16. September, 19:00 Uhr

Literaturhaus, Vortragssaal

Lesung, Vortrag

Eintritt frei, um Spenden wird gebeten

„Espenbaum, dein Laub blickt weiß ins Dunkel. Meiner Mutter Haar ward nimmer weiß“ Erinnerung an Paul Celan (23. 11. 1920 Czernowitz – 20. 4. ? 1970 Paris

Vortragende: Karlheinz Müller und Horst Schäfer

Die Liste der Buchtitel zu dem Erinnerungsjahr 2020 für Paul Celan ist lang und zeigt, daß er nach wie vor als einer bedeutendsten deutschsprachigen Lyriker des 20. Jahrhunderts gilt. Sein Gedicht „Todesfuge“ entwickelte, losgelöst vom Autor, ein Eigenleben. Es wurde zum meistzitierten, -diskutierten und –rezipierten lyrischen Kunstwerk des 20. Jahrhunderts in deutscher Sprache.

Geboren wurde Paul Celan als Paul Antschel als Sohn deutschsprachiger Juden. Seine Eltern wurden von den Nazis ermordet. Ab 1948 lebte er als freier Schriftsteller, Dozent und Übersetzer in Paris. Um den 20. April 1970 suchte er den Tod in der Seine.

Veranstalter Elisabeth-Langgässer-Gesellschaft und Gesellschaft zur Pflege und Verbreitung deutschsprachiger jüdischer Dichtung e. V. und Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit e. V.

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