Mi., 25. September, 19:00 Uhr

Literaturhaus, Vortragssaal

Gespräch, Lesung

Eintritt frei, Spenden willkommen

„Es ist nicht zulässig zu vergessen, es ist nicht zulässig zu schweigen“ (Primo Levi, 1955)

Erinnerung an Primo Levi (21. 7. 1919 – 11. 4. 1987) anläßlich seines 100. Geburtstages

Primo Levi , geboren 1919 in Turin, studierte Chemie. Als Mitglied der Resistenza wurde er 1943 verhaftet und 1944 nach Auschwitz deportiert. 1945 kehrte er nach Italien zurück und arbeitete bis 1977 in der chemischen Industrie. 1987 beging er in Turin Suicid – weil er die Last des Erlebten nicht mehr zu ertragen vermochte.

Sein Bericht „Ist das ein Mensch?“ über die elf Monate in Auschwitz erschien zwar bereits 1947, doch es dauerte Jahre,  bis er um die ganze Welt ging; ins Deutsche wurde das Buch erst 1961 übersetzt, im Jahr des Eichmann-Prozesses.

„Levi erzählte auf eine Weise von Leben und Sterben im Konzentrationslager, das jeder emotionalen Beteiligung entbehrte: mit der Sachlichkeit des Naturwissenschaftlers, der er war.

Gerade diese Kühle macht seine Schilderungen nahezu unerträglich und zugleich unbezweifelbar“, schrieb Andreas Platthaus in einer Rezension von Primo Levis Buch „So war Auschwitz“ (2017), das viele bislang unveröffentlichte Texte enthält.

Außer seinen Erinnerungen an Auschwitz schrieb Levi auch Gedichte, Erzählungen und Essays.

Veranstalter Elisabeth-Langgässer-Gesellschaft e. V.

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