Hauptprogramm – Literaturhaus Darmstadt

Aktuelles Programmheft

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Alle Veranstaltungen des Literaturhauses finden – sofern nicht anders vermerkt – im Vortragssaal des Darmstädter „John-F.-Kennedy-Hauses“, Kasinostraße 3, jeweils um 19 Uhr statt. Eintritt 6 Euro (ermäßigt 4 Euro).

Renate Feyl:
"Lichter setzen über hellem Grund"

Di., 14. Februar, 19 Uhr

Renate Feyl beleuchtet in ihrem neuen Roman das Leben der bedeutendsten Porträtmalerin des 18. Jahrhunderts Elisabeth Vigée-Lebrun und entführt den Leser in das Paris der Französischen Revolution, in ein Europa des Umbruchs und in die Welt der Farben. Sie erzählt von einer faszinierenden Frau, die in bewegten Zeiten ihre Unabhängigkeit bewahrt hat und in ihren Bildern einen neuen, freien Gesellschaftston anschlägt: Sie malt die Schönen, die Reichen und die gekrönten Häupter und ist am Ende des 18. Jahrhunderts der glamouröseste Star der europäischen Kunstszene.

Renate Feyl ist nicht nur Historikerin sondern auch Schriftstellerin, die ihren Figuren Leben einhaucht. Sie wurde in Prag geboren, studierte Philosophie und lebt als freie Schriftstellerin in Berlin. Sie beschäftigt sich in ihren Romanen und Essays hauptsächlich mit bedeutenden Frauengestalten der deutschen Literaturgeschichte des 18. und frühen 19. Jahrhunderts.

Moderiert wird der Abend von Dr. Stephanie Hauschild, die Ihre Doktorarbeit über die Malerin schrieb und die Lesung mit zahlreichen Bildern der Künstlerin begleitet. Eine Kooperation von „Luise-Büchner-Bibliothek“ und Literaturhaus.

Zudem: Eröffnung der 7. Ausstellung der „Darmstädter Tage der Fotografie“ von Nora Bibel „Heimat – Quê Hu’o’ng“. Die Künstlerin ist anwesend.

Eintritt 6 €, ermäßigt 4 €

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Adriana Altaras:
"Titos Brille"

Di., 28. Februar, 19 Uhr

Die Schauspielerin und Regisseurin Adriana Altaras führt ein ganz normales chaotisches und unorthodoxes Leben in Berlin. Mit zwei fußballbegeisterten Söhnen, einem Ehemann, der ihre jüdischen Neurosen stoisch erträgt, und mit einem ewig nörgelnden, stets liebeskranken Freund. Alles bestens also – bis ihre Eltern sterben und sie eine Wohnung erbt, die seit 40 Jahren nicht mehr ausgemistet wurde. Fassungslos kämpft sich die Erzählerin durch kuriose Hinterlassenschaften, bewegende Briefe und uralte Fotos. Dabei kommen nicht nur turbulente Familiengeheimnisse ans Tageslicht. Auch die Toten reden von nun an mit und erzählen ihre eigenen Geschichten...

Eine außergewöhnliche Familiengeschichte, die ihre Spuren quer durch Europa und das bewegte 20. Jahrhundert zieht – um wieder in der Gegenwart anzukommen und eine ebenso kluge wie hellsichtige Zeitdiagnose zu liefern. Unwiderstehlich witzig, anrührend und unvergesslich.

Eine Kooperation von „Luise-Büchner-Bibliothek“, Literaturhaus und Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit.

Adriana Altaras wurde 1960 in Zagreb geboren, 1964 Umzug nach Italien, ab 1967 Schulbesuch abwechselnd in Deutschland und Italien. Sie studierte Schauspiel an der Berliner Hochschule der Künste und an der New York University und ist seit 1983 in zahlreichen Filmen für Kino und Fernsehen zu sehen. Seit den 90er Jahren inszeniert Adriana Altaras zudem regelmäßig an deutschen Schauspiel- und Opernhäusern.

Eintritt 6 €, ermäßigt 4 €

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Wilfried F. Schöller:
"Döblin"

Di., 6. März, 19 Uhr

Wilfried F. Schoeller legt die erste umfassende Biographie über Alfred Döblin vor, den großen „Unbekannten“ der Literaturgeschichte Deutschlands, der mit „Berlin Alexanderplatz“ einen der wichtigsten Romane des 20. Jahrhunderts schrieb, sich aber nie aus Thomas Manns Schatten befreien konnte. Das Werk zeigt einen Menschen, der als Arzt und Künstler, als Jude und Katholik, als Patriot und Sozialist in die Tragödien des 20. Jahrhunderts hineingezogen wurde. Schoeller macht deutlich, was es in Döblins gigantischem erzählerischem Kosmos noch zu entdecken gibt.

Es werden Original-Tondokumente zu hören sein. Moderiert wird der Abend von Dr. Martin Lüdke.

Wilfried F. Schoeller, 1941 in Illertissen geboren, ist Literaturkritiker und Professor für Literatur des 20. Jahrhunderts, Literaturkritik und Medien an der Universität Bremen. Er arbeitete lange Jahre beim Hessischen Rundfunk und publizierte u.a. Monographien über Heinrich Mann, Michail Bulgakow und Oskar Maria Graf, dessen Gesamtwerk er herausgab. Seit 2002 ist er Generalsekretär des P.E.N.-Zentrums Deutschland. Er lebt in Frankfurt am Main und Berlin.

Eintritt 6 €, ermäßigt 4€

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Michael Kumpfmüller:
"Die Herrlichkeit des Lebens"

Di., 13. März, 19 Uhr

Überlebensgroß ist der Mythos Franz Kafka, dessen Nachruhm als Schriftsteller scheinbar mit einem weithin unglücklichen Leben erkauft wurde. Doch nun wirft Michael Kumpfmüller ein helles, fast heiteres Licht auf den berühmten Dichter und zeichnet liebevoll und diskret einen Menschen, der in seinem letzten Lebensjahr die große Liebe in Dora Diamant findet und sein Leben in die Hand nimmt, bevor es dafür zu spät ist.

Aus dieser wahren Geschichte macht Michael Kumpfmüller einen feinsinnigen, behutsamen und kenntnisreichen Liebesroman. Kafkas Tagebücher, seine Briefe und letzten Texte kennt er genau und webt sie zart in die Erzählung ein. Aber ebenso sehr widmet er sich Doras Sicht, dem Blick der verliebten jungen Frau auf ihren rätselhaften, sterbenden Mann. Und so gelingt ihm eine tief anrührende Parabel über das Leben und die Liebe, das Schreiben und den Tod.

Michael Kumpfmüller, geboren 1961 in München, lebt als Schriftsteller in Berlin. Im Jahr 2000 debütierte er mit dem viel diskutierten OstWestRoman „Hampels Fluchten“. 2003 folgte das zweite Buch „Durst“ nach einem wahren Kriminalfall, 2008 der Gesellschaftsroman „Nachricht an alle“, der mit dem AlfredDöblinPreis ausgezeichnet wurde.

Eintritt 6 €, ermäßigt 4 €

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Thomas Meinecke:
"Punk, Pop, Poetry"

Do., 15. März, 19:30 Uhr Kunsthalle Darmstadt

Das Literaturhaus Darmstadt und die Centralstation veranstalten in Kooperation mit dem Hessischen Landesmuseum Darmstadt und der Kunsthalle Darmstadt: Lesung im Rahmen der Ausstellung „Schlachtpunk. Malerei der Achtziger Jahre“.
Support: DJ Chromo

Düsseldorf, Königsallee: Menschen, die sich Justin Timberlake, Josephine Baker und Serge Gainsbourg nennen, flanieren über das Trottoir. Sie sind Lookalikes, haben sich bei einschlägigen Agenturen registrieren lassen und sind damit beschäftigt, ihre Ähnlichkeit mit diesen Berühmtheiten produktiv zu machen. Sie haben Affären miteinander und kommunizieren vorzugsweise elektronisch mit Hilfe sozialer Netzwerke (deren Jargon sich diesem Roman einschreibt).

In Verbindung mit der Malerei des Punks ergeben sich aus Meineckes Roman noch weitere Dimensionen postmoderner Interpretationsspielräume und damit der Sound unserer Gegenwart.

Thomas Meinecke wurde am 1955 in Hamburg geboren. Ab 1977 in München lebend, wurde er dort Musiker in der 1980 von ihm mitgegründeten Band Freiwillige Selbstkontrolle (FSK) und RadioDJ. Er veröffentlichte mehrere Romane und Erzählungen und gilt als einer der profiliertesten Autoren zur Populär- und Subkultur.

VVK 8,40 €/AK 9 €
Keine Ermäßigung möglich

Einlass 19 Uhr

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Jan Koneffke:
"Die sieben Leben des Felix Kannmacher"

Di., 20. März, 19 Uhr

„Man verfolgt diesen glänzend erzählten Lebensweg nicht ohne Rührung, und es ist eines jener Bücher, deren letzte Kapitel man besonders langsam liest, weil man den Abschied von dieser Geschichte hinauszögern möchte.“ (Johannes Breckner, Darmstädter Echo)

Im Herbst 1934 wird Felix Kannmacher vom Pianisten Victor Marcu aus dem Deutschen Reich geschmuggelt und erhält in Bukarest eine neue Identität. Als Johann Gottwald wird er die ›Kinderfrau‹ von Marcus Tochter Virginia, bei der er sich schnell als großer Geschichtenerzähler beliebt macht. Als die Freundschaft zwischen beiden enger wird, entlässt ihn der eifersüchtige Vater, und plötzlich ist Kannmacher ganz allein in einem fremden Land. Und so schlägt er sich unter falschem Namen durch: als Kellner im größten Kasino von Bukarest, er arbeitet als Sekretär für die Nazis und versteckt sich in einem Kloster im Karpatenland.

„Die sieben Leben des Felix Kannmacher“ ist ein historisches Schelmenstück, ein Hohelied auf die Liebe und ein berührendes Künstlerepos zugleich.

Jan Koneffke wurde 1960 in Darmstadt geboren. Er studierte Philosophie und Germanistik in Berlin und verbrachte nach einem VillaMassimoStipendium sieben Jahre in Rom. Heute lebt er als Schriftsteller, Publizist und Übersetzer in Wien und Bukarest.

Eintritt 6 €, ermäßigt 4 €

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Matthias Kneip:
"Reise in Ostpolen"

Di., 27. März, 19 Uhr

In seinem neuen Buch „Reise in Ostpolen. Orte am Rand der Mitte“ hat sich der Schriftsteller und Publizist Matthias Kneip erneut auf Entdeckungsreise ins Nachbarland begeben, um dort einzigartige Orte sowie interessante Menschen, deren Lebensläufe typisch für die Region sind, im östlichem Grenzgebiet aufzuspüren. Menschen und Orte, deren Bedeutung häufig größer sind als ihre Bekanntheit. Wer vermutet dort schon die Wiege des Erfinders der Kunstsprache „Esperanto“, die ersten Erdölförderungsanlagen der Welt oder die eindrucksvolle Flusslandschaft eines „polnischen Amazonas“? Seine Begegnungen mit Orten dieser ebenso faszinierenden wie entlegenen Region Europas beschreibt Kneip in einfühlsamen literarischen Essays, die mit Bildern untermalt werden.

Matthias Kneip, 1969 in Regensburg geboren, arbeitet als wissenschaftlicher Mitarbeiter am renommierten Deutschen PolenInstitut in Darmstadt. Außerdem ist er als Schriftsteller, Publizist und Polenreferent tätig. Durch seine mehrfach ausgezeichneten Publikationen hat er sich als Kulturvermittler in beiden Ländern, Polen und Deutschland, einen Namen gemacht. 2011 wurde er mit dem renommierten „Kulturpreis Schlesien“ des Landes Niedersachsen ausgezeichnet. Er lebt in Regensburg und Darmstadt.

Eintritt 6 €, ermäßigt 4 €

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Buch des Monats:
Überraschungsgast

Di., 17. April, 19 Uhr

Alle vier Wochen zeichnet die Darmstädter Jury ein „Buch des Monats“ aus – eine Tradition seit nunmehr fast sechzig Jahren. Hingewiesen wird damit auf Verschollene und Vergessene, auf unversehens aus dem Dunkel aufgetauchte Bücher, auf Lebenszeugnisse aus jener Ferne, wo Bestseller nicht zuhause sind, auf jüngere und ausländische Autoren. Dabei wird ein großes Feld bedacht. Romane und Lyrik, Sachbücher, Autobiographien und Briefwechsel finden die gleiche ungeteilte Aufmerksamkeit. Die Entscheidungen beziehen sich vorwiegend auf die Peripherie des Marktes: auf Bücher, die es schwerer haben als andere, das Interesse von Kritik und Lesern zu finden. „Die kleinen Signale, die wir setzen können, sind als Impulse der Unvoreingenommenheit, der Neugier, der Zuneigung für literarische Souveränität zu verstehen. Unsere Empfehlungen sollen in dieser Hinsicht nützlich sein. Vor allem anderen aber sind sie als Liebeserklärungen an einen Reichtum zu verstehen, den es nur in der Literatur gibt.“ (Wilfried F. Schoeller für die Jury)

Vorgestellt wird an diesem Abend in Gespräch und Lesung einer der ausgezeichneten Autoren. Noch wird nicht verraten, um wen es sich bei diesem Überraschungsgast handelt.

Eintritt 6 €, ermäßigt 4 €

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Alice Schwarzer:
"Lebenslauf"

Mo., 23. April, 20 Uhr Centralstation

Wie ist Alice Schwarzer die geworden, die sie ist? Und vor allem: Wer ist sie überhaupt? Diesen Fragen geht die Autorin und Frauenrechtlerin jetzt in ihrem autobiografischen Buch „Lebenslauf“ auf den Grund.

Es gibt wohl kaum eine Person des öffentlichen Lebens in Deutschland, die über Jahrzehnte in einem solchen Übermaß Bewunderung und Aggressionen erfahren hat und erfährt wie Alice Schwarzer. Sie ist die Stimme in Deutschland für die Rechte der Frauen. Zugleich ist sie eine der herausragendsten Journalistinnen und Essayistinnen des Landes, Autorin zahlreicher Bestseller und Blattmacherin. Ihre Leidenschaft, ihre Konfliktfähigkeit und ihr kämpferischer Elan sind Legende.

In dieser Autobiografie erfahren wir, was die Wurzeln und Prägungen von Alice Schwarzer sind und wie sich daraus die Motive ihres Lebens entwickelt haben.

„Who the fuck is Alice?“, übertitelte die Süddeutsche Zeitung eine Besprechung zu einer Lesung in München. Wir alle werden es an diesem Abend von einer leidenschaftlichen Autorin erfahren.

Eintritt 15 € /11 €
Tickets über: www.centralstation-darmstadt.de

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Ralf Rothmann:
"Shakespeares Hühner"

Di., 8. Mai, 19 Uhr

Ralf Rothmann präsentiert uns seine jüngsten Erzählungen. Er schildert dramatische oder auch beglückende Wendepunkte im Leben seiner Figuren,ob es nun um den Selbstbetrug eines sterbenden Stasi-Beamten, um eine missratene Orgie an der Ostsee oder um das Wiedererwachen einer Liebe in einem japanischen Kloster geht: Dank der Genauigkeit seiner Beobachtung, dank seines Humors und seiner Empathie bringt Rothmann uns Biografien näher, die uns – bei aller Banalität – auch nach der Lesung noch lange begleiten werden. Wie sagt es die junge Gitarristin Fritzi: „Verglichen mit den Sorgen und Nöten von Shakespeares finsteren Gestalten sind wir eigentlich nur Hühner oder? Shakespeares Hühner. Wir machen ein unglaubliches Gegacker um lauter Kram – Prüfungen, Lockenstäbe, Handymarken, Geld –, und wissen insgeheim doch alle, dass es nicht das Wahre ist. Dass nichts das Wahre sein kann hinterm Hühnerdraht.“

Ralf Rothmann wurde 1953 in Schleswig geboren und wuchs im Ruhrgebiet auf. Nach der Schule machte er eine Maurerlehre, arbeitete mehrere Jahre auf dem Bau und danach in verschiedenen Berufen, unter anderem als Drucker, Krankenpfleger und Koch. Er lebt seit 1976 in Berlin und gilt heute als einer der wichtigsten deutschsprachigen Autoren.

Kooperationsprojekt mit dem Festival „Literaturm“ der Stadt Frankfurt

Eintritt 6 €, ermäßigt 4 €

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Maja Haderlap:
"Engel des Vergessens"

Di., 15. Mai, 19 Uhr

Zu Beginn von Maja Haderlaps Roman ist die Ich-Erzählerin ein kleines Mädchen: Sie erzählt vom kargen Alltag in der Abgeschiedenheit der Kärntner Berge, von der dominanten Großmutter und dem schwierigen Verhältnis zwischen Vater und Mutter. Sie beobachtet ihre Umgebung genau und erfährt durch ihren unvoreingenommenen kindlichen Blick die Geschichte der Kärntner Slowenen im 20. Jahrhundert. Nur langsam begreift sie die Zusammenhänge: Die Großmutter wurde von den Nationalsozialisten deportiert und überlebte das Konzentrationslager, der Vater schloss sich noch als Kind den Partisanen im Wald an. Diese geschichtlichen Ereignisse beeinflussen das Leben in der vermeintlichen Abgeschiedenheit noch heute, was sich in den Kriegen um die Auflösung Jugoslawiens manifestiert. Die Ich-Erzählerin muss als junge Frau lernen, die Vergangenheit zu überwinden und in ein eigenes Leben aufzubrechen. Maja Haderlap erzählt die Geschichte eines Mädchens und einer Familie. Aber darin steckt auch die Geschichte eines ganzen Volkes.

Maja Haderlap, geb. 1961 in Eisenkappel/Železna Kapla (Österreich), studierte Theaterwissenschaft und Germanistik an der Universität Wien. Sie war von 1992 bis 2007 Chefdramaturgin am Stadttheater Klagenfurt und lebt dort seit 2008 als freie Schriftstellerin.

Eintritt 6 €, ermäßigt 4 €

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Peter Bichsel liest zur Ausstellung
"Zweckraum - Ikone Industrie"

Di., 12. Juni, 19 Uhr

18 Uhr Führung in der Kunsthalle
19 Uhr Lesung im Literaturhaus

Peter Bichsel löst sein Versprechen ein, seine Lesung die er im Herbst absagen musste, nachzuholen. Er ist zu Gast bei einer weiteren Gemeinschaftsveranstaltung Literatur trifft Kunst. In diesem Fall Zweckraum – Ikone Industrie. Lassen wir uns überraschen, welche Texte Peter Bichsel uns dann an dem Abend präsentieren wird. Bichsel erzählt in seinen Geschichten von Erfahrenem, Gehörtem, Vermutetem, vom Alltag all jener, die er auf seinen Wegen und in seiner Beiz trifft. Von Menschen, die uns in seinen Erzählungen so nahe kommen, dass wir uns selbst immer wieder begegnen.

Peter Bichsel, am 24. März 1935 in Luzern geboren, war Lehrer. Er heiratete die Schauspielerin Therese Spörri († 2005) und ist Vater einer Tochter und eines Sohnes. Er ist seit 1985 Mitglied der Akademie der Künste in Berlin und korrespondierendes Mitglied der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung in Darmstadt. Bichsel lebt in Bellach bei Solothurn.

Eine Veranstaltung in Kooperation mit der Kunsthalle Darmstadt
www.kunsthalledarmstadt.de

Eintritt 6 €, ermäßigt 4 €

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