Gesamtprogramm – Literaturhaus Darmstadt

Das Gesamtprogramm umfasst die Veranstaltungen der Vereine im Literaturhaus und der Kooperationspartner.

Wandrers Nachtlied
Vortrag: Kurt Drawert, Darmstadt


Mi., 15. Januar, 19:45 Uhr Literaturhaus, Vortragssaal

Weiß man über Goethes Gedichte nicht bereits gar zuviel? Das hier vorgestellte hochberühmte , scheinbar simple und verständliche Gedicht gibt uns jedoch immer noch Rätsel auf.

Eintritt frei

Darmstädter Goethe-Gesellschaft e. V.
Telefon: 06151-9699188
E-Mail:
darmstaedter-goethegesellschaft@web.de

Programmübersicht

Wie geschieht Wiedergeburt („Neugeburt“) nach buddhistischem Verständnis?
Referent: Prof. Dr. Klaus Jork
Forum Literatur und Philosophie der Deutsch-Indischen Gesellschaft




Do., 16. Januar, 19 Uhr Literaturhaus, Vortragssaal

Viele Menschen wünschen sich, dass sie nach dem Tod weiterexistieren. Das Akzeptieren von Vergänglichkeit fällt schwer: Wozu hat man dann das ganze Leben lang an sich gearbeitet, sei es in egoistischer oder auch altruistischer Orientierung? Verschiedene Vorstellungen über „das Leben nach dem Tod“ schaffen aber mehr Verwirrung, als dass sie Hilfe anbieten. Prof. Klaus Jork wird uns mit den Vorstellungen der „Neugeburt“ im frühen Buddhismus vertraut machen.

Der Eintritt ist frei. Spenden sind willkommen.

Deutsch-Indische Gesellschaft Darmstadt-Frankfurt e. V.
Internet:
www.dig-darmstadt.de
Auskunft bei Prof. Dr. Klaus Jork, Tel. 06103-52368,
jork@em.uni-frankfurt.de

Programmübersicht

„Na, leben Sie mal n paar hundert Jahre“
Arno Schmidt zum 100. Geburtstag

Sa., 18. Januar, 19 Uhr Literaturhaus, Vortragssaal

Von September 1955 bis November 1958 wohnten Arno Schmidt (18. 1. 1914 – 3. 6. 1979), seine Frau Alice und Katze Purzel in der Inselstraße 42 in Darmstadt. Hier entstanden die „Geschichten aus der Inselstraße“, „Tina oder über die Unsterblichkeit“, „Goethe und einer seiner Bewunderer“, „Die Gelehrtenrepublik“ und viele „Nachtprogramme“ für den Rundfunk, hier wurden Bekanntschaften, Freund- und Feindschaften geschlossen (Eberhard und Gotthelf Schlotter, Ernst Kreuder, Georg Hensel, Heinz Winfried Sabais) und schließlich war Arno Schmidt froh, „Darmstadt in der Barbarei“ mit einem Häuschen in Bargfeld tauschen zu können, denn: „Lieber tot in der Heide als lebendig in Darmstadt.“ (Brief an Helmut Heißenbüttel).

Freuen Sie sich auf einen abwechslungsreichen und vergnüglichen Abend, den Peter Benz, Karlheinz Müller, Dagmar Müller und Horst Schäfer gestalten.

Eintritt frei.

Elisabeth-Langgässer-Gesellschaft e. V. Darmstadt
c/o Karlheinz Müller
Telefon 06155/64271
und Gesellschaft Hessischer Literaturfreunde e. V. Darmstadt

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Führung durch die Ausstellung „Der Weibliche Blick"

So., 19. Januar, 11 Uhr
Do., 30. Januar, 19:30:00 Uhr
So., 9. Februar, 11 Uhr
Do., 20. Februar, 19:30:00 Uhr
Literaturhaus, Kunst Archiv im 1. OG

Führung durch die Ausstellung „Der Weibliche Blick - Vergessene und verschollene Künstlerinnen in Darmstadt 1880-1930"

Eintritt: 5 Euro
Für Mitglieder des Kunst Archiv Darmstadt e.V.und der Luise-Büchner-Gesellschaft frei,
Spenden willkommen

Kunst Archiv Darmstadt e. V
Claus K. Netuschil
Telefon: 06151-291619
E-Mail: info@kunstarchivdarmstadt.de

Internet: www.kunstarchivdarmstadt.de

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Europäische Spuren in Indien
Bildvortrag von Klaus Wolff
Mittwoch-Treff der Deutsch-Indischen Gesellschaft


Mi., 22. Januar, 19 Uhr Literaturhaus, Vortragssaal

Ein Blick auf die Geschichte Indiens zeigt, dass das Land bis zur Unabhängigkeit im Jahre 1947 kontinuierlich von fremden Mächten regiert wurde. Waren es in der ersten Hälfte des zweiten nachchristlichen Jahrtausends islamische Herrscher (Afghanistan, Usbekistan), kamen danach europäische Mächte zum Zug.

Alle (Portugal, Frankreich und vor allem Großbritannien) haben dem Land Indien ihren Stempel aufgedrückt. Sichtbar ist dies vor allem in der Architektur Indiens, aber auch in anderen Bereichen, wie Verwaltung, Schulwesen, Infrastruktur und vielem mehr. Der Abend bietet einen Blick in die Vergangenheit, ohne die Indien von heute nicht denkbar ist.

Der Eintritt ist frei. Spenden sind willkommen.

Deutsch-Indische Gesellschaft Darmstadt-Frankfurt e. V.
Internet:
www.dig-darmstadt.de
Auskunft bei Andreas Fiorino, Tel. 06152-54675,
a.fiorino@online.de

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Akademie im Gespräch: Der richtige Stallgeruch zählt
Do., 23. Januar Literaturhaus, Vortragssaal

Michael Hartmann, Professor für Soziologie an der TU Darmstadt, enttarnte den Mythos von den Leistungseliten und wies nach, welche Rolle die Herkunft aus Großbürgertum und gehobenem Bürgertum auch heute noch bei der Vergabe wichtiger Posten in Wirtschaft und Politik spielt.

Moderation: Petra Neuman-Prystaj und Heidrun Bleeck, Akademie 55plus

Eintritt frei

Akademie 55plus e. V.
Tel. 06151-9515557
Internet: 
www.aka55plus.de 

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Neujahrskonzert der Chopin-Gesellschaft mit Jonathan Plowright
Sa., 25. Januar, 19 Uhr Literaturhaus, Vortragssaal

Von Presse und Publikum für seine Musikalität und phänomenale Technik gefeiert, ist der britische Pianist, Jonathan Plowright, ein gefragter Solist auf den internationalen Konzertpodien in Rezitalen, Kammermusik und als Gast führender Orchester.

"Wie erfüllend ist es doch, ein Klavierspiel von solch untadeliger musikalischer Aufrichtigkeit und ehrfurchtgebietender Größe zu hören ... es ist sicher keine Übertreibung zu sagen, dass - wenn man dieses Spiel für die Beurteilung zugrunde legt - wir es hier mit einem der besten lebenden Pianisten zu tun haben" ('Gramophone). Für die Chopin-Gesellschaft spielt Plowright ein Rezital mit Werken von Bach-Busoni, Brahms (Sonate Nr. 2), Paderewski und Chopin.

Eintritt: € 15,- (mit Büffet) und € 12,-

Chopin-Gesellschaft in der Bundesrepublik Deutschland e.V.
Internet: www.chopin-gesellschaft.de
Jill Rabenau, Tel. 06151 315760

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Philosophischer Salon
Leitung: PD Dr. Ute Gahlings u. Sabine Köhler

So., 26. Januar, 15-18 Uhr
So., 23. Februar, 15-18 Uhr
So., 30. März, 15-18 Uhr
Mi., 30. April, 19-21 Uhr
So., 25. Mai, 15-18 Uhr
So., 29. Juni, 15-18 Uhr
Literaturhaus, Textwerkstatt, 3.OG

Der im November 2011 eröffnete Philosophische Salon am Institut für Praxis der Philosophie knüpft unter veränderten gesellschaftlichen Bedingungen an die Tradition der europäischen Salons an und will die persönliche Begegnung zwischen Menschen aus dem gesellschaftlichen Leben, aus Philosophie, Wissenschaft, Kunst und Politik fördern.

Der Philosophische Salon findet zu wechselnden Themen bei Tee/Kaffee und Kuchen/Gebäck jeden letzten Sonntag im Monat von 15 bis 18 Uhr im Literaturhaus der Stadt Darmstadt statt (Nebeneingang, IPPh, 3. Stock). Im April wird der Salon am 30.4. (Walpurgisnacht) abends nur für Frauen veranstaltet; im Juli ist Sommerpause. Die jeweils aktuellen Themen werden auf der Website und über einen Email-Verteiler bekannt gegeben.

Zugang über Eingang Ost - bitte bei IPPh e. V. klingeln

Unkostenbeitrag: 10 €, ermäßigt 7 €
Das IPPh akzeptiert den REGIO als Zahlungsmittel (www.darmstadt.der-regio.de).

Institut für Praxis der Philosophie e.V. (IPPh) Darmstadt
Philosophischer Salon
Kontakt: PD Dr. Ute Gahlings, 0 61 50 / 55 4 50
info@gahlings.de www.ipph-darmstadt.de

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17. Bibliotheksgespräch in der Alexander-Haas-Bibliothek:
Die Triers, eine jüdische Familie in Darmstadt.

Di., 28. Januar, 18 Uhr Literaturhaus, Alexander-Haas Bibliothek, 2. OG

Am Beispiel der Familie Trier, die seit dem 18. Jahrhundert hier ansässig war,  soll aufgezeigt werden, wie eine jüdische Familie über 200 Jahre in Darmstadt lebte und sich entfaltete und wie ihre Mitglieder die wirtschaftliche und soziale Entwicklung der Stadt mitgestalteten, bis sie in der Zeit des Nationalsozialismus vertrieben oder ermordet wurden.

Vorbereitung: Michaela Rützel

Eintritt frei
Zugang über Eingang Ost - bitte klingeln

Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit e. V.
Alexander-Haas-Bibliothek
Telefon: 06151-5208107
E-Mail: info@alexander-haas-bibliothek.de
Internet: www.alexander-haas-bibliothek.de

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Die Darmstädter Textwerkstatt feiert 15 jähriges Bestehen
und bittet zur Buchpremiere der Anthologie "Kasinostraße 3" ...

Di., 28. Januar, 19:30 Uhr Literaturhaus, Vortragssaal

 

Moderation:
Kurt Drawert und Martina Weber

Musik:
Gudrun Lang-Eurisch (Kontrabass) und Matthias Schubert (Klavier)

Wir wollen feiern: 15 Jahre Darmstädter Textwerkstatt. Buchpremiere der Anthologie „Kasinostraße 3 - 15 Jahre Darmstädter Textwerkstatt“, erschienen im Leipziger poetenladen Verlag. Mit Lesungen von Autorinnen und Autoren der Anthologie, einem Werkstattgespräch mit dem Verleger Andreas Heidtmann aus Leipzig, dem Geschäftsführer des Darmstädter Förderkreises Kultur und ehemaligen Oberbürgermeister Peter Benz sowie dem Heidelberger Literaturkritiker und Publizisten Michael Braun: Wozu (noch) Literatur? – Vom Bedeutungswandel der Literatur im Medienzeitalter.

Die Textwerkstatt bedankt sich für die Förderung der
Anthologie bei der Merck’schen Gesellschaft für Kunst
und Wissenschaft e. V.

Eintritt frei

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Ausstellung "Bescheidene Helden" von Katharina Mouratidi
Portraits von Trägerinnen und Träger des "Alternativen Nobelpreises"

Di., 4. Februar - So., 20. April Literaturhaus, Vortragssaal

Eröffnung am 04.02.14 um 18 Uhr

Bescheidene Helden porträtierte die Fotografin Katharina Mouratidi Trägerinnen und Träger des Right Livelihood Award. International bekannt als der „Alternative Nobelpreis“ ehrt er seit 1980 Menschen und Initiativen, die herausragende Lösungen für die dringendsten Probleme unserer Zeit entwickelt haben und für deren Umsetzung streiten. Der Preis gilt weltweit als eine der wichtigsten Auszeichnungen für persönlichen Mut und sozialen Wandel.

Alle Porträtierten haben – auf ganz individuelle Weise – Möglichkeiten gefunden, den überwältigenden Herausforderungen unserer Zeit zu begegnen. Ihr Mut, ihre Entschlossenheit und ihre Kreativität angesichts scheinbar unlösbarer Aufgaben ermuntern uns alle dazu, sich für die eigenen Überzeugungen einzusetzen.

Ein zentrales ästhetisches Element der Porträts ist die Replik eines Rokoko-Salonsessels, Symbol für ein vergangenes feudales Herrschaftssystem, das in An­spielung auf unsere Gegenwart Macht, Prunk und Reichtum verkörpert. Bescheiden platzieren sich die Trägerinnen und Träger des „Alternativen Nobelpreises“ darauf, die im Kontrast dazu für Aufbruch und Wandel stehen.

Das Buch zur Ausstellung ist 2012 im Kehrer-Verlag erschienen.

Katharina Mouratidi, geboren 1971, arbeitet als freischaffende Fotografin und Künstlerin in Berlin. Ihre Arbeiten wurden europaweit publiziert, sie sind in zahlreichen Sammlungen vertreten und waren bereits in vielen Einzel- und Gruppenausstellungen weltweit zu sehen, darunter: Rheinisches Landesmuseum Bonn, Palau Robert (Spanien), FotoFest Houston (USA), George Eastman House (USA), Lianzhou Photography Festival (China). Seit 2009 unterrichtet Katharina Mouratidi an verschiedenen Einrichtungen, darunter der Ostkreuz­schule für Fotografie sowie die Kunsthochschule Berlin. 2011 hatte sie dort eine Gastprofessur. 2013 wurde die Fotografin zum Mitglied der DGPh berufen.

Eine Ausstellung in Kooperation mit der Gesellschaft für Humanistische Fotografie
www.humanistischefotografie.de

Darmstädter Tage der Fotografie e. V.
Telefon: 06151-271608
E-Mail:
info@dtdf.de
Internet: www.dtdf.de 

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Lesebühne
Abschlusslesung der Darmstädter Textwerkstatt 2012/2013

Mi., 5. Februar, 19:30 Uhr Literaturhaus, Vortragssaal

Es lesen: Sandra Ade (Mühltal); Gesine Görge-Bartsch (Groß-Umstadt); Tanja Höfling (Großostheim); Desireé Leiprecht (Hamburg); Ute-Barbara Schilly (Darmstadt); Birgit Schulz (Frankfurt am Main); Beatrice Strohschneider (Wiesbaden) und Julia Wörle (München).
Vorstellung der neuen Teilnehmer und der Merck-Stipendiaten 2014.

Die Lesebühne ist eine Veranstaltungsreihe der Darmstädter Textwerkstatt und stellt am jeweils ersten Mittwoch im Monat zwei Autoren mit ihren Arbeiten vor. Die Veranstaltung hat Werkstattcharakter und bietet neben der Präsentation der Diskurs.

Moderation: Kurt Drawert

Eintritt frei

Zentrum junge Literatur
Kurt Drawert
Telefon: 06151-133904
E-Mail:
kurt.drawert@darmstadt.de

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„Herrenclub Moderne – Warum die Kunstgeschichte umgeschrieben werden muss“
Vortrag von Julia Voss

Do., 6. Februar, 19:30 Uhr Literaturhaus, Kunst Archiv im 1. OG

Die vielfach ausgezeichnete Journalistin Julia Voss, vor kurzem in Darmstadt geehrt mit dem Luise Büchner-Preis für Publizistik 2013, hat sich in zahlreichen Artikeln und Essays mit der Kunst von Frauen und ihrem Stellenwert in der Kunstgeschichte auseinandergesetzt. Im Rahmen der aktuellen Ausstellung „Der Weibliche Blick“ geht sie der Frage nach, was aus den vielen malenden, zeichnenden und bildhauenden Frauen der Moderne geworden ist – und warum sie bis heute in der Kunstgeschichte und im Kunstbetrieb eine so geringe Rolle spielen.

Eintritt: 6 Euro, für Mitglieder des Kunst Archivs und der Luise Büchner-Gesellschaft frei

Kunst Archiv Darmstadt e.V.
Tel. 06151 / 291619
E-Mail: info@kunstarchivdarmstadt.de
Internet: www.kunstarchivdarmstadt.de

Die Veranstaltung wird gemeinsam mit der Luise Büchner-Gesellschaft durchgeführt.

 

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Konzert für Klassische Gitarre und Film aus der Reihe "Faszinierendes Bulgarien"
Sa., 8. Februar, 18:30 Uhr Literaturhaus, Vortragssaal

Klassische Gitarre, Interpreten: Kalin Yanchev, Juan Felipe Avila Dallos, Franciel Monteiro, Chen Zhang aus der Akademie für Tonkunst Darmstadt präsentieren:

Henry Purcell (1659-1695) - Fantasia IX
Phillip Houghton (*1954) - Black Opal, Water Opal, White Opal
Leo Brouwer (*1939) - Acerca del cielo, el aire y la sonrisa

Danach geht es weiter mit einem Vortrag und einem Film aus der Reihe „Faszinierendes Bulgarien“ unter der Motto wenig bekannte landschaftliche und kulturelle Sehenswürdigkeiten in Bulgarien.

Eintritt: 5 €

Deutsch-Bulgarische-Gesellschaft e. V.
Telefon: 069-856371 
E-Mail: nadinbuese@hotmail.com
Internet: www.dbgd.de

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Akademie im Gespräch: Freiheit! Gleichheit! Brüderlichkeit!
Mo., 10. Februar, 18 Uhr Literaturhaus, Vortragssaal

Christian Suhr, Gründer und künstlerischer Leiter der BüchnerBühne in Riedstadt-Leeheim, spricht über seine Theaterprojekte in der BüchnerBühne und an den Kammerspielen in Darmstadt.

Moderation: Karin Poetsch 

Eintritt frei 

Akademie 55plus e. V.
Tel. 9515557
E-Mail:
info@aka55plus.de
Internet: 
www.aka55plus.de 
Verantwortlich für die Reihe „Aka im Gespräch“: Heidrun Bleeck, Tel. 715374

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„Wer franzet und britet“-
Goethes Gedanken zu Europa
Vortrag : Peter Benz


Mi., 12. Februar, 19:45 Uhr Literaturhaus, Vortragssaal

Goethe, der miterlebte wie eine ganze Weltordnung umgestürzt und das alte Europa zersplitterte, zeigt doch bereits für Europa den Weg in eine neue Welt. Mit seinem West-östlichen Divan setzt er auf die wechselseitige Öffnung der Kulturen, nicht auf die der Nationen.

Eintritt frei

Darmstädter Goethe-Gesellschaft e. V.
Telefon: 06151-9699188
E-Mail:
darmstaedter-goethegesellschaft@web.de

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Jazzkonzert mit Kàroly Binder
Do., 13. Februar, 19:30 Uhr Literaturhaus, Vortragssaal

Károly Binder, Jazzpianist, Komponist, Hochschullehrer an der Franz-Liszt Musikakademie in Budapest Ist einer der besten ungarischen Jazzpianisten mit weltweitem Ansehen. Als Solist bewegt er sich im Bereich der unkonventionellen Ausdrucksformen und der Improvisation. Unter seiner Mitwirkung sind mehr als 60 Alben mit den Musikern John Tchical , Theo Jörgensmann, Ramesh Shotham und vielen ungarischen Spitzenkräften des Jazz, entstanden. Seine Kompositionen sind von der ungarischen Volksmusik oder ihren Transformationen, die auch die Musik Bartóks und Kodálys bestimmen, geprägt. Es sind über 100 Klavier- Kammer- und Orchesterwerke und 62, Film und Bühnenmusiken.

Eintritt 8 €

DUG Darmstadt e.V.
Helene Breining
06151-60 61 23
E-Mail: info@dug-darmstadt.de
Internet: www.dug-darmstadt.de

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Reinhard Jirgl
"Büchner-Preisträger über Büchner"
Büchnerpreisträger 2010

Di., 18. Februar, 19 Uhr Literaturhaus, Vortragssaal

Moderation: Helmut Böttiger

Unter dem assoziationsreichen Titel „Dichtung, bisweilen, ist ein blutiges Geschäft“, den Ernst Jandl seiner Büchner-Preisrede 1984 voranstellte, sprechen an mehreren Abenden Büchner-Preisträger über „ihren“ Georg Büchner und lesen aus Büchners Werken. Es wird über Büchner-Bilder und -Deutungen diskutiert oder auch darüber, was das Interesse an diesem Autor heute entzünden könnte. Die Reihe findet statt im Rahmen der großen Landesausstellung „Georg Büchner – Revolutionär mit Feder und Skalpell“ in Darmstadt.
Dieser Abend mit Reinhard Jirgl ist der vierte und letzte aus dieser Reihe.

Veranstalter:
Deutsche Akademie für Sprache und Dichtung,
Literaturhaus Darmstadt,
Institut Mathildenhöhe,
Centralstation

Eintritt 6 €, ermäßigt 4€
Kartenverkauf an der Abendkasse
oder online

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Frühlingserwachen und Finissage!
So., 2. März, 11-15 Uhr Literaturhaus, Kunst Archiv im 1. OG

Wie jedes Jahr begrüßen wir nach der Winterpause den Frühling im Kunst Archiv mit einem Treffen der Kunst- und Kulturschaffenden, den Kulturvermittlern in öffentlichen und privaten Institutionen und Vereinen und allen Kunstinteressierten in und um Darmstadt. Gleichzeitig wird das Ende unserer großen und erfolgreichen Frauenausstellung „Der Weibliche Blick“ gefeiert. Neben kurzen Reden und einem kleinen Imbiss begleitet ein spannungsreiches literarisches und musikalisches Programm den Tag.

Eintritt frei

Kunst Archiv Darmstadt e.V.
Tel. 06151 / 291619
E-Mail: info@kunstarchivdarmstadt.de
Internet: www.kunstarchivdarmstadt.de

Programmübersicht

Lesebühne
Mi., 5. März, 19:30 Uhr Literaturhaus, Vortragssaal

Lesungen der Preisträger des Literaturwettbewerbes zur Buchmesse im Ried. Die Preisträger des vergangenen Jahres stellen sich in Darmstadt vor. Es lesen: Arnd Bauer; Klaus Brunn; Anja Massoth; Annette Wieners und Monika Böss. Es moderieren die Juroren René Granacher und Ralf Schwob sowie die Lyrikerin Martina Weber.

Die Lesebühne ist eine Veranstaltungsreihe der Darmstädter Textwerkstatt und stellt am jeweils ersten Mittwoch im Monat zwei Autoren mit ihren Arbeiten vor. Die Veranstaltung hat Werkstattcharakter und bietet neben der Präsentation der Diskurs.

Eintritt frei

Zentrum junge Literatur
Kurt Drawert
Telefon: 06151-133904
E-Mail:
kurt.drawert@darmstadt.de

Programmübersicht

Salotto letterario in bibliotheka
Niccolò Ammaniti: Stimme der jugendlichen Seele.

Do., 6. März, 19:30 Uhr Literaturhaus, Vortragssaal

Italienisch-deutsche Lesung mit Giulia Cipressi-Hoheisel und Isabel Göhl
Mit Unterstützung des Club Culturale Italiane ESOC

Eintritt frei

Società Dante-Alighieri, Comitato di Darmstadt e.V.
Herr Dr. Hans Lentz
E-Mail: Info@dante-darmstadt.de

Programmübersicht

Brot und Rosen - Literarisch-musikalischer Nachmittag für Frauen und Männer
So., 9. März, 16-18 Uhr Literaturhaus, Vortragssaal

Musik: Petra Bassus (Gesang) und Marcella Hagenauer (Gitarre)

Literatur: Katja Behrens, Ursula Teicher-Maier, Iris Welcker-Sturm, Barbara Höhfeld, Sigrid Schütrumpf

Eintritt: 6 €, für die Mitglieder der Luise Büchner-Gesellschaft frei

Gemeinsame Veranstaltung mit dem Frauenbüro Darmstadt

Luise Büchner-Gesellschaft e. V.
Tel.: 06151/599 788
E-Mail: luisebuechner@aol.com
AnsprechpartnerIn: Agnes Schmidt 06150 4687

Programmübersicht

Jüdische Satiren - ein literarisch-musikalischer Abend
mit Burkhard Engel, Cantaton Theater, Lesung und Rezitation, Gitarre und Gesang

Mo., 10. März, 19:30 Uhr Literaturhaus, Vortragssaal

Alle Satiriker brauchen ein besonderes Gespür dafür, die Paradoxien des Lebens aufzuspüren und zu beschreiben. Unter jüdischen Autoren scheinen besonders viele mit dieser delikaten Fähigkeit begabt zu sein. Treffsicher, geistvoll und ironisch über eigene und fremde Schwächen lachen zu können – das unterhält und hilft dabei manche Kränkung zu parieren oder wenigstens zu ertragen.
Das traditionelle jüdische Leben, bezogen auf die Schrift und die Herausforderung sie richtig auszulegen, bot immer schon die Chance, den Geist zu schulen, mit hintergründigen Interpretationen und Differenzierungen, ja mit Widersprüchen umzugehen.
Doch auch das bürgerliche, nichtreligiöse, aufgeklärte Leben bietet genug Stoff für Satiren, ob es um das Leben eines Schriftstellers geht oder um die Liebe.

Die Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Darmstadt e.V. lädt zu einer vergnüglichen Begegnung mit Satiren jüdischer Autoren ein.

Nähere Informationen zum Interpreten und zu seinem Tourneeplan unter: www.burkhard-engel.de

Eintritt: 6 €, ermäßigt 4 €; Kartenverkauf an der Abendkasse

Gesellschaft für Christlich- Jüdische Zusammenarbeit Darmstadt e.V.
Telefon (06151) 5 208 107
E-Mail:  info@christenundjuden-darmstadt.de
Internet: www.christenundjuden-darmstadt.de

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Michael Krüger
im Gespräch mit Angelika Klüssendorf

Di., 11. März, 19 Uhr Literaturhaus, Vortragssaal

Marcel Reich-Ranicki nannte ihn einmal den wohl einzigen deutschen Verleger von Rang, der trotz seines immensen Erfolges keine Feinde habe. Aus dem Messetagebuch von Michael Krüger in der FAZ vom Oktober 2013: „400 Hände geschüttelt, 80 Küsse verteilt, 76 Manuskripte gelesen, 4 Angebote, meine Memoiren zu schreiben, und noch einmal ,Frankfurter Hof‘. Im Zug nach Frankfurt. Wahrscheinlich wird es mein letzter Messebesuch; auf jeden Fall mein letzter für den Hanser-Verlag.“

Michael Krüger, geboren 1943 in Wittgendorf/Sachsen, war Geschäftsführer des Münchner Carl Hanser Verlags, ist Herausgeber der „Akzente“ und der „Edition Akzente“, Mitglied verschiedener Akademien, Autor von Gedichten, Geschichten, Novellen und Romanen und Präsident der Bayerischen Akademie der schönen Künste sowie Mitglied des Präsidiums des Goethe-Instituts.

Angelika Klüssendorf ist eine der unverwechselbaren Erzählerinnen der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur. Geboren 1958 in Ahrensburg, heute lebt sie bei Berlin. Sie veröffentlichte mehrere Erzählungsbände, den Roman „Das Mädchen“, im Februar dieses Jahres ist „April“ erschienen. Sie ist derzeit  Stadtschreiberin von Bergen und wird mit Michael Krüger über sein Leben als Verleger und Autor und über Feind-und Freundschaft sprechen.

Eintritt 6 €, ermäßigt 4 €
Kartenverkauf an der Abendkasse
oder online

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„Lyrik und Naturwissenschaften im West-östlichen Divan“
Vortrag: Prof. Dr. Karl Richter, Saarbrücken

Mi., 12. März, 19:45 Uhr Literaturhaus, Vortragssaal

Goethe sagt:“ Alles Lyrische muss im ganzen sehr vernünftig, im einzelnen ein bisschen unvernünftig sein… und … niemand kann die Natur jemals völlig wissenschaftlich ergründen!“

Eintritt frei

Darmstädter Goethe-Gesellschaft e. V.
Telefon: 06151-9699188
E-Mail:
darmstaedter-goethegesellschaft@web.de

Programmübersicht

Ungarn ein Land zwischen innenpolitischer Konfrontation und europäischen Verpflichtungen
Do., 13. März, 18 Uhr Literaturhaus, Vortragssaal

Vortrag: Michael Gahler, Mitglied des Europäischen Parlaments

Gemeinsame Veranstaltung der DUG-Darmstadt e. V. mit der Europa Union, Kreisverband Darmstadt-Dieburg

Eintritt frei

 

DUG-Darmstadt e.V.
Helene Breining
Tel.-Nr. 06151 – 60 61 23
E-Mail: info@dug-darmstadt.de
Internet:www.dug-darmstadt.de
Europa Union, Kreisverband Darmstadt-Dieburg

Programmübersicht

Volker Weidermann
"Ostende 1936, Sommer der Freundschaft"

Di., 18. März, 19 Uhr Literaturhaus, Vortragssaal

Ostende, 1936: Ein Strand, ein paar Schriftsteller und ein Sommer, wie es keinen mehr geben sollte. Ein belgischer Badeort mit Geschichte und Glanz: Hier kommen sie alle noch einmal zusammen. Stefan Zweig, Joseph Roth, Irmgard Keun, Ergon Erwin Kisch und Ernst Toller, Arthur Koestler und Hermann Kesten, die verbotenen Dichter. Sonne, Meer, Getränke – es könnte ein Urlaub unter Freunden sein. Wenn sich die politische Lage nicht täglich zuspitzte, wenn sie nicht alle verfolgt würden, ihre Bücher nicht verboten wären, wenn sie nicht ihre Heimat verloren hätten. Es sind Dichter auf der Flucht, Schriftsteller im Exil.

Volker Weidermann erzählt präzise, kenntnisreich und mitreißend von ihrer Hoffnung, ihrer Liebe, ihrer Verzweiflung – und davon, wie ihr Leben weiterging.

Volker Weidermann, 1969 in Darmstadt geboren, studierte Politikwissenschaft und Germanistik in Heidelberg und Berlin. Er ist Literaturredakteur und Feuilletonchef der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung und lebt in Berlin.

Eintritt 6 €, ermäßigt 4 €
Kartenverkauf an der Abendkasse
oder online

Programmübersicht

Buddhistische Traditionen von Theravada, Mahayana und Tantrayana – Einheit in der Vielfalt?
Referent: Prof. Dr. Klaus Jork
Forum Literatur und Philosophie der Deutsch-Indischen Gesellschaft


Do., 20. März, 19 Uhr Literaturhaus, Vortragssaal

Nicht wenige Menschen des Westens nennen sich heute „Buddhisten“. Selbst diejenigen, die sich als solche bezeichnen, sind oft wenig informiert über die Lehre, der sie sich systemisch anvertraut haben. Praktizieren sie Zen, Theravada-Buddhismus oder fühlen sie sich einer der mahayanischen Schulen zugehörig?

Um einen Überblick über einige Schulen des Buddhismus zu erhalten, werden von Prof. Dr. Klaus Jork bedeutsame Aspekte des Theravada, des Mahayana und Tantrayana (Vajrayana) erläutert.

Der Eintritt ist frei. Spenden sind willkommen.

Deutsch-Indische Gesellschaft Darmstadt-Frankfurt e. V.
Internet:
www.dig-darmstadt.de
Auskunft bei Prof. Dr. Klaus Jork, Tel. 06103-52368,
jork@em.uni-frankfurt.de

Programmübersicht

Alles andere als ein Durchschnittsfrau:
Die Maler- und Dichterfürstin Hermione von Preuschen
Vortrag von Matthias Kniep

Do., 20. März, 19:30 Uhr Literaturhaus, Kunst Archiv im 1. OG

Zu Lebzeiten wusste Hermione von Preuschen (1854-1918) bereits, sich ins rechte Licht zu rücken. Gegen alle Konventionen ging sie strikt ihren eigenen Interessen nach - im ausgehenden 19. Jahrhundert ein besonderer Kraftakt für eine Frau. Sie kümmerte sich selbstbewusst um die Vermarktung ihrer eigenen Werke, baute sich in Berlin eine Villa, den "Tempio Hermione", handelte sich einen Vorwurf wegen Majestätsbeleidigung ein und hielt 1896 auf einem internationalen Frauenkongress eine flammende Rede für bessere Ausbildungsmöglichkeiten für Frauen.

Über ihr Leben und ihre Doppelbegabung spricht in einem bebilderten Vortrag der promovierte Literaturwissenschaftler Matthias Kniep, Autor und Kurator einer Hermione von Preuschen-Ausstellung in Berlin-Lichtenrade. Dazwischen werden Passagen aus Briefen und Werken der Schriftstellerin gelesen.

5 Euro, für Mitglieder frei

Kunst Archiv Darmstadt e.V.
Tel. 06151 / 291619
E-Mail: info@kunstarchivdarmstadt.de
Internet: www.kunstarchivdarmstadt.de

Programmübersicht

Serata letteraria e di musica jazz
Incontro con l’autore Marco di Battista:
Lenni Tristano – C minor Complex

Fr., 21. März, 19:30 Uhr Literaturhaus, Vortragssaal

Präsentation in italienischer Sprache
In Kooperation mit Club Culturale Italiane ESOC

Eintritt frei

Società Dante-Alighieri, Comitato di Darmstadt e.V.
Herr Dr. Hans Lentz
E-Mail: Info@dante-darmstadt.de

Programmübersicht

18. Bibliotheksgespräch in der Alexander-Haas-Bibliothek:
Uwe Johnson: Jahrestage – Aus dem Leben der Gesine Cresspahl

Di., 25. März, 18 Uhr Literaturhaus, Alexander-Haas-Bibliothek, 2. OG

Als Hannah Arendt starb, war es Uwe Johnson, der ihr in der FAZ den Nachruf schrieb. Beide waren befreundet und in New York am Riverside Drive eine Zeit auch Nachbarn: »Einmal durfte ich sie in einem überwiegend jüdischen Teil New Yorks spazieren führen, da erklärte sie mir an den Passanten deren gesellschaftliche Stellung und Beschäftigung (mit Wohnorten) vor der Emigration aus Deutschland; zuversichtlich wäre ich bereit gewesen zu einer Stichprobe.« Uwe Johnson protraitiert in seinen Jahrestagen das Leben vieler Juden vor und nach der Emigration aus Deutschland. Dieses Werk zählt physisch und literarisch zu den gewichtigsten der Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg.

Rainer Wieczorek, den Besuchern des Darmstädter Literaturhauses der Jahre 1995 – 2009 nicht unbekannt, wird es vorstellen.

Eintritt frei
Zugang über Eingang Ost - bitte klingeln

Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit e. V.
Alexander-Haas-Bibliothek
Telefon: 06151-5208107
E-Mail: info@alexander-haas-bibliothek.de
Internet: www.alexander-haas-bibliothek.de

Programmübersicht

Ronald Reng
"Spieltage - Die andere Geschichte der Bundesliga"

Di., 25. März, 19 Uhr Literaturhaus, Vortragssaal

Moderation: Reinhold Joppich

Als Spieler, Trainer, Sportdirektor und Talentejäger ist Heinz Höher einer der ganz wenigen, die in 50 Jahren Bundesliga immer dabei waren. Mit ihm brechen wir 1963 in eine Liga auf, in der die Zigarren der Präsidenten zur Halbzeit in der Kabine qualmten. Höher hat Ronald Reng von der Schönheit und den Gaunereien dieses deutschen Lieblingsspiels erzählt, vom Leben der Spielerfrauen wie von Pistolenschüssen beim Training, von Vereinsfürsten und Trainerlegenden. Dieses Buch macht anschaulich, warum Millionen am Samstag um halb vier mitfiebern.

Ronald Reng
, geboren 1970 in Frankfurt, lebt als Sportreporter und Schriftsteller in München. Sein zuletzt erschienenes Buch „Spieltage. Die andere Geschichte der Bundesliga“ erhielt den „NDR Kultur Sachbuchpreis 2013“ und wurde als „Fußball-Buch des Jahres 2013“ ausgezeichnet.

Den Abend moderiert der im Literaturhaus bestens bekannte Reinhold Joppich. Er und Reng sind befreundet und große Kenner der Fußball– und Bücherszene.

Eintritt 6 €, ermäßigt 4 €
Kartenverkauf an der Abendkasse
oder online

Programmübersicht

Heiner Boehncke und Hans Sarkowicz präsentieren
"Briefe eines reisenden Franzosen" von Johann Kaspar Riesbeck

Di., 1. April, 19 Uhr Literaturhaus, Vortragssaal

Er ist ein weithin Vergessener. Aber er zählt zu den Großen einer klassischen aufklärerischen Reiseliteratur vor der Französischen Revolution. Er inspizierte das Deutschland seiner Zeit; ein Ahnherr des Reisejournalismus, in Briefform und auf höchstem, literarischen Niveau. Riesbecks anschauungsgesättigte und unterhaltsame Reiseberichte sind mit dem Blick eines Sozialhistorikers verfasst. In seinen exakten Landschafts-, Stadt- und Menschenbeschreibungen wird deutsche Geschichte wunderbar lebendig: Bis ins Detail gehen seine Porträts, angereichert mit statistischen Angaben. Johann Kaspar Riesbeck ist ein früher Ethnologe, seinem neugierigen Blick blieb wenig verborgen.

Sein Hauptwerk in zwei Bänden, 1783 in Zürich verlegt, erschien anonym, erreichte aber rasch mehrere Auflagen und fand, übersetzt in England oder Frankreich, in Holland oder Schweden, weite Verbreitung: Als vielzitierte Briefe eines reisenden Franzosen.

Heiner Boehncke und Hans Sarkowicz haben die Briefe behutsam modernisiert. Mit hilfreichen Worterklärungen, ausführlichen Kommentaren, einer Biographie des Autors, vor allem aber mit einer wahren Fülle zeitgenössischer Stiche, Karikaturen und Karten erscheinen die Briefe seit der ersten Ausgabe erstmals wieder vollständig. Wir können gespannt sein, was die beiden Freunde in Sachen Literatur zu Darmstadt in diesem Band ausfindig gemacht haben.

Eintritt 6 €, ermäßigt 4 €
Kartenverkauf an der Abendkasse
oder online

Programmübersicht

Lesebühne
Mi., 2. April, 19:30 Uhr Literaturhaus, Vortragssaal

Lesungen mit Kirstin Breitenfellner (Wien) und Ewart Reder (Maintal). Vorgestellt werden zwei Romane aus der Edition Voss des Berliner Horlemann Verlages: „Die Überwindung des Möglichen“ von Kirstin Breitenfellner und „Die Liebeslektion“ von Ewart Reder. Moderation: Martina Weber.

Die Lesebühne ist eine Veranstaltungsreihe der Darmstädter Textwerkstatt und stellt am jeweils ersten Mittwoch im Monat zwei Autoren mit ihren Arbeiten vor. Die Veranstaltung hat Werkstattcharakter und bietet neben der Präsentation der Diskurs.

Eintritt frei

Zentrum junge Literatur
Kurt Drawert
Telefon: 06151-133904
E-Mail:
kurt.drawert@darmstadt.de

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„Die Metamorphose der Pflanze“
Das Lehrgedicht in Goethes Biografie
Vortrag: Prof. Dr. Wolfgang Schad, Witten-Herdecke

Mi., 9. April, 19:45 Uhr Literaturhaus, Vortragssaal

„Die Idee der Metamorphose ist eine höchst ehrwürdige, aber zugleich höchst gefährliche Gabe von oben…!“ aus Fragmente zur Botanik

Eintritt frei

Darmstädter Goethe-Gesellschaft e. V.
Telefon: 06151-9699188
E-Mail:
darmstaedter-goethegesellschaft@web.de

Programmübersicht

Sikhismus – ein Weg zur Vollendung des Menschseins?
Referent: Dr. Ajit Singh Sikand
Forum Literatur und Philosophie der Deutsch-Indischen Gesellschaft

Do., 10. April, 19 Uhr Literaturhaus, Vortragssaal

Auf den ersten Blick erkennt „man“ einen Sikh an einem kunstvoll gebundenen Turban. Diese Kopfbedeckung drückt nach dem Selbstverständnis der Sikhs Weltzugewandtheit, Nobilität und Respekt vor der Schöpfung aus. Meistens hat der männliche Sikh den Nachnahmen Singh (Löwe). Was wissen wir darüber hinaus? An diesem Abend wird uns der Referent über die Entstehung des Sikhismus berichten, uns mit dem Welt- und Gottverständnis, den Lebensgewohnheiten und der Lebenseinstellung der Anhänger dieser aus dem Punjab stammenden Religion vertraut machen.

Der Eintritt ist frei. Spenden sind willkommen.

Deutsch-Indische Gesellschaft Darmstadt-Frankfurt e. V.
Internet:
www.dig-darmstadt.de
Auskunft bei Prof. Dr. Klaus Jork, Tel. 06103-52368,
jork@em.uni-frankfurt.de

Programmübersicht

"Schreiben heißt, unverbrauchte Luft zu atmen"
Qassim Haddad

Fr., 11. April, 19 Uhr Literaturhaus, Vortragssaal

Exil in Deutschland. Das PEN-Zentrum stellt Autoren vor, die in Deutschland Zuflucht gefunden haben.
Amer Matar (Syrien) zeigt zwei Kurzfilme über die Lage in seiner Heimat. Qassim Haddad (Bahrain) liest Gedichte.

Über die Situation verfolgter Autoren und das Writers-in-Exile-Programm des deutschen PEN-Zentrums sprechen:
Katja Behrens, Josef Haslinger, Jochen Partsch
Moderator: Alf Mentzer (hr2 Kultur)

Seit 15 Jahren betreibt das deutsche PEN-Zentrum ein Writers-in-Exile-Programm, das mittlerweile weltweit zu den ambitioniertesten Hilfsprogrammen für verfolgte Autoren gehört. Während der NS-Zeit waren deutsche Künstler und Intellektuelle auf die Hilfe anderer Länder angewiesen, heute werden in 4 Städten vom deutschen PEN-Zentrum 7 Schriftsteller, Journalisten und Verleger betreut, die auf Grund ihrer Veröffentlichungen ihre Heimatländer verlassen mussten und in Deutschland Schutz fanden. Zwei von Ihnen möchten wir heute Abend vorstellen: Amer Matar (* 1987) aus Syrien, der den Aufstand in seinem Land mit Artikeln, Interviews und Kurzfilmen dokumentierte, und Qassim Haddad (* 1948) aus Bahrain, einen der bedeutendsten Lyriker der gegenwärtigen arabischen Literatur.

Ergänzt wird der Abend durch ein Gespräch über die neue Situation der Verfolgung von Autoren im Internet-Zeitalter.

Eine Veranstaltung des PEN-Zentrums in Zusammenarbeit mit dem Literaturhaus und

  

Eintritt 6 €, ermäßigt 4 €
Kartenverkauf an der Abendkasse
oder online

Programmübersicht

Klavierabend mit dem Klavierduo " Duo d'Accord"
Lucia Huang & Sebastian Euler

Sa., 12. April, 19 Uhr Literaturhaus, Vortragssaal

"Die Interpretationskunst des Duo d'Accord besteht darin, dass ihr Spiel bei aller wünschenswerten Präzision zu schwingen und sich völlig frei zu entfalten scheint" - so beschrieb das Fono Forum die natürlich gewachsene Einheit aus europäischer Wärme und asiatischer Perfektion, die das Duo d'Accord unverwechselbar macht. Die Süddeutsche Zeitung nannte Lucia Huang und Sebastian Euler "große Pianisten, denen ihr Tun nicht kalte Demonstration, sondern spürbar innerstes Anliegen ist", und das Deutschlandradio ging noch einen Schritt weiter: "bei ihnen entsteht eine beinah überirdische Aura, in der der Zeitbegriff kaum noch eine Rolle zu spielen scheint".

Für die Chopin-Gesellschaft haben sie ein klassisch-romantisches Programm zusammengestellt mit Werken für 4 Hände von Mozart, Weber, Reinecke, Mendelssohn und Schumann.

Eintritt: € 12,-
Reservierung: 06151 54988 oder
E-Mail: christa.heimerl@chopin-gesellschaft.de

Chopin-Gesellschaft in der Bundesrepublik Deutschland e.V.
Internet: www.chopin-gesellschaft.de  und www.duodaccord.de
Jill Rabenau, Tel. 06151 315760

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8. Darmstädter Tage der Fotografie 2014:
Reflexion – Ästhetische Referenzen

Sa., 26. - So., 27. April, 10-18 Uhr Literaturhaus, Vortragssaal und im Kunst Archiv 1. OG

Ein ganzes Wochenende beleuchten zahlreiche Aktionen ein Schwerpunktthema aus unterschiedlichen Perspektiven: Fotoausstellungen, Fachsymposium und Diskussionen geben der Auseinandersetzung über Fotografie eine einzigartige Dichte. Neben bereits etablierten Fotografen in der Hauptausstellung bekommen auch Nachwuchskünstler, die noch nicht in internationalen Galerien vertreten sind, eine Chance, ihre Exponate zu zeigen. Die meist noch jungen Fotografen zeigen ihre ausgewählten Arbeiten innerhalb des Rahmenprogramms. Die Arbeiten sind von hoher künstlerischer Qualität. Die Begegnung der Etablierten mit dem künstlerischen Nachwuchs wird dadurch besonders gefördert.

Festival Eröffnung: 25. April 2014, 18 Uhr im Designhaus (Eugen-Bracht-Weg 6, DA)

Darmstädter Tage der Fotografie e. V.
Telefon: 06151-271608
E-Mail:
info@dtdf.de
Internet: www.dtdf.de 

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Eckhard Henscheid
„Die Vollidioten – Ein historischer Roman aus dem Jahr 1972“

Di., 29. April, 19 Uhr Literaturhaus, Vortragssaal

Moderation: Oliver Maria Schmitt

An einem Samstagabend im Jahre 1972 im Frankfurter Nordend, im Umkreis der Gastwirtschaft Mentz, passiert es: Herr Jackopp verliebt sich in Frl. Czernatzke. Eckhard Henscheid, der Erzähler, wird zum „Postillon d’amour“, die Ereignisse über eine Woche lang beobachtend, aber auch unverkennbar willentlich vorantreibend. Unterdessen werden im Mentz gesellschaftspolitische Utopien entwickelt, wird u.a. über die Gründung eines „Vereins zur Abschaffung der Sexualität wegen unerträglicher Banalität der dabei anfallenden Vorgänge“ diskutiert.

Eckhard Henscheid, geboren 1941 in Amberg, gehörte neben Robert Gernhardt, Chlodwig Poth, F. W. Bernstein und anderen zur Neuen Frankfurter Schule und 1979 zu den Gründungsmitgliedern der satirischen Zeitschrift Titanic. Er arbeitete als Journalist und Redakteur, bevor er freier Schriftsteller wurde. Für sein Werk wurde er u.a. mit dem Italo-Svevo-Preis 2004
und dem Jean-Paul-Preis 2009 ausgezeichnet.

Den Abend moderiert Oliver Maria Schmitt, ehemaliger Chefredakteur der „Titanic“, deren Mitherausgeber er bis heute ist und Kandidat für das Amt des Oberbürgermeisters Frankfurt. Er hat es geschafft, dass erstmalig ein Papst zivilrechtlich gegen die Titanic vorging.

Ein Abend in Kooperation mit „Frankfurt liest ein Buch“

Eintritt 6 €, ermäßigt 4 €
Kartenverkauf an der Abendkasse
oder online

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Lesebühne
Mi., 7. Mai, 19:30 Uhr Literaturhaus, Vortragssaal

Armin Steigenberger (München) und Andreas Pargger (Lienz/Österreich) stellen ihre neuen Gedichtbände vor. Von Armin Steigenberger ist soeben der Band „die fortsetzung des glücks mit anderen mitteln“ erschienen, den er vorstellen wird. Andreas Pargger studiert Literarisches Schreiben in Hildesheim und wird aus seinen Bänden „Kindheit am Fluss“ und „Maserungen. Sieben Miniaturen“ lesen. Moderation: Kurt Drawert.

Die Lesebühne ist eine Veranstaltungsreihe der Darmstädter Textwerkstatt und stellt am jeweils ersten Mittwoch im Monat zwei Autoren mit ihren Arbeiten vor. Die Veranstaltung hat Werkstattcharakter und bietet neben der Präsentation der Diskurs.

Eintritt frei

Zentrum junge Literatur
Kurt Drawert
Telefon: 06151-133904
E-Mail:
kurt.drawert@darmstadt.de

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Buchvorstellung mit Bascha Mika
Do., 8. Mai, 19 Uhr Literaturhaus, Vortragssaal

Bascha Mika, Chefredakteurin der Tageszeitung Frankfurter Rundschau stellt ihr neues Buch, Mutprobe vor. Die streitbare Journalistin widmet sich in ihrem neuen Buch der unterschiedlichen Wahrnehmung des Älterwerdens in unserer Gesellschaft. Ihre wichtigste These: Frauen trifft der zweite Lebensabschnitt viel härter als Männer, denn bei Frauen unendlich viel an die Jahre gekettet wird: Ihre Sichtbarkeit in der Öffentlichkeit, ihre erotische Anziehungskraft, ihr Wert auf dem Liebesmarkt und auch der Erfolg in der Arbeitswelt. Wo Männer älter werden dürfen, werden Frauen alt gemacht. 

Eintritt: 6 Euro, für die Mitglieder der Luise Büchner-Gesellschaft frei

Luise-Büchner-Gesellschaft e. V.
Telefon: 06151-599788
E-Mail:
luisebuechner@aol.com

Programmübersicht

Tag der Weisheit 2014:
Frauen als Weisheitslehrerinnen

Sa., 10. Mai, 14:30-21:30 Uhr Literaturhaus, Vortragssaal

Der Tag der Weisheit wird vom Institut für Praxis der Philosophie alljährlich im Frühjahr zu wechselnden Themen veranstaltet. Am 10. Mai 2014 werden zwei auswärtige Referentinnen sowie Frau PD Dr. Ute Gahlings vom IPPh Vorträge zum Thema „Frauen als Weisheitslehrerinnen“ zur Diskussion stellen. Abends gibt es bei Büffet und Getränken Gelegenheit zu persönlichen Gesprächen. Ein detailliertes Programm wird noch bekannt gegeben.  

Eintritt frei, um Spenden wird gebeten.

Institut für Praxis der Philosophie e.V. (IPPh) Darmstadt
Tag der Weisheit 2014
Kontakt: PD Dr. Ute Gahlings, 0 61 50 / 55 4 50
info@gahlings.de www.ipph-darmstadt.de

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Barbara Hauck: "Mordsfälle"
Verbrechen und Todesfälle im alten Darmstadt

Di., 13. Mai, 19 Uhr Trauerhalle am Waldfriedhof

Diese Leichen sind echt! Mausetot und doch lebendig, denn sie wurden nach Jahrzehnten in dunkler Grabestiefe ans Tageslicht befördert. Quasi wieder auferweckt, um ihre Geschichte zu erzählen. Sie waren Menschen aus Fleisch und Blut, lebten allesamt in Darmstadt und sind auf tragische Weise ums Leben gekommen. Dabei kam Arsen zum Einsatz, ein Steinhammer, ein einfaches Taschenmesser oder rohe körperliche Gewalt. Kurzum, wir haben es hier mit echten Kriminalfällen aus dem späten 19. und beginnenden 20. Jahrhundert zu tun, die zur Zeit ihres Geschehens in Darmstadt, aber auch weit darüber hinaus Aufsehen erregten.

Barbara Hauck, geboren 1951 in Hildesheim. Drei Berufe und immer auf der Suche nach neuen Herausforderungen: Ausbildung im gehobenen Verwaltungsdienst, Studium der Wissenschaftlichen Politik, Geschichte und Geografie für das Lehramt an Gymnasien, Ausbildung zur Redakteurin. Freie Mitarbeit bei Darmstädter Tageszeitungen, Rundfunkreportagen, Redakteurstätigkeit und in den letzten Jahren bis zum Eintritt in den Ruhestand Dozentin für Deutsch in
einem Berufsbildungsinstitut.

Eine Veranstaltung im Rahmen der Feierlichkeiten zu „100 Jahre Waldfriedhof“, die den ganzen Sommer über andauern.

Eintritt 6 €, ermäßigt 4 €
Kartenverkauf an der Abendkasse
oder online

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„Willkommen und Abschied“
Ein Gedicht verändert sich
Vortrag: Dr. Ulrike Leuschner

Mi., 14. Mai, 19:45 Uhr Literaturhaus, Vortragssaal

Willkommen: der erwünschte Teil eines Wiedersehens, mit einem geliebten Menschen, Abschied: aus Nähe wird Ferne, und von Rückkehr wird nichts gesagt…

Eintritt frei

Darmstädter Goethe-Gesellschaft e. V.
Telefon: 06151-9699188
E-Mail:
darmstaedter-goethegesellschaft@web.de

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Krishnamurti
Referenten: Wolfgang Siegel (Dortmund) und Dr. Ernst Adams (Fischbachtal)
Forum Literatur und Philosophie der Deutsch-Indischen Gesellschaft

Do., 15. Mai, 19 Uhr Literaturhaus, Vortragssaal

Krishnamurti: "Der Schlüssel zur Freiheit liegt in uns selbst, aber wir versäumen es, ihn zu gebrauchen." Anhand der Aufzeichnung einer Veranstaltung Krishnamurtis werden Wolfgang Siegel und Dr. Ernst Adams Aussagen Krishnamurtis vertiefen und im Gespräch erläutern.

Der Eintritt ist frei. Spenden sind willkommen.

Deutsch-Indische Gesellschaft Darmstadt-Frankfurt e. V.
Internet:
www.dig-darmstadt.de 
uskunft bei Prof. Dr. Klaus Jork,
Tel. 06103-52368, jork@em.uni-frankfurt.de

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19. Bibliotheksgespräch in der Alexander-Haas-Bibliothek
Alfred Messel, Architekt des Hessischen Landesmuseums Darmstadt.

Di., 20. Mai, 18 Uhr Literaturhaus, Alexander-Haas-Bibliothek, 2. OG

Die Wiedereröffnung des Hessischen Landesmuseums verlockt dazu, sich mit seinem Architekten zu beschäftigen: Alfred Messel war der Sohn einer angesehenen jüdischen Bankiersfamilie und wurde am 22. Juli 1853 in Darmstadt geboren. Schon als Schüler fiel er durch seine zeichnerische Begabung auf, studierte an der Kunstakademie in Kassel und machte an der Königlichen Bauakademie in Berlin sein Staatsexamen. Er bereiste Spanien, Frankreich, Italien und England und beteiligte sich an vielen Wettbewerben. Von 1896 bis 1904 bestimmte er als Stadtbaurat die bauliche Entwicklung Berlins. In mehreren Fassungen entwarf und vollendete er zwischen 1897 und 1906 das Großherzogliche Landesmuseum in Darmstadt. Alfred Messel starb am 24. März 1909 in Berlin.

Vorbereitung: Dr. Elisabeth Krimmel

Eintritt frei
Zugang über Eingang Ost - bitte klingeln

Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit e. V.
Alexander-Haas-Bibliothek
Telefon: 06151-5208107
E-Mail: info@alexander-haas-bibliothek.de
Internet: www.alexander-haas-bibliothek.de

Programmübersicht

Torsten Schulz
"Nilowsky"

Di., 20. Mai, 19 Uhr Literaturhaus, Vortragssaal

Markus Bäcker ist alles andere als begeistert, als er mit seinen Eltern an den Rand von Berlin zieht. Erst als er Nilowsky kennenlernt, wird ihm die Gegend um den Bahndamm zur Heimat. Eine Heimat voller Merkwürdigkeiten und intensiver Erfahrungen. Dazu gehören kuriose Anwendungen von Voodoo-Ritualen, um der Liebe auf die Sprünge zu helfen. Erotische Annäherungen einer Frau, die nicht älter als dreizehn sein will, sowie perfide Vertrauensforderungen von Seiten Nilowskys, die ihn fast das Leben kosten. Nilowsky ist ziemlich eigensinnig. Er spricht anders, er denkt anders, er lebt in einer anderen Welt. Markus
Bäcker schaut zu ihm auf. Er ist fasziniert von seinen seltsamen Vorstellungen vom Leben und von der Liebe. Doch ihre Freundschaft wird Markus Bäcker fast zum Verhängnis, als er sich in Carola verliebt, Nilowskys große Liebe …

Mit großer Intensität und viel Humor schildert Torsten Schulz eine eigenartige Dreiecksbeziehung in den Wirren der Pubertät.

Torsten Schulz, geboren 1959, ist Autor preisgekrönter Spielfilme, Regisseur von Dokumentarfilmen und Professor für Dramaturgie an der Filmhochschule Babelsberg. Sein Debütroman „Boxhagener Platz“ wurde in mehrere Sprachen übersetzt und fürs Kino verfilmt.

Moderation: Uli Sonnenschein

Eintritt 6 €, ermäßigt 4 €
Kartenverkauf an der Abendkasse
oder online

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Nachtrag zur Ausstellung Der weibliche Blick:
Vortrag von Stephanie Hauschild:
Kunst, Kinder und Karriere - Die ganze Wahrheit

Do., 22. Mai, 19:30 Uhr Literaturhaus, Vortragssaal

Künstler sein und eine Familie haben? Für Männer war das offenbar nie ein Problem. Stets waren Frauen da, die den Nachwuchs umsorgt haben. Doch wer kümmert sich um die Kinder, wenn die Mutter Künstlerin ist? Künstlerin mit Kind - geht das überhaupt? Die vorgefasste Meinung über die Unvereinbarkeit von Mutterschaft und „echtem Künstlertum“ war bis weit ins 20. Jahrhundert hinein verbreitet. In vielen Lebensläufen zeigt sich die Zerrissenheit zwischen Kinderwunsch und Berufung zur Künstlerin.

Eintritt: 6 Euro, für die Mitglieder der Luise Büchner-Gesellschaft frei

 Luise-Büchner-Gesellschaft e. V.
Telefon: 06151-599788
E-Mail:
luisebuechner@aol.com

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Feridun Zaimoglu
"Isabel"

Di., 27. Mai, 19 Uhr Literaturhaus, Vortragssaal

Isabel ist eine schöne Frau, aber nicht mehr schön und jung genug, um weiter zu modeln, und nicht anerkannt genug, um als Schauspielerin an die großen Rollen zu kommen. So arbeitet sie als Gelegenheitsdarstellerin, ist mit der Liebe am Ende, verlässt ihren Freund und beschließt, ihr Leben neu zu entwerfen.

Es ist die Zeit nach den Sensationen, sie verabschiedet sich von der Lust und wählt den Weg in  die Keuschheit. Nachdem es auch ihren Eltern trotz großer Anstrengungen nicht gelungen ist, ihr einen passenden Heiratskandidaten zuzuführen, trifft sie Marcus, und es beginnt die Geschichte von Isabel und dem Soldaten. Marcus ist ein Kriegsheimkehrer aus dem Kosovo-Einsatz, traumatisiert und nur daran interessiert, eine aufs Nötigste reduzierte Existenz zu führen. Gewohnt sprachmächtig, dabei sehr genau in der Beobachtung und bewusst in der Verknappung, führt Zaimoglu seine Leser in eine Welt der zurückgefahrenen Lebenserwartungen, die aufgebrochen wird durch Liebe, Schmerz, Reue und Rache.

Feridun Zaimoglu, geboren 1964 im anatolischen Bolu, lebt seit 35 Jahren in Deutschland. Er studierte Kunst und Humanmedizin in Kiel, wo er seither als Schriftsteller, Drehbuchautor und Journalist arbeitet.

Eine Veranstaltung in Kooperation mit

Eintritt 6 €, ermäßigt 4 €
Kartenverkauf an der Abendkasse
oder online

Programmübersicht

Die Veden – „verstaubte“ jahrtausendalte Texte oder hochaktuelle Weisheit für die Gegenwart?
Referent: Swami Gurusharanananda (AnadamayiMa Ashram – Omkareshwar/Indien)
Forum Literatur und Philosophie der Deutsch-Indischen Gesellschaft

Do., 29. Mai, 11-13 Uhr Literaturhaus, Vortragssaal

Die Veden (aus dem Sanskrit stammender Begriff, der „Wissen“ bedeutet) sind eine zunächst mündlich überlieferte, später schriftlich fixierte Sammlung religiöser Texte im Hinduismus. Die ältesten Texte sind wohl ca. 3000 Jahre alt. Wir freuen uns sehr, dass Swami Gurusharanananda uns Auszüge aus diesen Texten rezitieren und vorstellen wird und uns anschaulich darlegen wird, dass dieses immaterielle Kulturerbe der Menschheit auch heute für uns von hoher aktueller Bedeutung ist.

Vortrag in englischer Sprache mit deutscher Übersetzung.
Die Veden werden – der Tradition gemäß – in Sanskrit rezitiert.

Der Eintritt ist frei. Spenden sind willkommen.

Deutsch-Indische Gesellschaft Darmstadt-Frankfurt e. V.
Internet:
www.dig-darmstadt.de 
Auskunft bei Horst Raatz,
Tel. 06151–782304, horst.raatz@t-online.de

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Kirtan - The Ecstatic Chant of India
Forum Literatur und Philosophie der Deutsch-Indischen Gesellschaft

Do., 29. Mai, 19 Uhr Literaturhaus, Vortragssaal

Benefiz-Konzert für die kostenlose Schule des Ma AnandaMayi Ashrams in Omkareshwar/Indien.

Der Eintritt ist frei. Spenden sind willkommen.

Deutsch-Indische Gesellschaft Darmstadt-Frankfurt e. V.
Internet:
www.dig-darmstadt.de 
Auskunft bei Horst Raatz,
Tel. 06151–782304, horst.raatz@t-online.de

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Satiriker im Hochzeitsturm:
Paul Hermann Gruner

Mo., 2. Juni, 18 Uhr Literaturhaus, Vortragssaal

Paul Hermann Gruner, ECHO-Redakteur, Buchautor und bildender Künstler, ist Darmstadts erster Turmschreiber. Auf Anregung des Förderkreises Hochzeitsturm soll er ein Jahr lang bis Mai 2014 Lesungen im Hochzeitsturm halten und unter anderem auch Regionales, Darmstädtisches und Hochzeitsbräuche satirisch-literarisch kommentieren. Gruner erzählt im Gespräch mit Aka-Mitglied Petra Neumann-Prystaj, was er als Turmschreiber so alles erlebt hat.

Akademie 55plus Darmstadt e. V
Heidelberger Straße 64
64285 DarmstadtT
elefon: 06151-9515557
E-Mail:
info@aka55plus.de
Internet: www.aka55plus.de 

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Veranstaltung fällt aus

Albert Ostermaier
mit der Autorennationalmannschaft

Di., 3. Juni, 19 Uhr Literaturhaus, Vortragssaal

Die Deutsche Autorennationalmannschaft ist ein Fußballteam aus Schriftstellern: Romanciers, Lyriker, Dramatiker – und zur Not auch Dreh- und Sachbuchautoren. Gegründet im Spätsommer 2005 kickt sie seitdem im Rahmen der Writers’ League oder von Word Cups gegen gleichartige Mannschaften aus allen Nationen der Welt und gewinnt dabei immer: an Erfahrung, Ausdrucksvermögen, Freundschaften. Wenn sie antritt, dann ist der Fußball tatsächlich wieder das, was er heutzutage allzu oft nicht mehr sein darf: die schönste Nebensache der Welt. Bei den Spielen der „Autonama“, wie sich das Team abgekürzt
nennt, gegen die Schriftsteller-Auswahlmannschaften anderer Länder geht es zwar auch um den Sieg, vor allem aber um einen kulturellen Austausch. Die Deutsche Autorennationalmannschaft belebt mit Hilfe des Fußballs den internationalen Kulturaustausch und hat sich von einer Hobby-Truppe zum offiziellen Botschafter des DFB entwickelt.

Bis Redaktionsschluss war noch nicht ganz sicher, wen von seinen Fussball-und Autorenkollegen Albert Ostermaier mitbringen wird. Ein Überraschungsabend. Wird es Jan Böttcher, Christoph Nußbaumeder oder Moritz Rinke sein? Um nur einige Teilnehmer der Mannschaft zu nennen.

Eintritt 6 €, ermäßigt 4 €
Kartenverkauf an der Abendkasse
oder online

Programmübersicht

Lesebühne
Mi., 4. Juni, 19:30 Uhr Literaturhaus, Vortragssaal

Lyrik und Hörspiel mit Peter Kapp (Frankfurt am Main) und Marie T. Martin (Köln). Im Lyrikdebüt „Nach dem Börsengang“ von Peter Kapp stehen Gedichte von gesellschaftskritischer Relevanz neben Beziehungs- und Liebesgedichten. Marie T. Martin aus Köln stellt Auszüge ihres Hörspiels „Fünfkind“ vor und liest Gedichte aus ihrem im poetenladen Verlag Leipzig erschienenen Debütband „Wisperzimmer“. Moderation: Martina Weber.

Die Lesebühne ist eine Veranstaltungsreihe der Darmstädter Textwerkstatt und stellt am jeweils ersten Mittwoch im Monat zwei Autoren mit ihren Arbeiten vor. Die Veranstaltung hat Werkstattcharakter und bietet neben der Präsentation der Diskurs.

Eintritt frei

Zentrum junge Literatur
Kurt Drawert
Telefon: 06151-133904
E-Mail:
kurt.drawert@darmstadt.de

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Die Revolte Asiens gegen den Westen –
Was bedeutet der Wiederaufstieg Asiens für uns?
Referent: Prof. Dr. Klaus Jork
Forum Literatur und Philosophie der Deutsch-Indischen Gesellschaft

Do., 12. Juni, 19 Uhr Literaturhaus, Vortragssaal

Der indische Autor Pankaj Mishra hält uns in seinem Werk „Aus den Ruinen des Empires“ einen Spiegel vor und gibt Antworten auf die Frage: Was hat uns der Westen gebracht und was hat er uns genommen? Seine Überlegungen machen betroffen und können uns zur Selbstreflexion anregen. Ist auf der Basis dieser Betrachtungen eine unvoreingenommene Zusammenarbeit mit asiatischen Völkern möglich? Was können wir aus den Analysen lernen und welchen Einfluss haben sie auf unser Selbstbild? Anhand auch von Beispielen aus diesem Buch wollen wir nach Antworten auf diese Fragen suchen.

Der Eintritt ist frei. Spenden sind willkommen.

Deutsch-Indische Gesellschaft Darmstadt-Frankfurt e. V.
Internet:
www.dig-darmstadt.de 
Auskunft bei Prof. Dr. Klaus Jork,
Tel. 06103-52368,
jork@em.uni-frankfurt.de

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Klavierabend mit Hardy Rittner
Sa., 14. Juni, 20 Uhr Literaturhaus, Vortragssaal

Der aus Rüsselsheim stammende und in aller Welt gastierende Pianist Hardy Rittner (www.hardyrittner.com) wird inzwischen u.a. als Brahms-Spezialist anerkannt. Seine Brahms-CDs "Early Piano Works" - die weltweit ersten Einspielungen früher Klavierwerke von Brahms auf originalen Pianoforte der Zeit -  erhielten herausragende Rezensionen sowie seine 2012 erschienene Einspielung aller Chopin-Etüden auf einem historischen Conrad-Graf Piano von 1835. Für die Chopin-Gesellschaft (Flügel: Steinway moderner Bauweise) hat er ein Programm zusammengestellt bestehend jeweils zur Hälfte aus Werken von Brahms (3 Intermezzi op. 117 und Händelvariationen op. 24) und Chopin ( 12 Etüden op. 25) - eine ausgezeichnete Kombination!

Eintritt: € 12,-
Reservierung: 06151 54988 oder
E-Mail: christa.heimerl@chopin-gesellschaft.de

Chopin-Gesellschaft in der Bundesrepublik Deutschland e.V.
Internet:
www.chopin-gesellschaft.de  
Jill Rabenau, Tel. 06151
  315760
E-Mail:
jillrabenau@chopin-gesellschaft.de

 

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