Gesamtprogramm – Literaturhaus Darmstadt

Das Gesamtprogramm umfasst die Veranstaltungen der Vereine im Literaturhaus und der Kooperationspartner.

Surreale Welten im Großformat
Atelierbesuch bei Elke Bergerin

Sa., 22. Juli Treffpunkt: 14.45 Uhr auf dem Vorplatz des Kunst Archivs

Bei unserem Atelierbesuch spricht die Malerin Elke Bergerin über ihre Arbeiten, die vor allem im großen Format entstehen. Ihre dicht komponierten Bilder, surreale Gebilde, bezeichnet sie selbst als „Gefährliche Stillleben“. Sie zeugen von wuchernden, wabernden Elementen des Körperlichen, die die Vergänglichkeit thematisieren und Bedrängnis suggerieren.

Elke Bergerin wurde 1968 in Apolda/Thüringen geboren. Sie studierte ab 2003 an der Kunstschule „Atelier Siegel“ in Frankfurt/Main, sowie an der Städelschule bei Michael Siegel und Stephan Melzl. Die Künstlerin nahm an zahlreichen Sommer- und Herbstakademien in Hamburg, Dresden, Salzburg, Bad Reichenhall und Innsbruck teil. Studienreisen führten Elke Bergerin nach Madrid, Toledo, Rom, Oslo, Venedig und Luxor.

Wir fahren mit privaten PKWs von Darmstadt aus zum Atelier nach Dieburg und es wäre schön, wenn Fahrgemeinschaften gebildet werden. Wir bitten um Anmeldung per Mail oder Telefon im Kunst Archiv!

Eintritt: 5,- Euro, für Mitglieder des Kunst Archivs frei

Kunst Archiv Darmstadt e. V.
Tel. 06151-291619
E-Mail: info@kunstarchivdarmstadt.de
Internet: www.kunstarchivdarmstadt.de

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Zwei Jahrhunderte Darmstädter Kunst
Führung durch die Ausstellung „Geschenkt, Gestiftet und Erworben“

Di., 25. Juli - Mo., 28. August Literaturhaus, Vortragssaal

Claus K. Netuschil, der die Ausstellung kuratiert und eingerichtet hat, führt durch die Ausstellung „Geschenkt, Gestiftet und Erworben“ und geht auf jedes einzelne Kunstwerk ein, das oft mit einer besonderen Erwerbungsgeschichte in das Kunst Archiv gekommen ist.

Die Veranstaltung findet in den Räumen des Kunst Archivs statt.

Eintritt: 5,- Euro, für Mitglieder des Kunst Archivs frei

Kunst Archiv Darmstadt e. V.
Tel. 06151-291619
E-Mail: info@kunstarchivdarmstadt.de
Internet: www.kunstarchivdarmstadt.de

 

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Festveranstaltung zu 70 Jahre Unabhängiges Indien
So., 20. August, 15 Uhr Literaturhaus, Vortragssaal

2017 feiern wir 70 Jahre unabhängiges Indien. Zu diesem Jubiläum richtet die DIG Darmstadt-Frankfurt e.V., gemeinsam mit anderen indischen Organisationen, eine Festveranstaltung aus, um mit Musik und kulturellen Beiträgen zu fei­ern. Die Festveranstaltung wird durch ein buntes indisches Rahmenprogramm begleitet, und es werden indische Snacks angeboten.

Eintritt frei. Spenden willkommen.

Deutsch-Indische Gesellschaft e. V.

Claus Stark, 0174-6135798, stark@dig-darmstadt.de

E-Mail: dig-darmstadt@t-online.de
Internet: www.dig-darmstadt.de

 

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A tavola. Eine literarisch-kulinarische Reise durch Italien mit Rheinhold Jopich und mario die Leo
Di., 22. August Literaturhaus, Vortragssaal

Reinhold Joppich und Mario Di Leo " A Tavola"

Zwei versierte Italienkenner decken den Tisch. Textlich und musikalisch.

Reinhold Joppich ist zum dritten Mal Gast im Haus. Er hat eine Lehre zum Verlagsbuchhändler in Rom und Freiburg gemacht, war lange, lange Jahre Verkaufs- und Vertriebsleiter im Kölner Verlag Kiepenheuer & Witsch, bekannt in der Branche und tourt jetzt als „Halb-Italiener“ durch die Republik mit diversen italienischen Programmen.

Neben „Amore, amore“ und „Hautsache Rom“ hat er zusammen mit dem Musiker und Freund Mario Di Leo passend zum Herbstthema des Literaturhauses „A Tavola“ entwickelt. Die Lesungen der Text sind natürlich in deutscher Übersetzung.

Mario Di Leo ist in Rom aufgewachsen und lehrt an der Hochschule in Ansbach Italienisch. Es kann natürlich nicht anderes sein, als dass die Società Dante Alighieri Comitato di Darmstadt an diesem Abend für das kulinarische Wohl sorgen wird. Antipasti, musica das vivo und letteratura contem­poranea (Übersetzung an dem Abend :-)

Uns erwartet ein abwechslungsreicher, fröhlicher Abend mit zwei charmanten Darstellern.

Freier Eintritt für Mitglieder der Società Dante Alighieri, Comitato die Darmstadt e.V.

In Kooperation mit dem Literaturhaus

Società Dante Alighieri Comitato
di Darmstadt e. V.
Italienische Bibliothek

Sabine Henninger
Tel. : 0173-6162980
E-Mail: info@dante-darmstadt.de
Internet: www.dante-darmstadt.de

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„Ich bin fünftausend Jahre jung“
Die Dichterin Rose Ausländer (1901 – 1988)

Do., 31. August, 19 Uhr Literaturhaus, Vortragssaal

Mitwirkende: Karlheinz Müller und Horst Schäfer

Die wie Paul Celan in Czernowitz geborene Rose Ausländer wurde nach dem Tod von Nelly Sachs und Marie Luise Kaschnitz oft als die bedeutendste deutschsprachige Lyrikerin angesehen. Viele ihrer Gedichte haben einen autobiografischen Hintergrund, in vielen Aussagen über ihr Werk ist zu hören, sie habe ihr Leben in Dichtung verwandelt. Die im S. Fischer Verlag erschienene Werkausgabe umfasst acht Bände mit mehr als zweitausend Gedichten, von denen viele auf dem Krankenlager ihrer letzten Jahre entstanden sind. Es soll an diese deutschsprachige jüdische Dichterin erinnert werden, deren unverwechselbarer Ton dem Überleben des Holocausts geschuldet ist.

Eintritt frei

Gemeinschaftsveranstaltung von Elisabeth-Langgässer-Gesellschaft und Gesellschaft für deutschsprachige jüdische Dichtung e.V. mit der Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit e. V.

Elisabeth-Langgässer-Gesellschaft e. V.

Karlheinz Müller
Telefon: 06155-64271
E-Mail: daundkarlh.mueller@freenet.de

 

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Fotoausstellung zum 15. Darmstädter Jazzforum
Fr., 01. September - Do., 5. Oktober Schauraum / Vortragssaal

Arne Reimer
My Encounters with American "Jazz Heroes"

Fotoausstellung zum 15. Darmstädter Jazzforum im Foyer des Literaturhauses Darmstadt

Auf mehreren Reisen quer durch Amerika porträtierte der deutsche Fotograf und Journalist Arne Reimer 100 Protagonisten des Jazz. Sie sind alle jenseits der 70 und gestalteten die Geschicke des Jazz im vergangenen Jahrhundert entscheidend mit.

Arne Reimer besuchte die vergessenen Idole in ihrem vertrauten zu Hause oder fotografierte sie an ihren Arbeitsplätzen. Er näherte sich ihnen fotografisch mit Respekt und Würde und ist mit seinen kunstvoll ästhetischen Bildern weit entfernt von gängigen fotografischen Klischees und Inszenierungen. Die mitreißend authentischen Porträts beschönigen nichts von der Rauheit des Lebens als Jazzmusiker, entfalten eine eindringliche Intimität, die berührt und den Raum zur Musik öffnet.

(Ornette Coleman) Foto: Jazzinstitut.de

 

 

 

 

Mit fotografischen Mitteln nähert sich Arne Reimer den Mythen und Brüchen, die die amerikanische "Jazz-Helden" Geschichte umgibt. Er porträtiert Stars wie Sonny Rollins oder Ornette Coleman, aber auch weniger bekannte, historisch dennoch wichtige Künstler wie Freddie Redd oder Sonny Simmons. Nicht "Helden", sondern Individuen mit einer großen musikalischen Lebensleistung, begegnen dem Betrachter in den ergreifend ehrlichen Bildern. Denn "das Beste was man werden kann, ist man selbst"! (Yuseef Lateef)

Arne Reimers Fotografien erschienen kombiniert mit anekdotenreichen Gesprächsaufzeichnungen auch in zwei Fotobänden:  „American Jazz Heroes, Volume 1 und 2 herausgegeben von JazzThing.

Über Arne Reimer
Arne Reimer studierte Fotografie in Leipzig und schloss seinen Master of Fine Arts mit Hilfe eines Fulbright-Stipendiums in Boston ab. Von 2006 bis 2012 war er künstlerischer Mitarbeiter im Fachbereich Fotografie an der Leipziger Hochschule für Grafik und Buchkunst. Als freischaffender Fotograf arbeitet er für diverse Magazine und Plattenfirmen.

Zu sehen: 1. 9. bis 5. 10. 2017,  dienstags 11-13 Uhr und donnerstags 16 bis 18 Uhr und zu den Veranstaltungen im Foyer des Literaturhauses Darmstadt

Doris Schröder
Jazzinstitut Darmstadt
Bessunger Strasse 88d
D-64285 Darmstadt Germany
ph. +49 - 6151 - 963700
fax +49 - 6151 - 963744
Mail: schroeder@jazzinstitut.de
Web: www.jazzinstitut.de

 

 

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Hindi-Sprachkurs für Fortgeschrittene F1
Di., 05. September - Sa., 9. Dezember, 18:30-20 Uhr Büro der Deutsch-Indischen-Gesellschaft, 4. Stock

 

Dieser Kurs eignet sich für Alle, die über mittlere Kenntnisse der Hindigrammatik und -konversation verfügen. Zum Eignungstest kann ein Besuch zum kostenlosen Schnupperkurs hilfreich sein.

Schnupper- bzw. Auffrischstunde ist am 29. August 2017 von 18 bis 20 Uhr

Kurs-Gebühr: 50,00 Euro für 12 Abende je 90 Minuten
Überweisung auf das Konto der DIG Darmstadt-Frankfurt e.V.,
IBAN: DE67 5085 0150 0000 7601 96 (Sparkasse Darmstadt)

Kursleiterin: Dr. Vibhuti Klingler-Dabral, Info und Anmeldung an vibhuti.kdabral@t-online.de oder Tel. 06155-3743

Deutsch-Indische Gesellschaft e. V.

Telefon: 06151-272525
E-Mail: dig-darmstadt@t-online.de
Internet: www.dig-darmstadt.de

 

 

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Lesebühne - Neue Lyrik von Martina Weber und Barbara Zeizinger.
Mi., 06. September, 19:30 Uhr Literaturhaus, Vortragssaal

Neue Lyrik von Martina Weber (Frankfurt am Main) und Barbara Zeizinger (Darmstadt).

Auch mit ihrem neuen Gedichtband „Wenn ich geblieben wäre“ erweist sich Barbara Zeizinger als starke poetische Stimme, der es gelingt, in Ortserkundungen und Landschaftsmotiven relevante Fragen der Existenz aufzuwerfen. Martina Weber, die sich mit ihrem Debütband „erinnerungen an einen rohstoff“ von 2013 als Lyrikerin einen Namen gemacht hat und auch Leiterin der „Textwerkstatt II“ am Zentrum für junge Literatur in Darmstadt ist, stellt neue Gedichte vor, die 2018 im Leipziger poetenladen-verlag herauskommen werden.

Moderation: Kurt Drawert.

Zentrum junge Literatur
Textwerkstatt und Lesebühne

Kurt Drawert
Telefon: 06151-133904
E-Mail: kurt.drawert@darmstadt.de

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Hindi-Sprachkurs für Anfänger A3
Do., 07. September - Do., 7. Dezember, 18:30-20 Uhr Büro der Deutsch-Indischen-Gesellschaft, 4. Stock

 

Der Kurs eignet sich für Alle, die mit der Hindischrift vertraut sind, sowie über Grundkenntnisse sehr einfacher Satzbildung verfügen. Er setzt seine Schwerpunkte auf die Hindi-Satzkonstruktion (Unterscheidungen von der deutschen Sprache), Hindi-Grammatik und die Alltagskonversation (Hindi-Aussprache). Ein Besuch zum kostenlosen Schnupperkurs kann hilfreich sein.

Kurs-Gebühr: 50,00 Euro für 12 Abende je 90 Minuten
Überweisung auf das Konto der DIG Darmstadt-Frankfurt e.V.,
IBAN: DE67 5085 0150 0000 7601 96 (Sparkasse Darmstadt)

Kursleiterin: Dr. Vibhuti Klingler-Dabral, Info und Anmeldung an vibhuti.kdabral@t-online.de oder Tel. 06155-3743

Deutsch-Indische Gesellschaft e. V.

Telefon: 06151-272525
E-Mail: dig-darmstadt@t-online.de
Internet: www.dig-darmstadt.de

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Kulturfest im Literaturhaus
Führungen durch das Kunst Archiv

Fr., 08. September, 17 Uhr Literaturhaus, Vortragssaal

Das altbekannte und kultureingeführte Kennedyhaus alias Literaturhaus Darmstadt (seit 1995), feiert seit ein paar Jahren ein Kulturfest um die kulturelle Vielfalt, die dieses Haus beinhaltet, der Öffentlichkeit zu offerieren: Bildende Kunst und Fotografie, Philosophie und Musik, Vereine zur europäischen und außereuropäischen Kultur und jede Menge Literatur von Goethe – über Lichtenberg – bis zur Wedekind-Gesellschaft, von der Textwerkstatt bis zum PEN-Club. Einer der mitgliederstärksten Vereinigungen mit Bibliothek, Archiv und Sammlung, mit Dokumentation und wechselnden Ausstellungen ist das Kunst Archiv Darmstadt e.V. Mit zwei Kurzführungen durch die gegenwärtige Ausstellung, um 18.10 Uhr und um 19.00 Uhr, trägt das Kunst Archiv zum Gesamtprogramm des Kulturfestes bei. Zudem gibt es um 17.15 Uhr die Möglichkeit an einer Freilichtführung zu den drei Großskulpturen von Georg von Kováts vor dem Literaturhaus teilzunehmen. Die Führung erinnert an die Aufstellung der Bronzen durch das Kunst Archiv vor fünf Jahren. Die ehrenamtlichen Mitarbeiter stehen an diesem Tag mit Rat und guter Laune allen Informationssuchenden zur Verfügung!

Eintritt für alle Kunstinteressierte frei, um eine Spende wird gebeten

Das Gesamtprogramm zum Kulturfest finden Sie unter: www.literaturhaus-darmstadt.de

Kunst Archiv Darmstadt e. V.
Tel. 06151-291619
E-Mail: info@kunstarchivdarmstadt.de
Internet: www.kunstarchivdarmstadt.de

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Salz und Pfeffer - Soziale Entwicklung im unabhängigen Indien
Mi., 13. September, 19 Uhr Literaturhaus, Vortragssaal

Salz und Pfeffer - Soziale Entwicklung im unabhängigen Indien
Referent: Rainer Hörig, Journalist und Autor, Bonn und Poona

Forum Politik und Gesellschaft

Großen Fortschritten in Bezug auf Bildung und Lebenserwartung der Bürger stehen die nach wie vor weit verbreitete Armut und die Diskriminierung großer Bevölkerungsgruppen, etwa Dalits und Adivasi, gegenüber. In jüngster Zeit machen Beobachter auch ernsthafte Gefahren für die demokratischen Freiheitsrechte aus. Die Wirtschaft wächst weiter, aber nicht alle Menschen profitieren davon.

Kontakt: Kontakt: Claus Stark, 0174-6135798, stark@dig-darmstadt.de

Deutsch-Indische Gesellschaft e. V.

Telefon: 06151-272525
E-Mail: dig-darmstadt@t-online.de
Internet: www.dig-darmstadt.de

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Konzert
Sa., 16. September, 19 Uhr Literaturhaus, Vortragssaal

In diesem Herbst werden wir Ihnen ein ganz besonderes musikalisches Ereignis anbieten: Nach mehreren erfolgreichen Solokonzerten wird Nikolai Zachariev gemeinsam mit seinen Eltern auftreten und sie werden ein Repertoire von ausgewählten Musikstücken für Klavier und Viola berühmter Komponisten präsentieren.

Dragomir Zachariev (Bratsche):

Der Bratscher Dragomir Zachariev hat im Alter von 6 Jahren das Violinspiel angefangen, anschließend zur Viola gewechselt. Er war Dozent für Bratsche an der Musikhochschule in Sofia, seit 1989 bis zuletzt war er Solo-Bratschist des Schleswig - Holsteinischen Sinfonieorchesters. Er hat zahlreiche Rundfunkaufnahmen, Auftritte als Solist und zusammen mit namhaften Musikern.

Ruschka Miltschewa (Klavier):

Die Pianistin Ruschka Miltschewa hat mit 13 Jahren ihr erstes Klavier Recital gegeben. Sie war Dozentin an der Hochschule in Sofia. Zahlreiche Rundfunkaufnahmen, Teilnahme an Internationalen Wettbewerben und Zusammenspiel mit berühmten Solisten haben Ihre Musikerkarriere begleitet.

Nikolai Zachariev, geboren 1974 in Sofia, Bulgarien hat im Alter von 13 Jahren angefangen Klavier zu spielen. Mit der hilfreichen Unterstützung seiner Eltern, die beide angesehene  Musiker sind, hat er eine Perfektionierung des Klavierspiels erreichen können und das Musizieren ist inzwischen eines seiner am meisten geliebten Hobbys, neben seinem Beruf als Laborant und Produzent in einem Biotechnologie Unternehmen.

1) J.S.Bach: Präludium und Fuge a-moll für Orgel (Bearbeitung: Franz Liszt)

2) Felix Mendelssohn: 5 Lieder ohne Worte für Klavier

3) Henry Vieuxtemps: „Barcarolla“ für Viola und Klavier

4) Robert Schumann: Märchenbilder op. 113 für Viola und Klavier

5) Franz Schubert: Fantasie f-moll für Klavier zu vier Hände

Eintritt frei, Spenden willkommen

Deutsch-Bulgarische
Gesellschaft e. V.

Alexander Nenow, Tel.: 06155-8781876
Nadin Büse, Tel.: 069-856371 
E-Mail: nadinbuese@hotmail.com
Internet: www.dbgd.de

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„Ich war glücklich in Gemeinschaft mit dieser liebenswürdigen und geistvollen Frau ...“
Luise Büchner und Alice von Hessen und bei Rhein.

Do., 21. September, 18 Uhr Luise Büchner-Bibliothek, 2. Stock, Eingang Ost, bitte klingeln

Vortrag von Agnes Schmidt, Leiterin der Luise-Büchner-Bibliothek.

Luise Büchners Zusammenarbeit mit Prinzessin Alice  (ab 1877 Großherzogin) war ein Glücksfall für Darmstadts Frauenwelt: 1867 gründeten sie zusammen mehrere Frauenbildungsvereine, die für Mädchen und Frauen eine qualifizierte Ausbildung und den Zugang zur Berufstätigkeit ermöglichten. Auf ihrer Initiative fand im Herbst 1872 die erste Generalversammlung der deutschen Frauenbildung- und Erwerbsvereine in Darmstadt statt.

Eintritt frei

Luise-Büchner-Gesellschaft e. V
Luise-Büchner-Bibliothek

Agnes Schmidt
Telefon: 06151-599788
E-Mail: luisebuechner@aol.com
Internet: www.luise-buechner-bibliothek.de

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Das Herz in den Upanishaden und indischen Weisheitslehren
Do., 21. September, 19 Uhr Literaturhaus, Vortragssaal

Das Herz in den Upanishaden und indischen Weisheitslehren

Referent: Prof. Dr. Klaus Jork

Forum Literatur und Philosophie

Indische Weisheitslehren betrachten das Herz nicht nur als zentrales Lebensorgan, sondern auch als Sitz des Bewusstseins. Visualisierungen, d.h. bildhafte Vorstellungen, spielen bei praktischen Übungen dabei eine herausragende Rolle. Wir wollen an Beispielen überprüfen, ob diese Praktiken auch für uns eine Hilfe im täglichen Alltag mit seinen Herausforderungen und Ablenkungen sein können.

Der Eintritt ist frei. Spenden sind willkommen.

Deutsch-Indische Gesellschaft e. V.

Prof. Dr. Klaus Jork
Telefon: 06103-52368
E-Mail: klaus.jork@web.de
Internet: www.dig-darmstadt.de

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Philosophischer Salon - Salongespräch mit Paul Tessmann zum Thema „Kirchenräume: Zweckräume? Ideen, Bedingungen, Entwicklungen“
So., 24. September, 15-18 Uhr Raum IPPh, Osteingang, 3. Stock

Der Philosophische Salon will die persönliche Begegnung zwischen Menschen aus dem gesellschaftlichen Leben, aus Philosophie, Wissenschaft, Wirtschaft, Kunst und Politik fördern. Er knüpft unter veränderten Bedingungen an die europäische Salon-Kultur an und wird zu wechselnden Themen, häufig mit eigens eingeladenen Gästen bei Kaffee und Kuchen ausgerichtet. Aktuelle Themen werden über die Website und einen Email-Verteiler bekannt gegeben.

Unkostenbeitrag: 10 € inklusive Tee/Kaffee und Kuchen, Ermäßigung möglich

Institut für Praxis der
Philosophie e. V. IPPh

PD Dr. Ute Gahlings
Telefon: 06150 55 4 50
E-Mail: info@gahlings.de
Internet: www.ipph-darmstadt.de

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37. Bibliotheksgespräch der Alexander-Haas-Bibliothek -„Untertauchen“ – Überlebensversuche jüdischer Menschen in Deutschland 1941-1945
Di., 26. September, 18 Uhr Osteingang, Seminarraum 2. Stock, bitte klingeln bei Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit

37. Bibliotheksgespräch der Alexander-Haas-Bibliothek

„Untertauchen“ –  Überlebensversuche jüdischer Menschen in Deutschland 1941-1945

Leitung: Dr. Beate Kosmala, Berlin, und Dr. Thomas Lange, Darmstadt

Seit rund 25 Jahren wird erforscht, wie Jüdinnen und Juden, die innerhalb NS-Deutschland die Flucht vor der Deportation wagten, die Shoa überleben konnten. Dies gelang oft nur mithilfe von mutigen nichtjüdischen Deutschen. Die Erlebnisse der Verfolgten auf ihrer Odyssee waren allerdings vielfältig. Als beispielsweise die 20-jährige Marie Simon Jalowicz 1942 in Berlin „untertauchte“, um der Deportation zu entkommen, gehörten Hilfe und Verrat, Solidarität und Erniedrigung zu ihren alltäglichen Erfahrungen im Untergrund. Sie überlebte und machte später in der DDR eine Universitätskarriere. Erst als über 70-Jährige hat sie ihre Geschichte erzählt, die 2014 durch ihren Sohn als Buch veröffentlicht wurde. Die Historikerin Beate Kosmala, bis 2014 Mitarbeiterin der Gedenkstätte „Stille Helden“ in Berlin und als Expertin für dieses Thema ausgewiesen, wird dieses Buch vorstellen.

Ganz anders verlief das „Untertauchen“ für Max Zwirn, den ersten Vorsitzenden der Jüdischen Nachkriegsgemeinde in Darmstadt. Seine tragische Biographie wurde von Thomas Lange aus archivalischen Quellen rekonstruiert. Er wird über die Ergebnisse seiner Recherchen berichten.

 Literatur: Marie Jalowicz Simon: Untergetaucht. Eine junge Frau überlebt in Berlin 1940-1945. Bearbeitet von Irene Stratenwerth und Hermann Simon. Mit einem Nachwort von Hermann Simon, Berlin 2014.

Eintritt frei

Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit e. V.
mit Alexander-Haas-Bibliothek

Godehard Lehwark
Telefon: 06151-5208107
E-Mail:  info@christenundjuden-darmstadt.de
Internet: www.christenundjuden-darmstadt.de

E-Mail: info@alexander-haas-bibliothek.de
Internet: www.alexander-haas-bibliothek.de

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Lesebühne - „Die Nacht trägt Flugsplitter aus Malachit“. Gedichte von Natascha Huber und Marina Maggio.

Mi., 04. Oktober, 19:30 Uhr Literaturhaus, Vortragssaal

„Die Nacht trägt Flugsplitter aus Malachit“. Gedichte von Natascha Huber (Frankenthal) und Marina Maggio            (Würzburg).

Natascha Huber, die auch Teilnehmerin der Darmstädter Textwerkstatt ist und 2017 für den Leonce-und-Lena-Preis beim Literarischen März nominiert war, schreibt Gedichte von expressiver Schönheit und Intensität. Aus Erfahrungen werden Bilder, aus Bilder Erfahrungen transformiert. Gemeinsam mit Marina Maggio, deren Lyrik von der Leichtigkeit der Träume ist, hat sie nun den Band „Die Nacht trägt Flugsplitter aus Malachit“ herausgebracht, aus dem beide lesen werden.

Moderation: Kurt Drawert.

Zentrum junge Literatur
Textwerkstatt und Lesebühne

Kurt Drawert
Telefon: 06151-133904
E-Mail: kurt.drawert@darmstadt.de

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Eröffnungskonzert des XI. Internationalen Chopin-Klavierwettbewerbs in Darmstadt
Fr., 06. Oktober, 19 Uhr Orangerie

Einen ungewöhnlichen Auftakt verspricht das Eröffnungskonzert des XI. Internationalen  Chopin-Wettbewerbs in Darmstadt, wenn am 6. Oktober alle sieben Juroren in der Darmstädter Orangerie auf die Bühne treten und ihr Können demonstrieren. Unter ihnen zwei Gewinner des großen Warschauer Chopin-Wettbewerbs:  Dang Thai Son und Kevin Kenner sowie eine weitere Hauptpreisträgerin von 1980, Ewa Poblocka, die zusammen mit Dang Thai Son den Mazurkenpreis erhielt. Weitere Juroren sind Prof. Andrzej Jasinski, ehemaliger Lehrer von Krystian Zimerman, Tobias Koch, Dozent an der Robert-Schumann-Hochschule in Düsseldorf, Martin Kasik, Dozent an der Prager Musikakademie und Sabine Simon, Dozentin an der Akademie für Tonkunst in Darmstadt. Die Teilnahme aller Juroren eines Wettbewerbs in ein und demselben Konzert, markiert eine Première für Deutschland.

Eintritt: 25, 20, 15  € plus VVK-Geb. Restkarten Abendkasse: 30, 25, 20 €

Chopin-Gesellschaft e. V.

Telefon:06155 7952606
Mail:jillrabenau@chopin-gesellschaft.de
Internet: www.chopin-gesellschaft.de

Programmübersicht

XI. Internationaler Chopin-Klavierwettbewerb in Darmstadt
Sa., 07. - Mo., 16. Oktober Akademie für Tonkunst und Orangerie

In drei Etappen spielen die Kandidaten des Chopin-Wettbewerbs an verschiedenen Spielstätten. Mit einer Preisverleihung und einem Preisträgerkonzert endet der XI. Internationale Chopin-Klavierwettbewerb in Darmstadt

Alle Informationen zum Wettbewerb und den Möglichkeiten zum Zuhören hat die Chopin-Gesellschaft sehr übersichtlich dargestellt.

Chopin-Gesellschaft in der Bundesrepublik Deutschland e.V.

jillrabenau@chopin-gesellschaft.de

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Goethes Dramen
Mi., 18. Oktober, 19:45 Uhr Literaturhaus, Vortragssaal

Prof. Dr. Gernot Böhme, Darmstadt

Einführung

 

Darmstädter
Goethe-Gesellschaft e. V.

Prof. Dr. Gernot Böhme
Dr. Lioba Weber, Tel.: 06162-911607
E-Mail: darmstaedter-goethegesellschaft@web.de
Internet: www.goethe-gesellschaft-darmstadt.de

Programmübersicht

Aurobindo, die Unabhängigkeit Indiens und die Weiterentwicklung der Menschheit
Do., 19. Oktober, 19 Uhr Literaturhaus, Vortragssaal

Aurobindo, die Unabhängigkeit Indiens und die Weiterentwicklung der Menschheit
Referenten: Prof. Dr. Klaus Jork und Horst Raatz

Forum Literatur und Philosophie

Am 15. August 1947 wurde Indien unabhängig. Einer der „großen Inder“, der für die politische Unabhängigkeit Indiens gekämpft hatte, war Sri Aurobindo. Die Referenten werden Meilensteine aus dem Leben Sri Aurobindos vorstellen und seine „Träume“ für eine Weiterentwicklung Indiens und der Menschheit darlegen. Über die Umsetzung dieser Ideale wird Prof. Dr. Klaus Jork aus der „universalen Stadt“ Auroville berichten.

Der Eintritt ist frei. Spenden sind willkommen.

Deutsch-Indische Gesellschaft e. V.

Prof. Dr. Klaus Jork
Telefon: 06103-52368
E-Mail: klaus.jork@web.de
Internet: www.dig-darmstadt.de

Programmübersicht

Deutsche Autoren und der Zweite Weltkrieg/die Nazidiktatur:
Arno Schmidt (1914 – 1979) – Widerstand gegen den Leviathan

Fr., 20. Oktober, 19 Uhr Literaturhaus, Vortragssaal

 Mitwirkende: Peter Benz, Karlheinz Müller, Horst Schäfer

Für die kleine Reihe haben wir drei Autoren der Kriegsgeneration ausgewählt, um, in Auseinandersetzung mit deren Leben und Werk, die Frage nach ihrer heutigen Aussage- und Wirkungskraft zu stellen. Wir beginnen am 20. Oktober mit Arno Schmidt, setzen am 6. November mit Wolfgang Borchert fort und beschließen die Reihe am 7. Dezember mit einer Veranstaltung zu Heinrich Böll. Die ausgewählten Autoren haben, gezeichnet von Kriegserlebnissen und Erfahrungen der Nazi-Diktatur, die Literatur der entstehenden und jungen Bundesrepublik entscheidend geprägt und beeinflusst, auch durch politisches und gesellschaftliches Engagement.

Eintritt frei

Gemeinschaftsveranstaltung von Elisabeth-Langgässer-Gesellschaft und Gesellschaft für deutschsprachige jüdische Dichtung e.V. mit der Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit e. V.

Elisabeth-Langgässer-Gesellschaft e. V.

Karlheinz Müller
Telefon: 06155-64271
E-Mail: daundkarlh.mueller@freenet.de

 

Programmübersicht

Malerei der 1960er Jahre in Darmstadt
Ausstellungseröffnung „Geste, Abstraktion und Informell“

So., 22. Oktober, 11 Uhr Kunst Archiv

Nach Ende des Zweiten Weltkrieges geschah um 1960 ein zweiter künstlerischer Aufbruch – in für Darmstadt – unbekanntes Neuland: die Abstraktion! Galt der kulturelle Aufbruch nach 1945, in einer völlig zerstörten Stadt, der Musik, der Literatur und dem Theater, so etablierten sich, in einer Welt der figurativen und gegenstandbezogenen Kunst, relativ spät und gegenüber anderen Regionen zeitverzögert, die gestischen Maler, die Abstrakten, die Informellen: Aus Berlin, Brüssel, Bremerhaven und Siebenbürgen, aus Zeitz und Amerika, aber auch aus Darmstadt fanden die abstrakten Maler und Bildhauer zusammen, um hier Gegenstand und Realismus mit gestischer, konstruktiver und informeller Kunst abzulösen.

Es entstand keine Künstlergruppe, wie „SPUR“, „CoBrA“, „Wir“ oder wie die Frankfurter Informellen Gruppe der „Quadriga“. In Darmstadt wirkten Einzelkünstler, die hier im Verbund eine starke Position der Abstraktion begründeten, die mit unserer Ausstellung zum ersten Mal gewürdigt wird. Künstlernamen wie Peter Steinforth (1923-1981), Paul Fontaine (1913-1996), Etzel Klomsdorff (1920-1985), Bruno Erdmann (1915-2003), Wolf Hoppe (1920-1992), H.O. Müller-Erbach (1921-1984), Robert Preyer (1930-2014), Roswitha von Blumenthal (1926-2012), Charlotte Prinz (1904-1993), Georg von Kováts (1912-1997) und Helmut Brinckmann (1912-1994) stehen für malerische Geste, große, abstrakte Form und für eine erklärte Nonfiguration. Die Ausstellung ist danach bis zum 23. März 2018 zu sehen.

Kunst Archiv Darmstadt e. V.
Tel. 06151-291619
E-Mail: info@kunstarchivdarmstadt.de
Internet: www.kunstarchivdarmstadt.de

 

Programmübersicht

„Der Herbst ist der Frühling des Winters“
Herbstkunst des Kunst Archivs

So., 22. Oktober, 11 Uhr Kunst Archiv

Der Herbst ist ein Fest des Glanzes und der Erfüllung, der Reife und auch des letzten Sonnenstrahls – ganz im poetischen Sinne der Gedichte von Rainer Maria Rilke, Theodor Storm, Friedrich Hebbel: „Dies ist ein Herbsttag, wie ich keinen sah“. Unter diesem Motto wollen wir allen Mitgliedern, Freunden und Förderern, allen Künstlern, Besuchern und Kunstneulingen das Archiv als einen besonderen Ort der Kunst in Darmstadt offerieren. Mit einer vielgestaltigen Festcollage aus Poesie, Musik und Kunst, mit Büchern und Graphik und – das leibliche Wohl nicht vergessend – mit Essen und Trinken, wollen wir an unserem Tag der offenen Tür alle Kunstinteressierte auf die Tätigkeit und die Ziele, auf die Inhaltlichkeit und die Bedeutung des Kunst Archivs für Darmstadt mit allen Sinnen erfahrbar machen.

Die Veranstaltung findet in den Räumen des Kunst Archivs, im Foyer und im Vortragsraum des Literaturhauses statt.

Kunst Archiv Darmstadt e. V.
Tel. 06151-291619
E-Mail: info@kunstarchivdarmstadt.de
Internet: www.kunstarchivdarmstadt.de

Programmübersicht

Guge – das Goldene Zeitalter West-Tibets
Bild-Vortrag von Peter van Ham

Fr., 27. Oktober, 19 Uhr Literaturhaus, Vortragssaal

Beeindruckende Ansichten hat der durch seine Bilddokumente be­kannte Fotograf und Autor Peter van Ham aus den nicht mehr zugängigen Tempelanlagen West-Tibets zusammengestellt. Er lässt uns teilhaben an einem Kulturbereich des 10. bis 17. Jahrhunderts. Wir lernen prächtige Tempelanlagen als Zeugen dieser unvergleichlichen Epoche kennen.

Der Eintritt ist frei. Spenden sind willkommen.

Deutsch-Indische Gesellschaft e. V.

Prof. Dr. Klaus Jork
Telefon: 06103-52368
E-Mail: klaus.jork@web.de
Internet: www.dig-darmstadt.de

Programmübersicht

Philosophischer Salon - Salongespräch mit der Künstlerin Annegret Soltau
So., 29. Oktober, 15-18 Uhr Raum IPPh, Osteingang, 3. Stock

Der Philosophische Salon will die persönliche Begegnung zwischen Menschen aus dem gesellschaftlichen Leben, aus Philosophie, Wissenschaft, Wirtschaft, Kunst und Politik fördern. Er knüpft unter veränderten Bedingungen an die europäische Salon-Kultur an und wird zu wechselnden Themen, häufig mit eigens eingeladenen Gästen bei Kaffee und Kuchen ausgerichtet. Aktuelle Themen werden über die Website und einen Email-Verteiler bekannt gegeben.

Unkostenbeitrag: 10 € inklusive Tee/Kaffee und Kuchen, Ermäßigung möglich

Institut für Praxis der
Philosophie e. V. IPPh

PD Dr. Ute Gahlings
Telefon: 06150 55 4 50
E-Mail: info@gahlings.de
Internet: www.ipph-darmstadt.de

Programmübersicht

Lesebühne - Lyrik + Lyrik.
Mi., 01. November Literaturhaus, Vortragssaal

Gedichte von Monika Endres-Stamm (Feldafing) und Nancy Hünger (Erfurt), mit einer Einführung von Bernd Leukert (Frankfurt am Main).

Monika Endres-Stamm war Teilnehmerin der Darmstädter Textwerkstatt und veröffentlichte zuletzt „Tempelritterin und Senatorin: ein Leben für Bali“ (2015). In ihrem Gedichtband von 2011 „Die Mittagsseglerin“ zeigt sie sich als Naturlyrikerin, die in kleinen Bewegungen große Vorgänge spiegelt. Nancy Hünger hat bereits mehrere Gedichtbände vorgelegt, Preise und Stipendien gewonnen. Zuletzt erschienen ist der Band „Ein wenig Musik zum Abschied wäre      trotzdem nett“ in der edition AZUR, Dresden 2017.

Moderation: Kurt Drawert.

Zentrum junge Literatur
Textwerkstatt und Lesebühne

Kurt Drawert
Telefon: 06151-133904
E-Mail: kurt.drawert@darmstadt.de

Programmübersicht

Deutsche Autoren und der Zweite Weltkrieg/die Nazidiktatur:
Wolfgang Borchert (1921 – 1947) – „Sag NEIN!“

Mo., 06. November, 19 Uhr Literaturhaus, Vortragssaal

Mitwirkende: Peter Benz, Karlheinz Müller, Horst Schäfer

Für die kleine Reihe haben wir drei Autoren der Kriegsgeneration ausgewählt, um, in Auseinandersetzung mit deren Leben und Werk, die Frage nach ihrer heutigen Aussage- und Wirkungskraft zu stellen. Am 20. Oktober hatten wir einen Abend zu Arno Schmidt gestaltet und setzen nun am 6. November mit Wolfgang Borchert fort. Die ausgewählten Autoren haben, gezeichnet von Kriegserlebnissen und Erfahrungen mit der Nazi-Diktatur, die Literatur der entstehenden und jungen Bundesrepublik entscheidend geprägt und beeinflusst, auch durch politisches und gesellschaftliches Engagement.

Eintritt frei

Gemeinschaftsveranstaltung von Elisabeth-Langgässer-Gesellschaft und Gesellschaft für deutschsprachige jüdische Dichtung e.V. mit der Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit e. V.

Elisabeth-Langgässer-Gesellschaft e. V.

Karlheinz Müller
Telefon: 06155-64271
E-Mail: daundkarlh.mueller@freenet.de

 

Programmübersicht

Danuta Gwizdalanka: Der Verführer. Karol Szymanowski und seine Musik

So., 12. November, 19 Uhr Literaturhaus, Vortragssaal

Danuta Gwizdalanka: Der Verführer. Karol Szymanowski und seine Musik

Buchvorstellung mit Konzert

Karol Szymanowski – Polens bedeutendster Komponist zwischen Chopin und Lutosławski: Ein Schaffen zwischen Tradition und Moderne, zwischen der Ukraine, Polen, Deutschland und der Welt. Danuta Gwizdalankas Buch ist die erste Szymanowski-Biographie in deutscher Sprache. In einem abwechslungsreichen Programm stellt sie ihr Buch gemeinsam mit einer Reihe von Musikern vor.

Das genaue Programm wird noch bekannt gegeben.

In Kooperation mit 

Deutsches Polen-Institut, Polnisches Institut Düsseldorf

Chopin-Gesellschaft e. V.

Aleksandra Mikulska, Präsidentin
Telefon: 06155 - 7952606
E-Mail:jillrabenau@chopin-gesellschaft.de
Internet: www.chopin-gesellschaft.de

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Das Wunder der indischen Demokratie
Referent: Clemens Jürgenmeyer (M.A.),
Arnold-Bergstraesser-Institut, Freiburg
Forum Politik und Gesellschaft

Do., 16. November, 19 Uhr Literaturhaus, Vortragssaal

Indien wird aufgrund seiner Milliarden-Bevölkerung gemeinhin als „die größte Demokratie der Welt“ bezeichnet, die ca. ein Sechstel der Weltbevölkerung repräsentiert, seit nun über 6 Jahrzehnte Be­stand hat und sich durch regelmäßig stattfindende Wahlen mit einer relativ hohen Wahlbeteiligung auszeichnet. Gleichzeitig weist das Land ein hohes Maß an Armut und Analphabetismus auf und ist von einer geradezu beispiellosen Vielfalt der Völker, Sprachen, Religionen und Kulturen geprägt. Vor diesem Hintergrund erscheint die Dauerhaftigkeit der indischen Demokratie als ein wahres Wunder. Wo liegen die Ursachen für dieses Phänomen?

Für Fragen steht Claus Stark, 0174-6135798, stark@dig-darmstadt.de zur Verfügung

Deutsch-Indische Gesellschaft e. V.

Telefon: 06103-52368
E-Mail: klaus.jork@web.de
Internet: www.dig-darmstadt.de

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Führung durch die Ausstellung
„Geste, Abstraktion und Informell. Malerei der 1960er Jahre in Darmstadt“

Do., 16. November, 19 Uhr Kunst Archiv

Die Welt hatte sich um 1960 gravierend verändert. Den Kriegsschutt hatten die Trümmerfrauen weggeräumt, die sogenannte „Stunde null“ war längst verflogen und die übertriebene Lebenslustigkeit der 50er Jahre gehörte ebenfalls der Geschichte an. Neue Architektur und Design ließen den heute schon museal gesammelten Kitsch der 50er Jahre – Ausdruck des Lebensgefühls im ersten Nachkriegsjahrzehnt – zurück und besonnen sich auf Konstruktion, auf die Ideen des Bauhauses, auf Klarheit und Funktion! Das Anknüpfen an realistische und expressive Traditionslinien in der Malerei, verbrämt mit Stilelementen der 50er Jahre, verschoben sich zu einer ungegenständlichen Kunst zwischen Geste und Abstraktion.

In seiner Führung wird der Kurator der Ausstellung Claus K. Netuschil auf die unterschiedlichen Wege der einzelnen Künstler der Ausstellung eingehen und sie im Zusammenhang mit dem politische-gesellschaftlichen Zeitgeschehen und innerhalb der ästhetischen Diskussion interpretieren.

Eintritt: 5,- Euro, für Mitglieder des Kunst Archivs frei

Kunst Archiv Darmstadt e. V.
Tel. 06151-291619
E-Mail: info@kunstarchivdarmstadt.de
Internet: www.kunstarchivdarmstadt.de

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Britta Böhler (Amsterdam) liest aus ihrem Roman
Der Brief des Zauberers

Fr., 17. November, 19 Uhr Literaturhaus, Vortragssaal

Die in Freiburg geborene Autorin dieses Thomas-Mann-Romans lebt seit 1991 in Amsterdam, wo sie als Rechtsanwältin und Politikerin tätig ist. Sie war Strafverteidigerin in vielen spektakulären  Prozessen. Seit 2012 ist sie Professorin an der Universität von Amsterdam. Der Brief des Zauberers ist ihr erster Roman. Sie schildert darin mit großem Einfühlungsvermögen drei dramatische Tage im Leben von Thomas Mann im Züricher Exil. 

Eintritt: 6 Euro, für die Mitglieder der Luise Büchner-Gesellschaft frei.

Luise-Büchner-Gesellschaft e. V
Luise-Büchner-Bibliothek

Agnes Schmidt
Telefon: 06151-599788
E-Mail: luisebuechner@aol.com
Internet: www.luise-buechner-bibliothek.de

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Männerstolz vor Königsthronen
Majestätsbeleidigung bei Frank Wedekind und Jan Böhmermann
Vortrag von Dr. Urania Milevski (Mainz)

Mi., 22. November, 19:30 Uhr Literaturhaus, Vortragssaal

Männerstolz vor Königsthronen

Majestätsbeleidigung bei Frank Wedekind und Jan Böhmermann

Vortrag von Dr. Urania Milevski (Mainz)

Was hat der Schriftsteller Wedekind mit dem Journalisten Böhmermann gemeinsam, außer der Liebe zur politischen Satire? Beide wurden wegen „Majestätsbeleidigung“ angeklagt. Anlass gaben dafür jeweils satirische Texte, Frank Wedekinds Gedicht Im heiligen Land, veröffentlicht 1898 in der Satirezeitschrift Simplicissimus, und Jan Böhmermanns Gedicht Schmähkritik in seiner TV-Sendung Neo Magazin Royale 2016.

Auf den ersten Blick mögen diese Fälle, die zu Skandalen des Kulturbetriebs avancierten, nicht viel mit Geschlechterfragen zu tun haben. Bei einem zweiten Blick jedoch ändert sich dieser Eindruck: Männlichkeit scheint eine zentrale Größe zu sein, wenn es um die beiden Fälle von Majestätsbeleidigung geht: zum einen, wenn sowohl Erdogan als auch Wilhem II. satirisch ‚entmännlicht‘ werden, zum andern, wenn um Definitionsmacht in medialen, politischen und juristischen Diskursen gekämpft wird. Urania Milevski macht auf Dispositionen männlicher Macht und deren banaler ‚Kläglichkeit‘ aufmerksam. Äußerst einfallsreich dekonstruiert und demontiert sie Strategien politischer Inszenierungen. Mit Bushidos Hashtag Böhmermädchen spricht sie nicht zuletzt auch über die um Aufmerksamkeit buhlenden Reaktionen auf Böhmermanns Satire.

 Eintritt frei, Spenden erbeten.

Frank Wedekind-Gesellschaft e. V.
Telefon: 06151-1638897
info@frankwedekind-gesellschaft.de
http://frankwedekind-gesellschaft.de/

 

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Wer bin ich? – Eine zentrale Frage der Spiritualität
Referent: Prof. Dr. Klaus Jork

Do., 23. November, 19 Uhr Literaturhaus, Vortragssaal

Wer bin ich? – Eine zentrale Frage der Spiritualität

Referent: Prof. Dr. Klaus Jork

Forum Literatur und Philosophie

Ramana Maharshi (1879 – 1950) wurde gern von westlichen Sinnsuchenden konsultiert, weil er kein komplexes philosophisches Lehrsystem vermittelte. Selbsterkenntnis und Einsicht stellte er als zentrale Fähigkeiten zur Persönlichkeitsentwicklung heraus. Aufgabe ist herauszufinden: Wer bin ich? Wir wollen untersuchen, warum diese Frage so bedeutsam ist.

Der Eintritt ist frei. Spenden sind willkommen.

Deutsch-Indische Gesellschaft e. V.

Prof. Dr. Klaus Jork
Telefon: 06103-52368
E-Mail: klaus.jork@web.de
Internet: www.dig-darmstadt.de

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Salongespräch mit dem Philosophen Thomas Gutknecht zum Thema „Trost“
So., 26. November, 15-18 Uhr Raum IPPh, Osteingang, 3. Stock

Der Philosophische Salon will die persönliche Begegnung zwischen Menschen aus dem gesellschaftlichen Leben, aus Philosophie, Wissenschaft, Wirtschaft, Kunst und Politik fördern. Er knüpft unter veränderten Bedingungen an die europäische Salon-Kultur an und wird zu wechselnden Themen, häufig mit eigens eingeladenen Gästen bei Kaffee und Kuchen ausgerichtet. Aktuelle Themen werden über die Website und einen Email-Verteiler bekannt gegeben.

Unkostenbeitrag: 10 € inklusive Tee/Kaffee und Kuchen, Ermäßigung möglich

Institut für Praxis der
Philosophie e. V. IPPh

PD Dr. Ute Gahlings
Telefon: 06150 55 4 50
E-Mail: info@gahlings.de
Internet: www.ipph-darmstadt.de

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Von Jürgen Franke Vor- und zur Diskussion gestellt
Wolf Biermann, Warte nicht auf bessre Zeiten! Die Autobiographie

Di., 28. November, 18 Uhr Osteingang, Seminarraum 2. Stock, bitte klingeln bei Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit

Vorbereitung: Dr. Jürgen Franke

Wolf Biermann, geb. 1936

Ein Vater, der als Kommunist und Jude in Auschwitz ermordet wurde; eine Mutter, die ihren Sohn aus dem Feuersturm in Hamburg 1943 rettete. Ein Jugendlicher, der mit 16 Jahren in die DDR ging; eine Regierung, die ihren bekanntesten Liedermacher 1976 ausbürgerte.

Ein deutsches Schicksal zwischen Ost und West.

Die Autobiographie „Warte nicht auf bessre Zeiten“ erschien 2016 anlässlich seines 80. Geburtstages und wird von Jürgen Franke vorgestellt werden.

Eintritt frei.

Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit e. V.
mit Alexander-Haas-Bibliothek

Godehard Lehwark
Telefon: 06151-5208107
E-Mail:  info@christenundjuden-darmstadt.de
Internet: www.christenundjuden-darmstadt.de

E-Mail: info@alexander-haas-bibliothek.de
Internet: www.alexander-haas-bibliothek.de

 

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La Gestualità degli Italiani. Die Körpersprache der Italiener, Mario Parisi
Do., 30. November, 19:30 Uhr Literaturhaus, Vortragssaal

Mario Parisi stellt sein neues Buch vor. Es beinhaltet über 130 Gesten, die Italiener in der alltäglichen Interaktion benutzen. Mit 230 Fotografien und einem lebendigen und leicht verständlichen Schreibstil zielt es darauf ab, die Kenntnis der Gesten zu vermitteln.

Einige der schönsten und witzigsten Gesten wird er uns an diesem Abend natürlich persönlich vorstellen.

Der Eintritt ist frei, wir freuen uns über eine Spende.

Società Dante Alighieri Comitato
di Darmstadt e. V.
Italienische Bibliothek

Sabine Henninger
Tel. : 0173-6162980
E-Mail: info@dante-darmstadt.de
Internet: www.dante-darmstadt.de

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Begegnungen: Friederike Giley und Lisa Goldschmidt lesen Prosa und Lyrik.

Mi., 06. Dezember, 19:30 Uhr Literaturhaus, Vortragssaal

Begegnungen: Friederike Giley und Lisa Goldschmidt (beide Frankfurt am Main) lesen Prosa und Lyrik.

Friederike Giley ist Teilnehmerin der Darmstädter Textwerkstatt und arbeitet derzeit an einem Roman. Ihre Prosa ist von einer Dichte und Komplexität, der es gelingt, im Sujet die Beschaffenheit einer Zeit aufzuzeigen und im Subjekt immer auch von Gesellschaft zu sprechen. Lisa Goldschmidt war 2016 Finalistin des 24. Open Mike in Berlin und ist mehrfache   Preisträgerin des jungen Literaturforums Hessen-Thüringen, zuletzt 2017. Ihre Gedichte sind experimentell und orientieren sich an der Lautpoesie. Die Dichotomie von Sinn und Materialität der Sprache wird hier zur lyrischen Produktion.

Moderation: Kurt Drawert.

Zentrum junge Literatur
Textwerkstatt und Lesebühne

Kurt Drawert
Telefon: 06151-133904
E-Mail: kurt.drawert@darmstadt.de

Programmübersicht

Deutsche Autoren und der Zweite Weltkrieg/die Nazidiktatur:
Heinrich Böll (1917 – 1985) – „Wanderer, kommst du nach Spa…“

Do., 07. Dezember, 19 Uhr Literaturhaus, Vortragssaal

Mitwirkende: Peter Benz, Karlheinz Müller, Horst Schäfer

Für die kleine Reihe haben wir drei Autoren der Kriegsgeneration ausgewählt, um, in Auseinandersetzung mit deren Leben und Werk, die Frage nach ihrer heutigen Aussage- und Wirkungskraft zu stellen. Die am 20. Oktober begonnene Reihe wird am 7. Dezember mit einem Abend zu dem Büchner- und Nobelpreisträger Heinrich Böll beschlossen. Der am 21. Dezember vor 100 Jahren geborene Böll gehörte zu den Autoren, die, gezeichnet von Kriegserlebnissen und Erfahrungen der Nazi-Diktatur, die Literatur der entstehenden und jungen Bundesrepublik entscheidend geprägt und beeinflusst haben, auch durch politisches und gesellschaftliches Engagement.  

Eintritt frei

Gemeinschaftsveranstaltung von Elisabeth-Langgässer-Gesellschaft und Gesellschaft für deutschsprachige jüdische Dichtung e.V. mit der Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit e. V.

Elisabeth-Langgässer-Gesellschaft e. V.

Karlheinz Müller
Telefon: 06155-64271
E-Mail: daundkarlh.mueller@freenet.de

 

Programmübersicht

Morgen kommt die Weihnachtsfrau – Lesung mit Musik
So., 10. Dezember, 16 Uhr Literaturhaus, Vortragssaal

Die Berliner Verlegerin Brigitte Ebersbach hat zusammen mit ihrer Kollegin Sascha N. Simon etwas andere Weihnachtsgeschichten gesammelt als gewohnt. Die Texte von Vicki Baum, Lily Brett, Doris Dörrie u.a. werden von Jutta Schütz gelesen. Die Lesung wird musikalisch begleitet.

Eintritt 6 Euro, für die Mitglieder der Luise Büchner-Gesellschaft frei.

Luise-Büchner-Gesellschaft e. V
Luise-Büchner-Bibliothek

Agnes Schmidt
Telefon: 06151-599788
E-Mail: luisebuechner@aol.com
Internet: www.luise-buechner-bibliothek.de

Programmübersicht

Die Katha-Upanishad - Antworten auf die letzten Fragen?
Referent: Prof. Dr. Klaus Jork

Do., 14. Dezember, 19 Uhr Literaturhaus, Vortragssaal

Die Katha-Upanishad - Antworten auf die letzten Fragen?

Referent: Prof. Dr. Klaus Jork

Forum Literatur und Philosophie

Die Katha-Upanishad beschreibt den Weg zu Erlösung und „Erwachen“. Auch wir nähern uns früher oder später den zentralen Fragen: Wo komme ich her? Wo gehe ich hin? Was ist der Sinn meines Lebens? Der Schulungsweg zur Befreiung setzt Selbsterkenntnis und Einsicht voraus. Dazu sind Motivation bzw. Wille, Erkenntnis und praktische Umsetzung Voraussetzung. Kann die Katha-Upanishad uns auf diesem Weg eine Hilfe sein?

Der Eintritt ist frei. Spenden sind willkommen.

Deutsch-Indische Gesellschaft e. V.

Prof. Dr. Klaus Jork
Telefon: 06103-52368
E-Mail: klaus.jork@web.de
Internet: www.dig-darmstadt.de

Programmübersicht