Gesamtprogramm – Literaturhaus Darmstadt

Das Gesamtprogramm umfasst die Veranstaltungen der Vereine im Literaturhaus und der Kooperationspartner.

Kulturfest im Literaturhaus Darmstadt
Fr., 26. August, 16 Uhr Literaturhaus

Wir feiern und laden Sie herzlich dazu ein.
Wie jedes Jahr.

Im Literaturhaus wird das ganze Jahr und fast jeden Tag im Auditorium, aber auch in den Vereinsräumen gelesen, diskutiert, musiziert und fotografiert. Nur einmal im Jahr, zum Sommerausklang, wird gemeinsam gefeiert. Zum vierten Mal in Folge öffnen wir am Freitag, dem 26. August 2016 alle Türen des Hauses.

Auch an diesem Tag geht es im Literaturhaus nicht nur um Literatur, alle zwanzig im Haus ansässigen Vereine sind dabei und präsentieren sich und ihre Arbeit. Das Fest bietet die besondere Gelegenheit, Geschichten, Geschichte, Musik, Kunst, Kultur und Fotografie in ihren unterschiedlichsten Formen kennen zu lernen – Schmökern, Lauschen und Mitmachen ist das Motto der Veranstaltung.

Tische, Bänke und Liegestühle auf dem Vorplatz laden ein, das im Haus Gesehene und Gehörte mit Anderen zu erörtern. Wer dazu ein feines Häppchen und ein gutes Glas Wein möchte, erhält dies direkt am Food-Truck, der vor dem Haus steht.

Am frühen Abend präsentiert Oberbürgermeister Jochen Partsch erstmalig die neue Literaturhaus-Broschüre.

Das detaillierte Programm finden Sie hier .

Eintritt frei

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Abbas Khider: Die Ohrfeige
Di., 30. August, 19 Uhr Literaturhaus, Vortragssaal

Als Abbas Khider als Flüchtling nach Deutschland kam, hießen Menschen wie er noch nicht Geflüchtete, sondern Asylanten. Sie waren Gegenstand politischer Meinungsverschiedenheiten, aber sie waren noch nicht das Thema Nummer eins, von dem das Land beherrscht wurde. Wir freuen uns, dass er – ein Deutscher Schriftsteller aus dem Irak – mit seinem neuen Roman wieder ins Literaturhaus kommt.

Das Buch handelt von einem Flüchtling, der die Ausländerbehörde betritt, um ein letztes Mal seine zuständige Sachbearbeiterin aufzusuchen. Er ist wütend und hat nur einen Wunsch: Dass ihm endlich jemand zuhört. Dieser ebenso abgründige wie warmherzige Roman über den Verlust von Heimat, ein Leben in der Fremde, Ausländerparagraphen und Behördenwillkür wirft eine der zentralen Fragen unserer Gegenwart auf: Was bedeutet es für einen Menschen, wenn er weder in der Heimat noch in der Fremde leben darf?

Abbas Khider, 1973 in Bagdad geboren, lebt seit 2000 in Deutschland, studierte Literatur und Philosophie. 2008 erschien sein Debütroman „Der falsche Inder“, es folgten die Romane „Die Orangen des Präsidenten“ und „Brief in die Auberginenrepublik“ sowie in diesem Jahr „Die Ohrfeige“.

Den Abend moderiert der Literaturkritiker und Leiter der HR-Literaturredaktion Alf Mentzer.

Eine Kooperation mit HR2 kultur

Eintritt 6 €, ermäßigt 4 €
Karten an der Abendkasse

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Ästhetische Bildung. Institution und Ratio im Streit.
Zur Geschichte der Werkkunstschulen am Beispiel Darmstadt
Vortrag von Prof. Justus Theinert

Do., 1. September, 19 Uhr Literaturhaus, Kunst Archiv im 1. OG

Der Vortrag von Just Theinert, der u.a. seit 2001 an der Hochschule Darmstadt am Fachbereich Gestaltung lehrt, handelt von der Geschichte der Deutschen Werkkunstschulen. Als wichtigstes Beispiel wird die Darmstädter Künstlerkolonie, die 1899 mit dem Ziel einer ästhetischen Verbesserung der Lebensverhältnisse gegründet wurde, hervorgehoben. In den 1960er Jahren kam es zu einem grundlegenden Umdenken, aus dem ein innovatives Modell der Fachhochschule Darmstadt entstand. Der Vortrag basiert auf dem 2007 publizierten Buch „Designlehren. Wege deutscher Gestaltungsausbildung“, das Justus Theinert gemeinsam mit dem Kunsthistoriker Kai Buchholz herausgegeben hat. Das zweibändige Werk widmet sich erstmals in dieser Ausführlichkeit der ersten 100 Jahre Designausbildung.

Eintritt: 5,- Euro, für Mitglieder des Kunst Archivs frei

Kunst Archiv Darmstadt e. V.
Tel. 06151-291619
E-Mail: info@kunstarchivdarmstadt.de
Internet: www.kunstarchivdarmstadt.de

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Peter Widmer & Kurt Drawert
Macht und Ohnmacht des sprechenden Subjekts

Di., 6. September, 19 Uhr Literaturhaus, Vortragssaal

Der Schweizer Psychoanalytiker und Autor zahlreicher Bücher sowie Herausgeber der renommierten Zeitschrift „RISS – Freud/Lacan“, Peter Widmer, und der Darmstädter Schriftsteller Kurt Drawert, beide von Lacans Freudinterpretation fasziniert, sprechen über Macht und Ohnmacht der Sprache als symbolischer Ordnung des Subjekts.

Jacques Lacan gehört zu den bedeutendsten Theoretikern der strukturalen Psychoanalyse und der Philosophie des 20. Jahrhunderts. Sein Denken, das sich an das Unmögliche richtet und ein unerfüllbares Begehren beschreibt, ist in einer Zeit der materiellen Verschwendung und massenhafter Fluchtbewegung aktueller denn je.

Über die Rolle des Unbewussten im Akt der Sprache und des Sprechens ist von Kurt Drawert die Monographie „Schreiben. Vom Leben der Texte“ erschienen, die sich einer Phänomenologie des literarischen Textes widmet. Neu von ihm ist das Langgedicht „Der Körper meiner Zeit“. Von Peter Widmer sind zuletzt erschienen: „Metamorphosen des Signifikanten“, „Der Eigenname und seine Buchstaben“, sowie die exzellente Einführung in das Werk Lacans: „Subversion des Begehrens“. Im Herbst 2016 erscheint: „Die traumatische Verfassung des Subjekts" (2 Bände).

Eintritt 6 €, ermäßigt 4 €
Karten an der Abendkasse

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Lesebühne
Mi., 7. September, 19:30 Uhr Literaturhaus, Vortragssaal

Natascha Huber (Frankenthal) und Ann-Helena Schlüter (Würzburg) lesen neue Lyrik. Natascha Huber schreibt Gedichte von impressionistischer Schönheit und Intensität. Ann-Helena Schlüter ist eine deutsch-schwedische Pianistin, Komponistin und Lyrikerin, die auch schon viele Preise erhielt. Ihre Lyrik ist Musik mit sprachlichem Material, das sich in Metaphern rhythmisch aneinanderfügt.

Moderation: Kurt Drawert.

Eintritt frei

Zentrum junge Literatur
Kurt Drawert
Telefon: 06151-133904
E-Mail: kurt.drawert@darmstadt.de

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Christa Winsloe „Auto-Biographie und andere Feuilletons“
Vortrag von Doris Hermanns und Buchvorstellung

So., 18. September, 11 Uhr Literaturhaus, Kunst Archiv im 1. OG

Als zweiten Band zu der Darmstädter Bildhauerin und Schriftstellerin Christa Winsloe (1888-1944) hat Doris Hermanns nach einer Biographie, nun gesammelte Feuilletons und Texte im Berliner AvivA Verlag vorgelegt. Die Autorin, die durch den Roman „Mädchen in Uniform“, der mehrfach verfilmt wurde, berühmt wurde, veröffentlichte ihre tagesaktuellen Feuilletons in der Frankfurter Zeitung, dem Simplicissimus, der Vossischen Zeitung, dem Berlin Börsen-Courier, im Querschnitt und im Berliner Tageblatt. Ihre Themen waren literarisch-komprimierte Reiseerlebnisse, Tierbeschreibungen, Sturzflüge und Fünfuhrtees, die Inflation verrückt gewordenen Geldes und die Vorbereitungen zu einer Wüstenexpedition. Immer wieder war ihre bildkünstlerische Arbeit Gegenstand ihrer Feuilletons: „Ich modelliere Tiere“ und „Ich werde Bildhauer“, in dem sie einen Besuch im Atelier des Darmstädter Bildhauers Heinrich Jobst schildert. Die bildhauerische Arbeit der Künstlerin war Teil unserer Ausstellung „Der weibliche Blick“. Vortrag und Lesung mit Doris Hermanns ist eine gemeinsame Veranstaltung der Luise Büchner-Gesellschaft und des Kunst Archiv Darmstadt e.V.

Eintritt: 5,- Euro, für Mitglieder der Luise Büchner-Gesellschaft und des Kunst Archivs frei

Kunst Archiv Darmstadt e. V.
Tel. 06151-291619
E-Mail: info@kunstarchivdarmstadt.de
Internet: www.kunstarchivdarmstadt.de

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"Verteidigung des Rollmopses"
Ludwig Meidner als Autor.

Mo., 19. September, 19 Uhr Literaturhaus, Vortragssaal

Zum 50. Todestag von Ludwig Meidner (1884 – 1966) wird Anfang Oktober im Museum Künstlerkolonie der Mathildenhöhe Darmstadt eine Sonderausstellung zu Ludwig Meidner eröffnet werden, die sich vorwiegend mit dessen künstlerischem Schaffen im Bereich der bildenden Kunst befasst. Weniger bekannt ist Meidner als Autor. Unsere Veranstaltung will mit einigen Facetten des literarischen Werks bekannt machen, u. a. auch mit Auszügen aus feuilletonistischen Texten, die zwischen 1927 und 1932 entstanden sind und in dem Buch „Verteidigung des Rollmopses“ („humoristische Geschichten aus dem Berliner Alltagsleben“) gesammelt vorliegen. Es ist dies ein sehr schönes und von Michael Assmann sorgfältig ediertes und mit einem ausführlichen Nachwort versehenes Buch, das 2003 im Schöffling & Co. Verlag erschien und im Buchhandel erhältlich ist.

Einführung und Information: Karlheinz Müller
Lesung: Horst Schäfer

Eintritt frei - um Spende wird gebeten.

Elisabeth-Langgässer-Gesellschaft und Gesellschaft zur Pflege und Verbreitung deutschsprachiger Dichtung e.V. (Karl-Heinz Müller)
und Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit e. V.

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Gila Lustiger im Gespräch mit Harry Oberländer
Erschütterung

Mi., 21. September, 19 Uhr Literaturhaus, Vortragssaal

Für Paris und Europa war 2015 ein trauriges Jahr: Der brutale Anschlag auf Charlie Hebdo am 7. Januar, sowie die Terrorserie vom 13. November setzt den grausamen Rahmen eines Jahres, das nicht nur in Frankreich von einer Vielzahl weiterer Übergriffe mit rassistischem und antisemitischem Hintergrund und einem erschreckenden Erstarken des Nationalismus geprägt war.

Aus Erschütterung und um gegen ihre Ohnmacht anzugehen, sammelte Gila Lustiger, die seit 1987 in Paris lebt, nach den Anschlägen möglichst viele Informationen. Ihr, die in Israel gelebt hatte, einem Land, in dem Attentate zum Alltag gehören, war klar, dass es lähmend sein könnte, sich der enormen Informationsflut auszusetzen. Sie tat es dennoch mit einem akribischen Blick auch für das scheinbar Nebensächliche. Ihr Buch ist ein kluges Plädoyer für Bildung und Erziehung in einer aus den Fugen geratenen Welt.

Gila Lustiger, 1963 in Frankfurt am Main geboren, studierte Germanistik und Komparatistik an der Hebräischen Universität in Jerusalem. Ihr 2015 erschienener großer Roman über die französische Gesellschaft „Die Schuld der anderen“, stand wochenlang auf der Spiegel-Bestsellerliste.

Das Gespräch mit ihr führt der Lyriker, Literaturkenner und die zentrale Figur des literarischen Lebens in Frankfurt Harry Oberländer.

Eintritt 6 €, ermäßigt 4 €
Karten an der Abendkasse

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Forum für Literatur und Philosophie
Liebeslyrik in Sanskrit (ausgewählte Beispiele)
Referent: Dr. Kai Rupprecht

Do., 22. September, 19 Uhr Literaturhaus, Vortragssaal

Sachkundig führt uns der Literaturwissenschaftler Dr. Kai Rupprecht in die altindische Literaturgeschichte ein. Da er vor 20 Jahren Sanskrit gelernt hat, kann er uns vergleichend Altindisch und Deutsch an Beispielen die Liebeslyrik von Kalidasa, Bhartrihari und Bilhana näher bringen. Wir sollten uns nicht die Möglichkeit entgehen lassen, die Ausdrucksformen der Liebe im alten Indien kennen zu lernen!

Der Eintritt ist frei. Spenden sind willkommen.

Deutsch-Indische Gesellschaft Darmstadt-Frankfurt e. V.
Internet: www.dig-darmstadt.de
Auskunft bei Horst Raatz, Tel. 06151–782304
horst.raatz@t-online.de

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Eröffnungskonzert des XXIII. Internationalen Meisterkurses für Pianisten mit Martin Kasik, Klavier, und Jiri Barta, Cello
Fr., 23. September, 19 Uhr Literaturhaus, Vortragssaal

Mit einem überaus bemerkenswerten Repertoire tritt Martin Kasik, der zu den führenden tschechischen Pianisten der Gegenwart zählt,in Solo-Klavierabenden und in verschiedenen Kammermusik-Ensembles auf, wobei er sich u.a. als Chopin-Interpret einen hervorragenden Namen gemacht hat. Als Leiter des diesjährigen Internationalen Meisterkurses spielt er im Eröffnungskonzert Werke für Klaviersolo von Antonin Dvorak und Fryderyk Chopinund zusammen mit seinem Landsmann, dem herausragenden Cellisten, Jiri Barta, Werke für Cello und Klavier, u.a. Chopins Sonate für Cello und Klavier in g-Moll.

Eintritt: € 18,- (ermäßigt € 13,-)
Reservierung: 06151 54988 oder E-Mail: christa.heimerl@chopin-gesellschaft.de

Chopin-Gesellschaft in der Bundesrepublik Deutschland e.V.
www.chopin-gesellschaft.de
Ansprechpartner: Jill Rabenau, Tel. 06155 7952606

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XXIII. Internationaler Meisterkurs für Pianisten
Sa., 24. - Do., 29. September, 10-19 Uhr Literaturhaus, Vortragssaal

Wieder lädt die Chopin-Gesellschaft alle Musikinteressierten zu einem Einblick in die Pianistenwerkstatt ein beim XXIII. Internationalen Meisterkurs für Pianisten. Leiter des Kurses ist einer der führenden tschechischen Pianisten der heutigen Zeit, Martin Kasik. An den ersten drei Tagen des Kurses (Sa., So., Mo.) werden auch Chopins Werke für Cello und Klavier einstudiert unter der Mitwirkung des herausragenden und in Prag lebenden Cellisten, Jiri Barta.

Der Kurs ist öffentlich, Zuhörer erwünscht.

Eintritt frei, Spenden erbeten!

Chopin-Gesellschaft in der Bundesrepublik Deutschland e.V.
www.chopin-gesellschaft.de
Ansprechpartner: Jill Rabenau, Tel. 06155 7952606

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Philosophischer Salon
So., 25. September, 15-18 Uhr Literaturhaus, 3. OG (Textwerkstatt)

Der Philosophische Salon am Institut für Praxis der Philosophie e.V. (IPPh) will die persönliche Begegnung zwischen Menschen aus dem gesellschaftlichen Leben, aus Philosophie, Wissenschaft, Wirtschaft, Kunst und Politik fördern. Er knüpft unter veränderten Bedingungen an die europäische Salon-Kultur an und wird zu wechselnden Themen, häufig mit eigens eingeladenen Gästen bei Kaffee und Kuchen ausgerichtet.

Aktuelle Themen werden über die Website und einen Email-Verteiler bekannt gegeben.

Eintritt 10 €
Nebeneingang Ost - bitte klingeln

Institut für Praxis der Philosophie e. V, IPPh
Kontakt: PD Dr. Ute Gahlings, Tel.: 0 61 50 / 55 4 50,
E-Mail: info@gahlings.de
www.ipph-darmstadt.de

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Thomas Glavinic: Der Jonas-Komplex
Di., 4. Oktober, 19 Uhr Literaturhaus, Vortragssaal

Mehrere Parallelgeschichten präsentiert Thomas Glavinic in seinem neuen Roman. Da ist ein Wiener Schriftsteller, der zwischen Drogen, Alkohol und Frauen hin- und hergerissen ist, ein Abenteurer, der mit seiner großen Liebe Marie zum Südpol laufen will, und ein 13-Jähriger in der Weststeiermark, der davon träumt, Schachgroßmeister zu werden. In meisterhaften Beschreibungen und hinreißenden Dialogen wird skizziert, wie die wirkliche Welt auf die Sehnsucht nach einem anderen Leben trifft.

Wir freuen uns, dass mit Thomas Glavinic einer der meistdiskutierten deutschsprachigen Schriftsteller bei uns zu Gast sein wird. Seit seinem ersten Roman „Carl Haffners Liebe zum Unentschieden“, der 1998 erschien, erhielt er zahlreiche Literaturpreise wie den Friedrich-Glauser-Preis für „Der Kameramörder“ und stand 2007 mit „Das bin doch ich“ auf der Shortlist für den Deutschen Buchpreis. Zahlreiche seiner Romane wurden für die Bühne adaptiert und verfilmt. Seine Werke sind in zwanzig Sprachen übersetzt.

Die FAZ schrieb über „Der Jonas-Komplex“: „… eine ziemlich grandiose, maßlose, das Herz zum Rumpeln bringende Fortschreibung der universellen Angst- und Verlorenheitsenzyklopädie, an der Thomas Glavinic arbeitet.“

Sein Gesprächspartner wird an diesem Abend sein Lektor Albert Henrichs vom S. Fischer Verlag sein.

Eintritt 6 €, ermmäßigt 4 €
Karten an der Abendkasse

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Lesebühne
Mi., 5. Oktober, 19:30 Uhr Literaturhaus, Vortragssaal

Zwei Autoren, eine Buchpremiere: David Krause (Köln) und Dennis Mizioch (Heidelberg) lesen Gedichte. David Krause ist der 1. Preisträger des Leonce-und-Lena-Wettbewerbes 2015. Wir stellen seinen im Leipziger poetenladen Verlag erschienenen Lyrikband „Die Umschreibung des Flusses“ vor. Auch Dennis Mizioch, der in narrativen Textblöcken die Zerbrechlichkeit des Subjektiven freilegt, gehört zu den Entdeckungen in der neuen, jungen Lyrik.

Moderation: Kurt Drawert.

Eintritt frei

Zentrum junge Literatur
Kurt Drawert
Telefon: 06151-133904
E-Mail: kurt.drawert@darmstadt.de

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Konzert mit Dragomir Zachariev (Bratsche), Ruschka Miltschewa (Klavier) und Nikolai Zachariev
Sa., 8. Oktober, 19 Uhr Literaturhaus, Vortragssaal

Einlass ab 18 Uhr

In diesem Herbst werden wir Ihnen ein ganz besonderes musikalisches Ereignis anbieten: Nach mehreren erfolgreichen Solokonzerten wird Nikolai Zachariev gemeinsam mit seinen Eltern auftreten und sie werden ein Repertoire von ausgewählten Musikstücken für Klavier und Viola berühmter Komponisten präsentieren.

Die Interpreten:Dragomir Zachariev (Bratsche):
Der Bratscher Dragomir Zachariev hat im Alter von 6 Jahren das Violinspiel angefangen, anschließend zur Viola gewechselt. Er war Dozent für Bratsche an der Musikhochschule in Sofia, seit 1989 bis zuletzt war er Solo-Bratschist des Schleswig - Holsteinischen Sinfonieorchesters. Er hat zahlreiche Rundfunkaufnahmen, Auftritte als Solist und zusammen mit namhaften Musikern.

Ruschka Miltschewa (Klavier):
Die Pianistin Ruschka Miltschewa hat mit 13 Jahren ihr erstes Klavier Recital gegeben. Sie war Dozentin an der Hochschule in Sofia. Zahlreiche Rundfunkaufnahmen, Teilnahme an Internationalen Wettbewerben und Zusammenspiel mit berühmten Solisten haben Ihre Musikerkarriere begleitet.

Nikolai Zachariev, geboren 1974 in Sofia, Bulgarien hat im Alter von 13 Jahren angefangen Klavier zu spielen. Mit der hilfreichen Unterstützung seiner Eltern, die beide angesehene Musiker sind, hat er eine Perfektionierung des Klavierspiels erreichen können und das Musizieren ist inzwischen eines seiner am meisten geliebten Hobbys, neben seinem Beruf als Laborant und Produzent in einem Biotechnologie Unternehmen.

1) J.S.Bach: Präludium und Fuge a-moll für Orgel (Bearbeitung: Franz Liszt)

2) Felix Mendelssohn: 5 Lieder ohne Worte für Klavier

3) Henry Vieuxtemps: „Barcarolla“ für Viola und Klavier

4) Robert Schumann: Märchenbilder op. 113 für Viola und Klavier

5) Franz Schubert: Fantasie f-moll für Klavier zu vier Hände

Nach dem Konzert besteht die Möglichkeit Gespräche mit den Künstlern und weiteren Interessenten in einer entspannten Atmosphäre bei erlesenen bulgarischen Weinen und traditioneller bulgarischer Teigware Banitza zu führen.

EINTRITT FREI - Spenden sind willkommen

Deutsch-Bulgarische Gesellschaft Darmstadt e.V.
www.dbgd.de

 

 

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Manfred Mittermayer im Gespräch mit Oliver Brunner über Thomas Bernhard
Di., 11. Oktober, 19 Uhr Literaturhaus, Vortragssaal

Polarisierender Skandalautor, Klassiker der Weltliteratur, weltberühmter Dramatiker, österreichisches Phänomen: All das und noch viel mehr war Thomas Bernhard, dessen umfassende Biografie nun vorliegt.

Der Thomas-Bernhard-Experte Manfred Mittermayer fasst Leben und Werk des Autors in eine große Erzählung, die von Bernhards „Herkunftskomplex“ – der Familie seines Großvaters Johannes Freumbichler – bis zu seinem frühen Tod nach jahrelanger Krankheit reicht. Differenziert zeichnet Mittermayer das vielschichtige öffentliche Erscheinungsbild, aber auch die privaten Lebensstationen nach und setzt die wesentlichen Prosawerke und Theaterstücke in Bezug zu einem Lebensweg, der untrennbar mit der Nachkriegsgeschichte verbunden ist.

Mit Manfred Mittermayer spricht Oliver Brunner, Schauspieldirektor des Staatstheaters Darmstadt.

Wir hören Thomas-Bernhard-Texte und werden viel über diesen berühmten und besonderen Autor erfahren.

Eintritt 6 €, ermäßigt 4 €
Karten an der Abendkasse

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Ronja von Rönne & Tilman Rammstedt
Do., 13. Oktober, 19:30 Uhr Lesung in der Centralstation!

„Ronja von Rönne wischt das Blau vom Himmel.“ Sie ist das It-Girl des Berliner journalistisch-literarischen Komplexes: Ronja von Rönne schreibt SUV-Tests und über AfD-Demos, die Antifa nennt sie „antifeministische Feuilletonfresse“ (Georg Diez, Der Spiegel)

Wenn Tilman Rammstedt einen Roman schreibt, entsteht „ein Affenzirkus, eine Liebeserklärung an die Fantasie.“ (Frankfurter Allgemeine Zeitung).

Die Idee, beide an einem Abend vorzustellen, entstand während der neuen, sehr gut angenommenen Reihe „Auswärtsspiel“ (Lesungen an ungewöhnlichen Orten), die sich Centralstation und Literaturhaus für den Sommer ausdachten. Im Gespräch nach der Lesung von Ronja von Rönne fragten wir sie, ob sie sich das vorstellen könne, denn sowohl Centralstation, wie auch Literaturhaus wollten auch Tilman Rammstedt im Herbst einladen. Nun kommen beide, wir freuen uns sehr.

Ronja von Rönne liest Unveröffentlichtes, Tilman Rammstedt aus seinem Roman „Morgen mehr“.

Eine Veranstaltung von Literaturhaus und Centralstation in Kooperation mit Leseland Hessen

Eintritt 8 €, ermäßigt 4,80 €
Tickets über die Centralstation

 

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Darmstädter Künstlerinnen um 1900
Fr., 14. Oktober, 19 Uhr Literaturhaus, Vortragssaal

Einlass ab 18 Uhr

Bettina Bergstedt, Stefanie Hauschild, Renate Hoffmann, und Agnes Schmidt, Autorinnen der Beiträge im Ausstellungskatalog Der weibliche Blick stellen ihre Lieblingskünstlerin in Wort und Bild vor.

Begleitprogramm:
Basar der Alice-Eleonoren-Schule mit selbstgefertigten Textilprodukten

Der Erlös der Veranstaltung und des Basars, sowie 10 Euro aus dem Verkauf des Katalogs (25 Euro) kommen dem Luise-Büchner-Denkmal zugute!
BENEFIZVERANSTALTUNG der Luise Büchner-Gesellschaft und des Kunst Archivs e.V. Darmstadt zugunsten des Luise-Büchner-Denkmals.

Eintritt: 10 Euro

Luise Büchner-Gesellschaft e. V.
Luise-Büchner-Bibliothek
Telefon: 06151-599788
E-Mail: luisebuechner@aol.com
Internet: www.luise-buechner-bibliothek.de

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31. Bibliotheksgespräch in der Alexander-Haas-Bibliothek
Ein schwäbisches Dorf wird weltberühmt.

Di., 18. Oktober, 18 Uhr Literaturhaus, Seminarraum im 2ten Stock

Berthold Auerbach (1812 – 1882), ein heute leider vergessener jüdischer Erfolgsschriftsteller des 19. Jahrhunderts, hat mit seinen „Schwarzwälder Dorfgeschichten“ sein Heimatdorf Nordstetten weltberühmt gemacht. Das ländliche Alltagsleben wird ohne idyllische Verklärung dargestellt, wenn auch vom Standpunkt bürgerlich-städtischer Moral. Auerbach verstand sich als „deutscher Dichter“ jüdischer Konfession, wurde dafür in der jüdischen Publizistik kritisiert. Der gegen Ende seines Lebens heftig aufflammende Antisemitismus enttäuschte ihn tief.

Vorbereitung: Karlheinz Müller

Eintritt frei
Zugang über Eingang Ost - bitte klingeln bei Gesellschaft für christl-jüdische Zusammenarbeit

Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit / Alexander-Haas-Bibliothek
Dr. Thomas Lange
Tel. 06151 / 5208107
www.christenundjuden-darmstadt.de
www.alexander-haas-bibliothek.de
info@alexander-haas-bibliothek.de

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" Gedichtete Erzählungen"
Vortrag: Prof. Gernot Böhme

Mi., 19. Oktober, 19:45 Uhr Literaturhaus, Vortragssaal

 " Gedichtete Erzählungen", die geistreich sind, nützliche Lehren und philosophische Betrachtungen in Versform.

Solche Erzählungen sind bereits aus dem frühen Mittelalter bekannt und auch heute noch in Fabeln für den Leser und Zuhörer meist von äußerst liebenswerter Charakteristik. Der Vortrag führt ein in die Welt von Goethes epischer Dichtung.

Eintritt frei

Darmstädter Goethe-Gesellschaft e. V.
Telefon: 06151-3968476
E-Mail: darmstaedter-goethegesellschaft@web.de

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Forum für Literatur und Philosophie
Anandamayi Ma - Ihr Leben - Ihre Weisheit
Referentin: Chandravali Schang

Do., 20. Oktober, 19 Uhr Literaturhaus, Vortragssaal

Anandamayi Ma (1896 - 1982) gehört zu den großen Heiligen Indiens. Ihre Gegenwart, ihre Liebe und Weisheit inspirierten Tausende von Menschen zur Suche nach der höchsten Wirklichkeit.
An diesem Abend wird uns Chandravali Schang (sie hat Ma persönlich erlebt und einige Bücher über sie übersetzt und publiziert) Anandamayi Ma näher bringen und uns mit ihrem Leben und Wirken vertraut machen.

Der Eintritt ist frei. Spenden sind willkommen.

Deutsch-Indische Gesellschaft Darmstadt-Frankfurt e. V.
Internet: www.dig-darmstadt.de
Auskunft bei Horst Raatz, Tel. 06151–782304
horst.raatz@t-online.de

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Büchernärrinnen – Lesung/Vortrag der Verlegerin und Autorin Brigitte Ebersbach, Berlin
Fr., 21. Oktober, 19 Uhr Literaturhaus, Vortragssaal

Frauen, die lesen, sind bekanntlich gefährlich, Frauen, die ihre Leidenschaft für Bücher kompromisslos ausleben, umso mehr! Im Mittelpunkt des Vortrages stehen ebenso charismatische wie legendäre Frauen aus der Buchbranche – Verlegerinnen, Buchhändlerinnen und Schriftstellerinnen wie Margret Anderson und Nancy Cunard, Sylvia Beach und Madge Jenison, Colette und Caroline Schlegel-Schelling. Ganz gleich ob sie lesen, schreiben, verlegen oder verkaufen, sie sind verrückt genug, ihre Leidenschaft für Bücher hingebungsvoll zu leben.

Eintritt: 6 Euro, für die Mitglieder der Luise Büchner-Gesellschaft frei

Luise Büchner-Gesellschaft e. V.
Luise-Büchner-Bibliothek
Telefon: 06151-599788
E-Mail: luisebuechner@aol.com
Internet: www.luise-buechner-bibliothek.de

Programmübersicht

Ausstellungseröffnung Künstler im Ersten Weltkrieg
Ludwig Meidner, Karl Deppert, Karl Thylmann, Josef Eberz, Karl Scheld u.a.

So., 23. Oktober, 11 Uhr Literaturhaus, Vortragssaal

Innerhalb des großen fünfteiligen Ausstellungsprojekts zu Ludwig Meidner anlässlich seines 50. Todesjahres, zeigt das Kunst Archiv Darmstadt e.V. Meidner als hellsichtigen Seismographen seiner Epoche. Er malte und zeichnete als einer der wenigen Künstler seiner Zeit visionäre apokalyptische Landschaften und Schlachtfelder, lange bevor der Erste Weltkrieg ausbrach. Die unvorstellbare Welterschütterung bringt er eindrucksvoll und deutlich ins Bild. Karl Deppert arbeitete mitten im Kriegsgeschehen und zeichnete und radierte die vorher noch nie erlebte Grausamkeit der Welt- und Menschzerstörung. Karl Thylmann, der 28-jährig vor Verdun Opfer des Ersten Weltkriegs wurde, setzte seine Kriegserlebnisse völlig anders um. Der als romantisch beschriebene Jüngling schnitt in Holz, zeichnete und schrieb Gedichte. Die Ausstellung, die bis zum 31. März 2017 zu sehen ist, will das grausame Erlebnis des Weltkrieges aus sehr unterschiedlicher künstlerischer Sicht zu Tage fördern, auch mit Tagebuchaufzeichnungen, Texten, Briefen und Fotos. Alle beteiligten Künstler haben einen Bezug zu Darmstadt und der Region.

Kunst Archiv Darmstadt e. V.
Tel. 06151-291619
E-Mail: info@kunstarchivdarmstadt.de
Internet: www.kunstarchivdarmstadt.de

Programmübersicht

Gedenkveranstaltung zum 60. Jahrestag des Ungarn- Aufstandes 1956
Mo., 24. Oktober, 19:30 Uhr Literaturhaus, Vortragssaal

Bilddokumentation: Ausstellung zum historischen Geschehen - Reflexionen aus der Literatur in deutscher und ungarischer Sprache - Musikalische Umrahmung mit dem Gitarristen Csaba Németh - Deutschsprachiger Kurzfilm über den weltberühmten ungarischen Fußballspieler Ferenc Puskás

Eintritt frei

Deutsch-Ungarische Gesellschaft e.V. Darmstadt
Kontakt: Helene Breining
E-Mail: info@dug-darmstadt.dewww.dug-darmstadt.de

 

Programmübersicht

Öffentliche Tagung des Instituts für Praxis der Philosophie e. V., IPPh
Privatheit im Zeitalter der Netzgesellschaft

Fr., 28. - So., 30. Oktober Literaturhaus, Vortragssaal

Beginn: 28.10. um 14:30 Uhr, Ende am 30.10. um 12 Uhr

An diesem Thema arbeitet die sog. Awareness group in unserem Institut seit ca. einem Jahr und hat als erstes Ergebnis den Darmstädter Kodex für den privaten Internetgebrauch entwickelt und öffentlich diskutiert. Im Unterschied zu der breiten öffentlichen Diskussion zum Thema geht es uns weniger um den Schutz der Privatheit mit technischen und juristischen Mitteln als vielmehr um den Inhalt der Privatheit selbst. Da wir davon ausgehen, dass in unserer Gesellschaft Privatheit bereits weitgehend erodiert ist, geht es uns um die Entwicklung einer Kultur der Privatheit.

Referenten:Prof. Dr. Gernot Böhme, IPPh
Prof. Dr. Kai Buchholz, IPPh
Prof. Dr. Marianne Brieskorn, IPPh
PD Dr. Ute Gahlings, IPPh
Dipl. Informatiker Michael Herfert, Fraunhofer-Gesellschaft, SIT, Darmstadt
Prof. Dr. Juho Hisayama, Univ. Kobe/Japan
Dipl.psych. Kai Müller, Mainz
Prof. Dr. Beate Rössler, Univ. Amsterdam

Tagungsbeitrag: 20 Euro, ermäßigt 10 Euro

Institut für Praxis der Philosophie e. V.
E-Mail: re.boehme@t-online.de 
Internet: www.ipph-darmstadt.de

Programmübersicht

Waref Abu Quba, Christoph Rau
Stadt, Licht, Bewegung
Willkommen in Darmstadt

Di., 1. November, 19 Uhr Literaturhaus, Vortragssaal

Der eine Filmemacher, der andere Fotograf. Jeder nähert sich der Stadt Darmstadt auf seine Weise und hat eine eigene Thematik, der Abend verspricht anregend, erhellend und aufschlussreich zu werden.

Der professionelle Filmregisseur, Filmemacher und Animator Waref Abu Quba ist vor knapp zwei Jahren als Geflüchteter aus Syrien nach Deutschland gekommen und lebt in Darmstadt. "Stadt, Licht & Bewegung“ ist ein experimenteller Film, welcher in Zusammenarbeit mit drei Musikern aus Deutschland, USA und Kanada entstanden ist und Darmstadt als Kulisse hat. Dieser Film ist ein persönliches Dankeschön an die Darmstädter/innen für ihre Hilfsbereitschaft und Gastfreundlichkeit.

Der Fotograf und Locationscout Christoph Rau hat Portraits von in Darmstadt angekommenen Flüchtlingen Helfern und Dolmetschern gemacht. Sein Buch „Willkommen in Darmstadt“ will das abstrakte Wissen um das Flüchtlingsgeschehen mit dem Einzelschicksal, mit den betroffenen Menschen verbinden und den selbstlosen Einsatz der vielen Helfer sichtbar machen. Es will die spontan, aber überraschend effektiv koordinierte, komplexe Leistung der städtischen Behörden und der Hilfsorganisationen anerkennend herausstellen.

Film und Buch werden vorgestellt. Johannes Breckner, Leiter der Redaktion Kultur und Gesellschaft im Darmstädter Echo, wird mit beiden Künstlern ein Gespräch führen.

 

Eintritt 6 €, ermäßigt 4 €
Karten an der Abendkasse

Programmübersicht

Mittwoch-Treff der Deutsch-Indischen Gesellschaft
Gesund und zufrieden leben mit AYURVEDA – Im Alltag zu Hause und im Hospital in Indien
Vortrag von Charlotte Balß (Integral Lifestyle India) und Dr. Hridya Kurup (Ayurveda-Ärztin)

Mi., 2. November, 19 Uhr Literaturhaus, 3.OG (Textwerkstatt)

Was ist Ayurveda und welchen Nutzen kann ich davon haben? Die Lehre des Ayurveda beschreibt den Einfluss von Ernährung, Gewohnheiten, Yoga, Jahreszeiten etc. auf ein zufriedenes und gesundes Leben.
Wir sprechen darüber, wie ich die wahre Natur meines Körpers erkenne und meine Lebensweise für physische und geistige Gesundheit gestalte, über verschiedene Arten von Ayurveda-Behandlungen und -Diagnosen bei ernsthaften Erkrankungen und eine bessere Lebensweise. Wir schauen, wie ich das Wissen des Ayurveda in meinem Alltag für mich nutzen kann.

Auf der Suche nach einer seriösen medizinischen Ayurveda-Behandlung in Indien kann man an der Flut von Angeboten verzweifeln, da es kaum möglich ist, zwischen kommerziellen und dem ursprünglichen Geist von Ayurveda verpflichteten Anbietern zu unterscheiden. Arya Vaidya Sala Kottakkal ist eines der ältesten ayurvedischen Hospitäler und Forschungszentren Indiens. Der Abend vermittelt eine Idee von der Einrichtung, Behandlung, Kosten und wie man dorthin gelangt.

Der Eintritt ist frei. Spenden sind willkommen.

Deutsch-Indische Gesellschaft Darmstadt-Frankfurt e. V.
Internet: www.dig-darmstadt.de
Auskunft bei Andreas Fiorino, Tel. 06152-54675, a.fiorino@online.de

Programmübersicht

Lesebühne
Mi., 2. November, 19:30 Uhr Literaturhaus, Vortragssaal

Klaus Brunn (Darmstadt) und Birgit Schulz (Frankfurt am Main) lesen aus ihren aktuellen Prosabänden. Klaus Brunn hat seine Siegergeschichten des Stockstädters Literaturwettbewerbes zu einem Band zusammengefasst, den er vorstellen wird. Birgit Schulz arbeitet an einem Roman, der von einer Familientragödie erzählt und den Arbeitstitel „Vor dem Aufprall“ trägt.

Moderation: Kurt Drawert.

Eintritt frei

Zentrum junge Literatur
Kurt Drawert
Telefon: 06151-133904
E-Mail: kurt.drawert@darmstadt.de

Programmübersicht

Urheberrecht und andere Hinweise für Kulturschaffende
Vortrag von Christian Kramarz

Do., 3. November, 19 Uhr Literaturhaus, Kunst Archiv im 1. OG

Der Schwerpunkt des Darmstädter Rechts- und Fachanwalts für Urheber- und Medienrecht liegt auf Bildern, Texten, Musik, Marken, Titeln und alles was damit im juristischen Zusammenhang steht. In unserer Veranstaltung wird er allen Künstlern, künstlerisch arbeitenden Menschen und Kreativen einen Überblick über aktuelle rechtliche Entwicklungen geben. Nach seinem Vortrag gibt es die Möglichkeit zur Diskussion.

Eintritt: 5,- Euro, für Mitglieder des Kunst Archivs frei

Kunst Archiv Darmstadt e. V.
Tel. 06151-291619
E-Mail: info@kunstarchivdarmstadt.de
Internet: www.kunstarchivdarmstadt.de

Programmübersicht

Lese-Szenen. Wedekind auf Lesereise
Vortrag und Lesung: Susanne Fejer (Frankfurt)

Fr., 4. November, 19:30 Uhr Literaturhaus, Vortragssaal

Las Frank Wedekind (1864-1918) laut vor Publikum, fielen die Reaktionen höchst unterschiedlich aus. Es hörten ihm Freunde, literarische Weggefährten und glühende Verehrer zu, aber ebenso harsche Kritiker seines Schaffens – und auch mancher Banause saß in den Zuschauerreihen. Der Vortrag mit Rezitationen von Texten Wedekinds und über ihn sichtet die zeitgenössischen Stimmen (zusammengetragen aus Zeitungsrezensionen sowie persönlichen Berichten aus Briefen und Autobiographien) und zeigt auf, wie der Autor mit seinen Lesungen nicht nur die Wirkung seiner Theaterstücke erprobte, bevor diese auf einer Bühne gespielt wurden, sondern wie die Auftritte des öffentlich lesenden Bühnenautors auch als kleine literarische Ereignisse Eindruck machten.Denn schließlich stand Frank Wedekind höchstpersönlich vor aller Augen auf dem Podium.

Eintritt frei

Frank Wedekind-Gesellschaft e. V.
Telefon: 06151-168897
info@frankwedekind-gesellschaft.de
http://frankwedekind-gesellschaft.de/

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Veranstaltung fällt aus

Clara und Robert Schumann - Lesung mit Musik
Sigrid Schütrumpf (Lesung) und Susanne Hardick (Klavier)

So., 6. November, 17 Uhr Literaturhaus, Vortragssaal

BENEFIZVERANSTALTUNG zugunsten des Luise-Büchner-Denkmals:
"weil ich Deine Compositionen so sehr verehre und liebe, spiele ich sie nur Auserwählten.“

Eintritt: 12 Euro

Luise Büchner-Gesellschaft e. V.
Luise-Büchner-Bibliothek
Telefon: 06151-599788
E-Mail: luisebuechner@aol.com
Internet: www.luise-buechner-bibliothek.de

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Katja Behrens trifft Gianni Jovanovic
Nachts, wenn Schatten aus dunklen Ecken kommen

Di., 8. November, 19 Uhr Literaturhaus, Vortragssaal

Katja Behrens erzählt in Ihrem neuen Roman von freudigen und magischen, zuweilen dramatischen und befremdlichen Begebenheiten aus dem Leben von Nono (Gianni Jovanovic), der in einer Roma-Familie zur Welt kommt. Mit seinen Eltern und Verwandten zieht er von Stadt zu Stadt, lebt in Rüsselsheim, Darmstadt, Nürnberg, Frankfurt und Köln. Schon als kleiner Junge merkt Nono, dass er anders ist. Weil er nicht ausgestoßen werden will, beschließt er, ein „richtiger Zigeuner“ zu werden. Im Alter von vierzehn Jahren wird Nono mit der dreizehnjährigen Julijana verheiratet. Mit achtzehn ist er bereits zweifacher Vater. Er weiß, dass er Männer liebt, und legt drei Jahre später seine Homosexualität offen, was erst einmal zum Bruch mit der Familie führt.

Wir freuen uns, dass Gianni Jovanovic an dem Abend dabei sein wird. Er lässt sich in keine Schublade stecken. Der 38-Jährige ist Vater, Großvater, Ehemann und Unternehmer. Zu seinen Kindern und Enkeln hat er eine enge Bindung. Seine Sorge ist, dass seine Kinder als Roma-Deutsche die gleichen Erfahrungen machen könnten wie er selbst. Deshalb setzt er sich seit etwa zwei Jahren als Aktivist für die Rechte von Roma ein.

Der Abend wird begleitet von der Sängerin und Komponistin Matilda Leko. Sie ist mit der Musik des Balkans und der Roma aufgewachsen. Die serbisch-österreichische Musikerin wurde in Wien geboren.

Eintritt 6 €, ermäßigt 4 €
Karten an der Abendkasse

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Künstler im Ersten Weltkrieg
Führung durch die Ausstellung

Do., 10. November, 19 Uhr Literaturhaus, Kunst Archiv im 1. OG

Claus K. Netuschil, der die Ausstellung konzipiert und eingerichtet hat, geht den Spuren der beteiligten Künstler im ersten Weltkrieg und ihrer sehr unterschiedlichen Sicht auf das Kriegsgeschehen nach. Immer steht – im literarischen, wie im bildkünstlerischen – die realistische Beschreibung der unvorstellbaren Grausamkeit des Menschenmordens so wie Stadt- und Landzerstörens im Mittelpunkt und zeigt den oft beschrittenen Weg der Künstler vom euphorischen Einzug in den Krieg zur Depression durch die Kriegserlebnisse zum glühenden Pazifismus: Nie wieder Krieg!

Eintritt: 5,- Euro, für Mitglieder des Kunst Archivs frei

Kunst Archiv Darmstadt e. V.
Tel. 06151-291619
E-Mail: info@kunstarchivdarmstadt.de
Internet: www.kunstarchivdarmstadt.de

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Mythos Trümmerfrauen
Vortrag von Leonie Treber, Technische Universität Darmstadt

Do., 10. November, 19 Uhr Literaturhaus, Vortragssaal

Die „Trümmerfrau“ gilt heute vielen als Symbol für den Wiederaufbau nach 1945. Sie ist fester Bestandteil erinnerungspolitischer Aufarbeitung und medialer Darstellungen geworden. Leonie Treber hat untersucht, wie der Mythos der Trümmerfrauen entstand, sich festsetzte und welche Wirkmächtigkeit er im Erinnerungsdiskurs entfalten konnte.

Eintritt: 6 Euro, für die Mitglieder der Luise Büchner-Gesellschaft frei

Luise Büchner-Gesellschaft e. V.
Luise-Büchner-Bibliothek
Telefon: 06151-599788
E-Mail: luisebuechner@aol.com
Internet: www.luise-buechner-bibliothek.de

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Vergabe des „Kranichsteiner Literaturpreises“
im Literaturhaus

Fr., 11. November, 19 Uhr Literaturhaus, Vortragssaal

Der vom Deutschen Literaturfonds vergebene Kranichsteiner Literaturpreis geht 2016 an Ulrich Peltzer. Er erhält den Preis in Anerkennung seines bisherigen Werks unter besonderer Berücksichtigung des Romans „Das bessere Leben“. In der Begründung der Jury heißt es:
„In Ulrich Peltzers Roman Das bessere Leben Jagen zwei Männer und eine Frau um die Welt, dem großen Geld auf der Spur. Oder vielleicht doch eher dem Glück? Eindrucksvoll stellt Peltzer unter Beweis, dass man auf die Zuspitzungen der Gegenwart literarisch reagieren kann: kein linearer Plot, sondern ein polyphones Cluster, keine übergeordnete Beobachterinstanz, sondern ein Erzählen aus dem Inneren der Figuren heraus. Gedankenketten, Erinnerungssplitter und Dialogfetzen vermischen sich. Das bessere Leben ist auch ein Roman über die Zukunft des Schreibens.“

Ebenfalls ausgezeichnet wird in diesem Jahr der in Chieming am Chiemsee lebende Autor Norbert Niemann. Er erhält ein 10-wöchiges Aufenthaltsstipendium im Deutschen Haus der New York University. Das London-Stipendium an der Queen Mary University sprach die Jury der Autorin Daniela Danz zu, die im thüringischen Kranichfeld lebt.

Für den Kranichsteiner Literaturförderpreis nominierte die Jury die Autorinnen Shida Bazyar und Marie Malcovati sowie den Autor Senthuran Varatharaja.

Der Jury gehören Maike Albath, Wilfried F. Schoeller und Christine Wahl an.

Eintritt frei

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Deborah Feldman: Unorthodox
Di., 15. November, 19 Uhr Literaturhaus, Vortragssaal

„Ein faszinierender Blick in die wahnwitzigen Regeln einer religiösen Sekte, stellvertretend für jedwede fundamentalistische Gemeinschaft.“ Emma

„Ein mutiges und wichtiges Buch der heute in Berlin lebenden Autorin – und ein starkes Lektüreerlebnis obendrein.“ Deutschlandfunk

Deborah Feldman wuchs in einer ultraorthodoxen jüdischen Gemeinde in der Nähe von New York auf. Die Mitglieder dieser Gemeinschaft führen ein abgeschirmtes Leben nach strengen Vorschriften. Sexualität ist ein Tabu, Ehen werden arrangiert, und im Alltag wird Jiddisch gesprochen. Die Gemeinde zählt heute ca. 120.000 Mitglieder, denen sie ein Netz an Sicherheit gewährt – ohne jegliche Freiheit. Über ihren Ausstieg aus dieser Welt hat Deborah Feldman ein Buch geschrieben, das in den USA Riesenerfolg hatte. Seit Anfang 2015 lebt sie mit ihrem Sohn in Berlin, wo sie sich dem Leben ihrer in Ungarn geborenen Großeltern nahe fühlt.

Der Abend wird moderiert von der Journalistin Sylvia Schwab, der Hessische Rundfunk zeichnet auf.

Eine gemeinsame Veranstaltung mit
der Luise-Büchner-Gesellschaft,
der Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit Darmstadt
sowie in Kooperation mit hr2-kultur

Eintritt 6 €, ermäßigt 4 €

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"Reineke Fuchs"
Vortrag: Prof. Hans-Wolf Jäger

Mi., 16. November, 19:45 Uhr Literaturhaus, Vortragssaal

Diese Goethische Dichtung befasst sich mit einer bekannten niederdeutschen Erzählung über den durch Lügengeschichten und ausgesuchten Bosheiten sich aus allen prekären Lagen gegen seine Widersacher sich rettenden Reineke Fuchs. Es ist Goethes bekannteste gedichtete Erzählung.

Eintritt frei

Darmstädter Goethe-Gesellschaft e. V.
Telefon: 06151-3968476
E-Mail: darmstaedter-goethegesellschaft@web.de

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Forum für Literatur und Philosophie der Deutsch-Indischen Gesellschaft
„You are the world – Du bist die Welt“
Referenten: Dr. Ernst Adams (Yogalehrer) und Wolfgang Siegel (Psychotherapeut)

Do., 17. November, 19 Uhr Literaturhaus, Vortragssaal

Über die Bedeutung dieser von Krishnamurti immer wieder betonten Aussage werden Dr. Ernst Adams und Wolfgang Siegel (unter Einbeziehung von Videoaufzeichnungen von Veranstaltungen mit Krishnamurti) sprechen und anschließend zum Gespräch einladen.

Wie hängt die dringend notwendige Veränderung unserer Welt mit dem Bewusstseinswandel in jedem einzelnen Menschen zusammen ?

Der Eintritt ist frei. Spenden sind willkommen.

Deutsch-Indische Gesellschaft Darmstadt-Frankfurt e. V.
Internet: www.dig-darmstadt.de
Auskunft bei Horst Raatz, Tel. 06151–782304, horst.raatz@t-online.de

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Klavierabend mit Pawel Wakarecy (PL) zum 75. Todesjahr von Paderewski
Sa., 19. November, 19 Uhr Literaturhaus, Vortragssaal

Pawel Wakarecy, Finalist sowohl beim IX. Internationalen Chopin-Klavierwettbewerb in Darmstadt 2009 als auch in Warschau 2010, gestaltet ein Gedenkkonzert zu Ehren des vor 75 Jahren verstorbenen großen polnischen Pianisten, Komponisten, Politikers und Chopin-Verehrers, Ignacy Jan Paderewski (1860 - 1941). Neben eigenen Kompositionen von Paderewski wird Wakarecy Werke spielen, u.a. von Haydn und Chopin, die Paderewski selber mit großer Vorliebe aufgeführt hat.

Eintritt: € 18,- (ermäßigt € 13,-)
Reservierung: 06151 54988 oder E-Mail: christa.heimerl@chopin-gesellschaft.de

Chopin-Gesellschaft in der Bundesrepublik Deutschland e.V.
www.chopin-gesellschaft.de
Ansprechpartner: Jill Rabenau, Tel. 06155 7952606

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„Buch des Monats“
Szczepan Twardoch: Drahttp://www.literaturhaus-darmstadt.de/admin#Root_Content_set_DatumundUhrzeitch

Di., 22. November, 19 Uhr Literaturhaus, Vortragssaal

Wie immer und bewährt am Ende des Jahres: Das „Buch des Monats“ bestreitet den Abend. In diesem Jahr ausnahmsweise nicht mit einem Überraschungsgast, sondern dem Autor des Monats Juni.

Es gab schon viele Erzählerfiguren in der vieltausendjährigen Geschichte der Literatur. Aber dass die Erde, der große Drachen, der alles verschlingt und wieder ausspuckt, als Erzählerin fungiert und von 1241 bis 2014 im schlesischen Zwischenreich, gelegen halb und halb unter Polen und Deutschland, von Liebes-, Todes-, Weltkriegs-, Verrats-, Mord- und Wahnsinnsfällen erzählt, und das auch noch als groß ausgreifende, ironiekühle, völker- und zeiten- und sprachen- und katastrophenüberspannende Familiengeschichte – das hat der junge, geniale polnische Schriftfabelsteller Szczepan Twardoch, Jahrgang 1979, mit seinem Roman „Drach“ so grandios hinbekommen, dass ihm das so schnell keiner nachschreibt.

Darmstädter Jury „Buch des Monats“ (Gerhard Stadelmaier)

Moderation und Übersetzung: Manfred Mack und Dr. Andrzej Kaluza

Eine Gemeinschaftsveranstaltung mit dem Deutschen Polen-Institut

Eintritt frei

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Verleihung des Luise Büchner-Preises für Publizistik 2016 an die feministische Wissenschaftlerin und Journalistin Luise F. Pusch
So., 27. November, 11 Uhr Literaturhaus, Vortragssaal

Aus der Begründung der Jury: „Als Wissenschaftlerin hat Luise Pusch der Frauenbewegung mit der feministischen Linguistik grundlegende Erkenntnisse und unersetzliche Anregungen gegeben. Als Hüterin und Vermehrerin des Schatzes weiblicher Biografien ist sie zu einer Institution weiblichen Selbstverständnisses geworden. Als Publizistin trägt sie zu einer Welt bei, in der Vernunft und Gleichberechtigung die Grundlage menschlichen Zusammenlebens werden sollen. Damit steht sie in der Tradition Luise Büchners, für die die weltbewegende Kraft von historischer Kompetenz und kritischer Publizistik Werkzeug des Fortschritts war.“

Zur Preisverleihung werden gesonderte Einladungen verschickt!

Luise Büchner-Gesellschaft e. V.
Luise-Büchner-Bibliothek
Telefon: 06151-599788
E-Mail: luisebuechner@aol.com
Internet: www.luise-buechner-bibliothek.de

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Philosophischer Salon
So., 27. November, 15-18 Uhr Literaturhaus, 3. OG (Textwerkstatt)

Der Philosophische Salon am Institut für Praxis der Philosophie e.V. (IPPh) will die persönliche Begegnung zwischen Menschen aus dem gesellschaftlichen Leben, aus Philosophie, Wissenschaft, Wirtschaft, Kunst und Politik fördern. Er knüpft unter veränderten Bedingungen an die europäische Salon-Kultur an und wird zu wechselnden Themen, häufig mit eigens eingeladenen Gästen bei Kaffee und Kuchen ausgerichtet.

Aktuelle Themen werden über die Website und einen Email-Verteiler bekannt gegeben.

Eintritt 10 €
Nebeneingang Ost - bitte klingeln

Institut für Praxis der Philosophie e. V, IPPh
Kontakt: PD Dr. Ute Gahlings, Tel.: 0 61 50 / 55 4 50,
E-Mail: info@gahlings.de
www.ipph-darmstadt.de

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Deutsch-italienische Lesung
Mi., 30. November, 19:30 Uhr Literaturhaus, Vortragssaal

mit Andrea Bajani aus: "Das Leben hält sich nicht ans Alphabet" - La vita non è in ordine alfabetico

Buchstaben sind die Bausteine der Welt

In achtunddreißig poetisch-zarten Miniaturen von A wie Amore bis Z wie Zoo spürt Andrea Bajani der Bedeutung und Wirkung von Wörtern nach und versucht, ein wenig Ordnung zu bringen in das Chaos des Lebens. Eine Kiste mit Holzbuchstaben wird zu einer Truhe voller Erinnerungen und magischer Momente, in denen ein Menschenleben eine andere Richtung nimmt. Katalogisieren lässt sich das Leben auf diese Weise nicht, doch mit den Buchstaben des Alphabets kann man die Welt begreifen, indem man sie neu entstehen lässt.

Andrea Bajani wurde 1975 in Rom geboren. Nach dem großen Erfolg seines Romans "Mit herzlichen Grüßen" beschließt er 2005, sich ganz dem Schreiben zu widmen. Daneben ist er für Theater und Radio tätig und schreibt für die Tageszeitungen ›La Stampa‹, ›L'Unità‹ und ›Il Sole 24 Ore‹. 2008 wurde er für seinen Roman ›Lorenzos Reise‹ mit dem Premio Mondello, dem Premio Recanati und dem Premio Brancati ausgezeichnet. 2011 erhielt er den renommierten Premio Bagutta für den Roman ›Liebe und andere Versprechen‹. Andrea Bajani lebt in Turin.

Moderation: Grazia Battista

Eintritt frei, Spenden willkommen

Società Dante Alighieri
Comitato di Darmstadt e. V.
E-Mail: info@dante-darmstadt.de
Internet: www.dante-darmstadt.de

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Ludwig Berger, Frieda Hebel, Kurt H. Wolff – drei jüdische Exilautoren und ihre Verbundenheit mit Darmstadt.
Vorgestellt von Peter Benz und Horst Schäfer

Do., 1. Dezember, 19 Uhr Literaturhaus, Vortragssaal

Seit dem Frühjahr 2016 trägt die Elisabeth-Langgässer-Gesellschaft den Zusatz „und Gesellschaft zur Pflege und Verbreitung deutschsprachiger jüdischer Dichtung“. Mit dieser Veranstaltung eröffnen wir eine kleine Vortragsreihe zu diesem Themenkreis, die 2017 fortgesetzt werden wird:

2. Februar - Gertrud Kolmar
2. März - Ilse Aichinger
6. April - Hilde Domin

Eintritt frei, Spenden willkommen

Elisabeth-Langgässer-Gesellschaft und Gesellschaft zur Pflege und Verbreitung deutschsprachiger jüdischer Dichtung e. V.
Ansprechpartner Erster Vorsitzender Karlheinz Müller
E-Mail: karlheinz.mueller@medianet-world.de
Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit e. V.

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32. Bibliotheksgespräch in der Alexander-Haas-Bibliothek
Ein Rabbi als Kommissar – Harry Kemelmanns Kriminalromane

Di., 6. Dezember, 18 Uhr Literaturhaus, Seminarraum im 2ten OG.

Ein ca. 50 Jahre alter Krimiklassiker ist neu aufgelegt und in sieben Bänden in der Alexander-Haas-Bibliothek verfügbar: „Durch die Woche mit Rabbi Small“ des amerikanischen Autors Harry Kemelman.

Siegmund Krieger stellt vor, was man ganz nebenbei und vergnüglich über rabbinische Argumentationsmethoden lernen kann und warum diese Krimiserie ihren Platz in der Ausbildung von Pfarrern haben sollte. Die Plots („Whodunit“) werden natürlich nicht verraten.

Vorbereitung: Siegmund Krieger

Eintritt frei
Zugang über Eingang Ost - bitte klingeln bei Gesellschaft für christl-jüdische Zusammenarbeit

Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit / Alexander-Haas-Bibliothek
Dr. Thomas Lange
Tel. 06151 / 5208107
www.christenundjuden-darmstadt.de
www.alexander-haas-bibliothek.de
info@alexander-haas-bibliothek.de

 

 

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Lesebühne
Mi., 7. Dezember, 19:30 Uhr Literaturhaus, Vortragssaal

Traian Pop und Eric Giebel: Verlagsvorstellung und Buchpremiere. Mit vielen interessanten Neuerscheinungen und den Zeitschriften „Bawülon“ und „Matrix“ hat sich der Pop Verlag aus Ludwigsburg einen stabilen Namen in der deutschsprachigen Literaturlandschaft gemacht. Der Verleger Traian Pop stellt seinen Verlag vor. Eric Giebel, selbst Autor des Hauses, liest aus seiner soeben erschienenen Erzählung „Im roten Sand“.

Moderation: Kurt Drawert.

Eintritt frei

Zentrum junge Literatur
Kurt Drawert
Telefon: 06151-133904
E-Mail: kurt.drawert@darmstadt.de

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Forum für Literatur und Philosophie der Deutsch-Indischen Gesellschaft
Rabindranath Tagore - Das gemalte Werk
Referentin: Ursula Bickelmann (Kunsthistorikerin)

Do., 8. Dezember, 19 Uhr Literaturhaus, Vortragssaal

Rabindranath Tagore - indischer Nobelpreisträger der Literatur im Jahre 1913 – ist vor allen Dingen als Literat bekannt. Sein schriftstellerisches Schaffen stand des öfteren im Mittelpunkt bei unseren Veranstaltungen.

Ursula Bickelmann stellt uns eine andere Facette des umfangreichen Werkes Tagores vor: die Malerei. Sie wird diesen Aspekt seines Wirkens in einen größeren Zusammenhang stellen und uns auch Bilder von Tagore präsentieren.

Der Eintritt ist frei. Spenden sind willkommen.

Deutsch-Indische Gesellschaft Darmstadt-Frankfurt e. V.
Internet: www.dig-darmstadt.de
Auskunft bei Horst Raatz, Tel. 06151–782304, horst.raatz@t-online.de

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Krimitag im Literaturhaus Darmstadt
Lassen Sie sich fesseln!

Fr., 9. Dezember, 19 Uhr Literaturhaus, Vortragssaal

Das Literaturhaus stellt seine Räumlichkeiten  für eine Benefizveranstaltung zugunsten der Darmstädter Tafel e. V. zur Verfügung.

Es lesen die Krimiautoren:

Eric Barnert
Daniel Holbbe,
Yvonne Keller
Brigitte Pons
David Frogierde Pontlevoy

(Mindest-)Eintritt 5,- €

Veranstalter:
syndikat Autorengruppe deutschsprachige Kriminalliteratur A.I.E.P.

 

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Kammerkonzert mit Anna Adamik, Klavier, und Eugen Bertel, Flöte
Sa., 10. Dezember, 19 Uhr Literaturhaus, Vortragssaal

Auf dem abwechslungsreichen Programm dieses Kammerkonzerts mit der ungarischen Pianistin Anna Adamik und dem österreichischen Flötisten Eugen Bertel stehen außer Kompositionen für Flöte und Klavier von Franz Schubert ("Trockne Blumen"), Robert Schumann (Drei Romanzen op. 94) und Theobald Boehm (Grande Polonaise op. 16) auch zwei gewaltige Werke für Klaviersolo von Ludwig van Beethoven ("Sturm-Sonate") und Franz Liszt ("Dante-Sonate"). Beide Künstler sind Dozenten am Vorarlberger Landeskonservatorium in Feldkirch. Anna Adamik ist auch Präsidentin der dortigen Chopin-Gesellschaft.

Eintritt: € 18,- (ermäßigt € 13,-)
Reservierung: 06151 54988 oder E-Mail: christa.heimerl@chopin-gesellschaft.de

Chopin-Gesellschaft in der Bundesrepublik Deutschland e.V.
www.chopin-gesellschaft.de
Ansprechpartner: Jill Rabenau, Tel. 06155 7952606

Programmübersicht

Luise Büchners Weihnachtsmärchen
So., 11. Dezember, 11 Uhr Literaturhaus, Vortragssaal

Benefizveranstaltung zugunsten des Luise-Büchner-Denkmals

Lesung mit Solvei Prinzessin zu Erbach-Schönberg und/oder Sigrid Schütrumpf

Harfe: Gabriele Emde-Hauffe

Eintritt: 12 Euro

Luise Büchner-Gesellschaft e. V.
Luise-Büchner-Bibliothek
Telefon: 06151-599788
E-Mail: luisebuechner@aol.com
Internet: www.luise-buechner-bibliothek.de

Programmübersicht

Mittwoch-Treff der Deutsch-Indischen Gesellschaft
Indien und sein persischer Einfluss in der Baukunst
Bildvortrag von Abdul Fazli

Mi., 14. Dezember, 19 Uhr Literaturhaus, Vortragssaal

Indien hat gerade in der Epoche, in der z.B. das Taj Mahal entstand, viele Einflüsse aus der persischen Baukunst aufgenommen. Die Intarsien im weltbekannten Mausoleum sind besonders schön und aufwendig und eindeutig in ihrem Ursprung. Fokussierend auf diesen Einflüssen wollen wir die Schönheit der damals entstandenen Bauwerke dokumentieren und mit der Schönheit der Bauwerke des damaligen Persien vergleichen.

Wir schließen den Abend mit Musik aus dem Iran und typischem sehr leckerem Gebäck und Tee aus dem Land.

Der Eintritt ist frei. Spenden sind willkommen.

Deutsch-Indische Gesellschaft Darmstadt-Frankfurt e. V.
Internet: www.dig-darmstadt.de
Auskunft bei Andreas Fiorino, Tel. 06152-54675, a.fiorino@online.de

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Vorweihnachtlicher Abend
Fr., 16. Dezember, 18 Uhr Literaturhaus, Vortragssaal

Weihnachtsfeier der Deutsch-Ungarischen Gesellschaft e.V. Darmstadt

Eintritt frei

Deutsch-Ungarische Gesellschaft e.V. Darmstadt
Kontakt: Helene Breining
E-Mail: info@dug-darmstadt.dewww.dug-darmstadt.de

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