Gesamtprogramm – Literaturhaus Darmstadt

Das Gesamtprogramm umfasst die Veranstaltungen der Vereine im Literaturhaus und der Kooperationspartner.

Weltkulturerbe Indien
Lichtbild-Vortrag von Klaus Wolff

Mi., 9. Januar, 19 Uhr Literaturhaus, Vortragssaal

Mittwoch-Treff der Deutsch-Indischen Gesellschaft

Lassen Sie sich zu einer besonderen Reise durch Indien einladen!
Der erfahrene Kenner und langjährige Indien-Reisende Klaus Wolff wird uns mit den über zwanzig Weltkulturerbe-Stätten Indiens vertraut machen, die in beeindruckender Weise die Vielfalt der indischen Kultur und die hohe Baukunst vergangener Jahrhunderte dokumentieren. Das Taj Mahal, die Sternwarte von Jai Singh in Jaipur oder die Tempel von Khajurao sind einige dieser imposanten Weltkulturerbe-Stätten.

Der Eintritt ist frei. Spenden sind willkommen.

Deutsch-Indische Gesellschaft Darmstadt-Frankfurt e. V.
Internet: www.dig-darmstadt.de
Auskunft bei Andreas Fiorino, Tel. 06152-858875, a.fiorino@online.de

Programmübersicht

„Geschenkt, Gestiftet und Erworben – Neuzugänge im Kunst Archiv Darmstadt“
Di., 15. Januar - So., 31. März Literaturhaus, Kunst Archiv

Nach einer Winterpause öffnet das Kunst Archiv Darmstadt e.V. wieder seine Pforten.

Noch bis Ende März 2013 ist zu den Öffnungszeiten des Archivs (Di, Mi, Fr 10-13 Uhr, Do 10-18 Uhr), die Ausstellung zu sehen. „Geschenkt, Gestiftet und Erworben – Neuzugänge im Kunst Archiv Darmstadt“

Eintritt frei

Kunst Archiv Darmstadt e. V.
Telefon: 06151-291619
E-Mail: kunstarchivdarmstadt@t-online.de
Internet: www.kunstarchivdarmstadt.de
Öffnungszeiten: dienstags, mittwochs u. freitags 10 - 13 Uhr, donnerstags 10 - 18 Uhr

Programmübersicht

„Ich als Idol, ihm als Idol verband ich mich“ – Fetisch und Idol im Helena-Akt, Faust II
Vortrag Prof. Dr. Hartmut Böhme

Mi., 16. Januar, 19:45 Uhr Literaturhaus, Vortragssaal

Der Kulturwissenschaftler Hartmut Böhme von der Humboldt-Universität Berlin ist bekannt durch sein Buch "Fetischismus und Kultur. Eine andere Theorie der Moderne", 2006. Auf dessen Hintergrund wird er die Helena-Szenen in Faust II behandeln.

Gäste willkommen – Eintritt frei!

Darmstädter Goethe-Gesellschaft e. V.
Telefon: 06151-3068476
E-Mail: darmstaedter-goethegesellschaft @web.de

Programmübersicht

Neujahrskonzert - Klavierabend mit dem "Duo Pianissimo"
Justine Verdier (Frankreich) und Daniel Diaz (Spanien)

Sa., 19. Januar, 19 Uhr Literaturhaus, Vortragssaal

Für das Neujahrskonzert 2013 lädt die Chopin-Gesellschaft die junge Pianistin Justine Verdier aus Frankreich und den jungen Pianisten Daniel Diaz aus Spanien ein, die zusammen seit 2008 als "Duo Pianissimo" auftreten und ein äußerst abwechselungsreiches Programm anzubieten haben. Werke für vier Hände von Mozart (Sonate KV 521), Debussy (Petite Suite), Smetana (Die Moldau), Brahms (Variationen op. 23) und Ravel (Rhapsodie Espagnole) stehen auf dem Programm. Die jungen Künstler, die u.a. am Mozarteum in Salzburg studiert und ihr Klavierstudium dort erfolgreich abgeschlossen haben, schreiben teilweise ihre eigenen Bearbeitungen für Klavier zu vier Händen.

Eintritt 12 € an der Abendkasse.
Reservierung 06151 54988 oder per E-Mail an:christa.heimerl@chopin-gesellschaft.de

Chopin-Gesellschaft in der Bundesrepublik Deutschland e.V.
www.chopin-gesellschaft.de
jillrabenau@chopin-gesellschaft.de
Tel. 06151 315760

 

 

Programmübersicht

12. Bibliotheksgespräch in der Alexander-Haas-Bibliothek.
Religionen im sog. Heiligen Land – Friedensstifter oder Konflikttreiber?

Di., 22. Januar, 18 Uhr Literaturhaus, Alexander-Haas-Bibliothek, 2. Stock, östlicher Seiteneingang (bitte klingeln)

Vorbereitung: Dr. Lothar Triebel

In Israel, in den palästinensischen Gebieten und in den Staaten rundherum gibt es mehrere Religionen und zahlreiche Konfessionen. Diese reklamieren viele „heilige Orte“ für sich. Judentum und Christentum haben in Jerusalem sogar ihre heiligsten Stätten, für den Islam ist hier immerhin der drittheiligste Ort. Die Baha’i haben in Haifa ihr Weltzentrum. Darüber hinaus sind u.a. die Drusen zu nennen. Weder sind also alle Israelis Juden noch alle Palästinenser Muslims, was bereits innerhalb der jeweiligen Gesellschaft sowohl Toleranz befördern als auch Konflikte hervorrufen kann. – Insbesondere Judentum, Christentum und Islam weisen in ihren Lehren Momente auf, die sowohl Konflikt- als auch Friedenspotential haben. Welche dieser Momente werden von wem gelebt, aktualisiert oder auch instrumentalisiert? Welche die Religionsgrenzen überschreitenden Koalitionen gibt es? Welche interreligiösen Organisationen beschreiten welche Wege hin zum Frieden?

Pfr. Dr. Lothar Triebel, evangelischer Vorsitzender der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Darmstadt, hat rund drei Jahre seines Lebens im Nahen Osten verbracht. Er hat dabei u.a. an der Hebräischen Universität in Jerusalem studiert und bei der „Gesellschaft für interreligiöse Verständigung in Israel“ gearbeitet.

Eintritt frei

Alexander-Haas-Bibliothek der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit, Darmstadt.
www.alexander-haas-bibliothek.de
E-Mail: info@alexander-haas-bibliothek.de
Tel. (06151) 5 208 107

Programmübersicht

Abschlusslesung der Darmstädter Textwerkstatt
Mi., 23. Januar, 20 Uhr Literaturhaus, Vortragssaal

Abschlusslesung der Darmstädter Textwerkstatt 2011/2012 und Vorstellung der Anthologie „Steinbruch“. Es lesen: Andrea Dobrowolski (Mainz), Angela-Marcella Gerstmeier (Mannheim), Jan-Erik Grebe (Darmstadt), Ute Paul (Hanau), Ingrid Samel (Schriesheim), Töny v. Throtha (Frankfurt am Main), Gabriele Ziegler (Darmstadt) und Joscha Zmarzlik (Köln). Vorstellung auch der neuen Teilnehmer und der Merck-Stipendiaten für 2013.

Konzept und Moderation: Kurt Drawert

Eintritt frei.

Zentrum junge Literatur
Kurt Drawert
Tel. 06151 - 133904
E-Mail: kurt.drawert@darmstadt.de

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Gibt es mehrere Wirklichkeiten?
Referent: Prof. Dr. Klaus Jork
Forum Literatur und Philosophie der Deutsch-Indischen Gesellschaft

Do., 24. Januar, 19 Uhr Literaturhaus, Vortragssaal

 

Wir wollen gemeinsam dieser Frage nachgehen und untersuchen, welche Vorstellungen uns zu dieser Frage leiten. Ist das Alltagserleben wirklich? Wie wirklich sind unsere Träume? Ein Text von Ranjung Dorje (1284 - 1339) vermittelt uns eine Sichtweise, die wir mit Prof. Klaus Jork untersuchen wollen. Können wir sein Verständnis nachvollziehen?

Der Eintritt ist frei. Spenden sind willkommen.

Deutsch-Indische Gesellschaft Darmstadt-Frankfurt e. V.
Internet: www.dig-darmstadt.de
Auskunft bei Horst Raatz, Tel. 06151–782304, horst.raatz@t-online.de

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Fritz Deppert
Zum 80. Geburtstag im Gespräch mit Paul-Hermann Gruner
und Lesung „Ein Bankier steigt aus“

Di., 29. Januar, 19 Uhr Literaturhaus, Vortragssaal

Er studierte Germanistik, Geschichte, Kunstgeschichte sowie Philosophie und promovierte zum Dr. phil. ist Lektor des Literarischen März (Leonce-und-Lena-Preis) seit 1979, damals mit Karl Krolow und Wolfgang Weyrauch, ist Mitglied des PEN (1993–1998 im Vorstand), des Verbandes deutscher Schriftsteller (VS) und Ehrenpräsident der Kogge. Von 1974 bis 1996 war er Leiter der Bertolt-Brecht-Schule, des von ihm gegründeten Oberstufengymnasiums in Darmstadt. Einen Lehrauftrag für kreatives Schreiben an der TU Darmstadt hatte er von 1997 bis 2002 inne.
Sein eigenes OEuvre umfasst Gedichte, Erzählungen, Romane und Krimis.

Die Gesellschaft Hessischer Literaturfreunde und das

Literaturhaus Darmstadt würdigen Fritz Deppert zu seinem 80. Geburtstag. Paul-Hermann Gruner, Autor, Publizist und Geschäftsführer der Gesellschaft Hessischer Literaturfreunde, wird mit Fritz Deppert ein Gespräch führen. Der Jubilar wird anschließend lesen. Und danach gibt es einen Umtrunk.

Eintritt frei

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Vortrag und Film "Faszinierendes Bulgarien"
Sa., 2. Februar, 19 Uhr Literaturhaus, Vortragssaal

Die Deutsch-Bulgarische Gesellschaft Darmstadt e.V. begeht am Samstag, 2. Februar 2013, ab 19:00 Uhr im Audutorium des Literaturhauses, Kasinostr.3 in Darmstadt ihr diesjähriges Neujahrstreff, zu dem alle Freundinen und Freunde Bulgariens herzlich eingeladen sind.
Mit einem Film wird "Faszinierendes Bulgarien" vorgestellt mit hochinteressanten, aber bisher wenig bekannten landschaftlichen und kulturellen Sehenswürdigkeiten. Mit bulgarischem Wein und bulgarischen Häppchen werden die Gäste verwöhnt.

Einlass: 18:30 Uhr
Eintritt frei

Deutsch-Bulgarische Gesellschaft Darmstadt e.V.
Nadeschda Büse, Vorsitzende
E-Mail: nadinbuese@hotmail.com
Internet: www.dbgd.de  

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Lesebühne
Mi., 6. Februar, 19:30 Uhr Literaturhaus, Vortragssaal

Zwei Romane, zwei Premieren. Maria Knissel: „Drei Worte auf einmal“ ist ein Musikerroman, ein Künstlerporträt und eine Geschichte der Leidenschaft. Dazu Musik des Jazzmusikers Stefan Völker. „Das Ende der Aufzählung“ von Irmgard Ostermann erzählt von der letzten Lebensstation der Autorin Vera, von Abschied und Anfang, von Liebe und Tod. Es moderiert Martina Weber (Frankfurt am Main).

Eintritt frei

Zentrum junge Literatur
Kurt Drawert
Tel. 06151 - 133904
E-Mail: kurt.drawert@darmstadt.de

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Ausstellungsführung:
„Geschenkt, Gestiftet und Erworben“.

Do., 7. Februar, 19:30 Uhr Literaturhaus, Kunstarchiv

Ausstellungsführung:
Claus K. Netuschil führt durch die Ausstellung „Geschenkt, Gestiftet und Erworben“.
Besonderer Aspekt der Führung wird das Thema des Sammelns sein.

Eintritt 5 €, Mitglieder frei

Kunst Archiv Darmstadt e. V.
Telefon: 06151-291619
E-Mail: kunstarchivdarmstadt@t-online.de
Internet: www.kunstarchivdarmstadt.de
Öffnungszeiten: dienstags, mittwochs u. freitags 10 - 13 Uhr, donnerstags 10 - 18 Uhr

Programmübersicht

„Deutsche Faustideologien“
Vortrag Prof. Willi Jasper, Potsdam

Mi., 13. Februar, 19:45 Uhr Literaturhaus, Vortragssaal

Seit Schelling und Hegel ist Goethes Faust ein moralisches Lehrstück der Deutschen, welches zum Zitatentrauma und Gemeinschaftserlebnis wurde. Die Deutschen als ewig gespaltene Nation zwischen Innerlichkeit und Imperialismus, romantischer Dichtung und übersteigertem Nationalismus – zwischen Hölderlin und Hitler, Himmel und Hölle.

Gäste willkommen – Eintritt frei!

Darmstädter Goethe-Gesellschaft e. V.
Telefon: 06151-3068476
E-Mail: darmstaedter-goethegesellschaft @web.de

Programmübersicht

„Stele für Büchner“
Texte zu Georg Büchner
Einführung und Moderation: Karlheinz Müller,
Lesung: Horst Schäfer

Mo., 18. Februar, 19 Uhr Literaturhaus, Vortragssaal

Die Lesung will in einer Auswahl von Texten (u. a. Karl Krolow „Stele für Büchner“, 1987, Anthologie „Oder Büchner“, 1988, Reden von Büchnerpreisträgern) einen vielseitigen Eindruck davon vermitteln, wie Georg Büchner die unterschiedlichsten Autoren inspirierte und in ihnen weiterlebt.

Der Eintritt ist frei, Spenden willkommen

Elisabeth-Langgässer-Gesellschaft e. V. Darmstadt
c/o Karlheinz Müller, Kantstr. 33
64347 Griesheim
Telefon 06155/64271

Programmübersicht

Jan-Christoph Hauschild
„Georg Büchner – Verschwörung für die Gleichheit“

Di., 19. Februar, 19 Uhr Literaturhaus, Vortragssaal

Buchvorstellung der neuen Biographie am 176. Todestag Georg Büchners

Im Oktober 2013 feiern wir den 200. Geburtstag, schon im Februar 2012 hatte sich sein Todestag zum 175. Mal gejährt: Georg Büchner, ein Wegbereiter der literarischen Moderne, ist bis heute ein viel gerühmter und viel gelesener Autor von Weltrang. Sein Leben stand im Zeichen eines Traums: Eine Gesellschaft, in der alle Menschen in gleicher Weise ihre Glücksansprüche verwirklichen können – dafür kämpfte er mit aller Konsequenz. Dafür rief er zur Revolution auf, dafür ging er ins Exil nach Zürich, wo er 1837 schon mit 23 Jahren starb. Büchner hinterließ nur ein schmales Werk, aber dieses ist in der deutschen Literaturgeschichte ohne Vergleich.

Jan-Christoph Hauschild, 1955 in Leinsweiler/Pfalz geboren, gilt als einer der besten Büchner-Kenner. Er hat in vielen Bibliotheken und Archiven des In- und Auslands recherchiert und dabei wichtige neue Quellen zu Leben, Werk und Wirkung des revolutionären Dichters gefunden. Gestützt auf Briefe, Berichte von Büchners Freunden, amtliche Protokolle und Akten, legt er nun eine neue Biographie vor, die Büchners aufregendes Leben, das so jäh enden sollte, greifbar macht.

Eine Kooperation mit der Luise Büchner-Gesellschaft

Eintritt 6 €, ermäßigt 4 €
Karten an der Abendkasse
oder online mit Direktausdruck

Programmübersicht

Jenny Erpenbeck „Aller Tage Abend“ & Ausstellung
„about blank. der leere raum oder das verschwinden der dinge“

Di., 26. Februar, 20 Uhr Literaturhaus, Vortragssaal

19 Uhr Führung in der Kunsthalle
20 Uhr Lesung im Literaturhaus

Während die Ausstellung zeigt, wie vielschichtig zeitgenössische  Künstler die Motive von Verschwinden, Verbergen und Leere nutzen, nimmt uns Jenny Erpenbeck in ihrem von Publikum und Kritik begeistert aufgenommenen Roman mit auf eine Reise durch die vielen und vielschichtigen Leben, die in einem Menschenleben enthalten sein können. Sie zeigt uns die Fülle an Möglichkeiten, die es bei jeder Verzweigung gibt: Die Hauptfigur ihres Romans stirbt als Kind. Oder doch nicht? Stirbt als Liebende. Oder doch nicht? Stirbt als Verratene. Als Hochgeehrte. Als von allen Vergessene. Oder doch nicht? Und so kontrastiert das scheinbar zufällige Zusammenspiel von Kultur- und Zeitgeschichte, von familiären und persönlichen Verstrickungen, also das, was wir „Schicksal“ nennen, mit dem Verschwinden der Dinge und eröffnet uns neue Perspektiven und Einsichten.

Jenny Erpenbeck, geboren 1967, ist Regisseurin und vielfach preisgekrönte Schriftstellerin. Sie debütierte 1999 mit „Geschichte vom Alten Kind“. Zuletzt feierte sie mit „Heimsuchung“ einen großen, auch internationalen Erfolg bei Publikum und Kritik.

Eine Veranstaltung in Kooperation mit der Kunsthalle Darmstadt
www.kunsthalledarmstadt.de

Eintritt 6 €, ermäßigt 4 €
Kartenverkauf an der Abendkasse
oder online mit Direktausdruck

Programmübersicht

Georg Büchners Weggefährten: Caroline und Wilhelm Schulz
Vortrag und Lesung mit Heidrun Merk (Kulturanthropologin) und Berndt Schulz (Schriftsteller)

Mi., 27. Februar, 19:30 Uhr Literaturhaus, Vortragssaal

Der politische Journalist Wilhelm Schulz und seine Frau Caroline waren enge Vertraute Georg Büchners im Straßburger und Züricher Exil. In Zürich wohnten sie Wand an Wand mit dem Dichter in der Spiegelgasse. Carolines Aufzeichnung über Georgs Krankheit und Tod ist ein wichtiges Dokument für die Büchnerforschung. Als Befreierin ihres Mannes aus der Babenhäuser Festungshaft wurde die gebürtige Darmstädterin bereits vorher berühmt.

Eintritt: 6 Euro, für Mitglieder der Luise Büchner-Gesellschaft frei

Luise-Büchner-Gesellschaft e. V.
Telefon 06150-4687

Programmübersicht

Das Schloss als Stadtmittelpunkt
Do., 28. Februar, 19:30 Uhr Literaturhaus, Kunstarchiv

Dipl.-Ing. Thorsten Schmidt, Baudirektor und Dezernent der TU-Darmstadt, berichtet anhand von aktuellem Bildmaterial über die Restaurierung des Darmstädter Residenzschlosses, über den Fortgang der Wiederherstellung des architektonisch bedeutenden Gebäudekomplexes und die zukünftige Raumnutzung.

Eintritt 5 €, Mitglieder frei

Kunst Archiv Darmstadt e. V.
Telefon: 06151-291619
E-Mail: kunstarchivdarmstadt@t-online.de
Internet: www.kunstarchivdarmstadt.de
Öffnungszeiten: dienstags, mittwochs u. freitags 10 - 13 Uhr, donnerstags 10 - 18 Uhr

Programmübersicht

Salotto letterario in Biblioteca
Lesung in deutscher und italienischer Sprache

Do., 28. Februar, 19:30 Uhr Literaturhaus, 2. Stock, Bibliothek

Giuglia Cipressi-Hoheisel und Isabel Göhl:
"Es ist eine Lust - Il Decamerone" von Giovanni Boccaccio

Eintritt frei

Società Dante Alighieri
Comitato di Darmstadt e. V.
Tel. 06151/41900
E-Mail: info@dante-darmtadt.de
www.dante-darmstadt.de

Programmübersicht

Artur Becker
„Der Lippenstift meiner Mutter“

Di., 5. März, 19 Uhr Literaturhaus, Vortragssaal

„Der Lippenstift meiner Mutter“ katapultiert uns mitten hinein in das Herz von Masuren, in die kleine Stadt Dolina Roz und zu ihren Bewohnern: Die rosenkranzbetenden Großmütterchen und die verruchte Dorfschönheit, der ehemalige Wehrmachtssoldat und die prügelnden Väter, eine stalinistische Dichterin, der warmherzige Schuster Kronek und natürlich die rebellierende Jugend, die verbotene Platten hört und Pläne für eine Revolution ausbrütet. In dem sich rasch entspinnenden Chaos muss der junge Bartek seinen Platz finden. Keine leichte Aufgabe, schließlich hat Bartek vor allem Augen für seine unsichtbare Geliebte Meryl Streep sowie den Lippenstift seiner Mutter.

Indem Artur Becker den rebellischen Träumer Bartek mit vielen skurrilen Gestalten umgibt, entfaltet sich ein fesselndes und unterhaltsames Epochenbild, das „ohne Ressentiment“ und ohne politische Intention aus der sozialistischen und deutsch-polnischen Vergangenheit erzählt.

Artur Becker, 1968 geboren als Sohn polnisch-deutscher Eltern in Bartoszyce (Masuren), lebt seit 1985 in Verden an der Aller. Er schreibt Romane, Erzählungen, Gedichte und Essays. Becker erhielt für sein Werk zahlreiche Auszeichnungen, zuletzt den Adelbert-von-Chamisso-Preis 2009.

Der Abend wird moderiert von Dr. Matthias Kneip.
Eine Gemeinschaftsveranstaltung mit dem Deutschen Polen-Institut

Eintritt 6 €, ermäßigt 4 €
Kartenverkauf an der Abendkasse
oder online mit Direktausdruck

Programmübersicht

Lesebühne
Mi., 6. März, 19:30 Uhr Literaturhaus, Vortragssaal

Lesungen der Preisträger des Literaturwettbewerbes zur Buchmesse im Ried. Auch in diesem Jahr richtet die Gemeinde Stockstadt eine „Buchmesse im Ried“ aus, zu deren Programm es gehört, junge und noch nicht etablierte Autoren zu entdecken und zu fördern. Die Preisträger des vergangenen Jahres stellen sich in Darmstadt vor: Klaus Brunn, Ute Dietl, Eric Giebel, Daniel Mylow und Michael Hüttenberger. Es moderiert der Autor Ralf Schwob.

Eintritt frei

Zentrum junge Literatur
Kurt Drawert
Tel. 06151 - 133904
E-Mail: kurt.drawert@darmstadt.de

Programmübersicht

Buchvorstellung:
„Annegret Soltau – Ich war total suchend“

Do., 7. März, 19:30 Uhr Literaturhaus, Kunst Archiv

Mit dem Autor Baldur Greiner, der Verlegerin Isolde Nees und der Künstlerin Annegret Soltau

Eintritt 5 €, Mitglieder frei

Kunst Archiv Darmstadt e. V.
Telefon: 06151-291619
E-Mail: kunstarchivdarmstadt@t-online.de
Internet: www.kunstarchivdarmstadt.de
Öffnungszeiten: dienstags, mittwochs u. freitags 10 - 13 Uhr, donnerstags 10 - 18 Uhr

Programmübersicht

Veranstaltung zum Internationalen Frauentag
Sa., 9. März, 16 Uhr Literaturhaus, Vortragssaal

„Die Geschichte aller Zeiten lehrt, dass diejenigen vergessen wurden, die an sich selber zu denken vergaßen“, schrieb 1849 Luise Otto-Peters, die Leipziger Frauenrechtlerin und Gründerin der ersten großen überregionalen Frauen, des Allgemeinen Deutschen Frauenvereins (1865).

Anlässlich des Internationalen Frauentages wollen wir an diesem Nachmittag an vergessene Frauen in Darmstadts Geschichte erinnern.

Eintritt frei

Eine gemeinsame Veranstaltung der Luise-Büchner-Gesellschaft e. V.
und des Frauenbüros Darmstadt

Programmübersicht

„Der Gegenstand ist dunkel“
Vortrag Prof. Dr. Rudolf Drux, Köln

Mi., 13. März, 19:45 Uhr Literaturhaus, Vortragssaal

Zur Erhellung der vieldeutigen Humunkulus-Figur in Goethes Faust II. Der Vortrag geht den geistesgeschichtlichen Bezügen des „Menschleins aus der Retorte“, seinen literaturkritischen Aspekten und den Anspielungen auf naturkundlichen Entwicklungen der Goethe-Zeit nach, die in der Gestaltung durch Goethe poetischen Ausdruck gefunden haben.

Gäste willkommen – Eintritt frei!

Darmstädter Goethe-Gesellschaft e. V.
Telefon: 06151-3068476
E-Mail: darmstaedter-goethegesellschaft @web.de

Programmübersicht

Die vier Weisen der Erkenntnis – Heilswege des Shivaismus von Kashmir
Referent: Prof. Dr. Klaus Jork
Forum Literatur und Philosophie der Deutsch-Indischen Gesellschaft

Do., 14. März, 19 Uhr Literaturhaus, Vortragssaal

Die nicht dualistische Schule des Shivaismus von Kashmir lehrt nach Abhinavagupta (Mitte des 10. - 11. Jhdts.) vier Heilswege (upaya), die geeignet sind, das Bewusstsein zu erweitern. Wille, Erkenntnis und Handeln sind Begriffe, denen auf jedem der Wege eine zentrale Bedeutung zuerkannt wird. Können uns diese Methoden Anregung sein, Klarheit über den eigenen Weg des Geistes zu erlangen?

Der Eintritt ist frei. Spenden sind willkommen.

Deutsch-Indische Gesellschaft Darmstadt-Frankfurt e. V.
Internet: www.dig-darmstadt.de
Auskunft bei Horst Raatz, Tel. 06151–782304, horst.raatz@t-online.de

Programmübersicht

Konzert mit Werken für Klavier und Violine
mit Maciej Lukaszczyk (Klavier) und Nina Volynskaya (Violine)

Sa., 16. März Literaturhaus, Vortragssaal

Maciej Lukaszczyk, Gründer und langjähriger Präsident der Chopin-Gesellschaft, spielt Solo-Werke für Klavier von seinem Landsmann Fryderyk Chopin und führt Werke für Violine und Klavier von Tschaikowsky, Wieniawski, Dvorák, Szymanowski und Saint-Saens mit seiner Duo-Partnerin an diesem Abend, der Violinistin Nina Volynskaya, auf. Solo-Werke für Violine von J.S. Bach und Eugène Ysaye stehen ebenfalls auf dem Programm.

Eintritt 12 € an der Abendkasse.
Reservierung 06151 54988 oder per E-Mail an:christa.heimerl@chopin-gesellschaft.de

Chopin-Gesellschaft in der Bundesrepublik Deutschland e.V.
www.chopin-gesellschaft.de
jillrabenau@chopin-gesellschaft.de
Tel. 06151 315760

Programmübersicht

Frühlingserwachen
So., 17. März, 11 Uhr Literaturhaus, Kunst Archiv

Großer Kulturtreff im Kunst Archiv Darmstadt
Mit Reden, Musik und Texten zum Kulturgeschehen.

Eintritt frei

Kunst Archiv Darmstadt e. V.
Telefon: 06151-291619
E-Mail: kunstarchivdarmstadt@t-online.de
Internet: www.kunstarchivdarmstadt.de
Öffnungszeiten: dienstags, mittwochs u. freitags 10 - 13 Uhr, donnerstags 10 - 18 Uhr

Programmübersicht

Angelika Klüssendorf
liest Unveröffentlichtes

Mi., 20. März, 19 Uhr Literaturhaus, Vortragssaal

Angelika Klüssendorf stellte uns vor anderthalb Jahren ihren Roman „Das Mädchen“ vor, in dem sich eine Heranwachsende allen Widrigkeiten einer chwierigen Kindheit widersetzt und die Opferrolle verweigert. Es ist die Geschichte einer Selbstbehauptung – ein Mädchen, das nichts hat, worauf sie sich verlassen kann, und trotzdem den Lebenswillen nicht verliert. Viele unserer Besucher waren von diesem starken, abgründigen Charakter fasziniert und tief bewegt.

Nun schreibt Angelika Klüssendorf an einem neuen Roman, der im Herbst 2014 erscheinen wird. Das Mädchen ist eine junge Frau geworden, selbst Mutter. Wir werden an diesem Abend in einer Vorpremiere Passagen aus dem noch unveröffentlichten Manuskript zu hören bekommen. Wir erleben mit dieser ersten, noch unlektorierten Fassung ein Stück Work-in-Progress, können der Autorin quasi bei der Arbeit über die Schulter schauen.

Angelika Klüssendorf, geboren 1958 in Ahrensburg, lebte von 1961 bis zu ihrer Übersiedlung in die Bundesrepublik 1985 in Leipzig; heute wohnt sie in Berlin. Sie veröffentlichte unter anderem die Erzählungen „Sehnsüchte“ und „Anfall von Glück“, den Roman „Alle leben so“ und zuletzt, den Erzählungsband „Aus allen Himmeln“.

Eine Kooperation mit der Luise Büchner Gesellschaft.

Eintritt 6 €, ermäßigt 4 €
Kartenverkauf an der Abendkasse
oder online mit Direktausdruck

Programmübersicht

Lesebühne
Mi., 3. April, 19:30 Uhr Literaturhaus, Vortragssaal

Buchpremiere Lyrik: Martina Weber. „erinnerungen an einen rohstoff“ heißt ihr lyrisches Debüt, das der Leipziger Poetenladen Verlag soeben herausgebracht hat und damit eine der interessantesten Stimmen der jüngeren Lyrikszene präsentiert. Martina Weber ist auch Leiterin der Textwerkstatt II im Zentrum für junge Literatur. Gedichte von David Herbert Lawrence stellt Anna Dorothea Schneider (Mainz) vor, im englischen Original und in deutscher Übersetzung, die sie selbst vorgenommen hat.

Konzept und Moderation: Kurt Drawert

Eintritt frei

Zentrum junge Literatur
Kurt Drawert
Tel. 06151 - 133904
E-Mail: kurt.drawert@darmstadt.de

Programmübersicht

Annette Pehnt
„Chronik der Nähe“

Di., 9. April, 19 Uhr Literaturhaus, Vortragssaal

Annette Pehnts hell leuchtender Roman „Chronik der Nähe“ ist die schonungslose, einfühlsame Geschichte von Großmutter, Mutter und Tochter: Wortgewaltige, nicht auf den Mund gefallene Lästermäuler, Plaudertaschen versuchen immer und immer wieder, einander nahezukommen. Schwierig wird es nur, wenn das Schweigen ausbricht. Das war so zwischen der Großmutter und der Mutter. Und auch bei Mutter und Tochter ist es so. Sie schweigen, bis eine klein beigibt, bis eine die Stärkere ist und ihren Willen bekommt. Aber wie wollen sie so eine Antwort auf die Frage finden: Liebst du mich auch? Auf einer Reise lässt sich das vielleicht besser herausfinden. Bevor die Mutter stirbt. Aber ob der Ausflug nach Rügen hält, was sich die Tochter von ihm verspricht?

Annette Pehnt, geboren 1967 in Köln, lebt als freie Schriftstellerin in Freiburg. Zahlreiche Romane und Erzählungen, darunter ihr überaus erfolgreiches Debüt „Ich muss los“, „Insel 34“, „Haus der Schildkröten“ und „Mobbing“. Ihr Werk wurde vielfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem Thaddäus-Troll-Preis und dem Italo-Svevo-Preis.

Eintritt 6 €, ermäßigt 4 €
Kartenverkauf an der Abendkasse
oder online mit Direktausdruck

 

Programmübersicht

Klavierabend mit David Theodor Schmidt
Sa., 13. April, 19 Uhr Literaturhaus, Vortragssaal

Der junge, hochbegabte Pianist David Theodor Schmidt kommt aus Erlangen und steht am Anfang einer vielversprechenden Karriere. Auch für den Kritiker des BR zählt er "zu den Pianisten der Sonderklasse mit großer Zukunft". Im Kennedy-Haus stehen Werke von Bach/Busoni (Toccata, Adagio und Fuge C-Dur BWV 564), Schubert (Vier Impromptus D 935) und Schumann (Kreisleriana op. 16) auf dem Programm.

Eintritt 12 € an der Abendkasse.
Reservierung 06151 54988 oder per E-Mail an:christa.heimerl@chopin-gesellschaft.de

Chopin-Gesellschaft in der Bundesrepublik Deutschland e.V.
www.chopin-gesellschaft.de
jillrabenau@chopin-gesellschaft.de
Tel. 06151 315760

Programmübersicht

Jutta Schwerin
„Ricardas Tochter“

Di., 16. April, 19 Uhr Literaturhaus, Vortragssaal

„Meine Mutter und ich hatten eine unglückliche Liebesgeschichte miteinander“.
Auf der Suche nach dem, was ihre Mutter Ricarda geprägt hat, begibt sich Jutta Schwerin tief hinein in ihre deutsch-jüdische Familiengeschichte. Ihr Leben hält dramatische Wendungen parat: Große Lieben, Kinder, Abschiede, Neuanfänge – und Begegnungen mit eindrucksvollen Persönlichkeiten wie David Ben-Gurion, der Fotografin Ellen Auerbach und Hannah Arendts Mann Heinrich Blücher. Sie erzählt von Menschen, die sich wie sie politisch engagieren. Ihr Buch ist eine Annäherung an die Mutter und eine Hommage an widerständige Charaktere, die wissen, wann es an der Zeit ist, „nein“ zu sagen. Jutta Schwerin erzählt in klaren Bögen, unsentimental, aber voller Empathie von dem, was das Leben ausmacht. Ob nun in Abgrenzung zur Mutter oder in der Fortsetzung ihrer Ideale und ihres selbstbestimmten Weges, eins bleibt sie immer: Ricardas Tochter.

Jutta Schwerin, geboren 1941 in Jerusalem, lebt in Berlin. 1987-1990 war sie Bundestagsabgeordnete der Grünen. Legendär wurde ihr folgenreicher Zwischenruf bei Philipp Jenningers Rede zum 50. Jahrestag der Reichspogromnacht sowie die von ihr entfachte Diskussion um die Begriffe „Lesben“ und „Schwule“ im Bundestag.

Das Gespräch mit der Autorin führt die Lektorin Charlotte Brombach.

Eine Kooperation mit der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit e.V.

Eintritt 6 €, ermäßigt 4 €
Kartenverkauf an der Abendkasse
oder online mit Direktausdruck

Programmübersicht

„Fausts Wette“
Vortrag Prof. Dr. Peter Matussek, Siegen

Mi., 17. April Literaturhaus, Vortragssaal

Der Literatur- und Medienwissenschaftler Matussek von der Universität Siegen ist durch seinen Faust-Beitrag im Goethe-Handbuch und das von ihm herausgebrachte Buch über Goethe und die Verdeutlichung der Natur (1998) als Goetheforscher bekannt. In seinem Vortrag behandelt er die schwierige Frage nach Sinn und Ausgang von Fausts Wette.

Eintritt frei – Gäste willkommen!

Darmstädter Goethe-Gesellschaft e.V.
Telefon: 06151-3068476
E-Mail: darmstaedter-goethegesellschaft@web.de

Programmübersicht

Bruder Affe
Do., 18. April, 19:30 Uhr Literaturhaus, Kunst Archiv

Prof. Thomas Duttenhoefer spricht über das Faszinosum der Tierplastik anhand von Beispielen des 19., 20. und 21. Jahrhunderts (bebilderter Vortrag).

Eintritt 5 €, Mitglieder frei

Kunst Archiv Darmstadt e. V.
Telefon: 06151-291619
E-Mail: kunstarchivdarmstadt@t-online.de
Internet: www.kunstarchivdarmstadt.de
Öffnungszeiten: dienstags, mittwochs u. freitags 10 - 13 Uhr, donnerstags 10 - 18 Uhr

Programmübersicht

13. Bibliotheksgespräch in der Alexander-Haas-Bibliothek.
Juden nehmen Stellung zu Christen und Christentum.
Das umstrittene Dokument „Dabru Emet – Redet Wahrheit“

Di., 23. April, 18 Uhr Literaturhaus, Alexander-Haas-Bibliothek, 2. Stock, östlicher Seiteneingang (bitte klingeln)

Vorbereitung: Godehard Lehwark

Die Kirchen haben sich in den letzten Jahren bemüht, eine positive Einstellung zum Judentum zu gewinnen. Eine explizite jüdische Antwort auf diese Veränderungen hat es bis zum 10. 9. 2000 nicht gegeben. In diesem Jahr veröffentlichte eine Gruppe jüdischer Gelehrter unterschiedlicher Strömungen das Dokument „Dabru Emet“, das in der Folgezeit viel diskutiert worden ist und das christlich-jüdische Gespräch neu angeregt hat. Mit ihm wollen wir uns auseinandersetzen.

Godehard Lehwark, seit 1985 katholischer Vorsitzender der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit, Theologe und Volkswirt, war bis Ende 2011 über 30 Jahre lang Leiter des Kath. Bildungszentrums NR 30.

Eintritt frei

Alexander-Haas-Bibliothek der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit, Darmstadt.
www.alexander-haas-bibliothek.de
E-Mail: info@alexander-haas-bibliothek.de
Tel. (06151) 5 208 107

Programmübersicht

Krishnamurti zu "Verlangen"
Moderator: Horst Raatz
Forum Literatur und Philosophie der Deutsch-Indischen Gesellschaft

Do., 25. April, 19 Uhr Literaturhaus, Vortragssaal

Anhand der Aufzeichnung einer Veranstaltung Krishnamurtis in Saanen (Schweiz) gehen Manfred Schneider und Wolfgang Siegel der Frage nach: Wird Verlangen von einem äußeren Objekt erweckt? Sie geben ergänzende Kommentare und beantworten Fragen der Teilnehmer.

Der Eintritt ist frei. Spenden sind willkommen.

Deutsch-Indische Gesellschaft Darmstadt-Frankfurt e. V.
Internet: www.dig-darmstadt.de
Auskunft bei Horst Raatz, Tel. 06151–782304, horst.raatz@t-online.de

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Lesebühne
Mi., 8. Mai, 19:30 Uhr Literaturhaus, Vortragssaal

Zwei Autorinnen der Darmstädter Textwerkstatt stellen sich vor.

Andrea Dobrowolski (Mainz) und Angela-Marcella Gerstmeier (Mannheim) schreiben Lyrik und werden neue Gedichte lesen. Andrea Dobrowolski, die auch als Übersetzerin arbeitet, findet gerade in der Natur des skandinavischen Nordens ihre Motive und lyrischen Bilder, die immer auch Projektionsflächen für Subjektivität sind. Die Gedichte von Angela-Marcella Gerstmeier sind eher lakonisch und inspiriert vom sprachlichen Material des Augenblicks.

Konzept und Moderation: Kurt Drawert

Eintritt frei

Zentrum junge Literatur
Kurt Drawert
Tel. 06151 - 133904
E-Mail: kurt.drawert@darmstadt.de

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Literatur in Darmstadt
Ein Fachgespräch mit Peter Benz, Oberbürgermeister a. D.

Mo., 13. Mai, 16-18 Uhr Literaturhaus, Vortragssaal

Wir befragen den Mann, der von Jugend an die Literatur seiner Vaterstadt liebt, selbst erweitert und fördert. Mit zahlreichen zeitgenössischen Autor/innen ist er befreundet; verstorbene sind ihm gut bekannt. Er erweckte 1995 das Literaturhaus zum Leben. Aktuelle Bezüge zur Darmstädter Literatur erhält der Siebzigjährige als Jurymitglied des Vereins „Buch des Monats“, als Vorsitzender der Hessischen Literaturfreunde und im Darmstädter Förderkreis Kultur. Mit kenntnisreichen und Humor gewürzten Vorträgen und Aufsätzen ist er aktiv, der Darmstädter Literatur der letzten 150 Jahre ein würdiges Profil zu bewahren und es vielfältig zu ergänzen.

Moderation: Walter Schwebel

Eintritt frei

Akademie 55plus e. V.
W. Schwebel, Tel. 06151/ 51389
Internet: www.aka55plus.de

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Robert Schindel
„Der Kalte“

Di., 14. Mai, 19 Uhr Literaturhaus, Vortragssaal

Österreich in den „Waldheimjahren“ zwischen 1985 und 1989. „Kulturkämpfe“ toben in Wien: Um einen neuen Staatspräsidenten, um ein Antifaschismusdenkmal, um „das Burgtheater“. Inmitten dieser Auseinandersetzungen kämpft ein Einzelner gegen das Vergessen und Verdrängen der NS-Zeit: Der Spanienveteran und KZ-Überlebende Edmund Fraul, der seine Gefühle nicht äußern, nicht einmal spüren kann. Bis er einem ehemaligen KZ-Aufseher begegnet und mit ihm ins Gespräch kommt: Über Auschwitz.

In seinem lang erwarteten zweiten Roman nach „Gebürtig“ führt uns Robert Schindel erneut in den Wiener Kosmos: In eine Welt politischer, künstlerischer und menschlicher Gegensätze, Feindschaften, Amouren, Bindungen und Zerreißproben. In ein Geflecht von Tragödien und Liebesgeschichten, die ebenso gut glücklich enden können wie tödlich. Figurenreich und vielperspektivisch ist dieser Roman, weltstädtisch und detailverliebt – und getragen von der Hoffnung, dass Blut und Wärme einer neuen Zeit in die gefrorenen Charaktere und in den Körper einer veränderten Gesellschaft zurückkehren.

Robert Schindel, geboren 1944 in Bad Hall bei Linz, ist Lyriker, Autor und Regisseur. Sein Werk wurde vielfach ausgezeichnet. Werke u. a.: „Gebürtig.“ Roman (1992), „Mein liebster Feind.“ Essays, Reden, Miniaturen (2004), „Fremd bei mir selbst.“ Die Gedichte (2004).

Eintritt 6 €, ermäßigt 4 €
Kartenverkauf an der Abendkasse
oder online mit Direktausdruck

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„Goethe und die Erfindung des Papiergeldes“
Vortrag Prof. Dr. Karl-Heinz Brodbeck, Würzburg-Schweinfurt

Mi., 15. Mai, 19:45 Uhr Literaturhaus, Vortragssaal

Die Darstellung der Alchemie des Geldes in Goethes Faust steht durchaus auf der Höhe der damals neu entstehenden Disziplin „Volkswirtschaftslehre“.
Seine Kritik an der Hybris der Geldvermehrung, aber auch ihre Wirkung auf Wachstum und Entwicklung bietet einen Fundus an Einsichten auch für die Gegenwart.

Eintritt frei – Gäste willkommen!

Darmstädter Goethe-Gesellschaft e.V.
Telefon: 06151-3068476
E-Mail darmstaedter-goethegesellschaft@web.de

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Jagoda Marinić
„Gebrauchsanweisung für Kroatien“

Di., 21. Mai, 19 Uhr Literaturhaus, Vortragssaal

Vom 18.-26. Mai findet in Darmstadt die Kroatische Kulturwoche statt. Das Literaturhaus freut sich, zusammen mit der Kroatischen katholischen Gemeinde einen Abend bestreiten zu dürfen. Wir werden die Lesung mit Musik und kroatischen Spezialitäten begleiten.

Eingeladen haben wir die Schriftstellerin Jagoda Marinić, die bisher die zwei Erzählbände „Eigentlich ein Heiratsantrag“ und „Russische Bücher“ sowie den Roman „Die Namenlose“ veröffentlicht hat. In Ihren Texten geht es um Irrungen und Wirrungen und die seltsamen Wege der Liebe. Es sind Erzählungen voller Zauber, Witz und Sehnsucht. Im Frühjahr erscheint nun ihre humorvolle „Gebrauchsanweisung für Kroatien“. Sie kennt die kreative Szene der Hauptstadt und das kulturelle Erbe; sie weiß, worin der Zauber Istriens liegt und weshalb für jeden Kroaten der Balkan ganz woanders anfängt. Wieso neben Fußball auch Wasserball als Nationalsport so wichtig ist. Vor allem präsentiert uns Marinić ein Land und seine Bewohner, die man bei allen seltsamen Eigenheiten lieben lernt. Der nächste Urlaub steht schon vor der Tür …

Jagoda Marinić wurde 1977 in Waiblingen geboren. Ihre Familie stammt aus Dalmatien, dem südlichsten Zipfel Kroatiens. Nach dem Studium verbrachte Marinić einige Zeit in Zagreb und Split. Heute lebt sie als Schriftstellerin, Theaterautorin und Journalistin in Heidelberg.

Eine Kooperation mit der kroatischen katholischen Gemeinde

Eintritt 6 €, ermäßigt 4 €
Kartenverkauf an der Abendkasse
oder online mit Direktausdruck

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Auroville – ein Experiment zur Verwirklichung der menschlichen Einheit
Referent: Prof. Dr. Klaus Jork
Forum Literatur und Philosophie der Deutsch-Indischen Gesellschaft

Do., 23. Mai, 19 Uhr Literaturhaus, Vortragssaal

Auroville, eine Versuchs-Stadt im Süden Indiens, soll nach den Vorstellungen des indischen Weisen Sri Aurobindo und der „Mutter“ als universelle Stadt die Verwirklichung der menschlichen Einheit ermöglichen. Das Fundament dazu bilden Vorstellungen des „Supramentalen“, das seinem Wesen nach ein Wahrheitsbewusstsein ist. Wir wollen gemeinsam das Konzept dieses Experiments kennen lernen und überlegen, inwieweit uns diese Pläne ansprechen.

Der Eintritt ist frei. Spenden sind willkommen.

Deutsch-Indische Gesellschaft Darmstadt-Frankfurt e. V.
Internet: www.dig-darmstadt.de
Auskunft bei Horst Raatz, Tel. 06151–782304, horst.raatz@t-online.de

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Veranstaltung fällt aus

Peter Schneider
„Die Lieben meiner Mutter“

Di., 28. Mai, 19 Uhr Literaturhaus, Vortragssaal

Jahrzehntelang haben ihre Briefe aus der Kriegs- und Nachkriegszeit ungelesen im Schrank gelegen. Als Peter Schneider sich endlich entschließt, die in Sütterlin geschriebenen Briefe seiner Mutter transkribieren zu lassen, stößt er auf eine unglaubliche Geschichte – eine offene Dreiecksbeziehung. Eine aufwühlende Recherche beginnt.
In ihren Gedanken und ihren Briefen war sie beim fernen Ehemann, einem Komponisten und Dirigenten – und bei ihrem Geliebten, einem bekannten deutschen Opernregisseur, der in den Nachkriegsjahren mit aufsehenerregenden Inszenierungen Furore machte. Aus ihren Briefen und seinen Erinnerungen rekonstruiert Peter Schneider seine Kindheit und entwirft das vielschichtige Porträt einer faszinierenden Frau, die ohne Rücksicht auf die Konventionen der Zeit ihren Leidenschaften folgte und viel zu früh starb.

Peter Schneider, geboren 1940 in Lübeck, wuchs in Freiburg auf, wo er sein Studium der Germanistik, Geschichte und Philosophie aufnahm. In Berlin avancierte Schneider zu einem der Wortführer der 68iger Bewegung. Seit 1996 lehrt er als Writer in Residence an der Georgetown University in Washington D.C. Er lebt in Berlin. Und er zaubert.

Eintritt 6 €, ermäßigt 4 €
Kartenverkauf an der Abendkasse
oder online mit Direktausdruck

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14. Bibliotheksgespräch in der Alexander-Haas-Bibliothek.
Eine jüdisch-chinesische Wahlverwandtschaft: die Schriftstellerin Klara Blum (1904 – 1971).

Di., 4. Juni, 18 Uhr Literaturhaus, Alexander-Haas-Bibliothek, 2. Stock, östlicher Seiteneingang (bitte klingeln)

Vorbereitung: Dr. Thomas Lange

Die aus Czernowitz in der Bukowina stammende Klara Blum war Zionistin, Feministin, Kommunistin, Lyrikerin und Romanautorin. Über Wien und Moskau gelangte sie nach Shanghai, wurde im China Mao Tsetungs chinesische Staatsbürgerin. Die Volksrepublik sah sie als ihre neue Heimat, in der sie frei von Antisemitismus leben konnte. Sie veröffentlichte bis 1962 in der DDR; in der Kulturrevolution sympathisierte sie mit den „Roten Garden“ und übersetzte Gedichte Mao Tsetungs.

Dr. Thomas Lange hat verschiedene Publikationen zur deutsch-jüdischen und deutsch-chinesischen Geschichte veröffentlicht.

Eintritt frei

Alexander-Haas-Bibliothek der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit, Darmstadt.
www.alexander-haas-bibliothek.de
E-Mail: info@alexander-haas-bibliothek.de
Tel. (06151) 5 208 107  

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Lesebühne
Mi., 5. Juni, 19:30 Uhr Literaturhaus, Vortragssaal

Zwei Autorinnen der Darmstädter Textwerkstatt lesen Lyrik und Prosa. Ute Paul (Hanau) hat unter dem Titel „Raumzeitfibel“ ein bezauberndes Jugendbuch geschrieben, das man durchaus ein physikalisches Märchen nennen kann. Aber auch Gedichte werden wir von ihr hören. Julia Wörle (München) liest Prosa, die in ihrer Komplexität und Bildhaftigkeit eine enorme Sprachkraft erzielt, wie wir sie sonst nur von der Lyrik kennen. Es geht um Verletzungen, Enttäuschungen, Verlassenheit, und wir erfahren es in der Form, das heißt: wir erleben es mit.

Konzept und Moderation: Kurt Drawert

Eintritt frei

Zentrum junge Literatur
Kurt Drawert
Tel. 06151 - 133904
E-Mail: kurt.drawert@darmstadt.de

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Buchvorstellung:
„Horst Dieter Bürkle – Von einem der auszog seine Bilder zu finden“

Do., 6. Juni, 19:30 Uhr Literaturhaus, Kunst Archiv

Nach der Buchvorstellung zeigt Horst Dieter Bürkle Beispiele aus seinem Filmschaffen.

Eintritt 5 €, Mitglieder frei

Kunst Archiv Darmstadt e. V.
Telefon: 06151-291619
E-Mail: kunstarchivdarmstadt@t-online.de
Internet: www.kunstarchivdarmstadt.de
Öffnungszeiten: dienstags, mittwochs u. freitags 10 - 13 Uhr, donnerstags 10 - 18 Uhr

 

Programmübersicht

Salotto letterario in Biblioteca
Lesung in deutscher und italienischer Sprache

Do., 13. Juni, 19:30 Uhr Literaturhaus, 2. Stock, Bibliothek

Giuglia Cipressi-Hoheisel und Isabel Göhl:
Racconti brevi - Moderne italienische Kurzgeschichten

Eintritt frei

Società Dante Alighieri
Comitato di Darmstadt e. V.
Tel. 06151/41900
E-Mail: info@dante-darmtadt.de
www.dante-darmstadt.de

Programmübersicht

Klavierabend mit Olga Pashchenko
Sa., 15. Juni, 20 Uhr Literaturhaus, Vortragssaal

Die Pianistin Olga Pashchenko wurde 1986 in Russland geboren und studierte Klavier bei Prof. Alexei Lubimov, bevor sie nach Holland an die Amsterdam School of the Arts wechselte.Sie bietet ein abwechselungsreiches Recitalprogramm an mit Werken von Mozart, Beethoven (Sonate op. 81a „Les Adieux"), Brahms, Ravel (Miroirs) und Chopin. (Änderungen der Werke vorbehalten.)

Eintritt 12 € an der Abendkasse.
Reservierung 06151 54988 oder per E-Mail an:christa.heimerl@chopin-gesellschaft.de

Chopin-Gesellschaft in der Bundesrepublik Deutschland e.V.
www.chopin-gesellschaft.de
jillrabenau@chopin-gesellschaft.de
Tel. 06151 315760

Programmübersicht

“Gretchen – eine Tragödie“
Vortrag Dr. Ute Promies, Darmstadt

Mi., 19. Juni, 19:45 Uhr Literaturhaus, Vortragssaal

Als hätte er die Belehrung des Erdgeistes verstanden, erklärt Faust Margarethe die sinnliche Liebe als Teil der göttlichen Natur. Tatsächlich aber degradiert er sie zu einem Lustobjekt. In dionysischer Raserei vergiftet er die Mutter, tötet unehrenhaft den Bruder und verlässt die „liebe Puppe“, nachdem er sie eroberte. Mephisto bezeichnet ihn zu Recht als „Hans Lüderlich“.

Eintritt frei – Gäste willkommen!

Darmstädter Goethe-Gesellschaft e.V.
Telefon: 06151-3068476
E-Mail: darmstaedter-goethegesellschaft@web.de

Programmübersicht

Deepam – eine soziale Einrichtung aus Auroville stellt sich vor
Referentin: Angelika Ehrle
Forum Literatur und Philosophie der Deutsch-Indischen Gesellschaft

Do., 20. Juni, 19 Uhr Literaturhaus, Vortragssaal

 

Während in westlichen Ländern die Förderung und Integration von behinderten Kindern und Jugendlichen als eine wichtige gesellschaftliche Aufgabe angesehen wird, sind diese Förder-maßnahmen in Indien bei weitem noch nicht die Regel.
Angelika Ehrle, die seit über zwanzig Jahren in Auroville (Tamil Nadu) lebt, stellt ihr Projekt Deepam (Licht) vor und vermittelt uns einen Einblick in die Aktivitäten ihres Teams, mit denen behinderte Kinder und Jugendliche gefördert werden.

Der Eintritt ist frei. Spenden sind willkommen.

Deutsch-Indische Gesellschaft Darmstadt-Frankfurt e. V.
Internet: www.dig-darmstadt.de
Auskunft bei Horst Raatz, Tel. 06151–782304, horst.raatz@t-online.de

Programmübersicht

„Ein deutscher Dichter bin ich einst gewesen“
Lesung zur Bücherverbrennung am 21. Juni 1933 in Darmstadt

Fr., 21. Juni, 19 Uhr Literaturhaus, Vortragssaal

Am 10. Mai 1933 fanden im Deutschen Reich die ersten Bücherverbrennungen statt, in Darmstadt war dies erst am 21. Juni, nun aber umso spektakulärer, verbunden mit einer Sonnwendfeier. Die Lesung mit Horst Schäfer und Karlheinz Müller erinnert an dieses Ereignis und die verbrannten, verfolgten, ermordeten Dichter.

(Im Anschluss an diese Veranstaltung ist am 22.Juni um 14:30 Uhr eine Führung von Karlheinz Müller durch Darmstadt auf den Spuren der verbrannten Dichter geplant - Treffpunkt Luisenplatz vor dem Kollegiengebäude)

Eintritt frei, Spenden willkommen.

Eine Gemeinschaftsveranstaltung der Elisabeth-Langgässer-Gesellschaft e. V.
und der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit e. V.

Programmübersicht

Der weibliche Blick - Künstlerinnen in Darmstadt um 1900
So., 23. Juni, 11 Uhr Literaturhaus, Kunst Archiv

Ausstellungseröffnung der großen Jahresausstellung im Kunst Archiv

Gemeinsame Veranstaltung des Kunst Archiv Darmstadt e.V. mit der Luise Büchner Gesellschaft e.V.
Eintritt frei

Kunst Archiv Darmstadt e. V.
Telefon: 06151-291619
E-Mail: kunstarchivdarmstadt@t-online.de
Internet: www.kunstarchivdarmstadt.de
Öffnungszeiten: dienstags, mittwochs u. freitags 10 - 13 Uhr, donnerstags 10 - 18 Uhr

Programmübersicht

Handschriften der Romantik,
neu gelesen von Michael Lentz
Ein Abend für Friedrich Schlegel

Di., 25. Juni, 19 Uhr Literaturhaus, Vortragssaal

Für Hessen ist die Romantik wahrscheinlich die wichtigste literarische Epoche. In Marburg und im Rheingau, in Kassel, Frankfurt oder auf dem Hofgut Trages – überall kamen zu Beginn des 19. Jahrhunderts junge „Romantiker“ zum intellektuellen und künstlerischen Austausch zusammen, schrieben Lieder, Märchen und unzählige Briefe. hr2-kultur lässt im Rahmen einer Veranstaltungsreihe alte Handschriften von herausragenden Autoren der Gegenwart neu lesen. Wir haben das Glück, den Schriftsteller und begnadeten Vortragskünstler Michael Lentz zu hören, der uns einen der interessantesten Romantiker vorstellt – Friedrich Schlegel. Den Mitbegründer der modernen Geisteswissenschaften dessen bei der Lesung zu Grunde liegenden Handschriften im „Deutschen Hochstift“ liegen.

Friedrich von Schlegel (1772-1829) war Schriftsteller, Philosoph, Kritiker und Übersetzer. Er gilt als einer der wichtigsten Vertreter der deutschen Frühromantik.

Michael Lentz, 1964 in Düren geboren, lebt als Autor, Musiker und Herausgeber in Leipzig und Berlin. Zuletzt erschienen: „Pazifik Exil“ (Roman), „Warum wir also hier sind“ (Theaterstück), „Offene Unruh“ (Gedichte) und die Essay- und Aufsatzsammlung „Textleben“.

Moderation: Heiner Boehncke

In Kooperation mit hr2 kultur & Kulturfonds Frankfurt RheinMain

Eintritt 6 €, ermäßigt 4 €
Kartenverkauf an der Abendkasse
oder online mit Direktausdruck

Programmübersicht

Hanns-Josef Ortheil
„Die Erfindung des Lebens“

Mi., 26. Juni, 19 Uhr Literaturhaus, Vortragssaal

„Die Erfindung des Lebens“ ist die Geschichte eines jungen Mannes von seinen Kinderjahren bis zu seinen ersten Erfolgen als Schriftsteller. Als einziges überlebendes Kind seiner Eltern, die im Zweiten Weltkrieg und der Zeit danach vier Söhne verloren haben, wächst er in Köln auf. Die Mutter ist stumm geworden, und auch ihr letzter Sohn lebt zunächst stumm an ihrer Seite. Nach Jahren erst kann er sich aus der Umklammerung der Familie lösen, in Rom eine Karriere als Pianist beginnen und nach deren Scheitern mit dem Schreiben sein Glück zu machen versuchen …

Für diesen Roman musste Hanns-Josef Ortheil kaum etwas erfinden, er brauchte nur sein eigenes Leben nachzuerzählen. Umso märchenhafter ist, dass die Geschichte am Ende einen glücklichen Verlauf nimmt, der geradezu an ein Wunder grenzt.

„Hanns-Josef Ortheil ist ein Romancier, erfahren im Umgang mit Handlung, geschickt im Aufbau von Spannung: Ein Epiker.“ Neue Zürcher Zeitung

Hanns-Josef Ortheil wurde 1951 in Köln geboren. Er ist Schriftsteller, Pianist und Professor für Kreatives Schreiben und Kulturjournalismus an der Universität Hildesheim. Seit vielen Jahren gehört er zu den bedeutendsten deutschen Autoren der Gegenwart. Sein Werk ist mit vielen Preisen ausgezeichnet worden. Seine Romane wurden in über zwanzig Sprachen übersetzt.

Eintritt 6 €, ermäßigt 4 €
Kartenverkauf an der Abendkasse
oder online mit Direktausdruck

Programmübersicht

Ein Ort für große Namen und Debütanten –
Das Literaturhaus feiert 60-jähriges Jubiläum

Fr., 28. Juni, 16 Uhr Literaturhaus, Vortragssaal

Das Literaturhaus Darmstadt hat sich zu einem lebendigen literarischen Zentrum der Stadt und zu einer über die Region hinaus bekannten literarischen Einrichtung entwickelt. Es ist Sitz vieler Darmstädter Vereine, Büchertauschstelle und beliebter Ort für ein vielfältiges Veranstaltungsprogramm, an dem renommierte Schriftsteller ebenso wie talentierte Debütautoren der „Textwerkstatt“, Literaturschaffende und das Publikum einander begegnen und sich austauschen können. Diskussionen und musikalische Abende sowie Ausstellungen ergänzen das klassische Lesungsprogramm des Hauses.

Am 5. Januar 1953 wurde das Haus in der Kasinostraße als Amerikahaus eröffnet. Bis 1998 war es Sitz der Deutsch-Amerikanischen Gesellschaft, zu der eine öffentliche Bibliothek amerikanischer Literatur gehörte. Das Gebäude wurde im Januar 1965 nach dem ermordeten amerikanischen Präsidenten in John-F.-Kennedy-Haus umbenannt, seither ziert eine Büste des Namensgebers das Foyer des Hauses.

Das 60. Jubiläum und 15 Jahre Textwerkstatt wollen wir mit Ihnen feiern. Ab 16 Uhr öffnen die im Haus ansässigen Einrichtungen ihre Räume und bieten Kulinarisches. Bibliotheken und eine Ausstellung werden zu besichtigen und Musik zu hören sein. Ab 18 Uhr beginnt mit der Begrüßung des Oberbürgermeisters Jochen Partsch die große Jubiläumsfeier. Es wird Lesungen und Konzerte geben. Und zum Abschluss soll ordentlich getanzt werden.

Eintritt frei

Programmübersicht

Lesebühne
Mi., 3. Juli, 19:30 Uhr Literaturhaus, Vortragssaal

"Lyrik. Lesen."  Wie verstehen wir Gedichte? Und wie verändert sich dieses Verständnis, sobald sich die Form in der Darstellung ändert – konstativ in der Schrift, performativ im Tonfall der Stimme? Mit dem Germanisten und Lyrikexperten Dr. Peter Geist aus Berlin sowie den Lyrikern Walter Fabian Schmid (München), Martina Weber (Frankfurt am Main) und Andrea Dobrowolski (Mainz).

Konzept und Moderation: Kurt Drawert

Eintritt frei

Zentrum junge Literatur
Kurt Drawert
Tel. 06151 - 133904
E-Mail: kurt.drawert@darmstadt.de

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