Gesamtprogramm – Literaturhaus Darmstadt

Das Gesamtprogramm umfasst die Veranstaltungen der Vereine im Literaturhaus und der Kooperationspartner.

Was ist das Besondere an der modernen indischen Literatur?
Referent: Prof. Dr. Klaus Jork
Forum Literatur und Philosophie der Deutsch-Indischen Gesellschaft

Do., 15. Januar, 19 Uhr Literaturhaus, Vortragssaal

Moderne indische Literatur zerfällt in viele Regional-Literaturen und ist andererseits geprägt von der Macht des Englischen. Welche Regional-Literaturen haben Bedeutung erlangt? Was sind die Themen der englischsprachigen Gegenwartsliteratur? An einem Überblick und an Beispielen wollen wir unser Verständnis erweitern.

Der Eintritt ist frei. Spenden sind willkommen.

Deutsch-Indische Gesellschaft Darmstadt-Frankfurt e. V.
Internet: www.dig-darmstadt.de
Auskunft bei Prof. Dr. Klaus Jork,
Tel. 06103-52368, jork@em.uni-frankfurt.de

Programmübersicht

Neujahrskonzert/Klavierabend mit dem polnischen DUO GRANAT (Tamara Granat und Rafael Luszczewski)
Sa., 17. Januar, 19 Uhr Literaturhaus, Vortragssaal

An diesem Abend möchte die Chopin-Gesellschaft vierhändige Werke von weniger bekannten polnischen Komponisten (Scharwenka, Zarebski, Moszkowski) vorstellen, die alle Mitte des 19. Jahrhunderts in Polen geboren wurden aber dann im Ausland lebten, so dass ihre Werke, die von Volkstänzen sehr beeinflusst wurden teilweise von einer starken Nostalgie geprägt sind. Bekannte vierhändige Werke von Franz Schubert und Fryderyk Chopin runden das Programm ab. Anschließend das traditionelle Chopin-Büffet mit hausgemachten Köstlichkeiten - Beiträge erwünscht!

Eintritt: € 15,-  Reservierung: 06151 54988 oder
E-Mail: christa.heimerl@chopin-gesellschaft.de

Chopin-Gesellschaft e. V.
Internet: www.chopin-Gesellschaft.de

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22. Bibliotheksgespräch in der Alexander-Haas-Bibliothek
Jüdisches bei Niebergall. - Masel tov zum 200. Geburtstag am 13. Januar.

Di., 20. Januar, 18 Uhr Literaturhaus, Seminarraum, 2. OG

Welche Bezugspunkte auf jüdische Kultur sind bei Ernst Elias Niebergall zu finden? Häufig werden jiddische Redewendungen im Text von „Des Burschen Heimkehr oder: Der tolle Hund“ (1837) oder im „Datterich“ (1841) verwendet oder es fallen die Namen von in Darmstadt bekannten jüdischen Familien. Das gibt eine Ahnung von dem Miteinander von Juden und Christen in der biedermeierlichen Residenzstadt.

Vorbereitung: Udo Steinbeck.

Eintritt frei
Zugang über Eingang Ost - bitte klingeln

Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit e. V.
Alexander-Haas-Bibliothek
Telefon: 06151-5208107
E-Mail: info@alexander-haas-bibliothek.de
Internet: www.alexander-haas-bibliothek.de

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"Pädagogische Provinz (Wanderjahre)"
Vortrag Dr. Ute Promies

Mi., 21. Januar, 19:45 Uhr Literaturhaus, Vortragssaal

Zitat: "Nicht über drei Tage soll ich unter einem Dache bleiben" noch heute gültige Regel der Wandergesellen, wenn ihnen keine längere Arbeit gegeben werden kann.
Wilhelm Meisters Wanderjahre oder die Entsagenden, wie der vollständige Titel lautet, zählt zu den persönlichsten aller Goetheschen Dichtungen und erschien 1821 als erste und 1829 als vollständige Fassung.

Eintritt frei

Darmstädter Goethe-Gesellschaft e. V.
Telefon: 06151-9699188
E-Mail: darmstaedter-goethegesellschaft@web.de

 

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Bali - Insel der Götter und Dämonen
Bildvortrag von Klaus Wolff
Mittwoch-Treff (ausnahmsweise am Donnerstag) der Deutsch-Indischen Gesellschaft

Do., 22. Januar, 19 Uhr Literaturhaus, Vortragssaal

Kaum ein Tag vergeht, an dem nicht irgendwo auf Bali ein Fest gefeiert wird. Zumeist haben sie einen religiösen, hinduistischen Hintergrund. So spielen denn auch diese Glaubensinhalte eine große Rolle im Alltag, aber auch bei den Tänzen und Schattenspielaufführungen und vor allem bei den eindrucksvollen Zeremonien, wenn die Toten verbrannt werden.

Von all dem, aber auch vom ausgeprägten Sinn für Schönheit und Harmonie, der fast allen Balinesen zu eigen ist, sei es in der Malerei, der Schnitzerei, der Gestaltung von wunderschönen Textilien oder einfach in der Ausgestaltung des Alltags, wird an diesem Abend die Rede sein.

Geprägt ist die Landschaft Balis vor allem durch die fantastischen Reisterrassen sowie geheimnisvolle Berge und Vulkanseen. Dazu die uralten Tempel und ausgedehnten Strände lohnen die weite Reise zu dieser kleinen, südlich des Äquators gelegenen Insel.

Der Eintritt ist frei. Spenden sind willkommen.

Deutsch-Indische Gesellschaft Darmstadt-Frankfurt e. V.
Internet: www.dig-darmstadt.de

Auskunft bei Andreas Fiorino,
Tel. 06152-54675, a.fiorino@online.de

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Akademie im Gespräch:
„Was bedeutet das Echo für Darmstadt – heute und morgen?"
Fragen an Chefredakteur Michael Horn

Mo., 26. Januar, 18 Uhr Literaturhaus, Vortragssaal

Dr. Michael Horn ist der 5. Chefredakteur des Darmstädter Echos in dessen 67jähriger Geschichte. Seit 1991 arbeitet er als Journalist beim Darmstädter Echo, war Chef vom Dienst, Technischer Leiter und stellvertretender Chefredakteur.
Das Darmstädter Echo ist eine Abonnentenzeitung. Seit einigen Jahren sind die Tageszeitungen mit ständig sinkenden Auflagen konfrontiert. Gleichzeitig werden die Online-Ausgaben immer wichtiger. Wie sieht der Chefradakteur die Entwicklung seiner Zeitung im digitalen Zeitalter? Welche Konsequenzen hat dies für die Mitarbeiter? Auf welche Neuerungen wird sich die Leserschaft einstellen müssen?

Moderation: Heidrun Bleeck und Peter Wagener

Eintritt frei

Akademie 55plus
06151 – 9515557
www.aka55plus.de 

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Dante Alighieri: Dichter im Exil, Dichter der Welt
Do., 29. Januar, 19:30 Uhr Literaturhaus, Vortragssaal

Vortrag: Prof. Dr. Karlheint Stierle
Moderation: Georg Drinnenberg

Eintritt frei

Società Dante-Alighieri, Comitato di Darmstadt e.V.
E-Mail: Info@dante-darmstadt.de

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Lesebühne
Mi., 4. Februar, 19:30 Uhr Literaturhaus, Vortragssaal

Abschlusslesung der Darmstädter Textwerkstatt 2013/2014.

Es lesen: Antje Backwinkel (Frankfurt am Main); Marlies Birkle (Bad Boll); Uta Herdemerten (Köln); Marit Heuß (Dresden); Inge-Monika Hofmann (Mainz); David Krause (Köln) und Andreas Pargger (Lienz/A). Vorstellung der neuen Teilnehmer und der Merck-Stipendiaten 2015: Michaela Busenkell (München); Dennis Mizioch (Heidelberg); Ricarda Kiel (München) und Elke Pickartz (Bensheim).

Die Lesebühne ist eine Veranstaltungsreihe der Darmstädter Textwerkstatt und stellt am jeweils ersten Mittwoch im Monat ab 19.30 Uhr im Literaturhaus, Kasinostraße 3, zwei Autoren mit ihren Arbeiten vor. Die Veranstaltung hat Werkstattcharakter und bietet neben der Präsentation den Diskurs. Konzept und Moderation: Kurt Drawert.

Eintritt frei

Zentrum junge Literatur
Kurt Drawert
Telefon: 06151-133904
E-Mail: kurt.drawert@darmstadt.de

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Victoria Woodhull (1838-1927) – die erste Frau, die Präsidentin von Amerika werden wollte
Vortrag von Antje Schrupp (Frankfurt)

Do., 12. Februar, 19 Uhr Literaturhaus, Vortragssaal

Sie war ein Mädchen aus der Unterschicht, das einen ungewöhnlichen Aufstieg schaffte: Victoria Woodhull, Zeitungsmacherin, Frauenrechtlerin und Sozialistin. Sie versammelte Teile der Frauenbewegung und der Arbeiterbewegung hinter sich und kandidierte 1872 in einer Aufsehen erregenden Kampagne bei den Präsidentschaftswahlen in den USA – fast 50 Jahre vor Einführung des Frauenwahlrechts.

Eintritt: 6 €, für Mitglieder der Luise Büchner-Gesellschaft frei

Luise-Büchner-Gesellschaft e. V.
Luise-Büchner-Bibliothek
Telefon: 06151-599788
E-Mail: luisebuechner@aol.com

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Klavierabend mit Ivett Gyöngyösi (Ungarn),
1. Preisträgerin des X. Internationalen Chopin-Klavierwettbewerbs in Darmstadt 2013

Sa., 14. Februar, 19 Uhr Literaturhaus, Vortragssaal

Auf dem Programm: Werke von Fryderyk Chopin

Ivett Gyöngyösi, herausragende 1. Preisträgerin des Chopin-Wettbewerbs 2013 in Darmstadt, konnte damals vor allem durch ihre Interpretation der Mazurken bestechen, wofür sie auch noch den Mazurkenpreis erhielt und zum Publikumsliebling wurde. Für ihr Konzert bei der Chopin-Gesellschaft hat sie ein Programm zusammengestellt bestehend  ausschließlich aus Werken von Fryderyk Chopin, sodass sie bestimmt wieder an diesem Abend, was nicht zufällig auch noch Valentinstag ist, die Herzen vieler Zuhörer erobern wird.

Eintritt: € 15,-  Reservierung: 06151 54988 oder
E-Mail: christa.heimerl@chopin-gesellschaft.de

Chopin-Gesellschaft e. V.
Internet: www.chopin-Gesellschaft.de

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Goethes Märchen" Die grüne Schlange und die weiße Lilie"
Vortrag Anne Walter

Mi., 18. Februar, 19:45 Uhr Literaturhaus, Vortragssaal

Nach Rudolf Steiner ist dieses Werk, das ein Teil "Aus den Erzählungen deutscher Ausgewanderten" ist, Goethes tiefgründige Abhandlung über sein eigenes Leben und Wirken. Es tritt der Fährmann auf und entspricht der Beschäftigung des Dichters mit den griechischen Mythologien, die Irrlichter als Komponente, die bei Goethe immer wieder auftaucht, da sie einem eigenen Erlebnis zwischen Hanau und Gelnhausen entspringt. Die grüne Schlange (Kupferader) weist auf seine geologischen und mineralogischen Forschungen hin, und auch der weißen Lilie galt seine gärtnerische Hingabe, denn im eigenen Garten wurde sein "Lilienbeet" zu einem Ort, an den Sonntagsausflügler pilgerten, um es zu bewundern.

Eintritt frei

Darmstädter Goethe-Gesellschaft e. V.
Telefon: 06151-9699188
E-Mail: darmstaedter-goethegesellschaft@web.de

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Bibliotheksgespräch:
Luise Büchners Berichte über die ersten Ärztinnen in Amerika

Do., 19. Februar, 18-20 Uhr Literaturhaus, Luise-Büchner-Bibliothek, 2. OG

In gemütlicher Runde bei Tee und Gebäck wollen wir einen Blick in Luise Büchners Schriften mit Thema Amerika werfen.

Eintritt frei, Spenden willkommen
Zugang über eingang Ost - bitte klingeln

Luise-Büchner-Gesellschaft e. V.
Luise-Büchner-Bibliothek
Telefon: 06151-599788
E-Mail: luisebuechner@aol.com

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Heinrich Schirmbeck zum 100. Geburtstag
"Der Zopf" mit Aart Veder

Mo., 23. Februar, 19 Uhr Literaturhaus, Vortragssaal

Eintritt frei

Gemeinschaftsveranstaltung von
Elisabeth-Langgässer-Gesellschaft e. V.
Karlheinz Müller
Telefon 06155/64271
und Heinrich-Schirmbeck-Gesellschaft e. V.

 

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Lesebühne
Mi., 4. März, 19:30 Uhr Literaturhaus, Vortragssaal

Lesungen der Preisträger des Literaturwettbewerbes zur Buchmesse im Ried.

Traditionsgemäß richtet die Gemeinde Stockstadt eine „Buchmesse im Ried“ aus, zu deren Programm es gehört, junge und noch nicht etablierte Autoren zu entdecken und zu fördern. Die Preisträger des vergangenen Jahres zum Thema Weltmeister“ stellen sich in Darmstadt vor. Es moderieren die Juroren und Autoren René Granacher und Ralf Schwob.

Die Lesebühne ist eine Veranstaltungsreihe der Darmstädter Textwerkstatt und stellt am jeweils ersten Mittwoch im Monat ab 19.30 Uhr im Literaturhaus, Kasinostraße 3, zwei Autoren mit ihren Arbeiten vor. Die Veranstaltung hat Werkstattcharakter und bietet neben der Präsentation den Diskurs. Konzept und Moderation: Kurt Drawert.

Eintritt frei

Zentrum junge Literatur
Kurt Drawert
Telefon: 06151-133904
E-Mail: kurt.drawert@darmstadt.de

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„Mit halber Stimme rede ich zu dir“
(Liebesgedicht IV, 1952)
Karl Krolow zum 100. Geburtstag

Mi., 11. März, 19 Uhr Literaturhaus, Vortragssaal

Horst Schäfer liest Texte von Karl Krolow Stefan Hladek spielt Gitarre.

Die ausdrucksvolle Poesie des Darmstädter Nachkriegslyrikers reichte vom poetischen Naturbild bis zur sarkastischen Zeitdiagnose. Der Büchner-Preisträger Krolow (11.3.1915 – 21.6.1999) galt als „Nestor der deutschen Lyrik“. Seine Gedichte zählten zum sicheren Bestand der deutschen Lyrik, in denen sich nachlesen lasse, was man in Deutschland von den 50er Jahren bis heute gedacht und gefühlt habe, sagte der Verleger Siegfried Unseld zum 80. Geburtstag des Dichters.

Eine Würdigung zum 100. Geburtstag des Lyrikers Karl Krolow durch seinen Sohn, den Grafik-Designer Peter Krolow wird in einer Ausstellung im Foyer des Literaturhauses zu sehen sein. Wir freuen uns sehr, dass er anwesend sein wird. „Worte wie Abenteuer“ hat Peter Krolow die Zusammenstellung seiner Arbeiten
genannt, mit denen er die Gedichte seines Vaters bildnerisch darstellt.

Eine Veranstaltung des Literaturhauses, der Gesellschaft der Hessischen Literaturfreunde und der Elisabeth-Langgässer-Gesellschaft.

Eintritt frei

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Krishnamurti: „Solange unser Geist das Angenehme sucht und das Unangenehme vermeidet, gibt es keine Liebe.“
Referenten: Dr. Ernst Adams (Fischbachtal) und Wolfgang Siegel (Dortmund)
Forum Literatur und Philosophie der Deutsch-Indischen Gesellschaft

Do., 12. März, 19 Uhr Literaturhaus, Vortragssaal

Anhand der Aufzeichnungen einer Veranstaltung Krishnamurtis werden W. Siegel und Dr. E. Adams Aussagen Krishnamurtis vertiefen und im Gespräch erläutern.

Der Eintritt ist frei. Spenden sind willkommen.

Deutsch-Indische Gesellschaft Darmstadt-Frankfurt e. V.
Internet: www.dig-darmstadt.de
Auskunft bei Prof. Dr. Klaus Jork,
Tel. 06103-52368, jork@em.uni-frankfurt.de

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Katja Behrens
eine Darmstädter Schriftstellerin

Mo., 16. März, 18 Uhr Literaturhaus, Vortragssaal

Katja Behrens ist nicht nur als engagierte Autorin bekannt, sie hat auch eine beachtenswerte Lebensgeschichte. Wie sie die stadt- und naturbezogenen Themen entdeckt und bearbeitet, wird zwischen den Leseauszügen zu Worte kommen.

Ein Gespräch über ihr Schreiben, ihr Leben und Bücher führen Walter Schwebel und Adrienne Schneider.

Eine Veranstaltung der Akademie 55plus, dem Literaturhaus und dem Darmstädter Förderkreis für Literatur.

Eintritt frei

Programmübersicht

Die Aka im Gespräch:
Katja Behrens – eine Darmstädter Schriftstellerin
Moderation: Walter Schwebel

Mo., 16. März, 18 Uhr Literaturhaus, Vortragssaal

Katja Behrens ist nicht nur eine bemerkenswerte Autorin, sie hat auch eine interessante Lebensgeschichte. Wie sie die stadt- und naturbezogenen Themen entdeckt und bearbeitet, wird zwischen den Textauszügen zu Worte kommen.

Eintritt 5 €

Akademie 55plus
Heidrun Bleeck, 06151-715374

 

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23. Bibliotheksgespräch in der Alexander-Haas-Bibliothek
David Grossmann, Eine Frau flieht vor einer Nachricht. 2009

Di., 17. März, 18 Uhr Literaturhaus, Seminarraum, 2. OG

In diesem Anti-Kriegsroman wird beschrieben, wie Ora, eine Mutter von 2 Söhnen, sich vor der Nachricht, dass der eine Sohn im Krieg getötet wird, fürchtet und vor dieser Nachricht auf der Flucht ist. Ora erzählt, getrieben, gehetzt, voll unruhiger Liebe, gegen die Furcht an, kocht und unternimmt große Wanderungen.

Durch diese Schilderungen habe ich sehr viel vom Leben in Israel in all seinen unterschiedlichen Facetten, von den gesellschaftlichen Strömungen und auch von den Landschaften erfahren und gelernt, und ich möchte mit der Lesung einiger Abschnitte aus diesem Buch Neugier und Lust wecken, das gesamte Werk selbst zu lesen.

Schreiben und Leben des Autors David Grossmann, 1954 in Jerusalem geboren, kreuzen sich auf schmerzlichste Weise, als Grossmanns Sohn Uri in den letzten Tagen des Libanon-Krieges ums Leben kommt. David Grossmann hat den  Friedenspreis des Deutschen Buchhandels 2010 erhalten.

Vorbereitung: Andrea Bauer, Pfarrerin i. R.

Eintritt frei
Zugang über Eingang Ost - bitte klingeln

Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit e. V.
Alexander-Haas-Bibliothek
Telefon: 06151-5208107
E-Mail: info@alexander-haas-bibliothek.de
Internet: www.alexander-haas-bibliothek.de

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"Wahlverwandtschaften"
Vortrag Prof. Dr. Norbert Bolz

Mi., 18. März, 19:45 Uhr Literaturhaus, Vortragssaal

Der 1809 erschienene Roman behandelt "...eine Liebe über Kreuz", also dem Konflikt zwischen Leidenschaft und Vernunft, der letztendlich ins Chaos führt

Eintritt frei

Darmstädter Goethe-Gesellschaft e. V.
Telefon: 06151-9699188
E-Mail: darmstaedter-goethegesellschaft@web.de

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CHOPIN-MARATHON!!!!! Ziel: Alle Klaviersolowerke von Chopin innerhalb von 12 Stunden aufzuführen!!!!!
Sa., 21. März, 11-23 Uhr Literaturhaus, Vortragssaal

Ein absolutes Novum! "CHOPIN-MARATHON"

15 - 20 junge Pianisten und Pianistinnen - darunter viele Preisträger unseres Wettbewerbs  und Teilnehmer unseres Meisterkurses - werden   innerhalb von 12 Stunden NON-STOP ALLE Soloklavierwerke von Fryderyk Chopin auf höchstem Niveau aufführen. Wir hoffen auf eine gute Publikumsresonanz bei diesem spannenden und einmaligen  Event. Während des Marathons werden Snacks und Getränke in den Räumen der Chopin-Gesellschaft angeboten.

Der Eintritt für das Publikum ist  mit € 10 ausgesprochen günstig und für Kinder und Jugendliche unter 14 Jahren sogar kostenfrei.

Chopin-Gesellschaft e. V.
Internet: www.chopin-Gesellschaft.de

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Heimspiel im Literaturland Hessen
mit Alina Bronsky

Di., 24. März, 19 Uhr Literaturhaus, Vortragssaal

Wo begegnen Schriftsteller ihrem Publikum eigentlich am liebsten? Beim „Heimspiel im Literaturland Hessen“ dürfen die Autoren sich diesen Ort aussuchen. Alina Bronsky liebt Literaturhäuser – und weil sie selbst lange in Darmstadt gelebt hat, wird dieser Abend für sie ein echtes „Heimspiel“. Sie liest aus ihren Büchern und spricht mit hr2-Moderatorin Tanja Küchle über Literatur, die ihr wichtig ist, über ihr Schreiben, ihre Träume und Talente.

Alina Bronsky wurde 1978 in der Sowjetunion geboren. Die Darmstädter kennen sie unter anderem als Redakteurin des „Darmstädter Echos“. Alina Bronsky ist Mutter von vier Kindern und lebt in Berlin.

Eintritt 6 €, ermäßigt 4 €
Kartenverkauf an der Abendkasse

oder online

Extra: Werkstattgespräch mit Alina Bronsky (15–17 Uhr)
Was lesen wir gerne und warum? Wo verläuft die Grenze zwischen Literatur für Jugendliche und Erwachsene? Wie wird man Schriftsteller? Über diese und andere Themen tauscht Alina Bronsky sich in einer altersgemischten Gruppe aus. Erwachsene und Jugendliche, die selbst schreiben oder gerne lesen, sind herzlich eingeladen,
sich für eine Teilnahme zu bewerben. Mehr Informationen:
www.literaturland.hr-online.de

In Kooperation mit hr2-kultur Im Rahmen des Frühjahrsprogramms zum Thema „Vom Büchermachen“

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Lesebühne
Mi., 1. April, 19:30 Uhr Literaturhaus, Vortragssaal

Zwei Buchvorstellungen: Eric Giebel und Barbara Zeizinger lesen Lyrik und Prosa.

Eric Giebel, dessen Gedichtband „Quecksilber in Manteltaschen“ soeben im POP-Verlag Ludwigsburg erschienen ist, stellt einen Gedichtzyklus vor, der zwischen 2009 und 2013 entstanden ist und in disparaten Assoziationsfeldern von einer Familie erzählt, die nach dem Mauerbau getrennt wurde.

Barbara Zeizinger, als glänzende Lyrikerin vielen bekannt, wird nun aus ihrem ersten Roman „Am weißen Kanal“ lesen, der ebenfalls im POP Verlag Ludwigsburg erschienen ist. Darin geht es um eine Familiengeschichte vor dem Hintergrund von Schuld und Verschuldung zu Zeiten des zweiten Weltkriegs.

Die Lesebühne ist eine Veranstaltungsreihe der Darmstädter Textwerkstatt und stellt am jeweils ersten Mittwoch im Monat ab 19.30 Uhr im Literaturhaus, Kasinostraße 3, zwei Autoren mit ihren Arbeiten vor. Die Veranstaltung hat Werkstattcharakter und bietet neben der Präsentation den Diskurs. Konzept und Moderation: Kurt Drawert.

Eintritt frei

Zentrum junge Literatur
Kurt Drawert
Telefon: 06151-133904
E-Mail: kurt.drawert@darmstadt.de

Programmübersicht

Amma - Umarme die Welt mit Liebe!
Bildvortrag von Mitgliedern des M. A. Centers Germany (Brombachtal/Odenwald)
Mittwoch-Treff der Deutsch-Indischen Gesellschaft

Mi., 8. April, 19 Uhr Literaturhaus, Vortragssaal

Mata Amritanandamayi, auch Amma (Mutter) genannt, ist auf der ganzen Welt für ihre selbstlose Liebe und ihr Mitgefühl allen Menschen gegenüber bekannt. Sie hat ihr gesamtes Leben der Aufgabe gewidmet, die Schmerzen der Armen und all derer, die körperlich oder emotional leiden, zu lindern. Mitglieder des M. A. Centers Germany geben uns an diesem Abend einen Einblick in das Angebot des Centers Germany (Meditation, Ayurveda, Yoga, Kunsttherapie) und in die aufopferungsvolle Arbeit der karitativen Organisation Amma‘s am Hauptsitz in Amritapuri (Kerala/Indien) sowie in den 200 Zweigstellen in ganz Indien.

Der Eintritt ist frei. Spenden sind willkommen.

Deutsch-Indische Gesellschaft Darmstadt-Frankfurt e. V.
Internet: www.dig-darmstadt.de

Auskunft bei Andreas Fiorino,
Tel. 06152-54675, a.fiorino@online.de

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American Darmstadt - Von der Befreiung Darmstadts am 25. März 1945 bis zur Konversion
Buchvorstellung

Di., 14. April, 19 Uhr Literaturhaus, Vortragssaal

Eröffnung: Oberbürgermeister Jochen Partsch

Am 25. März 2015 jährt sich der Einmarsch der amerikanischen Truppen in Darmstadt und die Befreiung von der NS-Diktatur zum 70sten Male.

An die Amerikaner in Deutschland kann sich auch der Oberbürgermeister aus seiner Kindheit noch gut erinnern. Er wird diesen Abend eröffnen, an dem das neue 320-seitige Flipbook vom Ohlhauser Verlag vorgestellt wird. Kern des Fotobandes ist eine Schwarz-Weiß-Reportage über das Leben in den amerikanischen Stadtteilen von 1945 bis zum Abzug 2008. Vor der anstehenden Konversion wurden die zahlreich nach 1945 in Darmstadt entstandenen amerikanischen Militärareale von Christoph Rau fotografisch dokumentiert. Antje Voutta zeichnet die Geschichte(n) hinter den Spuren der US-amerikanischen Besatzung Darmstadts nach, beginnend mit der Befreiung von Zwangsarbeitern über deutsch-amerikanische Freundschaftsfeste bis hin zum aktuell viel hinterfragten Dagger-Komplex an der Gemarkung
Darmstadt/Griesheim.

Besonders in den amerikanischen Besatzungszonen entwickelte sich der Nachkriegs-Jazz. Der in Darmstadt geborene Uli Partheil wird an diesem Abend am Literaturhaus-Flügel diese Musik spielen.

Eintritt frei

Programmübersicht

"Wilhelm Meisters Lehrjahre"
Vortrag Dr. Julia Schöll

Mi., 15. April, 19:45 Uhr Literaturhaus, Vortragssaal

Zitat:"...mich selbst , ganz wie ich da bin, auszubilden, das war dunkel von Jugend auf mein Wunsch und meine Absicht
Mit schöpferischer Kraft - auf geistigem und sozialem Sektor - Ordnung aus Unordnung zu erreichen!"
Das Werk gilt in der Literaturwissenschaft als Entwicklungsroman und erschien 1795/1796.

Eintritt frei

Darmstädter Goethe-Gesellschaft e. V.
Telefon: 06151-9699188
E-Mail: darmstaedter-goethegesellschaft@web.de

Programmübersicht

Das Gleichnis vom Wagen – ein Wegweiser zum Erwachen
Referent: Prof. Dr. Klaus Jork
Forum Literatur und Philosophie der Deutsch-Indischen Gesellschaft

Do., 16. April, 19 Uhr Literaturhaus, Vortragssaal

Westliche und östliche Psychologie unterscheiden sich in verschiedenen Aspekten grundlegend. Während Schuld und Ängsten bei uns eine zentrale Rolle zuerkannt wird, steht im Zentrum indischer Lehren die Selbsterkenntnis vor dem Hintergrund einer grundlegenden ethisch-moralischen Orientierung gegenüber der sozialen Gemeinschaft. Können wir aus dem Gleichnis vom Wagen in der Katha-Upanishad Anregungen für Denken und Verhalten im Alltag entnehmen?

Der Eintritt ist frei. Spenden sind willkommen.

Deutsch-Indische Gesellschaft Darmstadt-Frankfurt e. V.
Internet: www.dig-darmstadt.de
Auskunft bei Prof. Dr. Klaus Jork,
Tel. 06103-52368, jork@em.uni-frankfurt.de

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Akademie im Gespräch:
Beruf Politikerin, Brigitte Zypries im Gespräch mit Daniela Wagner
Moderation: Heidrun Bleeck und Margret Wendling

Fr., 17. April, 18 Uhr Literaturhaus, Vortragssaal

Beide sind seit Jahren Berufspolitikerinnen. Brigitte Zypries (SPD) ist Bundestagsabgeordnete und Parlamentarische Staatssekretärin. Daniela Wagner (Bündnis 90/ Die Grünen) war Bundestagsabgeordnete und ist Landesvorsitzende der Grünen in Hessen. Über ihre politischen Erfahrungen in Berlin und Darmstadt tauschen sie sich aus.

Eintritt frei

Akademie 55plus
06151 – 9515557
www.aka55plus.de
verantwortlich: Heidrun Bleeck. Tel. 06151 - 715374

Programmübersicht

Joachim Kalka über Glücksritter der Gegenaufklärung:
Cagliostro, Casanova, der Graf von Saint Germain.

Mo., 20. April, 19 Uhr Literaturhaus, Vortragssaal

Gegenstand des Vortrages sind prominente Beispiele jener abenteuerlichen, Europa durchreisenden Spekulanten, die mit ihren "arkanen" Industrieprojekten, okkultistischen Verheißungen, Geheimbündeleien und Intrigen dem "Zeitalter der Aufklärung" seltsame schillernde Glanzlichter aufgesetzt haben. Die Geldgier und Wundersucht  absolutistischer Höfe sind für ihre Biographien ebenso entscheidend wie die sich formierende (teils leicht zu düpierende, teils sardonisch-skeptische) bürgerliche Öffentlichkeit. Über ein zeitloses "Die Welt will betrogen sein" hinaus lassen sich an diesen Karrieren spezielle Züge der Epoche untersuchen.

Joachim Kalka, geboren 1948, lebt als Übersetzer (Johann-Heinrich-Voß-Preis 1996, Cotta-Preis 2014), Essayist und Kritiker in Leipzig. Er gehört der deutschen Akademie für Sprache und Dichtung sowie der Bayerischen Akademie der schönen Künste an. Zu seinen jüngsten Veröffentlichungen gehören Übersetzungen von John Maynard Keynes, James Hanley und Jessica Mitford sowie der Essayband "Gaslicht. Sammelbilder aus dem neunzehnten Jahrhundert". Als langjähriges Mitglied der Georg-Christoph-Lichtenberg-Gesellschaft hat er dort in Vorträgen gelegentlich das weitverzweigte Thema des Wunder- und Aberglaubens in der Aufklärungsepoche behandelt.

Lichtenberg-Gesellschaft e. V.
E-Mail: info@lichtenberg-gesellschaft.de



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Peter Bichsel liest
Fr., 24. April, 19 Uhr Literaturhaus, Vortragssaal

„Wer in hundert Jahren seine Bücher liest, wird… einem polyphonen Klanggefüge aus tausend namelosen Stimmen der heutigen Schweiz begegnen. Diese Stimmen flüstern, reden, lärmen, hauchen und brummen durcheinander, dennoch ist jede einzelne trennscharf zu hören, und hinter ihr scheint ein lebendiges Menschengesicht.“
Peter von Matt

Man begegnet bei Peter Bichsel nicht nur der heutigen Schweiz, man begegnet der Welt. Er ist einer der größten Erzähler mit seinen kleinen Geschichten, und wir freuen uns, dass wir einen der wenigen Lesetermine für Darmstadt bekommen konnten.
Und wir können ihn ein klein wenig würdigen, er feiert in diesem Jahr einen runden Geburtstag.

Im Frühjahr erscheint sein neuer Kolumnenband „Über das Wetter reden“.

Eintritt 6 €, ermäßigt 4 €
Kartenverkauf an der Abendkasse
oder  online

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Vom Büchermachen:
"Arbeit und Struktur"
Kann man Schreiben lernen und lehren?

Di., 28. April, 19 Uhr Literaturhaus, Vortragssaal

Das Frühjahrsprogramm des Literaturhauses Darmstadt steht ganz im Zeichen einer Ringveranstaltung, die sich allen Fragen widmet, die mit der Entstehung eines Buches zu tun haben. An vier Abenden und einer großen Abschluss-Matinee stellen wir uns der Frage, ob man Schreiben überhaupt lernen kann. Leiten über in das Zusammenspiel von Autor und Lektor, wir sprechen über haptische und virtuelle Bücher, über Fragen, wie das Buch zum Leser kommt und zum Abschluss sind eingeladen ein großer und ein kleiner literarischer Verlag, diskutiert wird über die Zukunft des Buches.

Als Kooperationspartner konnten wir den Hessischen Rundfunk gewinnen, die Moderatoren von hr2-kultur freuen sich sehr auf diese Veranstaltungen, die aufgezeichnet und später ausgestrahlt werden. Die Sendetermine werden noch bekannt gegeben.

Abonnenten aller fünf Veranstaltungen erhalten für 20 € nicht nur ein hochkarätiges Programm, sondern zudem ein schönes und nützliches Geschenk, das uns der Börsenverein des Deutschen Buchhandels zur Verfügung gestellt hat, dafür sei ihm herzlichen Dank zugerufen.
Selbstverständlich können Sie auch alle Abende einzeln besuchen, jeder ist in sich abgeschlossen.

1. Veranstaltung:
"Arbeit und Struktur"
Kann man Schreiben lernen und lehren?

Für viele ist das eigene Buch ein Lebenstraum. Der Weg dahin ist weit, es stecken viel Arbeit, Zeit, Wissen und Durchhaltevermögen, aber auch Unsicherheit dahinter. Wie entsteht ein Text und was braucht man, um ihn zu Ende zu bringen?
Im Gespräch: Peter Härtling, Kurt Drawert und Andreas Lehmann („Lernender“)
Moderation: Ruth Fühner

Eintritt (Einzelveranstaltung) 6 €, ermäßigt 4 €
im Abonnement 20 € für fünf Veranstaltungen (nur bei Kauf an der Abendkasse möglich)
Kartenverkauf an der Abendkasse
oder   online


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Barbara Sichtermann (Berlin):
Ich rauche Zigarren und glaube nicht an Gott - Ein Hommage an Louise Aston

Mi., 29. April, 19 Uhr Literaturhaus, Vortragssaal

Sie war die deutsche George Sand, nicht nur wegen Zigarren und Hosen. Louise Aston ging mit Männern in Gastwirtschaften, mischte sich in die Politik und die 1848er-Revolution ein, veröffentlichte unter eigenen Namen und wählte ihre Liebhaber selbst.

Barbara Sichtermann gehört zu den führenden Intellektuellen Deutschlands. Sie ist Autorin zahlreicher erfolgreicher Bücher. In ihren Sachbüchern schreibt sie auf sehr eigenwillige, aber undogmatische Weise u. a. über Frauenemanzipation, Pädagogik oder die Entwicklung des deutschen Fernsehens nach der Freigabe des Marktes für Privatanbieter.

Eintritt: 6 Euro, für Mitglieder der Luise Büchner-Gesellschaft frei

Luise-Büchner-Gesellschaft e. V.
Luise-Büchner-Bibliothek
Telefon: 06151-599788
E-Mail: luisebuechner@aol.com

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Vom Büchermachen:
"Dichtung und Wahrheit"
Die Zusammenarbeit von Autor und Lektor

Di., 5. Mai, 19 Uhr Literaturhaus, Vortragssaal

2. Veranstaltung:
"Dichtung und Wahrheit"
Die Zusammenarbeit von Autor und Lektor

Die Lektoren Dr. Petra Gropp (S. Fischer Verlag) und Dr. Thorsten Ahrend (Wallstein Verlag) und der Autor Clemens Meyer berichten aus der Praxis. Was heißt es, ein Buch zu lektorieren, was bedeutet Korrektorat und wie funktioniert das Zusammenspiel der Abteilungen? Was heißt es, einen Autor bei seiner Arbeit zu begleiten?
Und gemeinsam mit den anderen Verlagsabteilungen auf den Markt zu bringen? Und was bedeutet dies für den Autor?

Moderation: Ruthard Stäblein

Eintritt (Einzelveranstaltung) 6 €, ermäßigt 4 €
im Abonnement 20 € für fünf Veranstaltungen (nur bei Kauf an der Abendkasse möglich)
Kartenverkauf an der Abendkasse
oder online

Programmübersicht

Lesebühne
Mi., 6. Mai, 19:30 Uhr Literaturhaus, Vortragssaal

Buchvorstellung: „Die Signatur deiner Augen. Junge Lyrik aus Deutschland und der Türkei.“

Im Oktober 2014 trafen sich auf Einladung des Goethe-Institutes Istanbul sieben Lyriker der Darmstädter Textwerkstatt mit sieben Dichtern aus der Türkei, um gemeinsam die Übersetzungen ihrer Gedichte zu erarbeiten. Das Ergebnis liegt nun in einer zweisprachigen Ausgabe vor , die der Luxbooks-Verlag in Wiesbaden pünktlich zur Leipziger Buchmesse mit Themenschwerpunkt Türkei herausgebracht hat. Es lesen: Ann-Kathrin Ast, Özlem Özgül Dündar, Marit Heuß, Alicia Metz, Andreas Pargger , Martina Weber und der Herausgeber Kurt Drawert.

Die Lesebühne ist eine Veranstaltungsreihe der Darmstädter Textwerkstatt und stellt am jeweils ersten Mittwoch im Monat ab 19.30 Uhr im Literaturhaus, Kasinostraße 3, zwei Autoren mit ihren Arbeiten vor. Die Veranstaltung hat Werkstattcharakter und bietet neben der Präsentation den Diskurs. Konzept und Moderation: Kurt Drawert.

Eintritt frei

Zentrum junge Literatur
Kurt Drawert
Telefon: 06151-133904
E-Mail: kurt.drawert@darmstadt.de

Programmübersicht

Benefizkonzert zu Gunsten des „Musik-Märchen“ Debnevo - Schulprojektes
Veronika Todorova, Akkordeon

Fr., 8. Mai, 19:30 Uhr Literaturhaus, Vortragssaal

Leidenschaftlicher Tango, Jazz und virtuose Balkanmusik versprechen einen spannenden und stimmungsvollen Abend.

Nach dem Konzert besteht die Möglichkeit Gespräche mit der Künstlerin und  weiteren Interessenten in einer entspannten Atmosphäre bei erlesenen bulgarischen Weinen und traditioneller bulgarischer Teigware Banitza zu führen.

Eintritt frei - Spenden sind willkommen

Deutsch-Bulgarische Gesellschaft Darmstadt e.V.
www.dbgd.de
www.veronikatodorova.de

Programmübersicht

Kammerkonzert mit Ani Aghabekyan (Armenien) Violine, und Nico Benadie (Südafrika), Klavier
Sa., 9. Mai, 20 Uhr Literaturhaus, Vortragssaal

Chopin komponierte seine "Introduction und Polonaise brillante" noch bevor er seine Heimat für immer verließ. In Wien fand er einen Verleger für dieses Werk, das sofort auch in einer äußerst selten aufgeführten Fassung für Violine und Klavier erschien. Um diese Rarität herum konzipierten die armenische Violinistin Ani Aghabekyan und der südafrikanische Pianist Nico Benadie ein Programm romantischer und post-romantischer Werke, die alle von einem osteuropäischen Geist durchdrungen sind und in der Tonsprache Elemente der volkstümlichen armenischen, ungarischen oder böhmischen Musik aufweisen.

Eintritt: € 15,-  Reservierung: 06151 54988 oder
E-Mail: christa.heimerl@chopin-gesellschaft.de

Chopin-Gesellschaft e. V.
Internet: www.chopin-Gesellschaft.de

Programmübersicht

24. Bibliotheksgespräch in der Alexander-Haas-Bibliothek
Das Schtetl - Die untergegangene Welt der osteuropäischen Juden

Di., 19. Mai, 18 Uhr Literaturhaus, Seminarraum, 2. OG

Die arrivierten intellektuellen Juden schauten peinlich berührt auf ihre armen aus dem Osten zugewanderten „Verwandten“ im Berliner Scheunenviertel. Sie trennten Welten. – Die Welt des osteuropäischen Judentums, die bereits am Untergehen war, als der Rassenwahn der Nazis ihr den Todesstoß versetzte, ist Gegenstand des Standardwerks „Das Schtetl“ von Marc Zborowski und Elizabeth Herzog.

Mit Hilfe dieses Buches, aber auch mit Bildbänden aus seinem Besitz und natürlich mit Martin Bubers „Erzählungen der Chassidim“ stellt Siegmund Krieger das Schtetl als eine Form jüdischen Lebens und Glaubens vor.

Vorbereitung: Siegmund Krieger.

Eintritt frei
Zugang über Eingang Ost - bitte klingeln

Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit e. V.
Alexander-Haas-Bibliothek
Telefon: 06151-5208107
E-Mail: info@alexander-haas-bibliothek.de
Internet: www.alexander-haas-bibliothek.de

Programmübersicht

Vom Büchermachen:
"Warum die Zukunft uns braucht"
Über (schöne) Bücher mit und ohne Papier

Di., 19. Mai, 19 Uhr Literaturhaus, Vortragssaal

3. Veranstaltung:
"Warum die Zukunft uns braucht"
Über (schöne) Bücher mit und ohne Papier

Der Verleger des Matthes & Seitz Verlages Andreas Rötzer und Nikola Richter von mikrotext (Digitalverlag) sprechen darüber, ob man schöne, gedruckte Bücher braucht und was alles hinter dem elektronischen Publizieren steckt. Wo liegen die jeweiligen Vorteile und was dürfen wir von der Zukunft erwarten?
Wird von Gutenberg überhaupt noch etwas übrig bleiben oder verschwindet das klassische Buch völlig?

Moderation: Martin Maria Schwarz

Eintritt (Einzelveranstaltung) 6 €, ermäßigt 4 €
im Abonnement 20 € für fünf Veranstaltungen (nur bei Kauf an der Abendkasse Möglich)
Kartenverkauf an der Abendkasse
oder  online

Programmübersicht

"Makarie als das Geistige" (Wilhelm Meisters Wanderjahre, bes. 3. buch, Kap. 15)
Vortrag Prof. Dr. Yuho Hisayama, Kobe (Japan)

Mi., 20. Mai, 19:45 Uhr Literaturhaus, Vortragssaal

Makarie - Geist, Seele, Einbildungskraft, so steht es im Lexikon, im Wortstamm gleich von makaber, Makel oder mäkeln.
Zitat: "Alles ist gleich, alles ungleich, alles nützlich, alles schädlich, sprechend und stumm, vernünftig und unvernünftig. Und was man von den einzelnen Dingen bekennt, widerspricht sich öfters." "Alle Gesetze sind von Alten und Männern gemacht. Junge und Weiber wollen die Ausnahme. Alte die Regel!" aus Makarien-Archiv

Eintritt frei

Darmstädter Goethe-Gesellschaft e. V.
Telefon: 06151-9699188
E-Mail: darmstaedter-goethegesellschaft@web.de

Programmübersicht

„Ich, die Verworfenste der Welt“: Sor Juana Inés de la Cruz.
Vortrag von Jutta Schütz mit Bildern und musikalischer Begleitung durch den Gitarristen David Beyer

Do., 21. Mai, 19:30 Uhr Literaturhaus, Vortragssaal

Als „Zehnte Muse“, als „Phönix von Amerika“, wurde die mexikanische Nonne Sor Juana Inés de la Cruz im 17. Jahrhundert gefeiert. Für eine Frau des Kolonialreiches Neu-Spanien hat sie einen beispiellosen Ruhm erlangt – und das mit überwiegend weltlicher Lyrik. Sie stand im Briefwechsel mit herausragenden Gelehrten und stritt um das Recht der Frau, sich zu bilden.

Eintritt: 6 Euro, für Mitglieder der Luise Büchner-Gesellschaft frei

Luise-Büchner-Gesellschaft e. V.
Luise-Büchner-Bibliothek
Telefon: 06151-599788
E-Mail: luisebuechner@aol.com

Programmübersicht

Tag der Weisheit 2015
Sa., 23. Mai, 14-22 Uhr Literaturhaus, Vortragssaal und Textwerkstatt 3. OG

Der Tag der Weisheit im IPP 2015 ist ein besonderes Ereignis:
Einerseits handelt es sich um das zehnjährige Bestehen des Instituts für Praxis der Philosophie e.v., IPPh andererseits um eine Kooperation mit der HDA, Fachbereich Gestaltung zur dessen Ausstellung God Bad Taste.
Neben rückblickenden Würdigungen des Institutes wird es zwei Vorträge zur Beziehung von Ethik und Ästhetik geben.
Am Abend ist das Kabarett Kabbaratz im Institut zu Gast.

Eintritt 20,- €

Institut für Praxis der Philosophie e. V. IPPh
Prof. Dr. Gernot Böhme
E-Mail: gboehme@ipph-darmstadt.de
Internet: www.ipph-darmstadt.de

Programmübersicht

Vom Büchermachen:
"Die heilige Ware Buch"
Wie Bücher den Weg zum Leser finden

Di., 26. Mai, 19 Uhr Literaturhaus, Vortragssaal

4. Veranstaltung
"Die heilige Ware Buch"
Wie Bücher den Weg zum Leser finden

Im Gespräch: Reinhold Joppich (ehem. Kiepenheuer & Witsch), Nina Wagenbach und Oliver Jungen (FAZ) sprechen darüber, wie man den Absatz eines Buches gezielt fördern kann und was letztlich zu Erfolg oder Misserfolg führt.
Welche Instrumente gibt es und hat sich deren Bedeutung verändert?

Moderation: Ulrich Sonnenschein

Eintritt (Einzelveranstaltung) 6 €, ermäßigt 4 €
im Abonnement 20 € für fünf Veranstaltungen (nur bei Kauf an der Abendkasse möglich)
Kartenverkauf an der Abendkasse
oder online

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Bhagavad Gita
Veranstaltung mit Swami Gurusharanananda
Forum Literatur und Philosophie der Deutsch-Indischen Gesellschaft

Do., 28. Mai, 15 Uhr Literaturhaus, Vortragssaal

Swami Gurusharanananda vom Ma Anandamayi-Ashram (Omkareshwar, Madhya Pradesh, Indien) erläutert die zeitlose Botschaft dieses indischen Klassikers.

Der Eintritt ist frei. Spenden sind sehr erwünscht!

Deutsch-Indische Gesellschaft Darmstadt-Frankfurt e. V.
Internet: www.dig-darmstadt.de
Auskunft bei Horst Raatz,
Tel. 06151–782304, horst.raatz@t-online.de

Programmübersicht

Kirtan - The Ecstatic Chant of India
Benefiz-Konzert für die kostenlose Schule des Ma Anandamayi-Ashrams in Omkareshwar (Madhya Pradesh, Indien)

Do., 28. Mai, 19 Uhr Literaturhaus, Vortragssaal

Wir freuen uns sehr, dass Acharya Mangalananda und Swami Gurusharanananda vom Ma Anandamayi-Ashram inOmkareshwar (Madhya Pradesh, Indien) wieder zu einem Kirtan (Singen von spirituellen Liedern) nach Darmstadt kommen.

In Indien sagt man, dass ein Kirtan das Herz berührt und öffnet, den Geist mit Reinheit erfüllt und Harmonie und göttliche Liebe in unser Leben bringt. Wer den Namen Gottes singt, vergisst den Körper und die Welt. Wenn man mit Hingabe singt, sind die Wohltaten unermesslich.

Der Eintritt ist frei. Spenden sind sehr erwünscht!

Deutsch-Indische Gesellschaft Darmstadt-Frankfurt e. V.
Internet: www.dig-darmstadt.de
Auskunft bei Horst Raatz,
Tel. 06151–782304, horst.raatz@t-online.de

Programmübersicht

Vom Büchermachen:
"Der Vorhang zu und alle Fragen offen?"
Über die Zukunft der Literatur

So., 31. Mai, 11 Uhr Literaturhaus, Vortragssaal

5. Veranstaltung
"Der Vorhang zu und alle Fragen offen?"
Über die Zukunft der Literatur

Durch die Digitalisierung hat sich auch der Buchmarkt dramatisch verändert. Wie sind die Perspektiven der Buchbranche und wie wird das Geschäft der Zukunft aussehen? Was ist die Zukunftsprognose für das Buch? Was können wir uns für das Jahr 2030 vorstellen?
Über eine Branche im Umbruch sprechen: Dr. Uwe Rosenfeld (Fischer Verlag) und Joachim Unseld (Frankfurter Verlagsanstalt)

Moderation Alf Mentzer

Eintritt (Einzelveranstaltung) 6 €, ermäßigt 4 €
im Abonnement 20 € für fünf Veranstaltungen (nur bei Kauf an der Abendkasse möglich)
Kartenverkauf an der Abendkasse
oder  online

Programmübersicht

„Landschaft – im Herzen gespiegelt“
Texte zu Natur und Landschaft von Elisabeth Langgässer

So., 31. Mai, 19 Uhr Literaturhaus, Vortragssaal

im Rahmen von „Literaturland Hessen – Ein Tag für die Literatur“

Iris Stromberger und Karlheinz Müller wollen Lust machen auf die Beschäftigung mit den Landschaftsschilderungen im Werk Elisabeth Langgässers. Sie hat damit insbesondere Natur, Landschaft und Menschen im hessischen Ried ein literarisches Denkmal gesetzt. Anhand ausgewählter Texte u. a. aus Grenze: Besetzte Gebiet. Ballade eines Landes und Gang durch das Ried sowie kurzer Prosastücke und Zitate aus ihrem Briefwechsel wird deutlich gemacht, in welch besonderer Weise Landschaft, Natur und das Leben der Menschen miteinander verwoben sind.

Mit der Veranstaltung möchten wir auf diese wenig bekannte Seite im Werk Elisabeth Langgässers eingehen und Leserinnen und Leser anregen, sich erneut oder vielleicht sogar erstmals mit dieser Schriftstellerin zu beschäftigen.

Iris Stromberger liest ausgewählte Textstellen, Karlheinz Müller gibt eine Einführung und begleitende Informationen.

Eintritt frei

Elisabeth-Langgässer-Gesellschaft e.V.
c/o Karlheinz Müller,
Telefon 06155/64271

 

Programmübersicht

Lesebühne
Mi., 3. Juni, 19:30 Uhr Literaturhaus, Vortragssaal

Zwei Teilnehmer der Darmstädter Textwerkstatt lesen Lyrik und Prosa: Alicia Metz und Inge Hofmann.

Alicia Metz ist eine der Autorinnen, die am deutsch-türkischen Übersetzungsprojekt mitgewirkt und Gedichte von Gonca Özmen aus Istanbul übersetzt hat. Sie liest Prosaminiaturen und neue Gedichte. Prosa und Lyrik stellt auch Inge Hofmann vor, die literarische Räume erobert, in denen das Sprachlose zur Sprache gebracht wird – denn auch das Schweigen ist ein Text.

Die Lesebühne ist eine Veranstaltungsreihe der Darmstädter Textwerkstatt und stellt am jeweils ersten Mittwoch im Monat ab 19.30 Uhr im Literaturhaus, Kasinostraße 3, zwei Autoren mit ihren Arbeiten vor. Die Veranstaltung hat Werkstattcharakter und bietet neben der Präsentation den Diskurs. Konzept und Moderation: Kurt Drawert.

Eintritt frei

Zentrum junge Literatur
Kurt Drawert
Telefon: 06151-133904
E-Mail: kurt.drawert@darmstadt.de

Programmübersicht

Buchpräsentation „Hessenslam – DAS BUCH“
Fr., 5. Juni, 20 Uhr Literaturhaus, Vortragssaal

Im Herbst 2014 gastierte die Hessische Poetry-Slam Landesmeisterschaft, kurz Hessenslam2014, in Darmstadt. Hauptorganisator und einer der Köpfe des SlamBasis e.V. Tilman Döring hat im Rahmen dieser bis dato größten hessischen Landesmeisterschaft zusammen mit Marvin Ruppert, Marbuger Poetry-Slammer und zweifacher hessischer Poetry-Slam Meister, das Buch „Hessenslam – DAS BUCH“ herausgegeben, das im Herbst 2014 im Lektora Verlag erschienen ist.

Seit Anfang des Jahres befinden sich die Herausgeber Tilman Döring und Marvin Ruppert mit diesem Gesamtwerk aus zwanzig Jahren Poetry-Slam Geschichte in Hessen auf Lesetour durch die hessischen Slamstädte.
Am 5.6. machen sie halt in der Stadt, in der alles begann und präsentieren eine Auswahl der besten Slam-Poeten der Hesseischen Poety-Slam Szene und ihre Texte, reden über das Buch, sein Entstehen und erzählen über zwanzig Jahre Poetry-Slam in Hessen.

 Über das Buch:
„2014. 20 Jahre Poetry Slam in Deutschland. 20 Jahre Poetry Slam in Hessen. Dieses Buch erzählt eine ganz besondere Coming-of-Age-Geschichte. Auf rund 200 Seiten versammelt sich alles, was in Hessen dichtet und spricht und diese junge Szene zu dem gemacht hat, was sie heute ist. Alle Gewinner vergangener Hessenslams, die einflussreichsten Stimmen der letzten zwanzig Jahre, alle Starter des Hessenslam 2014 und ganz nebenbei noch die aktuellste Übersicht aller hessischen Slamveranstaltungen machen dieses Buch zu einem Standardwerk für jeden Freund gepflegter Bühnenliteratur.“

 Es werden lesen:
• Alex Dreppec - Urgestein der hessischen Poetry-Slam Szene, vielfacher Preisträger renomierter Literaturpreise (u.a. Robert Wilhelm Busch Preis)
• Jule Weber - deutschsprachige u20 Poetry Slam Meisterin 2012 
• Dalibor Markovic - Urgestein der hessischen Poetry-Slam Szene; deutschsprachiger Poetry-Slam Meister im Teamwettbewerb 2014

Ebenfalls lesen und durch den Abend führen die Herausgeber Tilman Döring und Marvin Ruppert.

Eintritt frei
Die Veranstaltung wird unterstützt von der Jubiläumsstiftung der Sparkasse Darmstadt.

 

 

 

 

Programmübersicht

„Pfefferkörnchen“ – Erzählungen aus und über Indien
Referent: Dr. Martin Kämpchen
Forum Literatur und Philosophie der Deutsch-Indischen Gesellschaft

Do., 11. Juni, 19 Uhr Literaturhaus, Vortragssaal

In den Erzählungen von verschiedenen Orten Indiens geht es Dr. Martin Kämpchen um einen menschlichen, sympathisierenden Blick bei der Suche nach dem Tragischen in Schicksalen, die in konventionellen Denk- und Sozialschemata gefangen sind und nicht ausbrechen können. Er schreibt aus der Perspektive des seit 40 Jahren in Indien wohnenden Europäers und gibt uns einen tiefen Einblick in das Wesen indischer Menschen.

Der Eintritt ist frei. Spenden sind willkommen.

Deutsch-Indische Gesellschaft Darmstadt-Frankfurt e. V.
Internet: www.dig-darmstadt.de
Auskunft bei Prof. Dr. Klaus Jork,
Tel. 06103-52368, jork@em.uni-frankfurt.de

Programmübersicht

Juri Andruchowytsch liest
Di., 16. Juni, 19 Uhr Literaturhaus, Vortragssaal

Darmstadt kooperiert mit Wiesbaden: Der 1960 geborene ukrainische Schriftsteller, Dichter, Essayist und Übersetzer Juri Andruchowytsch gilt als eine der wichtigsten und markantesten Stimmen seines Landes. Vielfach wurde sein Werk schon ausgezeichnet, zuletzt erhielt er den Hannah-Arendt-Preis 2014 für politisches Denken. Im Rahmen der Wiesbadener Literaturtage (14. bis 21. Juni) liest er aus seinem jüngsten Roman „Perversion“ sowie aus noch unveröffentlichten Texten. Im Gespräch mit der Frankfurter Autorin Hanne Kulessa wird es dann ebenso um den Schriftsteller wie um den Bürger Andruchowytsch gehen. Neben der Literatur steht die aktuelle politische Situation in der Ukraine im Mittelpunkt des Abends.

Moderation: Hanne Kulessa

Hanne Kulessa lebt in Frankfurt am Main. Sie ist freie Autorin, Moderatorin und Kritikerin.

Eintritt 6 €, ermäßigt 4 €
Kartenverkauf an der Abendkasse
oder online

Programmübersicht

"Lehrjahre"
Vortrag Prof. Dr. Hans-Jürgen Schings

Mi., 17. Juni, 19:45 Uhr Literaturhaus, Vortragssaal

Die Geschichte des Wilhelm Meister als begeistertem Theateranhängers (Goethe als Intendant und Darsteller), der alle Höhen und Tiefen eines Schauspielers durchlebt. Er möchte zum Schöpfer eines Nationaltheaters werden, ebenso will er Shakespeares "Hamlet" zur Aufführung bringen und selbstredend auch die Titelrolle verkörpern...!

Eintritt frei

Darmstädter Goethe-Gesellschaft e. V.
Telefon: 06151-9699188
E-Mail: darmstaedter-goethegesellschaft@web.de

Programmübersicht

Klavierabend mit Nadejda Vlaeva (Bulgarien/USA)
Sa., 27. Juni, 20 Uhr Literaturhaus, Vortragssaal

Werke von Rameau/Godowsky, Beethoven, Chopin und Liszt

Die aus Bulgarien stammende und heute in New York lebende Pianistin Nadejda Vlaeva ist Preisträgerin zweier Liszt-Klavierwettberbe (in Budapest und Lucca), und ihre erste Solo-CD mit Klavierwerken dieses Komponisten wurde nach ihrem Erscheinen mit dem "Grand Prix du Disque" der ungarischen Franz-Liszt-Gesellschaft ausgezeichnet. Bei ihrem Darmstädter Debut wird sie die große h-moll-Sonate des Chopin-Freundes und Zeitgenossen Franz Liszt in den Mittelpunkt ihres Programms stellen. Daneben erklingen Werke von Beethoven, Rameau-Godowsky und - selbstverständlich - Frédéric Chopin. 

Eintritt: € 15,-  Reservierung: 06151 54988 oder
E-Mail: christa.heimerl@chopin-gesellschaft.de

Chopin-Gesellschaft e. V.
Internet: www.chopin-Gesellschaft.de

Programmübersicht

Lesebühne
Mi., 8. Juli, 19:30 Uhr Literaturhaus, Vortragssaal

Buchvorstellung: „Johannestriebe“, ein Roman von Brigitte Morgenroth, sowie Prosa von Stefan Kappner.

„Johannestriebe“ ist die Geschichte der Dorfschullehrerin Greta, die im Allgäu der 1950er Jahre die 16-jährige Lili aufnimmt, die bei der Hündin auf dem Hof ihrer Eltern aufwuchs. Die Grenzen zwischen Mensch und Tier scheinen im Mädchen aufgehoben zu sein, was zu Konflikten mit der Dorfgemeinschaft führt und existentielle Fragen aufwirft. Stefan Kappner ist Teilnehmer der Darmstädter Textwerkstatt und stellt ein Romanprojekt vor. Vier Männer zwischen vierzig und fünfzig begeben sich auf eine Reise, um herauszufinden, welche Träume sich noch verwirklichen lassen.

Die Lesebühne ist eine Veranstaltungsreihe der Darmstädter Textwerkstatt und stellt am jeweils ersten Mittwoch im Monat ab 19.30 Uhr im Literaturhaus, Kasinostraße 3, zwei Autoren mit ihren Arbeiten vor. Die Veranstaltung hat Werkstattcharakter und bietet neben der Präsentation den Diskurs. Konzept und Moderation: Kurt Drawert.

Eintritt frei

Zentrum junge Literatur
Kurt Drawert
Telefon: 06151-133904
E-Mail: kurt.drawert@darmstadt.de

Programmübersicht

25. Bibliotheksgespräch in der Alexander-Haas-Bibliothek
Michel Houellebecq’s Roman: „Unterwerfung“. – Vision oder Provokation?

Di., 14. Juli, 18 Uhr Literaturhaus, Seminarraum im 2ten Stock

Der Roman des Goncourt-Preisträgers von 2010 erschien 2015 an dem Tag, als islamistische Terroristen in Paris französische Journalisten ermordeten. Das Buch provoziert mit der Idee, dass Frankreich 2022 zu einem islamischen Staat wird. Oder ist es vielleicht eine realistische  Zukunftsvision für eine nicht mehr ihrer selbst sichere europäische Gesellschaft?

Vorbereitung: Dr. Jürgen Franke; Dr. Thomas Lange.

Eintritt frei
Zugang über Eingang Ost - bitte klingeln bei Gesellschaft für christl-jüdische Zusammenarbeit

Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit e. V.
Alexander-Haas-Bibliothek
Telefon: 06151-5208107
E-Mail: info@alexander-haas-bibliothek.de
Internet: www.alexander-haas-bibliothek.de

Programmübersicht

"Goethe als Weltweiser"
Vortrag Prof. Dr. Gernot Böhme

Mi., 15. Juli, 19:45 Uhr Literaturhaus, Vortragssaal

Zitat: "Man sollte ein Mathematiker sein, um ein Weltweiser zu werden!"

Zum Abschluss des Zyklus "Goethes erzählerisches Werk" wird der Frage nachgegangen ist er auch "Ein Weiser in der Welt?"
Er befasst sich mit fast allem, was auch heute noch von Belang ist. Alle Sinnfragen, die gestellt werden können, sind in seinen Werken bereits erfasst, auch wenn er sie nicht alle, aus unserer heutigen Sicht, richtig beantworten konnte.

Eintritt frei

Darmstädter Goethe-Gesellschaft e. V.
Telefon: 06151-9699188
E-Mail: darmstaedter-goethegesellschaft@web.de

Programmübersicht