Gesamtprogramm – Literaturhaus Darmstadt

Das Gesamtprogramm umfasst die Veranstaltungen der Vereine im Literaturhaus und der Kooperationspartner.

Ausstellung: Nie wieder Krieg! Künstler im Ersten Weltkrieg
Max Beckmann, Karl Deppert, Josef Eberz, Frans Masereel, Ludwig Meidner, Karl Scheld, Karl Thylmann

Di., 10. Januar - Fr., 31. März Kunst Archiv im 1. OG

Öffnungszeiten:
Di., Mi. und Fr. 10 -13 Uhr, Do 10 - 18 Uhr

noch bis Freitag 31. März 2017

Anlässlich des großen fünfteiligen Ausstellungsprojekts zu Ludwig Meidners 50. Todesjahres zeigt das Kunst Archiv Darmstadt e.V. die Arbeiten von sieben Künstlern, die sich mit dem Thema des Ersten Weltkrieges auseinandergesetzt haben. Die Ausstellung wird vom Kulturfonds Frankfurt RheinMain gefördert, der das Gesamtprojekt gemeinsam mit dem Jüdischen Museum Frankfurt und der Ludwig Meidner Gesellschaft e.V. angeregt und mit Ausstellungshäusern in Frankfurt/M., Hofheim und Darmstadt vorbereitet hat.

In der großen Jahresausstellung dokumentiert das Kunst Archiv Darmstadt e.V. das grausame Erlebnis des Ersten Weltkrieges, als Urkatastrophe des 20. Jahrhunderts aus der sehr unterschiedlichen Sicht von Max Beckmann (1884-1950), Karl Deppert (1897-1986), Josef Eberz (1880-1942), Frans Masereel (1889-1972), Ludwig Meidner (1884-1966), Karl Scheld (1895-1936) und Karl Thylmann (1888-1916). Neben Malerei, Arbeiten auf Papier und Druckgraphik wird die umfassende Ausstellung durch Tagebuchaufzeichnungen, Briefe, Texte und Fotos zu einem Gesamtbild des Ersten Weltkrieges ergänzt. Zu Ehren des künstlerisch hochbegabten Darmstädter Graphikers und Dichters Karl Thylmann, der 1916 mit 28 Jahren im Kriegsgeschehen an der Westfront fiel, thematisiert die Ausstellung die antimilitaristische, pazifistische und humanistische Haltung aller beteiligten Künstler. Ludwig Meidner malte und zeichnete als einer der wenigen Künstler seiner Zeit visionäre, apokalyptische Landschaften und Schlachtfelder, lange bevor der Erste Weltkrieg ausgebrochen war. Die unvorstellbare Welterschütterung bringt er eindrucksvoll und deutlich ins Bild. Karl Deppert arbeitete mitten im Kriegsgeschehen aus dem Schützengraben heraus und zeichnete und radierte die vorher noch nie erlebte Grausamkeit der Welt- und Menschzerstörung. Josef Eberz, Karl Scheld und Max Beckmann, der 1915 nach Frankfurt übersiedelte, nehmen mit ihren verstörend-realistischen Blättern vom Kriegsbeginn, von Schlachtbeschreibung und Revolution an der Ausstellung teil.

Die Ausstellung leistet einen wichtigen, historischen Beitrag für die Darmstädter Kunstgeschichte und soll mit dem ergreifenden Bildmaterial einen Denkprozess über jegliche kriegerische Auseinandersetzungen auslösen, mit dem dringenden Appell an die nachgeborene Generation: Nie wieder Krieg!

Eintritt frei, Spende erwünscht

Kunst Archiv Darmstadt e. V.
Tel. 06151-291619
E-Mail: info@kunstarchivdarmstadt.de
Internet: www.kunstarchivdarmstadt.de

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Kaleidoskop Indien
Bildvortrag von Klaus Wolff
Mittwoch-Treff der Deutsch-Indischen Gesellschaft

Mi., 11. Januar, 19 Uhr Literaturhaus, Vortragssaal

Indiens Sehenswürdigkeiten sind weltweit bekannt. Zahlreiche Reiseführer berichten darüber und locken jährlich Millionen Besucher ins Land. Aber neben diesen vielen bekannten Plätzen gibt es abseits der „normalen“ Reiserouten interessante Orte, von denen eine Auswahl vorgestellt wird. Auch ungewöhnliche Aspekte des indischen Alltages sollen nicht zu kurz kommen. Indien ist vielleicht das vielfarbigste Land unserer Welt. Lassen Sie sich überraschen.

Der Eintritt ist frei. Spenden sind willkommen.

Deutsch-Indische Gesellschaft Darmstadt-Frankfurt e. V.
Internet: www.dig-darmstadt.de
Auskunft bei Andreas Fiorino, Tel. 06152-54675, a.fiorino@online.de

Programmübersicht

Das Herz in den Upanishaden und indischen Weisheitslehren
Referent: Prof. Dr. Klaus Jork
Forum für Literatur und Philosophie der Deutsch-Indischen Gesellschaft

Do., 12. Januar, 19 Uhr Literaturhaus, Vortragssaal

Indische Weisheitslehren betrachten das Herz nicht nur als zentrales Lebensorgan, sondern auch als Sitz des Bewusstseins. Visualisierungen, d.h. bildhafte Vorstellungen, spielen bei praktischen Übungen dabei eine herausragende Rolle. Wir wollen an Beispielen überprüfen, ob diese Praktiken auch für uns eine Hilfe im täglichen Alltag mit seinen Herausforderungen und Ablenkungen sein können.

Der Eintritt ist frei. Spenden sind willkommen.

Deutsch-Indische Gesellschaft Darmstadt-Frankfurt e. V.
Internet: www.dig-darmstadt.de
Auskunft bei Prof. Dr. Klaus Jork, Tel. 06103-52368, jork@em.uni-frankfurt.de

Programmübersicht

„Akademie im Gespräch“:
Das „neue Echo“: Ein Gespräch mit dem Chefredakteur Lars Hennemann

Mo., 16. Januar, 18 Uhr Literaturhaus, Vortragssaal

Die Konzentration der Printmedien hat für unsere Region eine neue Dimension erreicht, seit die Echo-Zeitungen im Sommer 2015 von der Mainzer Verlagsgruppe Rhein Main (VRM) aufgekauft wurden. Im südhessischen Bereich tummeln sich nun drei Zeitungen unter einem Dach.

Wie kann das gehen? Kann eine Zeitung in solch großräumigen Bezügen überhaupt noch ihre Funktion als lokales und regionales Informationsmedium angemessen erfüllen? Und geht es hier überhaupt noch um Qualitätsjournalismus?
Wie ist diese tief greifende Veränderung angenommen worden? Welche Konsequenzen sind inzwischen für Darmstadt und Südhessen erkennbar?

Das erfahren Aka-Mitglieder aus erster Hand von Chefredakteur Lars Hennemann.

Moderation: Peter Wagener und Heidrun Bleeck

Eintritt frei

Akademie 55plus Darmstadt e. V
Heidelberger Straße 64
64285 Darmstadt
Telefon: 06151-9515557
E-Mail: info@aka55plus.de
Internet:  www.aka55plus.de

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Zinnobernächte und ultramarinblaue Tage.
Eine Hommage an Ludwig Meidner.
Szenische Lesung von und mit Stéphane Bittoun, Mogli Cruse und Moritz Brendel
Teil des Symposiums zu Werk und Wirkung Ludwig Meidners.

Di., 17. Januar, 19 Uhr Literaturhaus, Vortragssaal

Im Rahmen des großen Meidner-Projekts und als Parallelveranstaltung zu der Ausstellung "Nie wieder Krieg", inszeniert der Frankfurter Regisseur Stéphane Bittoun im Vortragsraum des Literaturhauses einen multimedialen Abend zwischen szenischer Lesung und Filmdokumentation. Mit Texten, Filmen, Bilder, Filmsequenzen und Zeitzeugeninterviews wird Stéphane Bittoun, gemeinsam mit seinen Schauspielkollegen Mogli Cruse und Moritz Brendel, das Werk Ludwig Meidners in 90 Minuten lebendig machen.

Das Symposium, das vom Jüdischen Museum Frankfurt in Kooperation mit dem Deutschen Exilarchiv 1933-1945 in der Deutschen Nationalbibliothek Frankfurt veranstaltet wird, findet vom 16. bis 18. Januar 2017 statt. Es präsentiert den aktuellen Stand der wissenschaftlichen Forschung zu Ludwig Meidner. Ein besonderes Augenmerk gilt dabei dem jüdischen Erfahrungshorizont von Meidners Arbeiten und deren Rezeptionsgeschichte. Gefördert wird das Symposium vom Kulturfonds Frankfurt RheinMain und wurde von der Ludwig Meidner Gesellschaft e.V. initiiert.

Stéphane Bittoun ist Regisseur, Autor, Synchronsprecher und Schauspieler. 2012 ist er mit seinen medienübergreifenden Inszenierungen zwischen Theater, Hörspiel und Film für den renommierten George-Tabori-Preis nominiert worden.

Eintritt: 15,- Euro, für Mitglieder des Kunst Archivs 10,- Euro

Kunst Archiv Darmstadt e. V.
Tel. 06151-291619
E-Mail: info@kunstarchivdarmstadt.de
Internet: www.kunstarchivdarmstadt.de

 

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Vortrag der Goethe-Gesellschaft
Mi., 18. Januar, 19:45 Uhr Literaturhaus, Vortragssaal

Vortrag von Prof. Dr. Reiner Wild "Totentanz"

Hier verarbeitet Goethe die Sage um das geraubte Totenhemd. Die Auferstehung der Toten aus den Gräbern des Friedhofes wird aus der Perspektive des "Türmers" beschrieben und beinhaltet sieben Strophen. Hier ist die Zahl "Sieben" als Zahl des Christentums zu verstehen und auch die "Wiederauferstehung von den Toten" ist ein religiöses Motiv zu verstehen.

Eintritt frei

Darmstädter Goethe-Gesellschaft e. V.
Telefon: 06151-3968476
E-Mail: darmstaedter-goethegesellschaft@web.de

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Musikalischer Аbend mit Stan Petrov und Chris Kralev
Fr., 20. Januar, 20 Uhr Literaturhaus, Vortragssaal

Hören Sie live einige der Hits der berühmtesten Stars der bulgarischen Unterhaltungsmusik.

Eintritt 8 €

Deutsch-Bulgarische Gesellschaft e. V.
Tel.: 069-856371 
E-Mail: nadinbuese@hotmail.com
Internet: www.dbgd.de

 

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Neujahrskonzert mit Gesang
Sa., 21. Januar, 19 Uhr Literaturhaus, Vortragssaal

"Elfen, Fabeln und Legenden!" heißt derLiederabend mit Maja Lange (Sopran) und Lisa Wellisch (Klavier). Das Programm dieser jungen preisgekrönten Musikerinnen - u.a. gewannen sie 2015 den 2. Preis beim "Internationalen Wettbewerb für das Lied des 20./21.Jahrhunderts" Karlsruhe - enthält berühmte Lieder von Hugo Wolf, Felix Mendelssohn, Clara Schumann, W.A. Mozart und vor allem Franz Schubert.
Nachher das traditionelle Chopin-Büffet. Beiträge erwünscht!

Eintritt: € 18,- (ermäßigt € 13,-)
Reservierung: 06151 54988 oder
E-Mail: christa.heimerl@chopin-gesellschaft.de

Chopin-Gesellschaft in der Bundesrepublik Deutschland e.V.
www.chopin-gesellschaft.de
Ansprechpartner: Jill Rabenau, Tel. 06155 7952606

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33. Bibliotheksgespräch in der Alexander-Haas-Bibliothek
Terror und Alltag - „Meinen Hass bekommt ihr nicht“ von Antoine Leiris

Di., 24. Januar, 18 Uhr Literaturhaus, Seminarraum im 2ten Stock

Vorbereitung: Dr. Jürgen Franke, Dr. Thomas Lange

Die Frau des Autors kam bei dem Terroranschlag auf den Bataclan im November 2015 in Paris ums Leben. Der 35jährige Journalist Antoine Leiris versucht, seine Situation als Vater eines Kleinkindes und seinen Umgang mit Trauer und Wut darzustellen. Das Buch soll der Ausgangspunkt sein, um über das Problem der Terrorangst in unserem Alltag zu sprechen.

Eintritt frei
Zugang über Eingang Ost - bitte klingeln bei Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit

Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit / Alexander-Haas-Bibliothek
Dr. Thomas Lange
Tel. 06151 / 5208107
www.christenundjuden-darmstadt.de
www.alexander-haas-bibliothek.de
info@alexander-haas-bibliothek.de

 

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Darmstadt im Ersten Weltkrieg.
Vortrag von Dr. Peter Engels

Do., 26. Januar, 19 Uhr Kunst Archiv im 1. OG

Der Vortrag von Dr. Peter Engels, Stadtarchiv Darmstadt, beschreibt die Situation Darmstadts zwischen 1914 und 1918. Inmitten der Ausstellung "Nie wieder Krieg! Künstler im Ersten Weltkrieg" werden Ausrüstung, Propaganda und Militarisierung, Kriegsausbruch und Novemberrevolution und die gesellschaftliche, wirtschaftliche und kulturelle Entwicklung der Stadt thematisiert.

Der Historiker, der in Köln Geschichte, Musikwissenschaft und Latein studiert hat, absolvierte in Münster und Marburg seine Archivausbildung, bevor er als Leiter des Stadtarchivs nach Darmstadt kam. Der Vortrag fasst seine Forschungsergebnisse der letzten Jahre zum Ersten Weltkrieg zusammen.

Eintritt: 5,- Euro, für Mitglieder des Kunst Archivs frei

Kunst Archiv Darmstadt e. V.
Tel. 06151-291619
E-Mail: info@kunstarchivdarmstadt.de
Internet: www.kunstarchivdarmstadt.de

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MONUMENTA LUMINIS von Adrian Bischoff
Wie ein Fotograf die nächtliche Bergwelt zum Leuchten bringt

Do., 26. Januar, 19:30 Uhr Literaturhaus, Vortragssaal

An diesem Abend begrüßen wir den Fotografen Adrian Bischoff im Foyer des Literaturhauses Darmstadt. Er widmet sich einem verblüffenden Kunstprojekt: Adrian Bischoff fotografiert Berge, Burgen, Gipfel und Gletscher in der Nacht. Das sind markante Plätze der Orientierung in unseren Landschaften und unserem Bewusstsein. In vergangenen Zeiten waren sie Orte, denen man eine besondere Kraft beimaß. Adrian Bischoff verwandelt diese magischen Orte wieder in MONUMENTA LUMINIS, in Monumente aus Licht. Er lässt das Auge eines Lichtstrahls langsam über Berge, Brücken und Burgen wandern. Sie werden Punkt für Punkt aus der Dunkelheit herausgemeißelt und verbinden sich dann im Bild zu neuer, bisher nicht gesehener Monumentalität, die gleichsam zu schweben scheint.
www.adrianbischoff.de

Eintritt frei

Fotoclub Darmstadt e. V.
E-Mail: info@fotoclub-darmstadt.de
Internet: www.fotoclub-darmstadt.de

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Philosophischer Salon zur Würdigung des Lebenswerkes von Prof. Dr. Gernot Böhme
So., 29. Januar, 15-18 Uhr Literaturhaus, Vortragssaal

Eintritt 15 Euro inkl. Sektempfang und Kaffee/Kuchen
Anmeldung erwünscht bei PD Dr. Ute Gahlings

Nebeneingang Ost - bitte klingeln

Institut für Praxis der Philosophie e. V, IPPh
Kontakt: PD Dr. Ute Gahlings, Tel.: 0 61 50 / 55 4 50,
E-Mail: info@gahlings.de
www.ipph-darmstadt.de

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Lesebühne
Mi., 01. Februar, 19:30 Uhr Literaturhaus, Vortragssaal

Istanbul. Zwischenberichte. Es lesen Autorinnen und Autoren der Darmstädter Textwerkstatt 2016/2017 aus einem Buchprojekt. Vorstellung der neuen Teilnehmer:

Markus Altmeyer (Karlsruhe), Dorothee Brix (Bad Kreuznach), Kerstin Campbell (Berlin), Sven-Thore Kramm (Darmstadt), Lauritz Müller (München), Daniel Mylow (Gladenbach) und Nicola Quass (Düsseldorf) sowie der Merck-Stipendiaten 2017: Judith Hennemann, Lauritz Müller, Nicola Quass, Friederike Winterhager.

Moderation: Kurt Drawert.

Eintritt frei

Zentrum junge Literatur
Kurt Drawert
Telefon: 06151-133904
E-Mail: kurt.drawert@darmstadt.de

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„Ich will die Nacht um mich ziehn als ein warmes Tuch“
Gertrud Kolmar (1894 – 1943).
Vorgestellt von Karlheinz Müller und Horst Schäfer

Do., 02. Februar, 19 Uhr Literaturhaus, Vortragssaal

Seit dem Frühjahr 2016 trägt die Elisabeth-Langgässer-Gesellschaft den Zusatz „und Gesellschaft zur Pflege und Verbreitung deutschsprachiger jüdischer Dichtung“.
Mit dieser Veranstaltung zu Gertrud Kolmar wird die am 1. Dezember 2016 begonnene kleine Reihe zu diesem Themenkreis fortgesetzt. Am 2. März beschäftigen wir uns mit Ilse Aichinger und am 6. April mit Hilde Domin.

Eintritt frei

Elisabeth-Langgässer-Gesellschaft und Gesellschaft zur Pflege und Verbreitung deutschsprachiger jüdischer Dichtung e. V.
und Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit e. V.

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Zukunft braucht Erinnerung - 150 Jahre Frauenbewegung und 70 Jahre Deutscher Frauenring in Darmstadt
So., 05. Februar, 11 Uhr Literaturhaus, Vortragssaal

2017 ist für die Darmstädter Frauenbewegung ein wichtiges Jahr: Vor 150 Jahren gründeten Luise Büchner und andere Darmstädter Frauen die Alice-Frauenvereine in Darmstadt, die teilweise bis zur Auflösung durch die Nazis existierten. An diese bedeutsamen Gründungen wollen wir nächstes Jahr mit mehreren Veranstaltungen und Aktionen erinnern.

Auftakt zum Jubiläumjahr ist ein gemeinsamer Neujahrsempfang mit dem Darmstädter Frauenring, der nächstes Jahr seine Gründung vor 70 Jahren feiert.

Eintritt frei

Gemeinsame Veranstaltung mit dem Deutschen Frauenring Ortsverband Darmstadt e.V.

Luise-Büchner-Bibliothek & Luise-Büchner-Gesellschaft e.V.
Tel.: 06151/599 788 (Donnerstag 16-18 Uhr, sonst AB)
www.luise-buechner-bibliothek.de, E-Mail: luisebuechner@aol.com
www.luise-buechner-gesellschaft.de, E-Mail: info@luise-buechner-gesellschaft.de

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Thomas Melle: Die Welt im Rücken
Di., 07. Februar, 19 Uhr Literaturhaus, Vortragssaal

„Es ist Literatur, doch alles ist wahr, nichts erfunden“, sagt Thomas Melle zu seinem Roman, der 2016 auf der Shortlist zum Deutschen Buchpreis stand und von der Presse und seinen zahlreichen Lesern als große Kunst und Literatur hochgelobt wurde.

„Wenn Sie bipolar sind, hat Ihr Leben keine Kontinuität mehr. Die Krankheit hat Ihre Vergangenheit zerschossen, und in noch stärkerem Maße bedroht sie Ihre Zukunft. Mit jeder manischen Episode wird Ihr Leben, wie Sie es kannten, weiter verunmöglicht. Die Person, die Sie zu sein und kennen glaubten, besitzt kein festes Fundament mehr. Sie können sich Ihrer selbst nicht mehr sicher sein. Und Sie wissen nicht mehr, wer Sie waren“, schreibt der Autor zu seinem Buch.

Er leidet seit vielen Jahren an der manisch-depressiven Erkrankung, auch bipolare Störung genannt. Er erzählt davon, von persönlichen Dramen und langsamer Besserung – und gibt einen außergewöhnlichen Einblick in das, was in einem Erkrankten vorgeht. Die fesselnde Chronik eines zerrissenen Lebens, ein autobiografisch radikales Werk von höchster literarischer Kraft.

Leben ist Schreiben, in diesem Buch geht es um die Grenzen im Kopf, um die Grenzen von Fiktion und Wirklichkeit, um die Poetik des Authentischen, um Leben und Schreiben.

Sein Gesprächspartner an diesem Abend wird Ulrich Sonnenschein von hr2-kultur sein.

Eintritt 6 €, ermäßigt 4 €

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"Shipsoul-Projekt"
Bild-/Filmvortrag von Georg-Friedrich Wolf
Mittwoch-Treff der Deutsch-Indischen Gesellschaft

Mi., 08. Februar, 19 Uhr Literaturhaus, Vortragssaal

Der Stahlkünstler G.F. Wolf und der indische Künstler Ratnadeep Goal Adivrekar haben es sich zur Aufgabe gestellt, die alten Seelen von Schiffen, die im indischen Alang zerlegt werden, in einem neuen Kunstwerk zu vereinen.

Seefahrer überall auf der Welt berichten von den schützenden Geistern, die in Schiffskörpern leben und sie auf See beschützen. So entstand ein sehenswertes Projekt, über dessen Geschichte uns der Künstler berichten wird.

Der Eintritt ist frei. Spenden sind willkommen.

Deutsch-Indische Gesellschaft Darmstadt-Frankfurt e. V.
Internet: www.dig-darmstadt.de
Auskunft bei Andreas Fiorino, Tel. 06152-54675, a.fiorino@online.de

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Nie wieder Krieg! Künstler im Ersten Weltkrieg
Führung durch die Ausstellung

Do., 09. Februar, 19 Uhr Kunst Archiv im 1. OG

Claus K. Netuschil, der die Ausstellung konzipiert und eingerichtet hat, geht den Spuren der beteiligten Künstler im Ersten Weltkrieg und ihrer sehr unterschiedlichen Sicht auf das Kriegsgeschehen nach. Immer steht - im literarischen, wie im bildkünstlerischen - die realistische Beschreibung der unvorstellbaren Grausamkeit des Menschenmordens, so wie die Stadt- und Landzerstörung im Mittelpunkt und zeigt den oft beschrittenen Weg der Künstler vom euphorischen Einzug in den Krieg zur Depression durch die Kriegserlebnisse zum Antimilitarismus und Pazifismus. Die Botschaft lautet: Nie wieder Krieg!

Eintritt: 5,- Euro, für Mitglieder des Kunst Archivs frei

Kunst Archiv Darmstadt e. V.
Tel. 06151-291619
E-Mail: info@kunstarchivdarmstadt.de
Internet: www.kunstarchivdarmstadt.de

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450 Jahre Residenz Hessen-Darmstadt
Mo., 13. Februar, 16 Uhr Literaturhaus, Vortragssaal

Vortrag: Günter Körner

Die dynastischen, historischen, kulturellen und wirtschaftlichen Entwicklungen der Landgrafschaft und des Großherzogtums, beeinflusst von dem Fürstenhaus Hessen-Darmstadt mit Auswirkungen bis in die heutige Zeit, werden vorgestellt.

Eintritt frei

Akademie 55plus Darmstadt e. V
Heidelberger Straße 64
64285 Darmstadt
Telefon: 06151-9515557
E-Mail: info@aka55plus.de
Internet:  www.aka55plus.de

 

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Vortrag der Goethegesellschaft
Mi., 15. Februar, 19:45 Uhr Literaturhaus, Vortragssaal

Dr. Christoph Michel "Achilleis"

Dieses Werk von Goethe ist ein Fragment, bereits nach dem ersten Gesang hat er es aufgegeben.

Eine mögliche Erklärung dafür wäre die Umdeutung der Überlieferung des "Nichtstreitenden" Achilleis. Diese Umdeutung ist ihm wohl zu umfangreich erschienen, als er bei der Dichtung von " Hermann und Dorothea" auf den Stoff stieß. Hier die antike Vorlage in eine epische Versform zu bringen, erschien ihm als nicht möglich.

Eintritt frei

Darmstädter Goethe-Gesellschaft e. V.
Telefon: 06151-3968476
E-Mail: darmstaedter-goethegesellschaft@web.de

Programmübersicht

Wenn es Rosen sind, werden sie blühen...
So., 19. Februar, 16 Uhr Literaturhaus, Vortragssaal

An Georg Büchners 180. Todestag erscheint Kasimir Edschmids Büchner-Roman als erster Titel der Edition Büchnerland. Die Herausgeber – Peter Brunner, Heiner Dieckmann und Christian Suhr – präsentieren das Buch und erläutern die Entscheidung zur Neuherausgabe.

Christian Suhrs BüchnerBühne begleitet mit Szenen aus dem gleichnamigen Theaterstück.

Eintritt: 6 Euro, für Mitglieder der Luise Büchner-Gesellschaft frei.

Luise-Büchner-Bibliothek & Luise-Büchner-Gesellschaft e.V.
Tel.: 06151/599 788 (Donnerstag 16-18 Uhr, sonst AB)
www.luise-buechner-bibliothek.de, E-Mail: luisebuechner@aol.com
www.luise-buechner-gesellschaft.de, E-Mail: info@luise-buechner-gesellschaft.de

Programmübersicht

Philosophischer Salon zum Thema "Wahrhaftig sein"
mit Dr. Dr. Martin Kämpchen

So., 26. Februar, 15-18 Uhr Literaturhaus, 3. OG (Textwerkstatt)

Eintritt 10 Euro inkl. Kaffee/Kuchen
Nebeneingang Ost - bitte klingeln

Institut für Praxis der Philosophie e. V, IPPh
Kontakt: PD Dr. Ute Gahlings, Tel.: 0 61 50 / 55 4 50,
E-Mail: info@gahlings.de
www.ipph-darmstadt.de

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Lesebühne
Mi., 01. März, 19:30 Uhr Literaturhaus, Vortragssaal

Lesungen der Preisträger des Literaturwettbewerbes zur Buchmesse im Ried.

Traditionsgemäß richtet die Gemeinde Stockstadt eine „Buchmesse im Ried“ aus, zu deren Programm es gehört, junge und noch nicht etablierte Autoren zu entdecken und zu fördern. Es lesen die Preisträger von 2016: Daniel Mylow (Marburg) und Pete Smith (Frankfurt am Main) sowie weitere ausgezeichnete Autorinnen und Autoren. Es moderieren die Juroren René Granacher und Ralf Schwob.

Eintritt frei

Zentrum junge Literatur
Kurt Drawert
Telefon: 06151-133904
E-Mail: kurt.drawert@darmstadt.de

Programmübersicht

„Schreibend auf der Welt sein“
Ilse Aichinger (1921 – 2016)
Vorgestellt von Karlheinz Müller und Horst Schäfer

Do., 02. März, 19 Uhr Literaturhaus, Vortragssaal

Seit dem Frühjahr 2016 trägt die Elisabeth-Langgässer-Gesellschaft den Zusatz „und Gesellschaft zur Pflege und Verbreitung deutschsprachiger jüdischer Dichtung“.
Mit dieser Veranstaltung zu Ilse Aichinger wird die am 1. Dezember 2016 begonnene kleine Reihe zu diesem Themenkreis fortgesetzt. Am 6. April beschäftigen wir uns mit Hilde Domin.

Eintritt frei

Elisabeth-Langgässer-Gesellschaft und Gesellschaft zur Pflege und Verbreitung deutschsprachiger jüdischer Dichtung e.V.
und Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit e. V.

Programmübersicht

Von Kriegsbegeisterung zur Ernüchterung.
Vortrag von Franz Josef Hamm, Limburg

Do., 02. März, 19 Uhr Kunst Archiv im 1. OG

Franz Josef Hamm spricht über die Künstlergraphik zum Ersten Weltkrieg, die in den Zeitschriften "Kriegszeit", "Kunstflugblätter" und "Krieg und Kunst", während und kurz nach dem Ersten Weltkrieg erschienen sind.

Neben Max Beckmann, der in der Ausstellung des Kunst Archivs vertreten ist, gestalteten unter anderem Lovis Corinth, August Gaul, Käthe Kollwitz, Ernst Barlach und Max Liebermann graphische Blätter, die das Kriegsgeschehen verbildlichten.

Franz Josef Hamm, Architekt in Limburg, Sammler, Kurator und intimer Kenner des expressionistischen Jahrzehnts in Deutschland, vor allem der Werke von Ernst Moritz Engert und Josef Eberz, hat 2014 im Städtischen Museum Limburg eine Ausstellung zum Ersten Weltkrieg eingerichtet und einen begleitenden Katalog herausgegeben. Der Vortrag wird seine Forschungsergebnisse beinhalten.

Eintritt: 5,- Euro, für Mitglieder des Kunst Archivs frei

Kunst Archiv Darmstadt e. V.
Tel. 06151-291619
E-Mail: info@kunstarchivdarmstadt.de
Internet: www.kunstarchivdarmstadt.de

Programmübersicht

Frühlingsfest - musikalisch- kulinarisch
Sa., 04. März, 19 Uhr Literaturhaus, Vortragssaal

Einen musikalischen Blumenstrauß (Klavier und Gesang) bulgarischer und internationaler Lieder, sowie instrumentale Darbietungen stehen auf dem Programm. Dannach gibt es Späzialitäten aus der bulgarischen Küche.

Eintritt frei. Spenden sind wilkommen

Deutsch-Bulgarische Gesellschaft e. V.
Tel.: 069-856371 
E-Mail: nadinbuese@hotmail.com
Internet: www.dbgd.de

Programmübersicht

Thomas Brussig: Beste Absichten
Mi., 08. März, 19 Uhr Literaturhaus, Vortragssaal

Die letzten Monate der DDR: Immer mehr Menschen machen sich auf den Weg nach Ungarn, Polizisten schauen bei Kontrollen nicht mehr ganz genau hin, und für Konzerte braucht man keine Spielerlaubnis mehr. Es ändert sich was, und „Die Seuche“ ist mittendrin. Sie sind die letzte Band der DDR und ihr großer Durchbruch ist eigentlich nur eine Frage der Zeit. Doch dann kommt die Wende dazwischen: Musik spielt plötzlich keine Rolle mehr, und Geld wird immer wichtiger. Thomas Brussig erzählt mit Leichtigkeit und Witz von dem Traum einer Band und davon, wie es ist, wenn etwas zu Ende geht und gleichzeitig etwas Neues beginnt.

Thomas Brussig, 1964 in Berlin geboren ist einer der erfolgreichsten deutschen Autoren der jüngeren Zeit. In seinen Büchern geht es vor allem um die DDR und die Zeit der Wende. Er trifft den Ton jener Menschen, die die Wende miterlebt haben. „Helden wie wir“, 1995 erschienen, wurde ein Bestseller und auch der Kinofilm „Sonnenallee“, für den er zusammen mit Detlev Buck und Leander Haußmann das Drehbuch schrieb, war ein großer Erfolg.

Eintritt 6 €, ermäßigt 4 €

Programmübersicht

Tag der Weisheit zum Thema "Humor und Weisheit"
Sa., 11. März, 14:30-22 Uhr Literaturhaus, Vortragssaal

Eintritt frei

Institut für Praxis der Philosophie e. V, IPPh
Kontakt: PD Dr. Ute Gahlings, Tel.: 0 61 50 / 55 4 50,
E-Mail: info@gahlings.de
www.ipph-darmstadt.de

Programmübersicht

Solokonzert mit Cimbalom und Klavier
Mo., 13. März, 19:30 Uhr Literaturhaus, Vortragssaal

Enikö Ginzery: Cimbalom / Berlin
Johannes Meyerhöfer: Klavier / Berlin

Werke von Béla Barttók, Zoltán Kodály, Franz Liszt, György Kurtág alte ungarische Tänze und Lieder, Improvisationen.

Eintritt: 8.- ermäßigt 5.-€

Deutsch-Ungarische Gesellschaft e. V.
Helene Breining
Telefon: 06151-606123
E-Mail: info@dug-darmstadt.de
Internet: www.dug-darmstadt.de

Programmübersicht

Michael Krüger: Das Irrenhaus
Di., 14. März, 19 Uhr Literaturhaus, Vortragssaal

„An Literatur begeistert mich, dass man mit 26 Buchstaben alles ausdrücken kann, was vorstellbar ist. Milliarden Bücher füllen. Kein anderes System, kein anderes Spiel kann das.“
Michael Krüger

In seinem Roman erzählt Michael Krüger die Geschichte eines Mannes, der nichts sehnlicher wünscht, als etwas weniger Leben und etwas mehr Langeweile. Doch in dem Haus, in das er sich zurückzieht, findet er genau das Gegenteil, einen Käfig voller Narren, und wird schließlich von einem Leben überrollt, das nicht sein eigenes ist, oder doch? Erzählt wird die Geschichte eines Mannes, der mit dem Glück, das ihm in den Schoß fällt, partout nichts anfangen kann, und vom Scheitern und der Fragilität des Seins.

„Ein ironisches Spiel mit Lebensentwürfen.“
Hessischer Rundfunk, Sylvia Schwab

Michael Krüger, geboren 1943 in Wittgendorf/Sachsen-Anhalt, lebt in München und ist zurzeit Präsident der Bayerischen Akademie der Schönen Künste. Er war viele Jahre Verlagsleiter der Carl Hanser Literaturverlage und Herausgeber der „Akzente“ sowie der „Edition Akzente“. Er ist Mitglied verschiedener Akademien und Autor mehrerer Gedichtbände, Geschichten, Novellen, Romane und Übersetzungen.

Das Gespräch mit Michael Krüger führt die Journalistin Sylvia Schwab.

Eintritt 6 €, ermäßigt 4 €

Programmübersicht

Vortrag der Goethe-Gesellschaft
Mi., 15. März, 19:45 Uhr Literaturhaus, Vortragssaal

Prof. Dr. Matthias Meyer "Der Fischer"

Diese Goethesche Ballade erzählt von den "Wassern", deren geheimnisvoller Kraft, dem Glitzern der Sonne auf der Oberfläche, den Wellenbewegungen und der Sehnsucht des Menschen hineinzutauchen in dieses Element und alles irdisch Schwere zurückzulassen und wie neu geboren wieder aufzutauchen.

Eintritt frei

Darmstädter Goethe-Gesellschaft e. V.
Telefon: 06151-3968476
E-Mail: darmstaedter-goethegesellschaft@web.de

 

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Krishnamurti zum Thema "Konditionierung"
Referenten: Dr. Ernst Adams und Wolfgang Siegel
Forum Literatur und Philosophie der Deutsch-Indischen Gesellschaft

Do., 16. März, 19 Uhr Literaturhaus, Vortragssaal

"Wenn das Gefährliche an der Konditionierung gesehen wird, fällt sie von einem ab - ohne Anstrengung. Gibt es ein Handeln, das gänzlich frei ist von jeglicher Konditionierung?"

Jiddu Krishnamurti (1895 - 1986) hat in seinen Reden immer wieder auf die Vielfalt und Tiefe der Konditionierungen hingewiesen, denen unser Handeln und Denken unterliegt. Die Referenten werden darüber sprechen, worin er die Ursachen dieses Problems sah und welche Lösung uns offen steht.

Der Eintritt ist frei. Spenden sind willkommen.

Deutsch-Indische Gesellschaft Darmstadt-Frankfurt e. V.
Internet: www.dig-darmstadt.de
Auskunft bei Prof. Dr. Klaus Jork, Tel. 06103-52368, jork@em.uni-frankfurt.de

Programmübersicht

"Akademie im Gespräch"
Engagiert in Taipeh und Darmstadt:
Gespräch mit Chris Merkelbach, Sprachenzentrum der TU

Mo., 20. März, 18 Uhr Literaturhaus, Vortragssaal

„Wenn du’s nicht machst, wer dann?“ Engagement für andere ist immer unbequem, aber befriedigend.

Unser Gast spricht fünf Sprachen. Nachdem er lange und recht erfolgreich an seiner eigenen Bildung und Karriere – meist im asiatischen Ausland – gebastelt hatte, stellte er nach einer Krebserkrankung fest, dass Kunst und soziales Engagement in seinem Leben zu kurz gekommen waren. Seine Begeisterung für Musik trieb ihn in den Philharmonischen Chor in Taipei und sein soziales Engagement zu Harmony Home, einem Verein, der sich in Taiwan und China um HIV-infizierte Kinder und Obdachlose, aber auch um staatenlose Kinder kümmert.

Hier in Darmstadt ist er bekannt geworden durch das Projekt „Lernhelfer für geflüchtete Studienbewerber“, in dem sich auch die Akademie 55plus engagiert. In seinem Impulsvortrag erzählt er, wie seine Erfahrungen mit großartigen Menschen seinen Willen für ehrenamtliches Bildungsengagement stärkten.

Moderation: Heidrun Bleeck und Peter Wagener

Eintritt frei

Akademie 55plus Darmstadt e. V
Heidelberger Straße 64
64285 Darmstadt
Telefon: 06151-9515557
E-Mail: info@aka55plus.de
Internet:  www.aka55plus.de

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Neues Erzählen zu Beginn der Literarischen Moderne.
Georg Büchner: Frank Wedekind – Gerhart Hauptmann.

Fr., 24. März, 19:30 Uhr Literaturhaus, Vortragssaal

Der bekannte Schauspieler Christian Wirmer liest Wedekinds Erzählung „Ein böser Dämon“.

Moderation: Prof. Dr. Hartmut Vinçon.

Wenn Christian Wirmer Wedekind liest und spielt, versteht er es, einen hochdramatischen Text seinem Publikum emotional ausdrucksstark nahezubringen, wie er das auch mit seinen „Lenz“-Vorträgen eindrucksvoll demonstriert. Wedekinds „Ein böser Dämon“, erzähltechnisch von neuer Qualität, handelt von einem brisanten sozialen Konflikt, der den Protagonisten in eine psychische Krise mit fatalen pathologischen Folgen stürzt.

Als Vorbild für ein neues Erzählen vor 1900 in Deutschland kann für die Erzählkunst Wedekinds und Hauptmanns Georg Büchners Erzählfragment „Lenz“ (Entstehung 1835) gelten. Beide Autoren entdeckten den Schriftsteller Büchner um 1887. Die Erzählung „Bahnwärter Thiel“ von Hauptmann, eine „Novellistische Studie aus dem märkischen Kiefernforst“, entstanden 1887, erschien 1888 in der von Michael Georg Conrad herausgegebenen Münchner Zeitschrift „Die Gesellschaft“. Wedekind Erzählung wurde erst postum veröffentlicht.

Eintritt frei, Spenden erbeten.

Frank Wedekind-Gesellschaft e. V.
Telefon: 06151-1638897
info@frankwedekind-gesellschaft.de
http://frankwedekind-gesellschaft.de

Luise-Büchner-Gesellschaft e. V.
Telefon: 06151-599788
info@luise-buechner-gesellschaft.de
www.luise-buechner-gesellschaft.de

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Philosophischer Salon zum Thema "Political Correctness"
So., 26. März, 15-18 Uhr Literaturhaus, 3. OG (Textwerkstatt)

Eintritt 10 Euro inkl. Kaffee/Kuchen
Nebeneingang Ost - bitte klingeln

Institut für Praxis der Philosophie e. V, IPPh
Kontakt: PD Dr. Ute Gahlings, Tel.: 0 61 50 / 55 4 50,
E-Mail: info@gahlings.de
www.ipph-darmstadt.de

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Benefizveranstaltung zugunsten des Luise-Büchner-Denkmals:
„ weil ich Deine Compositionen so sehr verehre und liebe, spiele ich sie nur Auserwählten.“
Clara und Robert Schumann - Lesung mit Musik

So., 26. März, 16 Uhr Literaturhaus, Vortragssaal

Sigrid Schütrumpf (Lesung) und Susanne Hardick (Klavier)

Als Robert Schumann die neunjährige Clara Wieck erstmals trifft, ist er noch ein unbekannter Musiker und sie bereits ein umjubeltes Wunderkind. Während sie als Pianistin europaweite Triumphe feiert, kämpft er zeitlebens um Anerkennung als Komponist. Beiden gilt die Musik über alles.

Eintritt: 10 Euro

Luise-Büchner-Bibliothek & Luise-Büchner-Gesellschaft e.V.
Tel.: 06151/599 788 (Donnerstag 16-18 Uhr, sonst AB)
www.luise-buechner-bibliothek.de, E-Mail: luisebuechner@aol.com
www.luise-buechner-gesellschaft.de, E-Mail: info@luise-buechner-gesellschaft.de

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34. Bibliotheksgespräch in der Alexander-Haas-Bibliothek
Lyrik-Abend: Else Lasker-Schüler und Nelly Sachs

Di., 28. März, 18 Uhr Literaturhaus, Seminarraum im 2ten Stock

Vorbereitung: Bettina Gieseler, Darmstadt

Else Lasker –Schüler (1869- 1945) und Nelly Sachs (1891 -1970) wurden wegen ihres Judentums von den Nationalsozialisten verfolgt. Beide konnten fliehen; das Exil prägte ihre jeweiligen Lebensbedingungen und ihr dichterisches Schaffen. Als geistig unabhängige, individuell sehr verschiedenartige Persönlichkeiten setzten sie sich in unterschiedlicher Weise in ihrem lyrischen Werk mit den Möglichkeiten der Sprache angesichts des Grauens der Shoah und des Krieges auseinander. Ihr poetisches Vermächtnis bleibt, auch wegen ihres Einflusses auf die Literatur der Moderne, bis heute aktuell. Wie eindrucksvoll das Zutrauen beider Dichterinnen in die Kraft der Worte nachwirkt, soll anhand ausgewählter Gedichte im Gespräch erörtert werden.

Eintritt frei
Zugang über Eingang Ost - bitte klingeln bei Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit

Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit / Alexander-Haas-Bibliothek
Dr. Thomas Lange
Tel. 06151 / 5208107
www.christenundjuden-darmstadt.de
www.alexander-haas-bibliothek.de
info@alexander-haas-bibliothek.de

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Nedim Gürsel: Der Sohn des Hauptmanns
Di., 28. März, 19 Uhr Literaturhaus, Vortragssaal

„Ein bewegendes, scharfsinniges und sehr persönliches Buch“
Le Figaro

Ein alter, ehemaliger Journalist in Istanbul, der bereits die Nähe des Todes spürt, vertraut einem Tonbandgerät seine Lebensgeschichte an. Er denkt zurück an seine Kindheit in einer Garnisonsstadt in der türkischen Provinz, an die Großmutter, an den unnahbaren Vater, der als Mitglied des Militärs am Putsch von 1960 beteiligt war.

Als alter Mann begreift er immer mehr, wie sehr seine Kindheit und Jugend sein Leben bestimmt haben: Die frühverstorbene Mutter und ihr Tod, der ihm stets fremd gebliebende Vater und dessen politische Ansichten, seine Einstellung zur Welt und zur Politik.

Die Geschichte eines Mannes und die seiner Heimat: Mit diesem politisch hochaktuellen Roman erweist sich Nedim Gürsel einmal mehr als scharfsinniger Kenner der Geschichte seines Landes.

Nedim Gürsel, 1951 in Gaziantep, Türkei, geboren, lebt heute in Frankreich. Er lehrte türkische Literatur an der Sorbonne und ist der Vorsitzende für türkische Literaturforschung am Centre National de la Recherche Scientifique. Seine Bücher werden in zahlreiche Sprachen übersetzt.

Eintritt 6 €, ermäßigt 4 €

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Musikalisch-literarischer Abend: "Die Spur des kleinen Prinzen"
Sofja Gülbadamova, Klavier
Thomas Nickelsen, Lesung

Mi., 29. März, 19 Uhr Literaturhaus, Vortragssaal

Die Pianistin Sofja Gülbadamova, die bereits zweimal mit Solo-Recitals bei der Chopin-Gesellschaft aufgetreten ist, und der Autor Thomas Nickelsen begeben sich in einen musikalisch-literarischen Dialog, in dem Klavierwerke von Grieg, Brahms, Dohnanyi u.a. mit Texten aus dem Roman "Die Spur des kleinen Prinzen. Annäherungen an die Kindheit" (Karl Rauch Verlag, 2015) alternieren werden.

Thomas Nickelsen, 1954 in Frankfurt am Main geboren, war Professor für Innere Medizin und arbeitete in der klinischen Forschung der pharmazeutischen Industrie. Er liebt Rom, klassische Musik und impressionistische Malerei.

Sofja Gülbadamova wird für die "poetische Schönheit" ihres Spiels und ihre "frappierende Musikalität, Klangfantasie .. und eine erstaunlich vielfältige Gestaltungspalette" von der Presse gefeiert.

Eintritt: € 13,- (ermäßigt € 10,-)
Reservierung: 06151 54988 oder
E-Mail: christa.heimerl@chopin-gesellschaft.de

Chopin-Gesellschaft in der Bundesrepublik Deutschland e.V.
www.chopin-gesellschaft.de
Ansprechpartner: Jill Rabenau, Tel. 06155 7952606

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Feridun Zaimoglu: Evangelio. ein Luther-Roman
Di., 04. April, 19 Uhr Literaturhaus, Vortragssaal

500 Jahre Reformation.
Mai 1521 auf der Wartburg. Martin Luther, der vom Kurfürsten von Sachsen in Gewahrsam genommen wurde, sieht sich größten Anfechtungen ausgesetzt, vollbringt aber auch sein größtes Werk: In nur zehn Wochen übersetzt er das Neue Testament ins Deutsche. Der Landsknecht Burkhard, aus dessen Perspektive der Roman erzählt wird, ist Martin Luther zum Schutze an die Seite gestellt. Zaimoglu erzählt von einer Zeit im Umbruch und der Macht und Ohnmacht des Glaubens: Von Martin Luther, einem Grenzgänger zwischen geltenden Auffassungen von Religion.

Feridun Zaimoglu wurde 1964 im anatolischen Bolu geboren und verbrachte die ersten zwei Jahrzehnte seines Lebens in München, Berlin und Bonn, bevor er 1985 nach Kiel kam, um dort Kunst und Humanmedizin zu studieren. Die Türkei ist das Heimatland seiner Eltern. Für ihn, Feridun Zaimoglu, ist es jedoch Deutschland – und seine Heimatstadt ist Kiel. In seinen Werken stehen meist die Ausgegrenzten im Mittelpunkt. Als freier Journalist schreibt er u. a. für ‚Die Zeit‘, ‚Die Welt‘ und den Tagesspiegel‘ Literaturkritiken und Essays, er ist vor kurzem zum Ehrenprofessor für Deutschsprachige Gegenwartsliteratur an die Uni Kiel berufen worden.

Das Gespräch mit Feridun Zaimoglu führt der Journalist Martin Maria Schwarz, hr2-kultur zeichnet auf.

Eintritt 6 €, ermäßigt 4 €

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Lesebühne
Mi., 05. April, 19:30 Uhr Literaturhaus, Vortragssaal

Lyrik + Lyrik.
Judith Hennemann (Frankfurt am Main) und Sabina Lorenz (München) stellen ihre aktuellen Gedichtbände vor.

Judith Hennemann, die derzeit auch Teilnehmerin der Darmstädter Textwerkstatt ist, hat mit dem Band „Bauplan für etwas anderes“ soeben im Frankfurter Dielmann-Verlag debütiert. Ihre Gedichte sind von jener kühlen Eleganz, die entsteht, wenn disparate Erfahrungswelten radikal zusammenfallen – hier die kalte Mechanik der Dinge, dort ein begehrendes Subjekt.

Der neue Gedichtband von Sabina Lorenz heißt „Wie wir #binden. Wie wir #verschwinden“ und geht in narrativer lyrischer Form dem Verhältnis von Wir und Ich sowie den Fragen von Schuld und Verantwortung in der Gemeinschaft nach. 

Moderation: Kurt Drawert.

Eintritt frei

Zentrum junge Literatur
Kurt Drawert
Telefon: 06151-133904
E-Mail: kurt.drawert@darmstadt.de

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„Mit leichtem Gepäck“
Hilde Domin (1909 – 2006)
Vorgestellt von Karlheinz Müller und Horst Schäfer

Do., 06. April, 19 Uhr Literaturhaus, Vortragssaal

Seit dem Frühjahr 2016 trägt die Elisabeth-Langgässer-Gesellschaft den Zusatz „und Gesellschaft zur Pflege und Verbreitung deutschsprachiger jüdischer Dichtung“. In diesem Zusammenhang beschäftigen wir uns am 6. April mit Hilde Domin.

Eintritt frei

Elisabeth-Langgässer-Gesellschaft und Gesellschaft zur Pflege und Verbreitung deutschsprachiger jüdischer Dichtung e. V.
und Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit e. V.

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Mehr Mut als Kleider im Gepäck - Reisende Frauen im 19. Jahrhundert
Vortrag von Professorin Dr. Marita Metz-Becker, Philipps-Universität Marburg

Fr., 21. April, 18 Uhr Literaturhaus, Vortragssaal

Der Vortrag rekurriert auf frauenspezifischer Reisekulturforschung und zeigt mutige Frauen, die sich den herkömmlichen Konventionen widersetzten und Reisen als Chance einer selbstbestimmten Lebensführung begriffen. Entschlossen meisterten sie die Schwierigkeiten, verzichteten auf Komfort und sperriges Gepäck, waren anspruchslos in ihrer Ernährung und entwickelten einen eigenen, die Bewegungsfreiheit nicht einengenden Kleidungsstil. Die Reiseberichte der Frauen unterscheiden sich von denen der Männer, da sie ihr Hauptaugenmerk auf das Alltagsleben richteten.

Eintritt 6 Euro, für Mitglieder der Luise Büchner-Gesellschaft frei.

Luise-Büchner-Bibliothek & Luise-Büchner-Gesellschaft e.V.
Tel.: 06151/599 788 (Donnerstag 16-18 Uhr, sonst AB)
www.luise-buechner-bibliothek.de, E-Mail: luisebuechner@aol.com
www.luise-buechner-gesellschaft.de, E-Mail: info@luise-buechner-gesellschaft.de

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Klavierabend mit Marek Kozak (CZE)
Sa., 22. April, 20 Uhr Literaturhaus, Vortragssaal

Marek Kozak (* 1993) gehört zu den begabtesten tschechischen Klavier- und Orgelspielern. Er ist Sieger des Chopin-Wettbewerbs in Marienbad 2013, Smetana-Wettbewerbs in Pilsen, 3. Preisträger des Internationalen Chopin-Wettbewerbs in Darmstadt 2013, Semifinalist beim XVII. Chopin-Wettbewerb in Warschau 2015 und 2. Preisträger beim Wettbewerb Prager Frühling 2016. Sein Programm enthält Werke von J.S. Bach, Beethoven, Chopin, Rachmaninov und 2 Werke des zeitgenössischen tschechischen Komponisten Skoumal.

Eintritt: € 18,- (ermäßigt € 13,-)
Reservierung: 06151 54988 oder
E-Mail: christa.heimerl@chopin-gesellschaft.de

Chopin-Gesellschaft in der Bundesrepublik Deutschland e.V.
www.chopin-gesellschaft.de
Ansprechpartner: Jill Rabenau, Tel. 06155 7952606

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Ausstellungseröffnung: "Geschenkt, Gestiftet und Erworben"
Neuzugänge für das Kunst Archiv

So., 23. April, 11 Uhr Kunst Archiv im 1. OG

Teil des Kunst Archivs ist eine umfangreiche Sammlung an Kunstwerken Darmstädter Künstler vom 19. und 20. Jahrhundert bis heute. Überwiegend sind die Skulpturen, Bilder und Arbeiten auf Papier durch Schenkungen aus Privat- oder Firmenbesitz und aus Nachlässen an das Kunst Archiv gekommen. Mit der Übernahme der Kunstwerke übernimmt das Kunst Archiv die Verantwortung für jedes einzelne Werk. Kontinuierlich werden die Arbeiten bearbeitet, zum Teil neu gerahmt und katalogisiert.

In der Neuausgabe von "Geschenkt, Gestiftet und Erworben" werden zwei Selbstbildnisse von Künstlerinnen zu sehen sein, die bereits mit Ihren Arbeiten in der Ausstellung "Der weibliche Blick" vertreten waren: Fanny Wolfskehl und Elisabeth Westermann-Pfähler. Von der Bildhauerin Westermann-Pfähler konnten damals keine Werke und kein Porträtfoto gezeigt werden: Es ist nichts überliefert! Auf einer Auktion in Frankfurt/Main tauchte ein Porträt der Künstlerin auf, das Alexander Posch 1919 gemalt hat. Ebenso ist von Fanny Wolfskehl nur sehr weniges an Werken und Biographie überliefert. Auch von ihr kam durch eine Schenkung ein Gips-Porträt in die Sammlung des Kunst Archivs. Beide Porträts werden in der Ausstellung gezeigt.

Zu sehen sind außerdem Arbeiten von Heinrich Reinhard Kröh und Ludwig von Löfftz, von Eberhard Schlotter und Helmut Lortz, von Fritz Schwarzbeck und Pierre Kröger und vielen anderen Darmstädter Künstlern.

Kunst Archiv Darmstadt e. V.
Tel. 06151-291619
E-Mail: info@kunstarchivdarmstadt.de
Internet: www.kunstarchivdarmstadt.de

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Bodo Kirchhoff: Widerfahrnis
Di., 25. April, 19 Uhr Literaturhaus, Vortragssaal

Deutscher Buchpreis 2016!

In ihrer Begründung schrieb die Jury:„Bodo Kirchhoff erzählt vom unerhörten Aufbruch zweier Menschen, die kein Ziel, nur eine Richtung haben – den Süden. Es treibt sie die alte Sehnsucht nach der Liebe, nach Rotwein, Italien, einem späten Abenteuer. Als sie eine junge Streunerin auflesen, begegnen sie den elementaren Themen ihrer Vergangenheit wieder: Verlust, Elternschaft, radikaler Neuanfang. Kirchhoff gelingt es, in einem dichten Erzählgeflecht die großen Motive seines literarischen Werks auf kleinem Raum zu verhandeln. Gleichzeitig erzählt er von unserer Gegenwart und davon, wie zwei melancholische Glückssucher den Menschen begegnen, die in der Jetztzeit den umgekehrten Weg von Süden nach Norden antreten. Kirchhoffs ,Widerfahrnis‘ ist ein vielschichtiger Text, der auf meisterhafte Weise existentielle Fragen des Privaten und des Politischen miteinander verwebt und den Leser ins Offene entlässt.“

„Liebe und Italien und das Scheitern – diese Konstellation ist unschlagbar“, schrieb Helmut Bötticher in der ZEIT.

Wir freuen uns auf diesen Abend mit einem der wichtigsten Gegenwartsautoren.

Eintritt 6 €, ermäßigt 4 €

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35. Bibliotheksgespräch in der Alexander-Haas-Bibliothek
Luthers Juden – und wie die Kirche heute denkt

Mi., 26. April, 18 Uhr Literaturhaus, Vortragssaal

Referent: Dr. Lothar Triebel, Darmstadt

Der renommierte Göttinger Reformationshistoriker Prof. Dr. Thomas Kaufmann hat 2014 das Buch „Luthers Juden“ veröffentlicht. Darin zeigt Kaufmann, dass „Luthers Juden“ ein „Konglomerat diffuser Ängste, kalkulierter publizistischer Aktivitäten … der Phantasie“, d.h.: „ein Phantom“ sind.

Dr. Lothar Triebel, Pfarrer und promovierter Judaist, Referent für die Synode der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau, wird dieses Buch vorstellen und heutige kirchliche Positionen zu Luthers Antijudaismus skizzieren. Die Kirchen in Deutschland, die in der Tradition der Reformation stehen, haben sich seit der Schoah eines Besseren besonnen – wozu auch der lebendige Kontakt zu jüdischen Menschen gehört. In zwei großen Stellungnahmen haben die Synode der Ev. Kirche in Hessen und Nassau (2014) und die Synode der Ev. Kirche in Deutschland (2015) sich klar von Luthers antijüdischer Haltung distanziert.

Eintritt frei
Zugang über Eingang Ost - bitte klingeln bei Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit

Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit / Alexander-Haas-Bibliothek
Dr. Thomas Lange
Tel. 06151 / 5208107
www.christenundjuden-darmstadt.de
www.alexander-haas-bibliothek.de
info@alexander-haas-bibliothek.de

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Achtsamkeit - Alltagsaufgaben besser lösen
Referent: Prof. Dr. Klaus Jork
Forum Literatur und Philosophie der Deutsch-Indischen Gesellschaft

Do., 27. April, 19 Uhr Literaturhaus, Vortragssaal

Wir nehmen uns und unsere Umwelt nicht wahr, wie sie ist, sondern wie wir gelernt haben, sie mit unseren sechs Sinnen wahrzunehmen. Wenn wir durch Achtsamkeit unsere Vorstellungen und Konzepte kennen lernen, die uns festlegen, können wir konfliktfreier im Alltag leben. Wie kann man das üben?

Der Eintritt ist frei. Spenden sind willkommen.

Deutsch-Indische Gesellschaft Darmstadt-Frankfurt e. V.
Internet: www.dig-darmstadt.de
Auskunft bei Prof. Dr. Klaus Jork, Tel. 06103-52368, jork@em.uni-frankfurt.de

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Philosophischer Salon zum Thema "Frauen im Islam"
So., 30. April, 19-22 Uhr Literaturhaus 3. OG (Textwerkstatt)

Eintritt 10 Euro inkl. Kaffee/Kuchen
Nebeneingang Ost - bitte klingeln

Institut für Praxis der Philosophie e. V, IPPh
Kontakt: PD Dr. Ute Gahlings, Tel.: 0 61 50 / 55 4 50,
E-Mail: info@gahlings.de
www.ipph-darmstadt.de

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Franzobel: Das Floß der Medusa
Di., 02. Mai, 18 Uhr Literaturhaus, Vortragssaal

18 Uhr, Führung zur Finissage
Letzte Gelegenheit: Zur Finissage der Hans-Schabus-Ausstellung „The Long Road from Tall Trees to Tall Houses“ führt der Direktor León Krempel.

19 Uhr, Lesung in der Kunsthalle Darmstadt
18. Juli 1816: Vor der Westküste von Afrika entdeckt der Kapitän der Argus ein etwa zwanzig Meter langes Floß. Was er darauf sieht, lässt ihm das Blut in den Adern gefrieren: Hohle Augen, ausgedörrte Lippen, Haare, starr vor Salz, verbrannte Haut voller Wunden und Blasen … Die ausgemergelten, nackten Gestalten sind die letzten 15 von ursprünglich 147 Menschen, die nach dem Untergang der Fregatte Medusa zwei Wochen auf offener See überlebt haben. Da es in den Rettungsbooten zu wenige Plätze gab, wurden sie einfach ausgesetzt. Diese historisch belegte und sehr aktuelle Geschichte bildet die Folie für Franzobels epochalen Roman, der in den Kern des Menschlichen zielt. Wie hoch ist der Preis des Überlebens?

Franzobel ist der Sohn eines Chemiearbeiters. Er absolvierte die Höhere Technische Lehranstalt für Maschinenbau in Vöcklabruck und studierte von 1986 bis 1994 in Wien Germanistik und Geschichte, nebenbei war er als Komparse am Wiener Burgtheater. Das Studium schloss er mit einer Diplomarbeit über Visuelle Poesie ab. Seit 1989 ist er als freier Schriftsteller tätig. Er lebt in Wien, Pichlwang, Buenos Aires und Orth an der Donau. Über die Herkunft seines Künstlernamens gibt es zahlreiche Legenden. Darüber werden wir sicher an dem Abend auch etwas erfahren.

Eintritt 10 €

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Lesebühne
Mi., 03. Mai, 19:30 Uhr Literaturhaus, Vortragssaal

„Schaurig schöne Darmstädter Kurzkrimis“ versprechen uns die Autoren Andreas Roß und Ralf Schwob, die beide auch Teilnehmer der Darmstädter Textwerkstatt waren.

Andreas Roß hat sich den Kriminalkommissar Lother Ludwig Dobermann erfunden, um seine privaten und beruflichen Erfahrungen im Umgang mit der dunklen Seite der Welt in Szene zu bringen, von kühl registrierend bis sarkastisch überhöht.

Ralf Schwob ist uns als exzellenter Autor von Romanen bekannt, die ein Motiv beharrlich umkreisen: Die subjektive Schuld. Nun führt auch er uns sein Thema in der Art und Weise einer Täterspur vor, die ins regionale Milieu von Darmstadt und Groß-Gerau führt. Wir dürfen gespannt sein!

Moderation: Kurt Drawert.

Eintritt frei

Zentrum junge Literatur
Kurt Drawert
Telefon: 06151-133904
E-Mail: kurt.drawert@darmstadt.de

Programmübersicht

"Geschenkt, Gestiftet und Erworben"
Führung durch die Ausstellung

Do., 04. Mai, 19 Uhr Kunst Archiv im 1. OG

Eine Führung durch die Ausstellung "Geschenkt, Gestiftet und Erworben" ist zugleich ein Gang durch die Sammlung des Kunst Archivs, wie durch die Darmstädter Kunstgeschichte der vergangenen anderthalb Jahrhunderte. Claus K. Netuschil wird in seiner Führung auf die jeweils einzelnen Kunstwerke eingehen und die zeitlichen und stilistischen Verknüpfungen der jeweiligen Gesamtwerke der ausgestellten Künstler zueinander beleuchten. Die Bilder, Skulpturen und Arbeiten auf Papier geben einen Einblick in die umfangreiche Kunstsammlung des Kunst Archivs, die in mehreren Depots aufbewahrt wird. Gleichzeitig ist die Ausstellung den Stiftern und Schenkern dankbar gewidmet.

Eintritt: 5,- Euro, für Mitglieder des Kunst Archivs frei

Kunst Archiv Darmstadt e. V.
Tel. 06151-291619
E-Mail: info@kunstarchivdarmstadt.de
Internet: www.kunstarchivdarmstadt.de

Programmübersicht

"Musik und Farben"
Sa., 06. Mai, 19 Uhr Literaturhaus, Vortragssaal

Außergewöhnlicher, spannender und stimmungsvoller Abend "Musik und Farben".

Die Künstlerin Stella Costa malt Bilder unter den Klängen von leidenschaftlichem Tango, Jazz und virtuoser Balkanmusik, interpretiert durch die Künstlerin Veronika Todorova am Akkordeon.

Eintritt frei. Spenden sind wilkommen.

Deutsch-Bulgarische Gesellschaft e. V.
Tel.: 069-856371 
E-Mail: nadinbuese@hotmail.com
Internet: www.dbgd.de

Programmübersicht

„Gott, Welt und Kunst“ Aufzeichnungen und Musik des Darmstädter Komponisten Arnold Mendelssohn (1855 – 1933) zum „Tag für die Literatur“ von Literaturland Hessen
So., 07. Mai, 19 Uhr Literaturhaus, Vortragssaal

Lesung und Information mit Karlheinz Müller und Horst Schäfer
Klavier: Wolfgang Kleber

„Gott, Welt und Kunst“ lautete der Titel eines 1949 erschienenen Bandes mit 1912 in Darmstadt begonnenen Aufzeichnungen Arnold Mendelssohns (Urenkel Moses Mendelssohns und Neffe zweiten Grades Felix Mendelssohn-Bartholdys), die er bis zu seinem Tode 1933 führte. Die Veranstaltung will mit Lesung aus diesem Band und weiteren Informationen zu Leben und Werk an die verschiedenen Facetten der Begabungen Mendelssohns auf den Gebieten der Literatur, Musik, Theologie und Philosophie erinnern.

Seit 1891 lebte Mendelssohn in Darmstadt, arbeitete als Musiklehrer am Ludwig-Georgs-Gymnasium und war zugleich Hessen-Darmstädtischer Kirchenmusikmeister, dirigierte den Kirchengesangverein an der Stadtkirche, in Frankfurt a. M. war er Dozent eines Konservatoriums, an dem Paul-Hindemith sein Schüler war. 1923 war er – zusammen mit dem Schriftsteller Adam Karrillon – der erste Träger des Georg-Büchner-Preises. 1930 wurde er zum Ehrenbürger Darmstadts ernannt. Sein Grab befindet sich auf dem Bessunger Friedhof.

Eintritt frei

Elisabeth-Langgässer-Gesellschaft und Gesellschaft zur Pflege und Verbreitung deutschsprachiger jüdischer Dichtung e. V.
Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit e.V.

Programmübersicht

Mahi Binébine: Der Himmel gibt, der Himmel nimmt.
Di., 09. Mai, 19 Uhr Literaturhaus, Vortragssaal

Der marokkanische Autor und Maler Mahi Binébine greift ein Motiv auf, das deutschen Lesern durch Günter Grass vertraut ist: Ein Junge, der nicht wächst. Bei Binébine ist es gleich ein Baby, das nicht wachsen soll, weil ihn die Mutter bandagiert, um ihn als Krüppel tageweise an Bettlerinnen zu vermieten. Der Kleine, Krümelchen genannt, erregt das Mitleid der Passanten und lockert ihren Geldbeutel.

Krümelchen beobachtet die marokkanische Gesellschaft von unten. Er erzählt in der Ich-Form von der Grausamkeit der Mutter, von der Ausweglosigkeit seiner Brüder. Witzige Schwänke werden zu einem Entwicklungsroman, in dem ein anfangs hilfloses Wesen zu einem starken, autonomen Individuum wird.

Ein aktueller Roman über die Befreiung von der Mutter.

Mahi Binébine ist 1959 in Marrakesch geboren. Er arbeitete lange als Maler und Schriftsteller in Paris, New York und Madrid. Seine Bilder hängen u. a. im Guggenheim-Museum. Seine Bücher schreibt er auf Französisch. Bekannt wurde er u. a. durch den Roman „Les étoiles de Sidi Mounem“, der auch verfilmt wurde. Ein Auszug daraus soll an diesem Abend präsentiert werden.

Der Abend wird moderiert von Ruthard Stäblein.

Eintritt 6 €, ermäßigt 4 €

Eine Kooperation mit dem Alondra Institute, Frankfurt a. M.

Programmübersicht

36. Bibliotheksgespräch in der Alexander-Haas-Bibliothek
Edmund de Waals neues Buch „Die weiße Straße“ – eine Reise an die Ursprünge seiner Kunst, der Kunst des Porzellans

Di., 16. Mai, 18 Uhr Literaturhaus, Seminarraum im 2ten Stock

Vorbereitung: Elisabeth Krimmel, Darmstadt

Nach der Heimholung des „Hasen mit den Bernsteinaugen“ ist ein zweites Buch des Bestsellerautors Edmund de Waal erschienen. In „Die weiße Straße“ folgt der Nachkomme einer ehemals berühmten jüdischen Wiener Bankiersfamilie den „Spuren seiner Leidenschaft“: dem Porzellan.

De Waal nimmt den Leser an die Hand und reist mit ihm an die Ursprünge einer Kunst, die er selber beherrscht. Der Weg führt auf Umwegen und Abschweifungen in das chinesische Jingdezhen, jenem „sagenhaften Ur, wo alles beginnt“, ferner nach Dresden, Versailles, Amerika und zurück ins heimatliche England.

De Waal ist selber ein hervorragender Töpfer. Er erzählt wie er als Kind mit Ton und Glasur umging und später in Japan lernte, Porzellanerde zu formen. Was ihn bis heute am Porzellan fesselt und an der weißen Glasur beunruhigt, ist die Anfälligkeit des Materials und die Obsession, es zu gestalten. Dabei erforscht er die komplizierte Geschichte des Porzellans und sucht nach der Symbolik der Farbe Weiß. Edmund de Waal sammelt fremde und eigene Scherben und inszeniert sie zuhause. Ganz ähnlich fließen im Erzählstil von „Die weiße Straße“ private und historische Erinnerungen zu einer spannenden Geschichte zusammen.

Eintritt frei
Zugang über Eingang Ost - bitte klingeln bei Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit

Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit / Alexander-Haas-Bibliothek
Dr. Thomas Lange
Tel. 06151 / 5208107
www.christenundjuden-darmstadt.de
www.alexander-haas-bibliothek.de
info@alexander-haas-bibliothek.de

Programmübersicht

PEN - Zuflucht in Deutschland.
Texte verfolgter Autoren

Di., 16. Mai, 19 Uhr Literaturhaus, Vortragssaal

Das Writers-in-Exile Programm des PEN Zentrum Deutschland ist ein Stipendienprogramm für verfolgte Schriftsteller, das von der Bundesregierung und der Stadt Darmstadt finanziert wird. Die geflüchteten Autorinnen und Autoren sollen hier die Ruhe und Konzentration finden, um wieder ihrem Beruf, dem Schreiben, nachgehen zu können. Für maximal drei Jahre steht eine möblierte Wohnung in einer der größeren deutschen Städte zur Verfügung, dazu ein monatliches Stipendium. Die Autoren werden, sobald sie sich von den erlittenen Strapazen in ihrer Heimat halbwegs erholt haben, ermutigt, ihre Arbeit als Schriftsteller fortzusetzen. Die Kollegen vom deutschen PEN bringen sie in Kontakt mit Redakteuren, Verlegern und Kollegen in ihrer Umgebung. Darüber hinaus verschaffen sie ihnen Auftritts- und Veröffentlichungsmöglichkeiten.

Hinter den versammelten Texten der Anthologie stehen Schicksale, die ein bezeichnendes Licht auf die politischen und gesellschaftlichen Verhältnisse der Heimatländer dieser Autoren werfen. Ebenso die Probleme, die bewältigt werden müssen, wenn man als Schriftsteller in Deutschland eine neue Heimat finden muss.

Die Herausgeberin und Vizepräsidentin des PEN Franziska Sperr stellt zwei Darmstädter Stipendiaten Sanath Balasooriya aus Sri Lanka und Enoh Meyomesse aus Kamerun mit ihren Texten aus der Anthologie vor.

Eintritt 6 €, ermäßigt 4 €

Programmübersicht

Swami Sivananda: Sein Leben - Seine Lehre
Referent: Horst Raatz, N.N.
Forum Literatur und Philosophie der Deutsch-Indischen Gesellschaft

Do., 18. Mai, 19 Uhr Literaturhaus, Vortragssaal

Swami Sivananda (1887 - 1963) gehört zu den großen Heiligen Indiens. Nach einer erfolgreichen Tätigkeit als Arzt ließ er sich 1924 in Rishikesh nieder und erstrahlte als großer Yogi, Heiliger, Weiser und erleuchtete Seele. Er gründete den Sivananda Ashram und die Divine Life Society mit dem Ziel, spirituelles Wissen zu verbreiten und die Menschen in Yoga und Vedanta zu unterweisen.

An diesem Abend wird Horst Raatz versuchen, uns Swami Sivananda näher zu bringen und uns mit seinem Leben, Wirken und seinen umfangreichen Lehren vertraut zu machen.

Der Eintritt ist frei. Spenden sind willkommen.

Deutsch-Indische Gesellschaft Darmstadt-Frankfurt e. V.
Internet: www.dig-darmstadt.de
Auskunft bei Prof. Dr. Klaus Jork, Tel. 06103-52368, jork@em.uni-frankfurt.de

Programmübersicht

Frauen und Reformation
Vortrag von Barbara Themel, Pfarrerin der Kreuzkirchengemeinde in Darmstadt-Arheilgen

Fr., 19. Mai, 19 Uhr Literaturhaus, Vortragssaal

Martin Luther kennt jeder. Bekannte Namen sind auch Philipp Melanchthon, Johannes Calvin oder Huldrych Zwingli. Die Reformation war aber kein reines Männerprojekt. Überall da, wo Männer Geschichte geschrieben haben, wirkten auch starke Frauen im Hintergrund. Argula von Grumbach z. Bsp. hat die Reformation mit ebenso großer Leidenschaft vorangetrieben wie Martin Luther. Katharina Zell war die erste Pfarrfrau ganz im Dienst der Verbreitung des Evangeliums, die eine rege karitative Tätigkeit entwickelte und ihr Pfarrhaus für Glaubensflüchtlinge öffnete. Elisabeth Cruciger nutzte ihr musikalisches Talent zum Dichten neuer Lieder. Nicht zuletzt Katharina Bora, die Ordnung in das Leben des wohl berühmtesten Reformators brachte und ihm den Rücken frei hielt, indem sie sich um das umfangreiche Hauswesen in Wittenberg kümmerte. Frauen haben die Reformation von Anfang an mitgestaltet. Ihre Lebensläufe und Wirkweisen machen deutlich, wie vielfältig Frauen die Chancen der Aufbruchszeit ‚Reformation‘ genutzt haben. Der Vortrag möchte anhand einiger ausgewählter Biografien einen Einblick in Leben, Zeit und Wirken dieser für ihre Zeit so herausragenden Persönlichkeiten geben.

Eintritt 6 Euro, für Mitglieder der Luise Büchner-Gesellschaft frei.

Luise-Büchner-Bibliothek & Luise-Büchner-Gesellschaft e.V.
Tel.: 06151/599 788 (Donnerstag 16-18 Uhr, sonst AB)
www.luise-buechner-bibliothek.de, E-Mail: luisebuechner@aol.com
www.luise-buechner-gesellschaft.de, E-Mail: info@luise-buechner-gesellschaft.de

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Klavierabend mit Ivana Gavric (GB)
Sa., 20. Mai, 20 Uhr Literaturhaus, Vortragssaal

Mit ihrem Debütalbum "In the mists" schaffte die britische Pianistin Ivana Gavric, Absolventin der Universität Cambridge und Royal College of Music, eine Sensation. Für ihre "außerordentliche Leistung" wurde sie zum BBC Music Magazine Newcomer of the Year 2011 ernannt. Ihre dritte CD aus dem Jahr 2013 mit Werken von Grieg wurde mit dem Vermerk "eine elektrisierende Aufführung" zur Editor's Choice in Gramophone gekürt. Die Grieg Society ernannte die CD zur "Aufnahme des Jahres". So bilden auch Werke von Grieg (u.a. die Ballade op. 24) den Kern ihres Darmstädter Rezitals. Beliebte und anspruchsvolle Kompositionen von Chopin und Liszt ergänzen das Programm.

Eintritt: € 18,- (ermäßigt € 13,-)
Reservierung: 06151 54988 oder
E-Mail: christa.heimerl@chopin-gesellschaft.de

Chopin-Gesellschaft in der Bundesrepublik Deutschland e.V.
www.chopin-gesellschaft.de
Ansprechpartner: Jill Rabenau, Tel. 06155 7952606

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Philosophischer Salon
So., 28. Mai, 15-18 Uhr Literaturhaus, 3. OG (Textwerkstatt)

Eintritt 10 Euro inkl. Kaffee/Kuchen
Nebeneingang Ost - bitte klingeln

Institut für Praxis der Philosophie e. V, IPPh
Kontakt: PD Dr. Ute Gahlings, Tel.: 0 61 50 / 55 4 50,
E-Mail: info@gahlings.de
www.ipph-darmstadt.de

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Hörspiel im Haus. Über Literatur im Radio
Eine Veranstaltung der Reihe "Hinter den Worten. Literatur gestalten in Hessen"

Di., 06. Juni, 19 Uhr Literaturhaus, Vortragssaal

1924 wird von Frankfurt aus das erste deutsche Hörspiel live ausgestrahlt, Hans Fleschs „Zauberei auf dem Sender“. Bis sich das neue Genre durchsetzt, dauert es noch, aber ab den 1950er Jahren finden viele große Schriftsteller ihr Publikum über das Radio. Heute spielt auch das Hörbuch eine wichtige Rolle, und die großen Produktionen sind nicht nur in den CD-Regalen des Buchhandels, sondern auch auf Download-Plattformen zu finden.

Hans Sarkowicz ist als Ressortleiter bei hr2-kultur für die Literatur und das Hörspiel zuständig.

Wer entscheidet, welches Buch zum Hörspiel wird, wie findet man die richtigen Stimmen, und was macht eigentlich ein Regisseur? Im Gespräch mit Adrienne Schneider erlaubt Sarkowicz dem Publikum einen Blick hinter die Kulissen und präsentiert in Hörspielausschnitten über 90 Jahre Radiogeschichte, darunter auch Werke der Darmstädter Autoren Wolfgang Weyrauch und Robert Stromberger.

Eintritt 6 €, ermäßigt 4 €

„Hinter den Worten“ ist eine Veranstaltungsreihe der Häuser der Literatur im Hessischen Literaturrat e.V., unterstützt vom Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst und hr2-kultur.

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Lesebühne
Mi., 07. Juni, 19:30 Uhr Literaturhaus, Vortragssaal

Vorgestellt: Die Frankfurter Literaturzeitschrift OTIUM.

Zu den Autorinnen und Autoren gehören Alexandru Bulucz, Alexandra Colligs, Andreas Engelmann, Ossian Hain, Sarah Schuster und Viktor Fritzenkötter. OTIUM wurde 2009 gegründet, ist bisher in elf Ausgaben erschienen und hat sich vor allem durch einen Bezug zum Frankfurter Kulturleben einen Namen gemacht. Inzwischen geht die Textarbeit weit über die Herausgabe der Zeitschrift hinaus. So kooperiert OTIUM u.a. mit dem Hessischen Literaturforum, dem Axel-Dielmann-Verlag sowie der Edition Faust, wo sie seit Herbst 2016 auch erscheint. Zudem macht sich OTIUM mit der Organisation von literarischen Veranstaltungen in verschiedenen kulturellen Institutionen verdient. In einer Lesungsperformance stellt OTIUM sich vor.

Moderation: Alexandru Bulucz und Kurt Drawert.

Eintritt frei

Zentrum junge Literatur
Kurt Drawert
Telefon: 06151-133904
E-Mail: kurt.drawert@darmstadt.de

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Die Katha-Upanishad - Antworten auf die letzten Fragen?
Referent: Prof. Dr. Klaus Jork
Forum Literatur und Philosophie der Deutsch-Indischen Gesellschaft

Do., 08. Juni, 19 Uhr Literaturhaus, Vortragssaal

Die Katha-Upanishad beschreibt den Weg zu "Erlösung" und "Erwachen". Auch wir nähern uns früher oder später den zentralen Fragen: Wo komme ich her? Wo gehe ich hin? Was ist der Sinn meines Lebens? Der Schulungsweg zur Befreiung setzt Selbsterkenntnis und Einsicht voraus. Dazu sind Motivation bzw. Wille, Erkenntnis und praktische Umsetzung Voraussetzung. Kann die Katha-Upanishad uns auf diesem Weg eine Hilfe sein?

Der Eintritt ist frei. Spenden sind willkommen.

Deutsch-Indische Gesellschaft Darmstadt-Frankfurt e. V.
Internet: www.dig-darmstadt.de
Auskunft bei Prof. Dr. Klaus Jork, Tel. 06103-52368, jork@em.uni-frankfurt.de

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Aleš Šteger: Logbuch der Gegenwart und
Ilija Trojanow: Nach der Flucht

Di., 13. Juni, 19 Uhr Literaturhaus, Vortragssaal

Ein bestimmter Tag im Jahr, ein bestimmter Ort auf der Welt: Für sein einzigartiges „Logbuch der Gegenwart“ sucht Aleš Šteger Orte auf, dorthin, wo die Wunden unserer Zeit klaffen. Jeweils exakt zwölf Stunden nimmt er sich, um die Eindrücke festzuhalten, die durch seine Augen und Hände direkt aufs Papier fließen. So entstehen Momente der Wachheit, die den Leser/die Leserin direkt ins Herz unserer Gegenwart führen.

Als einer der bedeutendsten slowenischen Gegenwartsautoren fängt Aleš Šteger mit seiner Sprachbegabung hochbrisante Themen, Schauplätze und Schicksale unserer Zeit literarisch ein: Authentisch, unvermittelt und hautnah.

Eine Milliarde Menschen fliehen weltweit vor Krieg, Hunger und Gewalt, das 21. Jahrhundert erweist sich als das Zeitalter des Flüchtlings. Doch meist steht die Anzahl der Flüchtenden oder die dramatische, schreckliche und gefährliche Flucht Einzelner im Mittelpunkt des medialen Interesses. Doch was geschieht danach, wenn der Mensch am Ende seiner Flucht angekommen ist?

Ilija Trojanow hat mit vielen Flüchtlingen über das Danach gesprochen und schreibt sehr persönlich darüber, wie ihn seine Flucht noch immer prägt und ob so etwas wie die transnationale Existenz möglich ist.

Mit beiden Autoren spricht der Leiter der hr-Literaturredaktion Alf Mentzer, hr2-kultur zeichnet auf.

Eintritt 6 €, ermäßigt 4 €

In Kooperation mit der Deutsch-Bulgarischen Gesellschaft

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Auswärtsspiel
Woanders lesen in Darmstadt
Literaturverfilmung: Die Geträumten

Di., 20. Juni, 20 Uhr Programmkino Rex

Literaturhaus und Centralstation fliegen wieder aus für vier Literaturveranstaltungen an ungewöhnlichen Orten.
Und danach? Wer weiß – schließlich ist Sommer und die Tage sind lang!

Unter dem Titel „Herzzeit“ erschien 2008 der Briefwechsel zwischen Ingeborg Bachmann und Paul Celan als Buch – und wurde unerwartet zum Bestseller. Die renommierte österreichische Regisseurin Ruth Beckermann hat nun dieses Buch zusammen mit der Literaturkritikerin und frischgebackenen Frankfurter Kulturdezernentin Ina Hartwig unter dem Titel „Die Geträumten“ auf vollkommen ungewöhnliche Weise verfilmt. Ihr gelingt ein Brückenschlag zwischen der dramatischen Liebesgeschichte aus der Vergangenheit und einer Erzählung über die Beziehung zwischen den Geschlechtern heute. Selten wurde Literatur mit solcher Sensibilität für Zwischentöne auf die große Leinwand übertragen.

Eintritt 7 €

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Auswärtsspiel
Woanders lesen in Darmstadt
Philipp Winkler: Hool

Mi., 21. Juni, 19:30 Uhr Jonathan-Heimes-Stadion

Literaturhaus und Centralstation fliegen wieder aus für vier Literaturveranstaltungen an ungewöhnlichen Orten.
Und danach? Wer weiß – schließlich ist Sommer und die Tage sind lang!

Jeder Mensch hat zwei Familien. Die, in die er hineingeboren wird, und die, für die er sich entscheidet. „Hool“ ist die Geschichte von einem, der sich durchboxt, um das zu schützen, was ihm heilig ist: seine Blutsbrüder, die besten Jahre, ihre Freundschaft. Philipp Winkler hat einen Sound, der unter die Haut geht. Mit „Hool“ stellt er sich in eine große Literaturtradition: denen eine Sprache zu geben, die keine haben. Sein Debütroman kam 2016 auf die Shortlist für den Deutschen Buchpreis.

Eintritt
VVK: 10 €, ermäßigt 8 €
AK: 12 €, ermäßigt 10 €

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Auswärtsspiel
Woanders lesen in Darmstadt
Nele Pollatschek: Das Unglück anderer Leute

Do., 22. Juni, 19:30 Uhr Schloßgraben, Treffpunkt Brückenhäuschen (gegenüber Karolinenplatz)

Literaturhaus und Centralstation fliegen wieder aus für vier Literaturveranstaltungen an ungewöhnlichen Orten.
Und danach? Wer weiß – schließlich ist Sommer und die Tage sind lang!

Rabenmütter, Vaterwunden, Geschwisterliebe. In ihrem verblüffenden Debüt spielt Nele Pollatschek mit Statistik und Magie – und erzählt dabei eine turbulente, hochkomische und tieftraurige Geschichte vom Schicksalsschlag, eine Familie zu haben.

„Der Tod ist ja bekanntlich nicht das Ende, sondern der Anfang. In diesem Buch der Anfang einer Familienkomödie, die wiederum eines der besten Enden hat, die ich je gelesen habe“, sagt Alina Bronsky zum Buch.

Die Veranstaltung wird unterstützt durch das Kunstforum der TU Darmstadt.

Eintritt
VVK: 10 €, ermäßigt 8 €
AK: 12 €, ermäßigt 10 €

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Auswärtsspiel
Woanders lesen in Darmstadt
Nora Gomringer: Mode

Sa., 24. Juni, 19:30 Uhr Heckmann (Modeladen), Schulstraße 5

Literaturhaus und Centralstation fliegen wieder aus für vier Literaturveranstaltungen an ungewöhnlichen Orten.
Und danach? Wer weiß – schließlich ist Sommer und die Tage sind lang!

Rabenmütter, Vaterwunden, Geschwisterliebe. In ihrem verblüffenden Debüt spielt Nele Pollatschek mit Statistik und Magie – und erzählt dabei eine turbulente, hochkomische und tieftraurige Geschichte vom Schicksalsschlag, eine Familie zu haben.

„Der Tod ist ja bekanntlich nicht das Ende, sondern der Anfang. In diesem Buch der Anfang einer Familienkomödie, die wiederum eines der besten Enden hat, die ich je gelesen habe“, sagt Alina Bronsky zum Buch.

Eintritt
VVK: 10 €, ermäßigt 8 €
AK: 12 €, ermäßigt 10 €

Programmübersicht

Philosophischer Salon
So., 25. Juni, 15-18 Uhr Literaturhaus, Vortragssaal

Eintritt 10 Euro inkl. Kaffee/Kuchen

Institut für Praxis der Philosophie e. V, IPPh
Kontakt: PD Dr. Ute Gahlings, Tel.: 0 61 50 / 55 4 50,
E-Mail: info@gahlings.de
www.ipph-darmstadt.de

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