Gesamtprogramm – Literaturhaus Darmstadt

Das Gesamtprogramm umfasst die Veranstaltungen der Vereine im Literaturhaus und der Kooperationspartner.

„Wolken, Blitz und Donner – Goethes Witterungslehre“
Anne Walter, Darmstadt

Mi., 13. Januar, 19:45 Uhr Literaturhaus, Vortragssaal

Unsere ganze Wetterbeobachtung bezieht sich allein auf den Wettstreit in der Atmosphäre, den sie mit Dunst, Nebel und Wolken aller Art austrägt. „Mein Sohn August glaubt an den Einfluss des Mondes auf das Wetter. Allein die Veränderung des Wetters, der höhere oder tiefere Stand des Barometers, rührt nicht vom Mondwechsel her. Sondern ist rein tellurisch. Auf dem flachen Lande empfängt man gutes und böses Wetter, wenn es schon fertig geworden ist. Im Gebirge ist man mitten darin, wenn es entsteht. Denn nicht die Polhöhe allein macht Klima und Witterung sondern die Bergreihen, besonders jene, die von Morgen nach Abend die Länder durchschneiden.“

Eintritt frei

Darmstädter Goethe-Gesellschaft e. V.
Telefon: 06151-3968476
E-Mail: darmstaedter-goethegesellschaft@web.de

Programmübersicht

Madhya Pradesh - Eine Reise in das Herz Indiens
Bildvortrag von Klaus Wolff

Do., 14. Januar, 19 Uhr Literaturhaus, Vortragssaal

Der Bundesstaat Madhya Pradesh („Mittelprovinz“) liegt „mitten“ in Indien. Er ist nur 14% kleiner als die Bundesrepublik bei ungefähr gleicher Einwohnerzahl.

Bis auf die Highlights Khajurao und Sanchi, beide Weltkulturerbe, die wir besuchen werden, ist dieser Bundesstaat touristisch weit¬gehend unberührt, was nicht zuletzt an der noch nicht sehr entwickelten Infrastruktur liegen mag.

Dieser Vortrag ist eine gute Gelegenheit, abseits der üblichen Touristenrouten einen wichtigen Teil des Subkontinents kennenzulernen. Treffen Sie einen weißen Tiger im Nationalpark Kanha, träumen Sie mit Baz Bahadur in Mandu von Rupmati, sehen Sie die steinzeitlichen Zeichnungen der Jäger von Bhimbetka oder bewundern Sie die Baukunst der Holka-Dynastie in Indore. Einige weitere Stationen unserer Bilderreise: Orccha, Chanderi, Shivpuri, Omkareshwar und Gwalior. Auch die beiden größten Städte von Madhya Pradesh (Bhopal und Indore) werden Sie kennenlernen.

Der Eintritt ist frei. Spenden sind willkommen.

Deutsch-Indische Gesellschaft Darmstadt-Frankfurt e. V.
Internet: www.dig-darmstadt.de
Auskunft bei Andreas Fiorino, Tel. 06152-54675,
a.fiorino@online.de

Programmübersicht

Einst Flüchtling, jetzt Professor: Veranstaltung mit Milad Karimi
Fr., 15. Januar, 18 Uhr Literaturhaus, Vortragssaal

Über abenteuerliche Umwege gelangte Ahmed Milad Karimi (heute 36) vor 22 Jahren mit Eltern und Schwester von Afghanistan nach Darmstadt. Inzwischen ist er Professor für islamische Philosophie in Münster und hat seine Karriere in dem Buch „Osama Bin Laden schläft bei den Fischen“ beschrieben.

Er erzählt, wie ihm Darmstädter Lehrerinnen – darunter „Aka“-Begründerin Heidrun Bleeck - und Lehrer halfen, in Deutschland anzukommen und die Schönheit der deutschen Sprache zu entdecken.

Moderation: Heidrun Bleeck und Petra Neumann-Prystaj

Eintritt frei. Wir bitten um eine Spende für das Projekt „Akademie 55plus hilft Flüchtlingen in Darmstadt“

Akademie 55plus Darmstadt e. V
Heidrun Bleeck, Tel 06151 715374
Internet:  www.aka55plus.de

Programmübersicht

Neujahrskonzert/Klavierabend mit Vincent Neeb, Klaviersolo, und Sophie Neeb (als Duo)
Sa., 16. Januar, 19 Uhr Literaturhaus, Vortragssaal

Das junge und schon vielfach preisgekrönte Geschwisterpaar, Vincent und Sophie Neeb (17- und 15-jährig) aus München gestaltet das Neujahrskonzert der Chopin-Gesellschaft mit Werken für Klaviersolo und Klavier vierhändig. Vincent, der 2012 im Konzert zum 30. Geburtstag von Lang Lang in der Berliner 02 Arena mitgewirkt hat, führt Werke von W.A. Mozart, Fryderyk Chopin und die große h-Moll-Sonate von Franz Liszt auf. Zusammen mit seiner Schwester spielt er von Johannes Brahms die Variationen über ein Thema von Schumann und von Maurice Ravel die Rapsodie Espagnole. Anschließend gibt es das traditionelle "Chopin-Büffet" mit hausgemachten Delikatessen, d.h. Nahrung für Geist und Gaumen!

Eintritt: € 18,- (ermäßigt € 15,-)
Reservierung: 06151 54988 oder E-Mail: christa.heimerl@chopin-gesellschaft.de

Chopin-Gesellschaft in der Bundesrepublik Deutschland e.V.
www.chopin-gesellschaft.de
Ansprechpartner: Jill Rabenau, Tel. 06155 7952606

Programmübersicht

„Die Dachstube – Das Tribunal“, Ausstellung zum Spätexpressionismus in Darmstadt
Di., 19. Januar - Fr., 29. April Literaturhaus, Kunst Archiv im 1. Stock

Ab 19.1.2016 ist das Kunst Archiv nach der Winterpause wieder geöffnet.
Öffnungszeiten:
Di., Mi. und Fr. 10 -13 Uhr, Do 10 - 18 Uhr

Das Kunst Archiv zeigt bis Ende April 2016 eine umfangreiche Ausstellung, die an die Anfänge des Spätexpressionismus in Darmstadt erinnert. Die Geschichte der Gründung ist atemberaubend in ihrer Kuriosität und Einmaligkeit im Kontext des Deutschen Expressionismus: Fünf Schüler des Ludwig-Georgs-Gymnasiums gründeten vor 100 Jahren, am 6. August 1915 die Vereinigung „Die Dachstube“. Neben Joseph Würth, dem späteren Druckerverleger und Inhaber des Darmstädter Verlages, gehörten F. C. Lehr, Ludwig Breitwieser, Karl Roller und Ernst Müller zu den Gründungsmitgliedern. Am Gründungstag erschien das erste Flugblatt gleichen Namens, das bis 1918 stolze 65 Ausgaben vorlegte. Der Kreis um die „Dachstube“ vergrößerte sich zu einer Gruppe mit erstaunlicher Konzentration lyrischer und bildkünstlerischer Begabungen, zu denen Leonhard Schüler, Theodor Haubach, Hans Schiebelhuth, Carlo Mierendorff, Carl Gunschmann, Herman Keil u.a. gehörten. Auch die älteren Darmstädter Schriftsteller Kasimir Edschmid und Wilhelm Michel sympathisierten mit der „Dachstube“ und arbeiteten mit. Nach dem Ende des Flugblattes „Die Dachstube“ – parallel erschienen zahlreiche Einzelpublikationen, handgedruckt mit originalgraphischen Illustrationen, bibliophile Drucke in kleinen Auflagen, die alle in der Ausstellung zu sehen sind – gab Carlo Mierendorff von 1919-1921 die politisch orientierte Zeitschrift „Das Tribunal“ heraus, in dem die wichtigsten geistigen Köpfe Deutschlands zu Wort kamen und das zeitweise als Organ der europäischen Clarté-Bewegung fungierte.

Das erklärte Ziel Mierendorffs und seiner Freunde war, die Kunst und die Literatur zu revolutionieren und die Welt mit neuen politischen Ideen zu verändern. Als eines der wichtigsten politischen Ziele des Tribunal-Kreises galt das Erreichen eines geeinten geistigen Europas. Die Dachstuben- und Tribunalmitglieder gehörten fast alle 1919 auch zu den Mitbegründern der „Darmstädter Sezession“, einer westdeutschen Künstlergruppe, die als Sammelpunkt aller progressiven künstlerischen Kräfte nach dem Ersten Weltkrieg Darmstadt noch einmal zu überregionaler Bedeutung als Kunststadt führte. Anders als die Mitglieder der nur wenige Jahre vorher aufgelösten Künstlerkolonie, stammte der größte Teil der Akteure dieser jungen Expressionisten aus Darmstadt und der näheren Umgebung. Mit dieser Ausstellung wollen wir den sehr eigenständigen Beitrag dieser Stadt zum expressionistischen Jahrzehnt in Deutschland würdigen.

Eintritt frei

Kunst Archiv Darmstadt e. V.
Tel. 06151-291619
E-Mail: info@kunstarchivdarmstadt.de
Internet: www.kunstarchivdarmstadt.de

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28. Bibliotheksgespräch in der Alexander-Haas-Bibliothek
Wolfgang Büschers Reisebericht: Ein Frühling in Jerusalem

Di., 19. Januar, 18 Uhr Literaturhaus, Seminarraum im 2ten Stock

Der Bericht des Börne-Preisträgers 2006 über seinen zweimonatigen Aufenthalt in der Altstadt von Jerusalem erschien Ende 2014. Büscher ist kein Spezialist für Israel/Palästina, aber ein erfahrener Reiseschriftsteller, der mit wachen Augen durch die Stadt geht und als geduldiger Zuhörer manches erfährt, was dem gewöhnlichen Touristen und auch manchen Einheimischen verborgen bleibt. Dazu gehört, dass einige der Jerusalemer Kulturen vom Aussterben bedroht sind.

Vorbereitung: Dr. Lothar Triebel

Eintritt frei
Zugang über Eingang Ost - bitte klingeln bei Gesellschaft für christl-jüdische Zusammenarbeit

Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit e. V.
Alexander-Haas-Bibliothek
Dr. Thomas Lange
Telefon: 06151-5208107
E-Mail: info@alexander-haas-bibliothek.de
www.christenundjuden-darmstadt.de

www.alexander-haas-bibliothek.de

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Verena Lueken trifft Dietmar Dath
Di., 19. Januar, 19 Uhr Literaturhaus, Vortragssaal

"Ein Buch wie ein guter, sehr langer Song.
Rheinische Post

Verena Lueken ist mit „Alles zählt“ ein großartiger Roman über das Leben und die Literatur, die Krankheit und die Hoffnung gelungen: Feinfühlig, klar und lakonisch erzählt sie von einer klugen Frau, die sich vom Tod vor ihren Augen den Blick nicht verstellen lässt. Und davon, was Halt gibt und am Leben hält.

Im Mai 1955 geboren in Frankfurt am Main, humanistisches Abitur. Tanz-Studium in Frankfurt und Philadelphia, Soziologie, Germanistik und Filmwissenschaft in Frankfurt und New York. Sie hat sich als Gesprächspartner Ihren Journalisten – und Schriftstellerkollegen Dietmar Dath ausgesucht:

Man kann ihm schon vorwerfen, zu viele Bücher zu schreiben – aber was soll der Mann auch anderes machen, wenn er neben seinen Tätigkeiten als Kommunist und Chef-Nerd des deutschen Feuilletons auch noch der einzige relevante Science-Fiction-Schriftsteller der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur sein muss. Tausend neue Welten, und man will sie alle ansehen: Dietmar Daths neuer Science-Fiction-Roman „Venus siegt“ ist eine spektakuläre Zumutung...“ schreibt Lars Weisbrod in der ZEIT

Beide sind Redeakteure im Feuilleton der Frankfurter Allgemeinen Zeitung. Beide sind Schriftsteller mit sehr unterschiedlichen OEuvren. Es dürfte ein spannender Abend über verschiedene Herangehensweisen des Schreibens werden.

Eintritt 6 €, ermäßigt 4 €
Kartenverkauf an der Abendkasse

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Forum für Literatur und Philosophie
„Wer bin ich?“ – die zentrale Frage der Spiritualität
Referent Prof. Dr. Klaus Jork

Do., 21. Januar, 19 Uhr Literaturhaus, Vortragssaal

Ramana Maharshi wurde gern von westlichen Sinnsuchenden aufgesucht, weil er kein komplexes Lehrsystem vermittelte, sondern seinen Besuchern die Frage zur Aufgabe stellte: Wer bin ich? Selbsterkenntnis und Einsicht stellte er als zentrale Fähigkeiten zur Persönlichkeitsentwicklung voraus. Wir wollen versuchen, uns dieser Frage zu nähern.

Der Eintritt ist frei. Spenden sind willkommen.

Deutsch-Indische Gesellschaft Darmstadt-Frankfurt e. V.
Internet: www.dig-darmstadt.de
Auskunft bei Horst Raatz, Tel. 06151–782304,
horst.raatz@t-online.de

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Führung durch die Ausstellung „Die Dachstube – Das Tribunal“
Do., 21. Januar, 19 Uhr Literaturhaus, Kunst Archiv im 1. Stock

Darmstadt gehörte ab 1915 neben Hannover, Hamburg, Kiel und Düsseldorf zu einem der wichtigsten Nebenzentren des Deutschen Expressionismus. Die Ausnahmesituation einer Gruppe literarisch und künstlerisch hochbegabter Schüler führte zur Gründung der Vereinigung „Die Dachstube“, die das gleichnamige Flugblatt herausgab, an das sich die politische Zeitschrift „Das Tribunal“ 1919-1921 anschloss. Der Kurator der Ausstellung, Claus K. Netuschil, wird die Entwicklung des Kreises skizzieren, aufgrund seiner 40-jährigen Forschung Zusammenhänge sichtbar machen und eine Einordnung in den Deutschen Expressionismus versuchen.

Eintritt: 5 Euro, für Mitglieder frei

Kunst Archiv Darmstadt e. V.
Tel. 06151-291619
E-Mail: info@kunstarchivdarmstadt.de
Internet: www.kunstarchivdarmstadt.de

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Ludger Hünnekens & Adrienne Schneider
Mo., 25. Januar, 18 Uhr Literaturhaus, Vortragssaal

Literaturstadt Darmstadt - Fakten, Meinungen, Fiktionen

Adrienne Schneider (Literaturhaus) und Prof. Dr. Ludger Hünnekens (Kulturreferent) nehmen Stellung.

Büchnerpreis, PEN-Zentrum, Literarischer März, die Textwerkstatt, der Literaturfonds, die Rosenhöhe mit ihren Künstlerhäusern, die Akademie für Sprache und Dichtung und das Literaturhaus als „Herberge“ für viele literarische Initiativen und Vereine: Sie alle sind hier beheimatet. In Darmstadt leben die Künste! Trifft dieser Slogan aus den 60er Jahren noch zu? Ist Darmstadt ein „Zentrum der Literatur?“

- Wie steht Darmstadt im deutschen Literaturbetrieb da?
- Wo liegen die besonderen Stärken und „Alleinstellungsmerkmale“?
- Welche Pläne und Vorhaben gibt es von Seiten der Stadt?

Moderation: Heidrun Bleeck und Walter Schwebel

Eintritt frei

Eine Veranstaltung mit der Akademie 55plus in der Reihe „Aka im Gespräch“

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Marcel Beyer
Mi., 27. Januar, 19 Uhr Literaturhaus, Vortragssaal

Die zweite Darmstädter CARTE BLANCHE vergibt die Frankfurter Gesellschaft für Neue Musik an eine der wichtigsten Stimmen der zeitgenössischen Literatur, an den Lyriker und Romanautor Marcel Beyer. Er arbeitet seit langer Zeit intensiv mit zahlreichen Komponisten der zeitgenössischen Musik zusammen und liefert virtuose Textgrundlagen für Werke von ganz unterschiedlichen Künstlern wie Enno Poppe, Manos Tsangaris oder Anno Schreier. Von dieser Zusammenarbeit wird in einem Lesungskonzert im Darmstädter Literaturhaus in Wort und Ton zu hören sein.

In ihrer Konzertreihe CARTE BLANCHE verlässt die Frankfurter Gesellschaft für Neue Musik die Komfortzone der zeitgenössischen Musik und öffnet den Konzertraum der Literatur. Die Reihe CARTE BLANCHE findet in drei Städten der Rhein-Main-Region statt: In Kooperation mit den Literaturhäusern Frankfurt, Wiesbaden und Darmstadt werden in jeder der drei Städte zwei Abende veranstaltet, an denen die Programmgestaltung an sechs Persönlichkeiten delegiert wird, die man zunächst nicht im Soziotop der Neuen Musik verortet. Das Publikum kennt nur den Gast des Abends, der konkrete musikalische Inhalt wird, ähnlich dem klassischen „musikalischen Salon“, erst im Laufe der Veranstaltung bekannt. Die Protagonisten der Reihe erhalten so eine wirkliche „Carte blanche“, was Aufbau und Inhalt der Abende betrifft.

Eintritt 10 €, ermäßigt 6 €
Kartenverkauf an der Abendkasse

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Führung durch die Ausstellung „Die Dachstube – Das Tribunal“
Do., 28. Januar, 19 Uhr Literaturhaus, Kunst Archiv im 1. Stock

Darmstadt gehörte ab 1915 zu einem der wichtigsten Nebenzentren des Deutschen Expressionismus. Eine Gruppe literarisch und künstlerisch hochbegabter Schüler gründete die Vereinigung „Die Dachstube“ (1915-1918) und gaben das gleichnamige Flugblatt herausgab, an das sich die politische Zeitschrift „Das Tribunal“ (1919-1921) anschloss. Claus K. Netuschil, der die Ausstellung zusammenstellte, wird die Entwicklung des Kreises skizzieren, die Zusammenhänge sichtbar machen und eine Einordnung in den Deutschen Expressionismus versuchen.

Eintritt: 5 Euro, für Mitglieder frei

Kunst Archiv Darmstadt e. V.
Tel. 06151-291619
E-Mail: info@kunstarchivdarmstadt.de
Internet: www.kunstarchivdarmstadt.de

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Antonio - vom Eselspfad ins Wirtschaftswunder
Do., 28. Januar, 19:30 Uhr Literaturhaus, Vortragssaal

Autorenlesung mit Delio Miorandi und Claus Langkammer.
Einführung Johannes Breckner
Moderation Isabel Göhl

Eintritt frei

Società Dante Alighieri Comitato di Darmstadt
E-Mail: info@dante-darmstadt.de
Internet: www.dante-darmstadt.de

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Filmabend Bulgarien
Sa., 30. Januar, 19 Uhr Literaturhaus, Vortragssaal

Wir zeigen zwei unterschiedliche Filme über Bulgarien. Beide Filme sind im Deutschen Fernsehen gesendet worden und versprechen interessante Diskussionen.

Ein Film von Inge Bell:
„Tabak, Pluderhosen und Koran - Bulgariens Bergmuslime“ Dokumentarfilm 30 min. in deutscher Sprache.

Sie leben in abgeschiedenen Bergdörfern im Süden Bulgariens an der Grenze zu Griechenland: die Pomaken. Rund 250 000 Menschen, die zwar ethnische Bulgaren – also Slaven – sind und bulgarisch sprechen, aber an Allah glauben. Das kleine muslimische Bergvolk lebt wie noch vor 200 Jahren: von harter Handarbeit in der Landwirtschaft, vom Tabakanbau, vom Pilze-, Beeren-, und Kräutersammeln.

Der zweite Film zeigt Unbekanntes Bulgarien:
"Durch die wilden Gebirge am Rande Europas", Regie: Barbara Gayler

Wer den Balkanstaat bereist, entdeckt ein spannendes Stück Europa zwischen Orient und Okzident, dessen bewegte Geschichte, die bis auf die Thraker zurückgeht, sich allerorts in Architektur, Kunst und Kultur widerspiegelt. Die Natur des Landes ist so beeindruckend wie vielseitig. Knapp 3.000 Meter ragen majestätische Berge in den Himmel, Mineralwasser sprudelt in den unterschiedlichsten Temperaturen aus Hunderten von Quellen, wilde Wölfe und Bären bewohnen die Wälder, und selbst die Rosen duften intensiver als woanders.

Eintritt frei - Spenden sind willkommen

Deutsch-Bulgarische Gesellschaft Darmstadt e.V.
www.dbgd.de

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Philosophischer Salon
So., 31. Januar / 28. Februar / 29. Mai / 26. Juni, 15-18 Uhr Literaturhaus, 3. OG, Eingang Ost

31.1. Philosophischer Salon: Offenes Werkstattgespräch mit Gernot Böhme

28.2. Philosophischer Salon zum Thema Flüchtlinge (Salongespräch mit Christian Schroen u. Ute Gahlings)

29.5. Philosophischer Salon zum Thema Tierethik (Salongespräch mit Sabine Köhler)

26.6. Philosophischer Salon zu einem Wirtschafts-Thema (ReferentIn noch offen)

Jeweils von 15 - 18 Uhr bei Kaffee und Kuchen im Literaturhaus, 3. OG, Raum der Textwerkstatt  - am 26.6. im Vortragssaal, Erdgeschoss

Eintritt 10 €, ermäßigt 7 €

Institut für Praxis der Philosophie e. V.
E-Mail: info@gahlings.de
Internet: www.ipph-darmstadt.de

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Enoh Meyomesse
Vorstellung des neuen Elsbeth-Wolffheim-Stipendiaten der Stadt Darmstadt und des PEN-Zentrums

Di., 2. Februar, 19 Uhr Literaturhaus, Vortragssaal

Gespräch und Lesung mit dem Autor Enoh Meyomesse zur Situation in Kamerun

Begrüßung: Oberbürgermeister Jochen Partsch

Moderation: Franziska Sperr, Vizepräsidentin und Writers in Exile-Beauftragte des PEN-Zentrums Deutschland und Sascha Feuchert, Writers in Prison-Beauftragter des PEN-Zentrums Deutschland
Dolmetscher: Jürgen Strasser

Kamerun, deutsche Kolonie von 1884 bis 1919, später unter französischer und britischer Herrschaft, erhielt im Jahre 1960/61 die Unabhängigkeit. Seitdem wurde die Pressefreiheit konsequent behindert und ein Mehrparteiensystem verhindert. Wie sich das auf den Einzelnen auswirkt, musste der Autor und Politikwissenschaftler Enoh Meyomesse am eigenen Leibe erfahren.

Als neuer Stipendiat des Elsbeth-Wolffheim-Stipendiums berichtet er über die Situation in seiner Heimat sowie über seine Zeit in Haft und sein Leben im Exil. Die Stadt Darmstadt und das PEN-Zentrum Deutschland laden zur Veranstaltung im Literaturhaus Darmstadt ein.

Eintritt frei

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Lesebühne
Mi., 3. Februar, 19:30 Uhr Literaturhaus, Vortragssaal

Abschlusslesung der Darmstädter Textwerkstatt 2014/2015 und Vorstellung der neuen Teilnehmer sowie der Merck-Stipendiaten 2016.

Moderation: Kurt Drawert

Eintritt frei

Zentrum junge Literatur
Kurt Drawert
Telefon: 06151-133904
E-Mail: kurt.drawert@darmstadt.de

Programmübersicht

Ernst Moritz Engert und Josef Eberz – Zwei Limburger Künstler in Darmstadt
Vortrag von Franz Josef Hamm, Limburg

Do., 4. Februar, 19 Uhr Literaturhaus, Kunst Archiv im 1. Stock

Der Limburger Architekt, Sammler und intimer Kenner der Künstler Ernst Moritz Engert (1892-1986) und Josef Eberz (1880-1942), wird in einem Vortrag inmitten der Dachstube/Tribunal-Ausstellung aus seinem reichen Wissensschatz schöpfen und die Bezüge Beider zu der deutschen expressiven Kunstszene um 1920 beleuchten. Im Zentrum stehen die eigenständigen Werke des Hölzel-Schülers Eberz als Maler und Radierer und des Scherenschneiders und Schattenbildners Ernst Moritz Engert. Besonders Engert gab mit seiner „Judith“ im 1. Heft dem Tribunal, wie auch mit dem gespannten Bogenschützen der Darmstädter Sezession sein Gepräge, der beide Künstler angehörten. Eberz, der über den Wiesbadener Sammler Heinrich Kirchhoff nach Darmstadt kam, war von Anfang an mit seinen Arbeiten vertreten. Arbeiten beider Künstler, die um 1920 in Darmstädter Ausstellungen zu sehen waren, sind auch Teil der gegenwärtigen Ausstellung.

Eintritt: 5 Euro, für Mitglieder frei

Kunst Archiv Darmstadt e. V.
Tel. 06151-291619
E-Mail: info@kunstarchivdarmstadt.de
Internet: www.kunstarchivdarmstadt.de

Programmübersicht

Nie konzeptlos – bei Zeiten aber ratlos: Impulsreferat und Gespräch mit Dr. Dr. hc Bert Rürup
Fr., 12. Februar, 18 Uhr Literaturhaus, Vortragssaal

33 Jahre war Rürup Professor für Finanz- und Wirtschaftspolitik in Darmstadt, daneben Mitglied und Vorsitzender der „Wirtschafttsweisen“, Rentenexperte, Regierungsberater, Leiter der Rürup-Kommisssion und, und, und...

Zurzeit beschäftigen den renommierten Ökonomen die finanz- und wirtschaftspolitischen Rahmenbedingungen unter den Vorzeichen eines verlangsamten globalen Wachstums und der ultraexpansiven Zins- und Geldpolitik der letzten Jahre. Daneben werden sicher auch aktuelle Fragen wie die der sozialen Ungleichheit und Umverteilung, der drohenden Altersarmut und nicht zuletzt die Auswirkungen der Flüchtlingspolitik zur Sprache kommen.

Moderation: Dr. Peter Wagener

Eintritt frei

Akademie 55plus Darmstadt e. V.
Heidelberger Straße 64
64285 Darmstadt
Telefon: 06151-9515557
E-Mail: info@aka55plus.de
Internet:  www.aka55plus.de

 

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Klavierabend mit Marina Baranova (Ukraine/D)
Sa., 13. Februar, 19 Uhr Literaturhaus, Vortragssaal

Die Pianistin und Komponistin Marina Baranova (www.marinabaranova.net) überzeugt überall dort, wo sie auftritt, mit ihren leidenschaftlichen Interpretationen. Zu ihren vielen Qualitäten gehören außer einer blendenden Fingerarbeit "aufreizende Geometrie der Phrasierung und eine faszinierende Verklärung der Gefühle.... Bei jedem Stück führt sie uns in dessen glühenden innersten Kern. Jede Erzählung oder musikalische Geste wird unter ihren Fingern zu einem universellen Symbol." An diesem Abend spielt sie Werke von Schumann, Chopin und Debussy, gefolgt von Teilen aus ihrem brennend aktuellen Programm "Hypersuites". Hier wandeln sich Stücke von Bach, Couperin und Händel in sogenannte akustische "Remixe" und stellen somit einen spannenden Dialog zwischen den Komponisten der Barockzeit und der Pianistin dar. Es erwartet Sie ein spannender Abend!

Eintritt: € 18,- (ermäßigt € 12,-)
Reservierung: 06151 54988 oder E-Mail: christa.heimerl@chopin-gesellschaft.de

Chopin-Gesellschaft in der Bundesrepublik Deutschland e.V.
www.chopin-gesellschaft.de
Ansprechpartner: Jill Rabenau, Tel. 06155 7952606

Programmübersicht

„Goethes Farbenlehre mit neuen Versuchen dazu“
Prof. Dr. Johannes Grebe-Ellis, Wuppertal

Mi., 17. Februar, 19:45 Uhr Literaturhaus, Vortragssaal

Allein bis einer sagen kann, er begreife das Grün des Regenbogens, oder das Grün des Laubes oder das Grün des Meerwassers, dieses allein erfordert ein Durchschreiten des Farbenreiches und eine daraus entspringende solche Höhe von Einsicht, zu welcher bis jetzt noch kaum jemand gelangt ist. Dieses Goethe-Zitat eröffnet das Feld für immer neue Versuche mit und über seine Farbenlehre.

Eintritt frei

Darmstädter Goethe-Gesellschaft e. V.
Telefon: 06151-3968476
E-Mail: darmstaedter-goethegesellschaft@web.de

Programmübersicht

„Anwendung der Anatomie auf die Tragödie“ – Georg Büchners Werk in Frankreich
Vortrag von Dr. Thomas Lange (Darmstadt)

Fr., 19. Februar, 19 Uhr Literaturhaus, Vortragssaal

Georg Büchner ist durch seine Begegnung mit Frankreich entscheidend geprägt worden. Aber wie wurde sein Werk in Frankreich aufgenommen? Thomas Lange stellt in seinem neuen Buch „Georg Büchner in Frankreich“ bisher unbekannte Zeugnisse von Georg Büchners Wirkung in Frankreich vor. Während man im 19. Jahrhundert vor allem seine Geschwister kannte, wurde der Autor des „Woyzeck“ und des „Lenz“ seit den 1920er Jahren als früher Dichter der literarischen Moderne geschätzt. Sein Revolutionsdrama „Dantons Tod“ kam erst 1948 auf die französische Bühne.

Eintritt: 6 Euro, für die Mitglieder der Luise Büchner-Gesellschaft frei

Luise Büchner-Gesellschaft e. V.
Luise-Büchner-Bibliothek

Telefon: 06151-599788
E-Mail: luisebuechner@aol.com
Internet: www.luise-buechner-bibliothek.de

Programmübersicht

Katja Behrens trifft Heiner Boehncke
Di., 23. Februar, 19 Uhr Literaturhaus, Vortragssaal

Das erneute Erscheinen des langjährig vergriffenen Buches „Roman von einem Feld“ von Katja Behrens, der derzeitigen Turmschreiberin ist Anlass des Gesprächsabends zu dem Katja Behrens sich den in Hessen bekannten Autor, Herausgeber und Professor für Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft Heiner Boehncke gewünscht hat. Er ist zudem künstlerischer Leiter des Rheingau Literatur Festivals und Vorstandsmitglied der Frankfurter Romanfabrik. Er hat – in der Regel gemeinsam mit Hans Sarkowicz – eine Reihe von Büchern zur Geschichte, Literatur und Kultur Hessens veröffentlicht.

Katja Behrens ist freie Schriftstellerin. Sie ist Mitglied des PEN-Zentrums Deutschland und war von 2007 bis 2009 dessen Vizepräsidentin und Writers-in-Prison-Beauftragte.

Mit „Roman von einem Feld“ hat Sie dem „Oberfeld“ und damit Darmstadt ein Denkmal in Schriftform geschenkt, einen Roman, der sich sprachlich genau und in einem wunderbar komponierten Jahreszeitendrama der Flora und Fauna, der Regionalhistorie vom Mittelalter bis zur Jetztzeit widmet.

Die Gesprächspartner sind beide versierte Kenner von Landschaften und deren Beschreibungen, sie werden den Abend nutzen, sich auszutauschen und den Zuhörern Spannendes mit zu vermitteln.

Eintritt 6 €, ermäßigt 4 €
Kartenverkauf an der Abendkasse

Programmübersicht

Führung durch die Ausstellung „Die Dachstube – Das Tribunal“
Do., 25. Februar, 19 Uhr Literaturhaus, Kunst Archiv im 1. Stock

In seiner Führung wird Claus K. Netuschil über die außergewöhnliche Gründungsgeschichte der Dachstube sprechen, über die politische Zielsetzung des von Carlo Mierendorff herausgegebenen Tribunals und über die engen Beziehungen von Kunst und Literatur im expressionistischen Jahrzehnt in Darmstadt und Deutschland. Er wird auf einzelne Schriftsteller und Maler des Kreises eingehen und auf die 1919 gegründete Künstlervereinigung Darmstädter Sezession, die aus dem Dachstuben/Tribunal-Kreis hervorgegangen ist.

Eintritt: 5 Euro, für Mitglieder frei

Kunst Archiv Darmstadt e. V.
Tel. 06151-291619
E-Mail: info@kunstarchivdarmstadt.de
Internet: www.kunstarchivdarmstadt.de

Programmübersicht

Lesebühne
Mi., 2. März, 19:30 Uhr Literaturhaus, Vortragssaal

Lesungen der Preisträger des Literaturwettbewerbes zur Buchmesse im Ried.

Moderation: René Granacher, Ralf Schwob und Kurt Drawert.

Eintritt frei

Zentrum junge Literatur
Kurt Drawert
Telefon: 06151-133904
E-Mail: kurt.drawert@darmstadt.de

Programmübersicht

Reiter auf Brücken im Sturm - Zum Expressionismus im Rhein-Main-Gebiet
Vortrag von Dr. Christoph Otterbeck, Marburg

Do., 3. März, 19 Uhr Literaturhaus, Vortragssaal

In seinem Vortrag wird Dr. Christoph Otterbeck (Marburger Universitätsmuseum für Kunst- und Kulturgeschichte) über die künstlerischen und kulturellen Zusammenhänge des Rhein-Main-Gebietes im Städte-Dreieck Frankfurt/Main, Wiesbaden und Darmstadt um 1920 sprechen.

Eintritt: 5 Euro, für Mitglieder frei

Kunst Archiv Darmstadt e. V.
Tel. 06151-291619
E-Mail: info@kunstarchivdarmstadt.de
Internet: www.kunstarchivdarmstadt.de

Programmübersicht

Clemens J. Setz trifft Nora Bossong
Mi., 9. März, 19 Uhr Literaturhaus, Vortragssaal

Man sollte gar nicht erst anfangen, im Internet nach Clemens Setz zu recherchieren, zumindest nicht, wenn man wenig Zeit hat und einen Text über ihn schreiben will, in dem man ihn und seine Werke kurz beschreiben möchte. Seine Bücher sind dick, es gibt zahllose Rezensionen, unglaublich für einen so jungen und in der literarischen Szene relativ neuen, 1982 geborenen Mathematik und Germanistik Studium – Absolventen und Autor aus Graz. Man sollte seine Bücher lesen zum Beispiel den zuletzt erschienen Roman, „Die Stunde zwischen Frau und Gitarre“ und sich einfach auf diesen Abend freuen.

Er wünschte sich als Gast zum „Wortwechsel“ Nora Bossong.

Die ebenfalls im Jahr 1982 in Bremen geborene Autorin hat in Berlin, Leipzig und Rom Philosophie und Komparatistik studiert. Zuletzt erschien der Roman „36,9 Grad“ über den Simon Strauß in der Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung schrieb: „Ein kluger wie leidenschaftlicher Roman über den marxistischen Denker und Politiker Antonio Gramsci. ... Ein Buch, das einen ganz in seinen Bann zieht. Dessen Lektüre fasziniert, weil hier mit großer Schlagfertigkeit, ohne jeden falschen nostalgischen Ton davon erzählt wird, wie heftig der Kampf um politische Überzeugungen zu Beginn des vergangenen Jahrhunderts in Europa tobte.“

Eintritt 6 €, ermäßigt 4 €
Kartenverkauf an der Abendkasse

Programmübersicht

Frau hat Töne!
Fr., 11. März, 19:30 Uhr Literaturhaus, Vortragssaal

Irith Gabriely (Klarinette) und Misty Schaffert (Klavier) im Konzert mit Werken von Komponistinnen - von Clara Schumann bis Barbara Heller.

Eintritt frei - Spenden für das geplante Luise-Büchner-Denkmal erwünscht

Veranstalterinnen: Frauenbüro der Wissenschaftsstadt Darmstadt + Darmstädter Frauenmagazin MATHILDE

Programmübersicht

Klavierabend mit Yojo Christen
Sa., 12. März, 19 Uhr Literaturhaus, Vortragssaal

Der 18-jährige Pianist und Komponist Yojo Christen aus Riedenburg/Bayern war schon als Kind ein außergewöhnliches Talent. Inzwischen ist er erwachsen geworden, gilt jetzt als "Tastenzauberer", der aber noch am liebsten in Jeans und Turnschuhen auftritt.

"Wenn Yojo Christen spielt, bannt er seine Zuhörer. Eine Freude ist das Spiel der Hände, der langgliedrigen Finger, die kraftvoll auf die Tasten fallen oder sie nur wie ein Hauch berühren. Ob er kurz einhält, Tempi verzögert oder beschleunigt, ein Pianissimo zelebriert oder leidenschaftliche Stürme entfacht - nie stellt er Virtuosität zur Schau, immer spürt man die bewusste Gestaltung."(Schwäbische Zeitung, 13.01.15)

Auf dem Programm stehen Sonaten von Beethoven ("Appassionata") und Chopin (b-Moll) sowie Gershwins "Rhapsody in Blue" und noch vieles mehr. Lassen Sie sich überraschen!

Eintritt: € 18,- (ermäßigt € 12,-)
Reservierung: 06151 54988 oder E-Mail: christa.heimerl@chopin-gesellschaft.de

Chopin-Gesellschaft in der Bundesrepublik Deutschland e.V.
www.chopin-gesellschaft.de
Ansprechpartner: Jill Rabenau, Tel. 06155 7952606

Programmübersicht

„Vom Zwischenkieferknochen zur Typus-Konzeption – Goethes osteologische Schriften“
Dr. Manfred Wenzel, Marburg/Frankfurt

Mi., 16. März, 19:45 Uhr Literaturhaus, Vortragssaal

Knochen behandle ich wie einen Text, woran sich alles Leben und alles menschliche Anhängen lässt.

Eintritt frei

Darmstädter Goethe-Gesellschaft e. V.
Telefon: 06151-3968476
E-Mail: darmstaedter-goethegesellschaft@web.de

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Forum für Literatur und Philosophie
Krishnamurti zum Thema: Veränderung
Referenten: Dr. Ernst Adams (Yogalehrer), Fischbachtal
und Wolfgang Siegel (Psychologe), Dortmund

Do., 17. März, 19 Uhr Literaturhaus, Vortragssaal

Ein grundsätzlicher Wandel geschieht nicht allmählich, sondern unmittelbar, durch direkte Wahrnehmung dessen, was ist.

In seinen Reden hat Krishnamurti immer wieder über die Notwendigkeit einer radikalen Veränderung in jedem einzelnen Menschen gesprochen.

Anhand von Videoausschnitten mit Krishnamurti werden E. Adams und W. Siegel dieses Thema vertiefen und auch mit den Zuhörern zusammen die Frage erörtern, was uns daran hindert, uns zu verändern.

Der Eintritt ist frei. Spenden sind willkommen.

Deutsch-Indische Gesellschaft Darmstadt-Frankfurt e. V.
Internet: www.dig-darmstadt.de
Auskunft bei Horst Raatz, Tel. 06151–782304,
horst.raatz@t-online.de

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Konzert-Lesung mit Carmen Piazzini und Katja Behrens
So., 20. März, 17 Uhr Literaturhaus, Vortragssaal

Diese Benefizveranstaltung für die Einrichtung eines Luise-Büchner-Denkmals kreist um die deutsche Romantik. Katja Behrens liest aus ihrem Buch „Alles aus Liebe, sonst geht die Welt unter“ und Carmen Piazzini spielt aus ihrem Repertoire.

Eintritt: 12 Euro (zugunsten des Luise-Büchner-Denkmals)

Luise Büchner-Gesellschaft e. V.
Luise-Büchner-Bibliothek
Telefon: 06151-599788
E-Mail: luisebuechner@aol.com
Internet: www.luise-buechner-bibliothek.de

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Als die Soldaten kamen: Die Vergewaltigung deutscher Frauen am Ende des Zweiten Weltkriegs
Lesung mit Miriam Gebhardt (Isartal/München)

Do., 24. März, 19 Uhr Literaturhaus, Vortragssaal

Miriam Gebhardt, Historikerin und Journalistin liest aus ihrem Buch über sexualisierte Gewalt im Umfeld des Zweiten Weltkriegs. Gewalt gegen Frauen im Krieg wird oft tabuisiert und ist bis heute mit Stereotypen behaftet. Miriam Gebhardt greift eine besonders stark verdrängte Seite des Themas auf: deutsche Frauen als Opfer alliierter Soldaten im Zuge der Niederringung des NS-Regimes.

Gemeinsame Veranstaltung mit dem Frauenbüro der Wissenschaftsstadt Darmstadt

Eintritt: 6 Euro

Luise Büchner-Gesellschaft e. V.
Luise-Büchner-Bibliothek
Telefon: 06151-599788
E-Mail: luisebuechner@aol.com
Internet: www.luise-buechner-bibliothek.de

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Lesebühne
Mi., 6. April, 19:30 Uhr Literaturhaus, Vortragssaal

Zwei Autoren, zwei Romane: Maria Knissel (Kassel) liest aus „Spring!“, und Pete Smith (Frankfurt am Main) aus „Endspiel“. Beide Bücher sind im Frankfurter Societäts-Verlag 2015 erschienen.

Moderation: Kurt Drawert.

Eintritt frei

Zentrum junge Literatur
Kurt Drawert
Telefon: 06151-133904
E-Mail: kurt.drawert@darmstadt.de

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Dirndl mit Flecken
Vortrag von Dr. Elsbeth Wallnöfer (Wien)

Do., 7. April, 19 Uhr Literaturhaus, Vortragssaal

Im Herbst ist es mittlerweile auf aller Leiber: das Dirndl, ohne das ein Oktoberfestbesuch kaum noch möglich ist, in dem Berlinerinnen ebenso versuchen Figur zu machen wie deutschstämmige Amerikanerinnen auf ihren örtlichen „German-Beer-Events“ und das selbst in der hessischen Provinz kürzlich für Aufruhr sorgte, als ein städtischer Mitarbeiter sich durch eine Fotomontage verletzt sah, die ihn, den Organisator eines „Dirndl-Wettbewerbes“, in einem solchen zeigte, wogegen er vor Gericht Klage erhob. Dr. Wallnöfer hat die Geschichte dieses angeblich traditionellen Bekleidungsstückes erforscht und zeigt in ihrer Kulturgeschichte des Dirndls die enge Verknüpfung des scheinbar unschuldigen Bekleidungsstückes – mit dem Nationalsozialismus.

Gemeinsame Veranstaltung mit dem Historischen Verein Hessen

Eintritt 6 Euro, für die Mitglieder der Luise Büchner-Gesellschaft und des Historischen Vereins frei

Luise Büchner-Gesellschaft e. V.
Luise-Büchner-Bibliothek
Telefon: 06151-599788
E-Mail: luisebuechner@aol.com
Internet: www.luise-buechner-bibliothek.de

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Frank Witzel trifft Ingo Schulze
Di., 12. April, 19 Uhr Literaturhaus, Vortragssaal

„Cool irgendwie. Und ein schönes Beispiel dafür, wie eigenwillig – im besten Sinne – Juryentscheidungen sein können. Wer noch einmal behauptet, der deutsche Literaturbetrieb tendiere zum Mainstream, passt gerade wirklich nicht richtig auf“, schrieb die TAZ zur Entscheidung der Jury, den Deutschen Buchpreis 2015 Frank Witzel zuzuerkennen. Im Grunde ist dem nichts hinzuzufügen. Wir freuen uns, dass er in das Literaturhaus kommen kann und sich zum Gesprächspartner seinen Kollegen Ingo Schulze ausgesucht hat, den Erstleser und somit sozusagen Erstlektor des ausgezeichneten Romans mit dem durchaus nicht eingängigen Titel „Die Erfindung der Roten Armee Fraktion durch einen manisch-depressiven Teenager im Sommer 1969“.

Ingo Schulze, geboren 1962 in Dresden studierte Klassische Philologie und Germanistik und lebt als freier Schriftsteller in Berlin.
In seinem zuletzt erschienen Buch „Unsere schönen neuen Kleider“ benennt er die Ursachen von Demokratieverlust und sozialer Polarisierung in unserer von Globalisierung geprägten Gesellschaft. Er zeigt, dass es notwendig ist, sich selbst wieder ernst zu nehmen, die Vereinzelung zu überwinden und die Welt als veränderbar zu begreifen.
Seine Bücher wurden in mehr als 30 Sprachen übersetzt.

Eintritt 6 €, ermäßigt 4 €
Kartenverkauf an der Abendkasse

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„Goethes doppeltes Gesetz – Pflanzenmorphologie in vier Dimensionen“
Ruth Richter, Dornach/Schweiz

Mi., 13. April, 19:45 Uhr Literaturhaus, Vortragssaal

Wir hängen unseren Fehlern gar zu gern das Gewand eines gültigen Gesetzes um. Die Morphologie soll die Lehre von der Gestalt, der Bildung und Umbildung der organischen Körper enthalten; sie gehört daher zu den Naturwissenschaften.

Eintritt frei

Darmstädter Goethe-Gesellschaft e. V.
Telefon: 06151-3968476
E-Mail: darmstaedter-goethegesellschaft@web.de

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9. Darmstädter Tage der Fotografie: Projektion – Fotografische Behauptungen
Fr., 22. - So., 24. April, 10-18 Uhr Literaturhaus, Vortragssaal

Die Darmstädter Tage der Fotografie sind ein international ausgerichtetes Festival und zählen inzwischen zu den wichtigsten deutschen Fotoereignissen. An 10 Ausstellungsorten in Darmstadt – darunter der Schauraum desLiteraturhauses Darmstadt– werden Werke renommierter Fotografen und inspirierender Nachwuchskünstler aus aller Welt gezeigt.

Ein ganzes Wochenende beleuchten zahlreiche Aktionen das Schwerpunktthema Projektion – Fotografische Behauptungen aus unterschiedlichen Perspektiven: Fotoausstellungen, Fachsymposium und Diskussionen geben der Auseinandersetzung über Fotografie eine einzigartige Dichte.

Der Kulturfonds Frankfurt RheinMain fördert das Festival im Rahmen seines temporären Schwerpunktthemas Transit. Damit betont er, welche Bedeutung eine Auseinandersetzung mit der zeitgenössischen Fotografie und ihrem sich verändernden Wesen für die Region hat.

Zum 6. Mal wird unter den Ausstellern des Rahmenprogrammes der Merck-Preis der Darmstädter Tage der Fotografie verliehen. Von einer Fachjury, bestehend aus den vier Initiatoren sowie Ute Noll (on-photography.com) und Prof. Kris Scholz (h_da Darmstadt), werden aus den Fotoarbeiten für das Rahmenprogramm drei Positionen nominiert. Unter diesen 3 Nominierungen wird im Rahmen der Darmstädter Tage der Fotografie im April 2016 der mit 7.000 EUR dotierte Merck-Preis für die am besten präsentierte und dicht am Thema orientierte Arbeit vergeben.

Eintritt frei

Darmstädter Tage der Fotografie e. V.
Telefon: 06151-271608
E-Mail: info@dtdf.de
Internet: www.dtdf.de

 

 

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„Wir halten die Winde umschlungen“
Lyrik und Prosa der Mitglieder des Dachstuben-Kreises

So., 24. April, 11 Uhr Literaturhaus, Kunst Archiv im 1. Stock

Junge Schauspieler der Darmstädter theaterquarantäne lesen Texte von Ernst Müller, F.C. Lehr, Leonce Schüler, Hans Schiebelhuth, Carlo Mierendorff, Theodor Haubach, Fritz Usinger u.a.

Eintritt: 5 Euro, für Mitglieder frei

Kunst Archiv Darmstadt e. V.
Tel. 06151-291619
E-Mail: info@kunstarchivdarmstadt.de
Internet: www.kunstarchivdarmstadt.de

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Forum für Literatur und Philosophie
Varanasi und die Schulen der Weisheit
Referent: Prof. Dr. Klaus Jork

Do., 28. April, 19 Uhr Literaturhaus, Vortragssaal

Varanasi gilt als eine der ältesten bewohnten Städte der Welt und ist eine der sieben heiligen Städte des Hinduismus. Verschiedene Schulen indischer Weisheit werden dort gelehrt, so auch der Kashmirische Shivaismus. Um 800 n. Chr. aus unterschiedlichen Einflüssen des Hinduismus und Buddhismus entstanden vermittelt diese nonduale Philosophie, dass wir nondual oder dual auf die Welt schauen können. Welche Auswirkungen kann das auf unseren gelebten Alltag haben?

Der Eintritt ist frei. Spenden sind willkommen.

Deutsch-Indische Gesellschaft Darmstadt-Frankfurt e. V.
Internet: www.dig-darmstadt.de
Auskunft bei Horst Raatz, Tel. 06151–782304,
horst.raatz@t-online.de

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Tag der Weisheit 2016 - Freundschaft
Sa., 30. April, 14:30-21:30 Uhr Literaturhaus, Vortragssaal

Die Freundschaft ist seit den Zeiten des Sokrates ein Grundthema der Philosophie: auf ihrer Basis ruht die Sorge um sich, die zu einer philosophischen Lebensform führen soll. Auf diesem philosophischen Hintergrund wird der Tag der Weisheit 2016 im Besonderen die Freundschaft zwischen Frauen und die Freundschaft zwischen Männern behandeln.

Es sprechen: Dr. Barbara Sichtermann, Prof. Dr. Rüdiger Safranski, Prof. Dr. Gernot Böhme

Institut für Praxis der Philosophie e. V. IPPh
E-Mail: gboehme@ipph-darmstadt.de
Internet: www.ipph-darmstadt.de

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Lesebühne
Mi., 4. Mai, 19:30 Uhr Literaturhaus, Vortragssaal

Ute Paul und Marcus Roloff lesen neue Gedichte. Ute Paul (Geinsheim) schreibt Lyrik im Kontext der Naturwissenschaften. Über Marcus Roloff (Frankfurt am Main) schreibt die FAZ: „Dichten, das ist, als werfe man die Welt ins Wasser der Sprache.“ 

Moderation: Kurt Drawert.

Eintritt frei

Zentrum junge Literatur
Kurt Drawert
Telefon: 06151-133904
E-Mail: kurt.drawert@darmstadt.de

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Enoh Meyonesse & Feridun Zaimoglu
Di., 10. Mai, 19 Uhr Literaturhaus, Vortragssaal

Sie kennen sich nicht. Sie sprechen nicht die selbe Sprache. Sie haben (noch) keinen Anknüpfungspunkt außer einem: ihrer Neugier. Im November 2015 ließen sich Enoh Meyomesse und Feridun Zaimoglu auf ein Experiment ein und begannen mithilfe des Übersetzers Jürgen Strasser einen Dialog. In Briefen lernten sie sich kennen, erfuhren mehr über das Leben und die Träume des jeweils anderen. Während Meyomesse als aktiver Blogger ständig online ist, arbeitet Zaimoglu mit Schreibmaschine und Faxgerät. Wie nah sind sich die beiden ein halbes Jahr später gekommen?

Enoh Meyomesse (*1954), Elsbeth-Wolffheim-Stipendiat der Stadt Darmstadt, ist in seinem Heimatland Kamerun ein erfolgreicher Schriftsteller. Er veröffentlicht Romane, Lyrik und Theaterstücke. Wegen seiner politischen Aktivitäten verbrachte er insgesamt 40 Monate im Gefängnis.

Feridun Zaimoglu (*1964) ist einer der erfolgreichsten deutschen Autoren. Daneben ist er als bildender Künstler und Kurator tätig und beteiligt sich immer wieder an politischen Debatten. Zuletzt erschien sein Roman „Siebentürmeviertel“.

Die Begegnung wurde im Rahmen des Themenschwerpunkts „Transit“ vom Kulturfonds Frankfurt RheinMain und hr2-kultur initiiert und findet in Kooperation mit der KulturRegion FrankfurtRheinMain und dem PEN-Zentrum Deutschland statt.

Eintritt 6 €, ermäßigt 4 €
Kartenverkauf an der Abendkasse

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29. Bibliotheksgespräch in der Alexander-Haas-Bibliothek
Ilse Losa "Unter fremden Himmeln" - Exil in Portugal, am Rande Europas

Di., 17. Mai, 18 Uhr Literaturhaus, Seminarraum im 2ten Stock

Mit 21 Jahren floh die Jüdin Ilse Lieblich (1913 - 2006) 1934 aus Berlin nach Portugal, einem Land, von dem man in Deutschland damals wenig wusste. In einem Brief an eine Freundin hatte sie sich kritisch über Hitler geäußert und war von der Polizei zum Verhör vorgeladen worden. In Porto heiratete Ilse Lieblich den Architekten Arménio Losa und nahm die portugiesische Staatsbürgerschaft an. Sie lebte und arbeitete in Porto als Verlagslektorin, Übersetzerin und Schriftstellerin.

Portugal wurde in den 1940er Jahren zu einem wichtigen Transitland für Flüchtlinge, die vor den Nationalsozialisten flohen. Viele von ihnen blieben aber auch in Portugal "hängen", da sie keine gültigen Visa für die Weiterreise oder keine Schiffspassagen hatten. Ilse Losa beschreibt in ihrem Roman die Unsicherheiten, Existenzsorgen, Hoffnungen und Ängste der in Portugal Gestrandeten. Sie beschreibt auch die politischen und sozialen Strukturen Portugals unter der Salazar-Diktatur.

Vorbereitung: Renate Heß

Eintritt frei
Zugang über Eingang Ost - bitte klingeln bei Gesellschaft für christl-jüdische Zusammenarbeit

Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit e. V.
Alexander-Haas-Bibliothek
Dr. Thomas Lange
Telefon: 06151-5208107

info@alexander-haas-bibliothek.de
www.christenundjuden-darmstadt.de
www.alexander-haas-bibliothek.de

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Goethes Naturwissenschaft:
„Zur Naturwissenschaft überhaupt“
Dr. Manfred Wenzel, Marburg/Frankfurt

Mi., 18. Mai, 19:45 Uhr Literaturhaus, Vortragssaal

Jetzt werden in den Naturwissenschaft Vorschritte getan, auch auf den Wegen, welche ich einleitete, wie ich sie nicht ahnden konnte, und es ist mir wie einem, der der Morgenröte entgegengeht und über den Glanz der Sonne erstaunt, wenn diese hervorleuchtet.

Eintritt frei

Darmstädter Goethe-Gesellschaft e. V.
Telefon: 06151-3968476
E-Mail: darmstaedter-goethegesellschaft@web.de

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Forum für Literatur und Philosophie
Die Bhagavad-Gita
Referent: Horst Raatz

Do., 19. Mai, 19 Uhr Literaturhaus, Vortragssaal

Viele Weisheitslehrer haben davon gesprochen, dass die Bhagavad Gita eine universale Schrift mit einer ewig gültigen Botschaft ist. Horst Raatz wird versuchen, mit Ihnen gemeinsam zu erkunden, welche Botschaften in der Beschreibung der historischen Schlacht von Kurukshetra liegen und welche Erkenntnisse wir heute daraus für unser Leben ziehen können.

Der Eintritt ist frei. Spenden sind willkommen.

Deutsch-Indische Gesellschaft Darmstadt-Frankfurt e. V.
Internet: www.dig-darmstadt.de
Auskunft bei Horst Raatz, Tel. 06151–782304,
horst.raatz@t-online.de

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Ausstellungseröffnung
Willi Hofferbert (1896-1972) – Malerei

So., 22. Mai, 11 Uhr Literaturhaus, Kunst Archiv im 1. Stock

Immer wieder und aus verschiedenem Besitz, vor allem aber aus dem Nachlass, kamen Aquarelle und Ölbilder als Schenkung in die Sammlung des Kunst Archivs. Nun zeigt das Kunst Archiv Darmstadt e.V. eine umfangreiche Ausstellung zum Werk des für Darmstadt so wichtigen Malers Willi Hofferbert. Nur ein äußerer Grund ist der 120. Geburtstag des Künstlers. Im Zentrum steht das künstlerische Werk, überwiegend Aquarelle, und die von Hofferbert experimentell erarbeitete Wachs/Aquarell-Technik. Willi Hofferbert war ab 1912 Schüler der Mainzer Kunstgewerbeschule und fand, nach dem Kriegsdienst 1915-18, in dem Schriftkünstler und Illustrator Kleukens und dem neusachlichen Maler Kay H. Nebel an den Lehrwerkstätten für Kunst adäquate Lehrer. Ab 1921 studierte er als Meisterschüler von Hugo Steiner-Prag an der Akademie für Graphik und Buchgewerbe in Leipzig. 1922 volontierte er bei Gustav Hartung am Hessischen Landestheater und lernte Bühnenbild bei dem ebenso aus Darmstadt stammenden Ottomar Starke. Ab 1924 lebte er als freischaffender Künstler in Darmstadt, als Mitglied der Darmstädter Gruppe, die sich 1933 auflöste. Während des Krieges wurde er zum Polizeidienst eingezogen. In der Bombennacht verlor er sein gesamtes Werk. 1945 gehörte er zu den Mitbegründern der Neuen Darmstädter Sezession, deren Geschäftsführer er von 1951-53 war. Sein Wissen, vor allem in der Technik des Aquarells gab er von 1947-61 an zahllose Schüler als Fachlehrer für Farbenlehre und Farbgestaltung an der Darmstädter Werkkunstschule weiter. Sein Werk ist eigenständig und konsequent und bietet in der Korrespondenz von Abstraktion und Gegenstand nie gesehene Überraschungen.

Eintritt frei

Kunst Archiv Darmstadt e. V.
Tel. 06151-291619
E-Mail: info@kunstarchivdarmstadt.de
Internet: www.kunstarchivdarmstadt.de

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„Von Menschen und Mächten“
Stefan George – Karl und Hanna Wolfskehl. Der Briefwechsel 1892 – 1933.
Hrsg. von Birgit Wägenbaur und Ute Oelmann, im Auftrag der Stefan George Stiftung. München (Verlag C. H. Beck) 2015.

Mo., 23. Mai, 19 Uhr Literaturhaus, Vortragssaal

Der Schauspieler Horst Schäfer und der Vorsitzende der Elisabeth-Langgässer-Gesellschaft Karlheinz Müller geben einen Einblick in dieses Dokument deutscher Literatur- und Geistesgeschichte.

Karl Wolfskehl (1869 – 1948) eröffnete 1892 die insgesamt 868 Stücke umfassende Korrespondenz mit einem begeisterten Brief an den ihm bis dato persönlich unbekannten Stefan George (1868 – 1933), weil er von dessen Gedichten bis ins Innerste getroffen war. Wolfskehl wurde der getreueste „Jünger“ des sich selbst immer mehr als „Meister“ inszenierenden George, der einer der bedeutendsten deutschen Dichter um die Jahrhundertwende wurde. „Hier profilieren sich zwei herausragende Protagonisten der klassischen Moderne, deren intensive Auseinandersetzung mit zeitgenössischen Autoren und literarischen Strömungen ein komplexes Bild der literarischen und künstlerischen Avantgarde um 1900 entstehen läßt.“ (Aus dem Klappentext)

Für Darmstädter Leser gewinnt dieser Briefwechsel einen besonderen Reiz, besuchten doch sowohl Wolfskehl als auch George das Pädagog (Ludwig-Georgs-Gymnasium).

Eintritt frei, Spenden willkommen.

Gemeinschaftsveranstaltung von
Elisabeth-Langgässer-Gesellschaft e. V. und
Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit e. V.
www.christenundjuden-darmstadt.de

 

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Susanne Kern & Petra Plättner
Frauen in Rheinhessen

Di., 24. Mai, 19 Uhr Literaturhaus, Vortragssaal

Mit den Neuordnungen des Wiener Kongresses entstand 1816 auch die Provinz Rheinhessen als neuer, westlicher Teil des ebenfalls neuen Hessischen Großherzogtums. Dieses Jubiläum und immerhin knapp 130 Jahre Geschichte Rheinhessens als Teil Hessens, die erst mit den Neuregelungen durch die Aliierten Befreier 1945 endete, wird mit zahlreichen Ausstellungen, Symposien und Veranstaltungen in Rheinland-Pfalz begangen. Heute gibt es keine politische Körperschaft mehr mit diesem Namen, geblieben ist die räumlich fast gleiche „Weinbauregion Rheinhessen“.

Als Beitrag zum Jubiläum haben die Autorinnen Susanne Kern und Petra Plättner von der Akademie der Wissenschaften und der Literatur in Mainz in ihrem neuen Buch „Frauen in Rheinhessen – von 1816 bis heute“ 35 Frauenportraits zusammengefasst. Mit einigen von Ihnen werden sie uns bei der Buchvorstellung bekannt machen.

Eine gemeinsame Veranstaltung von Literaturhaus und Luise Büchner-Gesellschaft

Eintritt 6 €, ermäßigt 4 €, für Mitglieder der Luise-Büchner-Gesellschaft frei
Kartenverkauf an der Abendkasse

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Mitgliederkonzert der Chopin-Gesellschaft, öffentlich
Sa., 28. Mai, 20 Uhr Literaturhaus, Vortragssaal

Ein anspruchsvolles und abwechslungsreiches Programm bietet das diesjährige Mitgliederkonzert der Chopin-Gesellschaft, das ausnahmsweise ausschließlich von Profis gestaltet wird. Die Pianistin Mariko Sudo (www.marikosudo.com), und der Pianist Artur Pacewicz, beide Beiratsmitglieder der Gesellschaft, werden Werke für Klaviersolo und Klavier zu vier Händen aufführen sowie Kammermusik mit dem charismatischen Geiger Mariusz Patyra (www.mariuszpatyra.org), dessen Auftritt bei den Chopin-Tagen im September 2015 in Darmstadt auf große Begeisterung stieß. Auf dem Programm stehen Werke von Paganini, Kodaly, Kreisler, Suk, Chopin, Skrjabin u.v.m.

Für Mitglieder frei. Für Nichtmitglieder € 18,-
Reservierung: 06151 54988 oder E-Mail: christa.heimerl@chopin-gesellschaft.de

Chopin-Gesellschaft in der Bundesrepublik Deutschland e.V.
www.chopin-gesellschaft.de
Ansprechpartner: Jill Rabenau, Tel. 06155 7952606

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Roland Kaehlbrandt trifft Heinrich Detering
Di., 31. Mai, 19 Uhr Literaturhaus, Vortragssaal

„Es ist ein gutes, ein nützliches Buch. Alle Deutschen, die ihre Sprache nicht verleugnen wollen, sollten es lesen und seine Vorschläge beherzigen.“ Alfred Grosser

„Logbuch Deutsch – wie wir sprechen, wie wir schreiben“ ist eine Liebeserklärung von Roland Kaehlbrandt an die deutsche Sprache, aber auch ein kritisch-sarkastischer Zustandsbericht: Wird das Deutsche in absehbarer Zeit nur noch eine Alltags- und Familiensprache sein oder wird es seinen Status als voll ausgebaute Hochsprache auch in entscheidenden Bereichen wie Wissenschaft, Wirtschaft und Politik behalten?

Roland Kaehlbrandt hat als Initiator mehrerer Sprachprojekte wie „DeutschSommer“, „Frankfurt schreibt!“ den Gebrauch der deutschen Sprache über viele Jahre beobachtet und zeigt uns, wie reizvoll sie sein kann. Sein Logbuch skizziert -- immer kurzweilig, manchmal sarkastisch -- die Sprachpraxis in Wirtschaft, Wissenschaft, Politik und Gesellschaft. Kaehlbrandt zeigt, wie wir unsere Sprache beschädigen, wenn wir sie für moralische Zwecke instrumentalisieren oder durch den Gebrauch von Imponierwörtern aushöhlen. Wer das Logbuch gelesen hat, wird eine Reihe von Fehlern nicht mehr machen wollen.

Sein Gesprächspartner an dem Abend wird Heinrich Detering sein, Literaturwissenschaftler und Präsident der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung Darmstadt.

Eintritt 6 €, ermäßigt 4 €
Kartenverkauf an der Abendkasse

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Lesebühne
Mi., 1. Juni, 19:30 Uhr Literaturhaus, Vortragssaal

Reinhard Olschanski und Gernot Böhme lesen und diskutieren über „Ressentiment“. Ein Buch gleichnamigen Titels hat Dr. Reinhard Olschanski (Mönchengladbach) 2015 im Verlag Wilhelm Finck publiziert. Prof. Gernot Böhme (Darmstadt) hält seinen Vortrag: „Auf der Flucht: das Eigene, das Fremde und die Angst“.

Moderation: Kurt Drawert

Eintritt frei

Zentrum junge Literatur
Kurt Drawert
Telefon: 06151-133904
E-Mail: kurt.drawert@darmstadt.de

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25 Jahre Keramische Manufaktur in Darmstadt
Jakob Julius Scharvogel - Well Habicht - Wolfgang Kreidl
Vortrag von Rolf Hinderk Peters

Do., 2. Juni, 19 Uhr Literaturhaus, Kunst Archiv im 1. Stock

1906 als Großherzogliche Keramische Werkstätte in der Darmstädter Noackstraße gegründet, bestand die Manufaktur unter drei künstlerischen Leitern in unterschiedlichen Besitzverhältnissen bis 1931. Der erste Eigentümer war Großherzog Ernst Ludwig höchstpersönlich. Er beauftragte mit der künstlerischen Leitung den erfolgreichen Münchner Keramiker Jakob Julius Scharvogel. Gefäßkeramiken mit Scharfeuerglasuren und Baukeramik, wie sie zum Beispiel für die neuen Kuranlagen in Bad Nauheim auf der Ausstellung 1908 gezeigt wurden, waren die Spezialität der Manufaktur. Nach dem Weggang Scharvogels 1913 steht die Produktion vorübergehend still. Auf der Ausstellung 1914 ist die Manufaktur nicht mehr vertreten.

1919 übernimmt Johannes Bartelt als Pächter die Großherzogliche Manufaktur und baut mit Well Habicht als künstlerischem Leiter eine neue Produktion auf. Schwerpunkte bilden die Gefäßkeramik und vor allem figürliche Plastik nach Entwürfen von Well Habicht. Als die Manufaktur nach dem plötzlichen Tod von Johannes Bartelt von Großherzog Ernst Ludwig an die Älteste Volkstedter Porzellanmanufaktur verkauft wird, ändert sich vorerst am künstlerischen Konzept wenig, da Well Habicht weiter die Leitung innehat. Erst als die Feinsteingutfabrik Max Roesler aus Rodach die Produktion übernimmt, wird aus der Manufaktur für künstlerische Erzeugnisse eine Fabrik für Gebrauchskeramik und Well Habicht gründet in Großen Linden bei Gießen eine eigene Hessische Keramische Manufaktur.

Mit Wolfgang Kreidl kommt 1929 ein junger, künstlerisch ambitionierter Formgestalter in die Noackstraße und entwickelt für Roesler ein neues Programm mit modernen Formen und Dekoren sowie Figuren, für die er junge Bildhauer, unter anderem Well Habicht, Ali Bonte- Lichtenstein und Adam Antes gewinnen kann.

1931 wird die Produktion aus wirtschaftlichen Gründen nach Rodach verlegt. 25 Jahre keramische Manufaktur in Darmstadt gehen zu Ende. Was geblieben ist, sind das restaurierte Manufakturgebäude in der Noackstraße und keramische Objekte die Zeugnis ablegen von der hohen Qualität und dem künstlerischen Geist, mit dem in allen drei Perioden produziert wurde.

Rolf Hinderk Peters, der seit mehr als 30 Jahren Keramik und Porzellan, vor allem die Erzeugnisse der Darmstädter Manufaktur sammelt, hat immer auch zur Werkstattgeschichte und zu den Künstlern geforscht. Diese Forschungsergebnisse stellt er in seinem Vortrag vor.

In Ostfriesland geboren, kam Rolf Hinderk Peters, der in Oldenburg studiert hat, vor rund drei Jahrzehnten als Kunstlehrer in die Jugendstilstadt Darmstadt, was seine Sammelleidenschaft erheblich beförderte.

Eintritt: 5 Euro, für Mitglieder frei

Kunst Archiv Darmstadt e. V.
Tel. 06151-291619
E-Mail: info@kunstarchivdarmstadt.de
Internet: www.kunstarchivdarmstadt.de

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Erzählerische Unzuverlässigkeit in Frank Wedekinds Roman „Mine-Haha oder Über die körperliche Erziehung der jungen Mädchen.“
Ein poetischer Beitrag zur Diskussion über staatliche Jugenderziehung.
Vortrag: Dr. Yvonne Wolf, Mainz

Fr., 3. Juni, 19:30 Uhr Literaturhaus, Vortragssaal

Dr. Yvonne Wolf macht uns mit dem vielfach als sehr merkwürdig empfundenen Erziehungsroman Frank Wedekinds „Mine-Haha“bekannt, den der Autor in Anspielung auf Thomas Morus berühmtes Werk eine „Utopia“ nannte. Wedekinds Titel erinnert zugleich an Jean Jaques Rousseaus wirkungsgeschichtlich erfolgreichesTraktat „Emile oder Über die Erziehung“. Wedekinds Erzählung bezieht sich inhaltlich auch auf die feministische Streitschrift „Die Gleichstellung der Geschlechter und die Reform der Jugenderziehung“ (1888) der Frauenrechtlerin Irma von Troll-Borostyáni. Hier wie bei Wedekind wird thematisiert, wohin es sozialpolitisch führt, wenn der Staat von Anfang an jenseits der Familie die Erziehung der Jugendlichen organisiert und lenkt. Im Gegensatz zur Absicht Troll-Borostyánis, mittels Aufklärung eine staatliche Reform der Jugenderziehung durchzusetzen, bedient Wedekind das Genre der literarischen Utopie und damit einen literarischen Diskurs. Warum Wedekind ‚nur‘ erzählt und auf welche Weise er erzählen lässt, davon erzählt wiederum spannend Yvonne Wolf, indem sie die den Roman kennzeichnende „Erzählerische Unzuverlässigkeit“ seines Erzählers und seiner Erzählerinnen zum zentralen Gegenstand ihres Vortrags macht.

Eintritt frei

Luise-Büchner-Gesellschaft e. V.
Telefon: 06151-599788
luisebuechner@aol.com
Frank Wedekind-Gesellschaft e. V.
Telefon: 06151-168897
info@frankwedekind-gesellschaft.de

 

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Klaus Theweleit & Kurt Drawert
Do., 9. Juni, 19 Uhr Literaturhaus, Vortragssaal

Kurt Drawert kennen wir als Leiter der „Darmstädter Textwerkstatt“, als Lyriker, Essayisten, Kritiker, Autor von Romanen und Theaterstücken sowie als Herausgeber von Anthologien. Zuletzt veröffentlichte er 2015 den Essayband „Was gewesen sein wird“ bei C. H. Beck. Er ist Träger zahlreicher Preise sowie Mitglied der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung. Als wir ihn fragten, mit welchem Autor er sich gerne unterhalten möchte, nannte er ohne Umschweife Klaus Theweleit.

Klaus Theweleits Dissertation: „Freikorpsliteratur; Vom deutschen Nachkrieg 1918−1923“ von 1977 war die Grundlage für das zweibändige, extensiv und ungewöhnlich bebilderte Buch „Männerphantasien“. Das Buch untersucht soldatische und faschistische Literatur und stellt die – immer wieder aktuelle – Frage, wie ein Mensch zu einem Nazi oder einem tötungsbereiten Soldaten werden kann. In seinem jüngst erschienenen Buch „Das Lachen der Täter“ erklärt Klaus Theweleit, warum Breivik ständig grinste – und warum die Lust am Töten nichts mit der Religion von Tätern zu tun hat.

Klaus Theweleit ist Johann-Heinrich-Merck-Preis-Träger für literarische Kritik und Essay 2003, er lebt seit 1966 in Freiburg und hat Lehraufträge in Deutschland, den USA, der Schweiz und Österreich.

Eintritt 6 €, ermäßigt 4 €
Kartenverkauf an der Abendkasse

Programmübersicht

Konzert-Lesung zum Luise Büchners Geburtstag
So., 12. Juni, 17 Uhr Literaturhaus, Vortragssaal

An dieser Benefizveranstaltung zugunsten des Luise-Büchners-Denkmals spielt die Konzertpianistin Susanne Hardick Kompositionen von Chopin u.a. Zwischen den Stücken werden Texte von Luise Büchner gelesen.

Eintritt 12 Euro

Luise Büchner-Gesellschaft e. V.
Luise-Büchner-Bibliothek
Telefon: 06151-599788
E-Mail: luisebuechner@aol.com
Internet: www.luise-buechner-bibliothek.de

 

 

 

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30. Bibliotheksgespräch in der Alexander-Haas-Bibliothek
Eindeutig oder mehrdeutig? – Wie Religionen die Welt erklären

Di., 14. Juni, 18 Uhr Literaturhaus, Seminarraum im 2ten Stock

„Eure Rede aber sei: Ja, ja; nein, nein. Was darüber ist, das ist vom Übel.“ So steht es in der Bergpredigt (Matth. 5, 37) und so muss wohl die Grundlage des ethischen Monotheismus (Judentum, Christentum, Islam) auch lauten. Neben und lange vor diesen Religionen der Klarheit und Eindeutigkeit gab es aber Rituale, Gottesvorstellungen und Überlieferungen, die auf den menschlichen Verstand heute ziemlich verworren wirken. Die Absurdität heidnischer Praktiken und Konzeptionen, die Bernhard Streck in seinem voluminösen Buch versammelt und verglichen hat, legen den Gedanken nahe, dass Rationalisierung als historischer Prozess (Max Weber) nicht nur Wirtschaft und Gesellschaft, sondern auch die Religion umgestaltet hat. Rechtfertigt dies aber auch die Missionierung von „Heiden“, in deren Welterklärungen Widersprüche „normal“ sind? Wo eben jeder Weltuntergang auch einen Neubeginn markiert? Sind solche Widersprüche wirklich aufgelöst, wenn eine geradlinige Heilsbotschaft Böses deutlich vom Guten scheidet und ersterem eine endgültige Vernichtung prophezeit?

Prof. i.R. Dr. Bernhard Streck (Institut für Ethnologie der Universität Leipzig) wird Thesen aus seinem Buch: Sterbendes Heidentum. Die Rekonstruktion der ersten Weltreligion. (Leipzig: Eudora 2013) vortragen und mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern diskutieren.

Vorbereitung: Prof. i. R. Dr. Bernhard Streck

Eintritt frei
Zugang über Eingang Ost - bitte klingeln bei Gesellschaft für christl-jüdische Zusammenarbeit

Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit e. V.
Alexander-Haas-Bibliothek
Dr. Thomas Lange
Telefon: 06151-5208107

info@alexander-haas-bibliothek.de
www.christenundjuden-darmstadt.de
www.alexander-haas-bibliothek.de

 

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„Was kann goetheanistische Forschung heute leisten?“
Dr. Martin Basfeld, Mannheim

Mi., 15. Juni, 19:45 Uhr Literaturhaus, Vortragssaal

Durch Forschung strebt und ringt, ermüdend nie, nach dem Gesetz, dem Grund. Warum und wie!“

Eintritt frei

Darmstädter Goethe-Gesellschaft e. V.
Telefon: 06151-3968476
E-Mail: darmstaedter-goethegesellschaft@web.de

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Forum für Literatur und Philosophie
Was wissen wir eigentlich von den Grundlagen des Buddhismus?
Referent: Prof. Dr. Klaus Jork

Do., 23. Juni, 19 Uhr Literaturhaus, Vortragssaal

Begegnet man dem Buddhismus in Asien oder Europa, dann lernt man zuerst meist eine seiner zahlreichen Schulen kennen. Ausgehend von grundlegenden Gemeinsamkeiten unterscheiden sich die einzelnen Schulen aber in Details oft wesentlich. Theravada, Mahayana, Tantrayana und Zen sind nur einige von ihnen. Wir wollen einen Überblick versuchen und prüfen, welche individuelle Sichtweise uns am ehesten entspricht.

Der Eintritt ist frei. Spenden sind willkommen.

Deutsch-Indische Gesellschaft Darmstadt-Frankfurt e. V.
Internet: www.dig-darmstadt.de
Auskunft bei Horst Raatz, Tel. 06151–782304,
horst.raatz@t-online.de

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Kammerkonzert mit Sabine Simon (D), Klavier, und Pamela Smits (NL) Cello
Werke von Chopin u.a.

Sa., 25. Juni, 20 Uhr Literaturhaus, Vortragssaal

Die in Kanada geborene Cellistin Pamela Smits (www.pamelasmits.com) und die aus Berlin stammende Pianistin Sabine Simon lernten sich 1991 in USA kennen und später studierten beide an der Indiana Universität in Bloomington USA. Seit dieser Zeit spielen sie als Duo zusammen und konzertieren weltweit. Beide Künstlerinnen, die zu den begabtesten und engagiertesten ihrer Generation zählen und ein breites Repertoire aller Epochen besitzen, haben für die Chopin-Gesellschaft ein vorwiegend romantisches Programm zusammengestellt, das Werke von Chopin (u.a. seine späte Sonate g-Moll für Cello und Klavier) und mehrere Werke von Liszt beinhaltet. Kompositionen für Klaviersolo von Felix Mendelssohn-Bartholdy und Jules Zarebski ergänzen das Programm.

Eintritt: € 18,- (ermäßigt € 12,-)
Reservierung: 06151 54988 oder E-Mail: christa.heimerl@chopin-gesellschaft.de

Chopin-Gesellschaft in der Bundesrepublik Deutschland e.V.
www.chopin-gesellschaft.de
Ansprechpartner: Jill Rabenau, Tel. 06155 7952606

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Lesebühne
Mi., 6. Juli, 19:30 Uhr Literaturhaus, Vortragssaal

Lesung und Diskussion mit Charlotte Warsen und Dr. Peter Geist, beide Berlin. Mit ihrem 2014 bei Luxbooks erschienenen Gedichtband „Vom Speerwurf zu Pferde“ hat sich Charlotte Warson in die erste Reihe der jungen deutschen Poesie geschrieben. Dr. Peter Geist ist ein exzellenter Kenner der Lyrikszene und hält einen Vortrag zum Thema: „Die Stellung des Subjekts im modernen Gedicht“.

Moderation: Kurt Drawert

Eintritt frei

Zentrum junge Literatur
Kurt Drawert
Telefon: 06151-133904
E-Mail: kurt.drawert@darmstadt.de

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