Gesamtprogramm – Literaturhaus Darmstadt

Das Gesamtprogramm umfasst die Veranstaltungen der Vereine im Literaturhaus und der Kooperationspartner.

Lesebühne
Buchvorstellung: „Die Signatur deiner Augen. Junge Lyrik aus Deutschland und der Türkei.“

Mi., 2. September, 19:30 Uhr Literaturhaus, Vortragssaal

Im Oktober 2014 trafen sich auf Einladung des Goethe-Institutes Istanbul sieben Lyriker der Darmstädter Textwerkstatt mit sieben Dichtern aus der Türkei, um gemeinsam an den Übersetzungen ihrer Gedichte zu arbeiten. Das Ergebnis liegt nun in einer zweisprachigen Ausgabe vor, die der Luxbooks-Verlag in Wiesbaden herausgebracht hat. Es lesen die Autorinnen und Autoren der Anthologie: Ann-Kathrin Ast (Innsbruck), Özlem Özgül Dündar (Wuppertal), Marit Heuß (Dresden), Alicia Metz (Darmstadt), Andreas Pargger (Lienz/A), Martina Weber (Frankfurt am Main) und der Herausgeber Kurt Drawert. Ebenso anwesend sind die Verleger Annette Kühn und Christian Lux, die ihren Verlag und vorstellen werden.

Die Lesebühne ist eine Veranstaltungsreihe der Darmstädter Textwerkstatt und stellt am jeweils ersten Mittwoch im Monat ab 19.30 Uhr im Literaturhaus, Kasinostraße 3, zwei Autoren mit ihren Arbeiten vor. Die Veranstaltung hat Werkstattcharakter und bietet neben der Präsentation den Diskurs. Konzept und Moderation: Kurt Drawert.

Eintritt frei

Zentrum junge Literatur
Kurt Drawert
Telefon: 06151-133904
E-Mail: kurt.drawert@darmstadt.de

Programmübersicht

Kulturfest im Literaturhaus Darmstadt
Fr., 4. September, 16-22 Uhr in allen vier Stockwerken und auf dem Kennedyplatz

Am Freitag, 4. September verwandelt sich das Areal vor dem Literaturhaus in einen Festplatz: Liegestühle laden ab 16 Uhr zum Verweilen ein und im großen vierstöckigen Haus stehen mehrere Büchertische und Bibliotheken zum Stöbern bereit. Über 20 im Haus ansässige Institutionen sind an diesem Tag vertreten und stellen sich und ihre Arbeit vor. Das vielfältige kulturelle Angebot wird von einem kulinarischen Angebot abgerundet.

Die Themen sind so unterschiedlich wie die Institutionen. Natürlich spielt die Literatur bei den Vereinen der Goethe-Gesellschaft, der Elisabeth-Langgässer-Gesellschaft, der Gesellschaft Hessischer Literaturfreunde, der Lichtenberggesellschaft, der Wedekind-Gesellschaft, der Luise-Büchner-Bibliothek, der Societá Dante Alighieri oder der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit, aber auch der Textwerkstatt und des PEN-Zentrums eine zentrale Rolle. Zudem haben im Literaturhaus der Verein Darmstädter Tage der Fotografie, das Kunst Archiv oder das Institut für Praxis der Philosophie, die Deutsch-Indische Gesellschaft, die Deutsch-Ungarische und die Deutsch-Bulgarische Gesellschaft ebenso wie die Chopin-Gesellschaft und das Ehrenamt für Darmstadt ihren Sitz. Weil das so ist, gibt es beim Kulturfest im Literaturhaus am 4. September mehr zu entdecken als Bücher. Das Programm beginnt um 16 Uhr. Um 18 Uhr begrüßt Oberbürgermeister Jochen Partsch die Gäste. Ab 20:45 Uhr rücken die Bücher in den Hintergrund und das Auditorium wird zum Public-Viewing-Ort, wo das Spiel der EM-Qualifikation Deutschland-Polen übertragen wird.

Eintritt frei

Das ausführliche Programm finden Sie hier.

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Stand up! - Warum wir Feminismus immer noch brauchen
Do., 10. September, 19 Uhr Literaturhaus, Vortragssaal

Julia Korbik stellt ihr Buch vor, das Feminismus für Anfänger und Fortgeschrittene erklärt.

Feministin sein, das wollen junge Frauen heute garantiert nicht: Lila Latzhosen und hysterisch kreischende, unrasierte „Emanzen“ spuken immer noch in vielen Köpfen herum. Klischees sind aber nicht das größte Problem, das der Feminismus als Bewegung heute hat. Nein, sein größtes Problem ist, dass er scheinbar nicht mehr gebraucht wird. Jungen Frauen steht doch die Welt offen! Oder?

Mit „Stand up. Feminismus für Anfänger und Fortgeschrittene“ hat die Journalistin Julia Korbik (*1988) ein Aufklärungsbuch und einen Wegweiser durch Geschichte und Gegenwart des Feminismus geschrieben: Wo stehen wir heute, was ist bereits geschafft, was muss noch passieren?

Eintritt: 6 Euro. Für die Mitglieder der Luise Büchner-Gesellschaft frei.

Luise-Büchner-Gesellschaft e. V.
Luise-Büchner-Bibliothek
Telefon: 06151-599788
E-Mail: luisebuechner@aol.com

 

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"Chopin-Tage" zur Feier des 45. Jubiläums der Chopin-Gesellschaft in Darmstadt:
Vortrag über Karol Mikuli

Sa., 12. September, 16 Uhr Literaturhaus, Vortragssaal

Im Rahmen der "Chopin-Tage":

Vortrag über den Chopin-Schüler Karol Mikuli, gehalten von der Musikwissenschaftlerin und Kulturhistorikerin Prof. Luba Kyjanovska aus Lemberg (L'vov).

Fryderyk Chopin (1810 - 1849) als Lehrer wird aus der Perspektive eines seiner bedeutendsten Schüler und Herausgeber seiner Werke, Karol Mikuli (1819 - 1897), vorgestellt. Mikulis mehr als 30 Jahre dauernde Unterrichtstätigkeit in Lemberg als wichtigste Säule der ungebrochenen Tradition des wahren Chopinstils ist für alle Chopinliebhaber, Chopininterpreten und Klavierpädagogen von nicht zu überschätzender Bedeutung.

Eintritt: € 8,- Reservierung: 06151 54988 oder
E-Mail: christa.heimerl@chopin-gesellschaft.de

Chopin-Gesellschaft e. V.
Internet: www.chopin-Gesellschaft.de

 

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"Chopin-Tage" zur Feier des 45. Jubiläums der Chopin-Gesellschaft in Darmstadt:
Klavierabend mit Oxana Rapita (Lemberg) und Andrij Dragan (Basel)

Sa., 12. September, 20 Uhr Literaturhaus, Vortragssaal

Der Pianist Andrij Dragan und die Pianistin Oxana Rapita aus Lemberg spielen beliebte Werke von Fryderyk Chopin für zwei Hände sowie selten aufgeführte Kompositionen (Walzer, Mazurken, Variationen u.a.) seines Schülers und Herausgebers, Karol Mikuli, für zwei und vier Hände - ein Programm gespickt mit Juwelen aus der Raritätenschatzkiste.

Eintritt: € 15,- Reservierung: 06151 54988 oder
E-Mail: christa.heimerl@chopin-gesellschaft.de

Chopin-Gesellschaft e. V.
Internet: www.chopin-Gesellschaft.de

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"Chopin-Tage" zur Feier des 45. Jubiläums der Chopin-Gesellschaft in Darmstadt:
"Chopin4U" - Konzert für Kinder und Jugendliche

So., 13. September, 16 Uhr Literaturhaus, Vortragssaal

Kinder ab 10 Jahren werden zu einer ca. einstündigen Einführung in das Leben und Werk Fryderyk Chopins eingeladen. Wie klingt Chopin? Was ist das Besondere an seiner Musik? Was für ein Mensch war er? Warum sind seine Werke heute noch so beliebt? Zwei Profi-Pianistinnen und Mitglieder der Chopin-Gesellschaft, Mariko Sudo und Susanne Hardick werden dieses Thema anhand von ausgewählten Beispielen altersgerecht präsentieren. Eintritt frei.

Kostenloser Eintritt. Spenden erwünscht.

Chopin-Gesellschaft e. V.
Internet: www.chopin-Gesellschaft.de

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"Chopin-Tage" zur Feier des 45. Jubiläums der Chopin-Gesellschaft in Darmstadt:
Kammermusik von Chopin - Polnisches Duo und Trio mit Klavier, Cello und Violine

So., 13. September, 20 Uhr Literaturhaus, Vortragssaal

Drei renommierte polnische Musiker führen Chopins Werke für Cello und Klavier auf, (Polonaise op. 3, Grand Duo Concertant und Sonate op. 65) sowie das Klaviertrio op. 8 für Klavier, Cello und Violine. Die Ausführenden sind Tomasz Strahl (Violoncello), Mariusz Patyra (Violine) und Agnieszka Przemyk-Bryla (Klavier).

Eintritt: € 15,- Reservierung: 06151 54988 oder
E-Mail: christa.heimerl@chopin-gesellschaft.de

Chopin-Gesellschaft e. V.
Internet: www.chopin-Gesellschaft.de

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Karl Krolow zum 100. Geburtstag
Di., 15. September, 19:30 Uhr Literaturhaus, Vortragssaal

„Wenn die Schwermut Fortschritte macht“:
Ein Abend zu Ehren Karl Krolows

Mit Peter Benz, Oberbürgermeister a. D. und Vorsitzender des Darmstädter Förderkreis Kultur e. V. und dem Schriftsteller Kurt Drawert, der auch Leiter des Zentrums für junge Literatur ist, sowie Autorinnen und Autoren der Darmstädter Textwerkstatt, die Gedichte von Karl Krolow lesen. In einem Gespräch wollen Peter Benz und Kurt Drawert von ihren freundschaftlichen Erfahrungen mit Karl Krolow berichten, der zu den bedeutendsten deutschen Dichtern der Nachkriegszeit bis zu seinem Tode 1999 zählte und Darmstadt tief verbunden war. Seinen unverwechselbar leichten poetischen Ton, seine hohe Empfindsamkeit, die im Einzelnen das Ganze abbildet, und seine in zahlreichen Essays vor allem zur Architektur des Gedichts sich entfaltende intellektuelle Brillanz gilt es, aus Anlass seines 100. Geburtstages am 11. März 2015 uns allen in Erinnerung zu bringen.

 

Eintritt 6 €, ermäßigt 4 €
Kartenverkauf an der Abendkasse

 

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Ausstellung: Einblick, Nachlässe, Schenkungen und Erwerbungen
Do., 17. September - Fr., 9. Oktober Literaturhaus, Kunst Archiv im 1. OG

Öffnungszeiten:
Di., Mi. und Fr. 10 -13 Uhr, Do 10 - 18 Uhr

Für einen kurzen Zeitraum stellt das Kunst Archiv Dokumente und Kunstwerke aus Nachlässen aus, die erst in diesem Jahr dem Kunst Archiv übereignet wurden. Parallel dazu gibt es eine kleine Vitrinen-Ausstellung, die herausragende Künstlerbücher aus dem Besitz des Kunst Archivs zeigt. Damit gibt die Vereinigung einen Einblick über die kontinuierliche Archivarbeit und die aktuell erweiterten Sammlungsbestände: Überraschungszuwächse aus zwei Jahrzehnten.

Zur Eröffnung mit einem Kurzvortrag, der die Exponate vorstellt und kommentiert, laden wir Sie sehr herzlich am Donnerstag, 17. September 2015 um 19.00 Uhr ein.

Eintritt: frei, Spenden willkommen

Kunst Archiv Darmstadt e. V.
Tel. 06151-291619
E-Mail: info@kunstarchivdarmstadt.de

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„De Profundis. Deutsche Lyrik in dieser Zeit. Eine Anthologie aus zwölf Jahren.“
Lesung: Horst Schäfer, Einführung: Karlheinz Müller

Mo., 21. September, 19 Uhr Literaturhaus, Vortragssaal

Im Rahmen des Darmstädter Gedenkjahres 2015 Gegen das Vergessen! bieten die Elisabeth-Langgässer-Gesellschaft und die Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit Darmstadt als Gemeinschaftsveranstaltung unter dem Schwerpunktthema 70 Jahre Ende des Zweiten Weltkrieges/Befreiung von der NS-Herrschaft eine Veranstaltung zu der 1946 von Gunter Groll herausgegebenen Anthologie „De Profundis…“ an.

Horst Schäfer liest ausgewählte Texte, Karlheinz Müller gibt eine Einführung.
Musikalische Begleitung: Nina Vasilyeva-Imas, Klavier

Eintritt frei

Elisabeth-Langgässer-Gesellschaft e. V.
Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit e. V.
Tel.: 06155-64271

 

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Krishnamurti zum Thema "Sterben/Tod"
Referenten: Dr. Ernst Adams (Fischbachtal) und Wolfgang Siegel (Dortmund)
Forum Literatur und Philosophie

Do., 24. September, 19 Uhr Literaturhaus, Vortragssaal

"Aufhören ist der Anfang. Dieses Anfangen ist der erste Schritt. Und der erste Schritt ist der letzte Schritt."

Anhand der Aufzeichnungen einer Veranstaltung Krishnamurtis werden W. Siegel und Dr. E. Adams Aussagen Krishnamurtis vertiefen und im Gespräch erläutern.

Der Eintritt ist frei. Spenden sind willkommen.

Deutsch-Indische Gesellschaft Darmstadt-Frankfurt e. V.
Internet: www.dig-darmstadt.de
Auskunft bei Horst Raatz, Tel. 06151–782304,
horst.raatz@t-online.de

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"Frank Wedekind (1864-1918). Ein Weltautor auf Durchreise in Paris, London, Berlin, München und Darmstadt"
Mi., 30. September, 19:30 Uhr Literaturhaus, Vortragssaal

Profosser Dr. Hartmut Vincon von der Editions- und Forschungsstelle Frank Wedekind der Hochschule Darmstadt (HDA) spricht über "Frank Wedekind (1864-1918). Ein Weltautor auf Durchreise in Paris, London, Berlin, München und Darmstadt". Vincon möchte ein verstaubtes Wedekind-Bild verabschieden und berichtet über neueste Erkenntnisse und Bewertungen innerhalb der Wedekind-Forschung.

Eintritt frei

Gesellschaft Hessischer Literaturfreunde e. V.
Telefon: 06151-65884
E-Mail: geheli@t-online.de
Internet: www.geheli.de

 

 

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Lesebühne
Lyrik & Lyrik: Marit Heuß aus Dresden trifft Sina Klein aus Düsseldorf.

Mi., 7. Oktober, 19:30 Uhr Literaturhaus, Vortragssaal

Marit Heuß war Teilnehmerin der letzten Darmstädter Textwerkstatt und eine der Autorinnen, die in Istanbul türkische Lyrik ins Deutsche übersetzten. Ihre Gedichte, die sich oft an Motiven von Landschaft und Natur orientieren, sind immer auch Schnittflächen von Erwartung und Enttäuschung, Begehren und Verlust. Sina Klein stellt ihren Gedichtband „narkotische kirschen“ vor, der 2014 bei Klever in Wien herausgekommen ist. Gedichte voller phantasmatischer Energie und Lust an der Sprache.

Die Lesebühne ist eine Veranstaltungsreihe der Darmstädter Textwerkstatt und stellt am jeweils ersten Mittwoch im Monat ab 19.30 Uhr im Literaturhaus, Kasinostraße 3, zwei Autoren mit ihren Arbeiten vor. Die Veranstaltung hat Werkstattcharakter und bietet neben der Präsentation den Diskurs. Konzept und Moderation: Kurt Drawert.

Eintritt frei

Zentrum junge Literatur
Kurt Drawert
Telefon: 06151-133904
E-Mail: kurt.drawert@darmstadt.de

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Barbara Honigmann
(Ricarda-Huch-Preisträgerin 2015)

Di., 13. Oktober, 19 Uhr Literaturhaus, Vortragssaal

Mit Barbara Honigmann ehrt die Stadt Darmstadt eine der herausragenden Stimmen der deutschen Gegenwartsliteratur: eine Schriftstellerin, die sich in ihrem literarischen Werk auf feinfühlige und tiefgründige Weise mit der eigenen Herkunft, Tradition und Geschichte auseinandersetzt. Am 3. Oktober erhält Barbara Honigmann den Ricarda-Huch-Preis. Zehn Tage später begrüßen wir sie bei uns im Literaturhaus.

Ihre Bücher sind geprägt von einem weltoffenen Blick, der Faszination für andere Lebensformen, und dem gleichzeitigen Bedürfnis, die eigene Identität zu behaupten. Wie für viele Angehörige der „zweiten Generation“ – Barbara Honigmann ist 1949 geboren – ist diese geprägt von der Suche nach dem verlorenen Judentum der Eltern und Großeltern. Von ihrem gefeierten Debüt, „Roman von einem Kinde“ (1986), bis zu ihrem jüngsten Buch, „Chronik meiner Straße“ (2015), tragen fast alle Werke Honigmanns autobiographische Züge. So bewegt und bewegend die Geschichten sind, die Barbara Honigmann erzählt, so sehr kommt der Autorin dabei die Rolle einer Hüterin zu, einer Bewahrerin von Schicksalen, Erinnerungen und Gefühlen, die sie poetisch gestaltet und verdichtet. Mit ihrer „Chronik meiner Straße“, der Straßburger Rue Edel, ist der Autorin nicht nur ein höchst lebendiges Porträt jüdischen Lebens im heutigen Europa gelungen, sondern auch ein Buch über das nachbarschaftliche Zusammenleben verschiedenster Völker und Kulturen.

Begrüßung: Stadträtin Iris Bachmann.

Eintritt 6 €, ermäßigt 4 €
Kartenverkauf an der Abendkasse

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Vor 70 Jahren - Darmstadt 1945 - Das Jahr der Befreiung
Mi., 14. Oktober, 19:30 Uhr Literaturhaus, Vortragssaal

Ein Mosaik aus Zeitungsberichten, Erinnerungen und Dokumenten. Letzte Nazi-Verbrechen – Befreiung – beginnender Aufbau – die erste hessischen Landesregierung. Eine Lesung mit Schülerinnen und Schülern der Bertolt-Brecht-Schule, Literaturhaus Darmstadt, Kasinostraße 3

Eintritt frei

Darmstädter Geschichtswerkstatt
E-Mail: hanni.skroblies@gmx.de

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Veranstaltung zum 150. Jahrestag der Gründung des Allgemeinen Deutschen Frauenvereins (ADF) in Leipzig
Do., 15. Oktober, 19 Uhr Literaturhaus, Vortragssaal

Vor 150 Jahren, am 15. Oktober 1865 wurde in Leipzig von Louise Otto-Peters und Auguste Schmidt der erste große überregionale Frauenverein in Deutschland gegründet. Luise Büchner war bei der Gründung zwar nicht anwesend, wurde jedoch als Ausschussmitglied in den Vorstand des ADF gewählt. Zum 150. Jubiläum findet in Leipzig eine dreitägige Gedenkveranstaltung statt. Auch wir wollen in Darmstadt feiern und laden zusammen mit der Frauendezernentin und der Frauenbeauftragten der Stadt Darmstadt zu einer Jubiläumsveranstaltung ein.

Im Anschluss an diese Veranstaltung stellen wir das Projekt „Ein Luise Büchner-Denkmal für Darmstadt“ vor. Zu dieser Festveranstaltung sind alle, die sich für Frauengeschichte interessieren, herzlich eingeladen.

Eine gemeinsame Veranstaltung mit der Frauenbeauftragten der Stadt Darmstadt

Eintritt frei

Luise-Büchner-Gesellschaft e. V.
Luise-Büchner-Bibliothek
Telefon: 06151-599788
E-Mail: luisebuechner@aol.com

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26. Bibliotheksgespräch in der Alexander-Haas-Bibliothek
Franz Werfel: Die 40 Tage des Musa Dagh

Di., 20. Oktober, 18 Uhr Literaturhaus, Seminarraum im 2ten Stock

1933 bearbeitete Franz Werfel seine Eindrücke aus einer Reise nach Kleinasien und Syrien und seine darauffolgenden Recherchen zum Völkermord an den Armeniern 1915 in dem Roman "Die 40 Tage des Musa Dagh". Darin schildert er weitgehend fiktional den historisch belegten, erfolgreichen Widerstand von 5000 Armeniern gegen ihre Deportation in die syrische Wüste.

Wir werden zum einen die Handlung kurz zusammenfassen; zum anderen werden wir darauf schauen, wie die deutsche Mitschuld an diesem Genozid dargestellt wird, und inwiefern sich Vorausdeutungen auf die Shoa finden.

Vorbereitung: Renate Hess und Almut Mezger

Eintritt frei
Zugang über Eingang Ost - bitte klingeln bei Gesellschaft für christl-jüdische Zusammenarbeit

Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit e. V.
Alexander-Haas-Bibliothek
Telefon: 06151-5208107
E-Mail: info@alexander-haas-bibliothek.de
Internet: www.alexander-haas-bibliothek.de

 

 

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„Ans Eingemachte!“
Alban Nikolai Herbst & Benjamin Stein

Di., 20. Oktober, 19 Uhr Literaturhaus, Vortragssaal

In unserer Veranstaltungsreihe in diesem Herbst wollen wir über den Kern der Dinge sprechen, an die schriftstellerische und damit literarische Substanz gehen. In offenen Gesprächen unterhalten sich Autoren über die Grundlage ihres Schreibens, über Literatur im Allgemeinen und ihren persönlichen Hintergrund – kurzum es geht: „Ans Eingemachte!“.

Auch dieses Mal wird für diese Reihe ein Abonnement angeboten, alle 6 Abende zu 30 € plus ein Überraschungsgeschenk.

1. Veranstaltung  - "Ans Eingemachte!"
mit Alban Nikolai Herbst & Benjamin Stein

„Es gibt Illusionen, um die ist es schade, wenn man sie stört.“

Alban Nikolai Herbst (Pseudonym) wurde nach einigen Auslands- und Gefängnisaufenthalten 1981als Ghostwriter für Hans Erich Deters mit dem Prosabändchen „Marlboro“ bekannt. Da war er 26 Jahre alt. Unterdessen gilt er als Verfasser von sieben Romanen und ein paar Erzähl- und Novellenbändchen, sowie zahlloser Kurzgeschichten, Polemiken, Kritiken, Poetologien und poetischer Features. Sein Blog heißt „Die Dschungel. Anderswelt“ Im Herbst erscheint „Das Traumschiff“, ein Roman, der vom Sterben als einem letzten großen Gesang auf das Leben erzählt.

Benjamin Stein wurde (unter anderem Namen) in Ostberlin geboren, lebt heute in München. 1982 Lyrik und Kurzprosa in Zeitungen, Zeitschriften und Anthologien. Seit 1998 arbeitet er freiberuflich als Berater im Bereich der Informationstechnologie. Von 2006 bis 2008 war er Mitherausgeber der Literaturzeitschrift spa_tien. Er betreibt den literarischen Webblog „Turmsegler“. Seine Lyrik und Prosa wurden mehrfach ausgezeichnet. Zuletzt erschien im Verbrecher Verlag „Ein anderes Blau“.

Zwei Pseudonyme an einem Abend. Ob wir wohl erfahren werden, wer die beiden wirklich sind? Und unterhalten Sie sich sonst nur über ihre Blogs?

Eintritt (Einzelveranstaltung) 6 €, ermäßigt 4 €
im Abonnement 30 € für sechs Veranstaltungen
Kartenverkauf an der Abendkasse

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" Goethes Naturwissenschaft als Phänomenologie der Natur"
Vortrag: Gernot Böhme, Darmstadt

Mi., 21. Oktober, 19:45 Uhr Literaturhaus, Vortragssaal

Kein Phänomen erklärt sich an und aus sich selbst. Nur viele zusammen überschaut, methodisch geordnet, geben zuletzt etwas, was für Theorie gelten könnte. Die Phänomene sind nichts wert, als wenn sie uns eine tiefere und reinere Einsicht in die Natur gewähren oder wenn sie uns zum Nutzen anzuwenden sind.

Eintritt frei

Darmstädter Goethe-Gesellschaft e. V.
Telefon: 06151-3968476
E-Mail: darmstaedter-goethegesellschaft@web.de

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Ilse Löwenstern und Melita Maschmann - Zwei Frauen aus Südhessen in Indien
Forum für Literatur und Philosophie

Do., 22. Oktober, 19 Uhr Literaturhaus, Vortragssaal

Chandravali Schang und Horst Raatz berichten aus dem facettenreichen Leben von Ilse Löwenstern (unser Ehrenmitglied starb 2014 im Alter von 103 Jahren) und Melita Maschmann (sie verbrachte ihr letztes Lebensjahrzehnt in Seeheim-Jugenheim). Beide Frauen haben lange Jahre in Indien gelebt und wurden durch Begegnungen mit Ramana Maharshi, Jiddhu Krishnamurti und Anandamayi Ma sehr inspiriert.

Chandravali Schang liest u.a. aus dem Buch von M. Maschmann: "Eine ganz gewöhnliche Heilige"

Der Eintritt ist frei. Spenden sind willkommen.

Deutsch-Indische Gesellschaft Darmstadt-Frankfurt e. V.
Internet: www.dig-darmstadt.de
Auskunft bei Horst Raatz, Tel. 06151–782304,
horst.raatz@t-online.de

 

 

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Ausstellung: Die Dachstube/Das Tribunal
Spätexpressionismus in Darmstadt

So., 25. Oktober 2015 - Fr., 1. April 2016 Literaturhaus, Kunst Archiv im 1. OG

Ausstellungseröffnung am 25.10. um 11 Uhr

Öffnungszeiten:
Di., Mi. und Fr. 10 - 13 Uhr, Do. 10 - 18 Uhr

In seinen neu renovierten Räumen im Kennedyhaus zeigt das Kunst Archiv eine umfangreiche Ausstellung, die an die Anfänge des Spätexpressionismus in Darmstadt erinnert. Die Geschichte der Gründung ist atemberaubend in ihrer Kuriosität und Einmaligkeit im Kontext des DeutschenExpressionismus: Fünf Schüler des Ludwig-Georgs-Gymnasiums gründeten vor 100 Jahren, am 6. August 1915 die Vereinigung „Die Dachstube“. Neben Joseph Würth, dem späteren Druckerverleger und Inhaber des Darmstädter Verlages, gehörten F. C. Lehr, Ludwig Breitwieser, Karl Roller und Ernst Müller zu den Gründungsmitgliedern. Am Gründungstag erschien das erste Flugblatt gleichen Namens, das bis 1918 stolze 65 Ausgaben vorlegte. Der Kreis um die „Dachstube“ vergrößerte sich zu einer Gruppe mit erstaunlicher Konzentration lyrischer und bildkünstlerischer Begabungen, zu denen Leonhard Schüler, Theodor Haubach, Hans Schiebelhuth, Carlo Mierendorff, Carl Gunschmann, Herman Keil u.a. gehörten. Auch die älteren Darmstädter Schriftsteller Kasimir Edschmid und Wilhelm Michel sympathisierten mit der „Dachstube“ und arbeiteten mit. Nach dem Ende des Flugblattes „Die Dachstube“ – parallel erschienen zahlreiche Einzelpublikationen, handgedruckt mit originalgraphischen Illustrationen, bibliophile Drucke in kleinen Auflagen, die alle in der Ausstellung zu sehen sind – gab Carlo Mierendorff von 1919 bis 1921 die politisch orientierte Zeitschrift „Das Tribunal“ heraus, in dem die wichtigsten geistigen Köpfe Deutschlands zu Wort kamen und das zeitweise als Organ der europäischen Clarté-Bewegung fungierte.

Das erklärte Ziel Mierendorffs und seiner Freunde war, die Kunst und die Literatur zu revolutionieren und die Welt mit neuen politischen Ideen zu verändern. Als eins der wichtigsten politischen Ziele des Tribunal-Kreises galt das Erreichen eines geeinten geistigen Europas. Die Dachstuben- und Tribunalmitglieder gehörten fast alle 1919 auch zu den Mitbegründern der „Darmstädter Sezession“, einer westdeutschen Künstlergruppe, die als Sammelpunkt aller progressiven künstlerischen Kräfte nach dem Ersten Weltkrieg Darmstadt noch einmal zu überregionaler Bedeutung als Kunststadt führte. Anders als die Mitglieder der nur wenige Jahre vorher aufgelösten Künstlerkolonie, stammte der größte Teil der Akteure dieser jungen Expressionisten aus Darmstadt und der näheren Umgebung. Mit dieser Ausstellung wollen wir den sehr eigenständigen Beitrag dieser Stadt zum expressionistischen Jahrzehnt in Deutschland würdigen.

Eintritt: frei, Spenden willkommen

Kunst Archiv Darmstadt e. V.
Tel.: 06151-291619
E-Mail: info@kunstarchivdarmstadt.de

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"Ans Eingemachte!"
Peter Henning & Otto de Kat

Mi., 28. Oktober, 19 Uhr Literaturhaus, Vortragssaal

2. Veranstaltung - "Ans Eingemachte!"
mit Peter Henning & Otto de Kat

Schon seit vielen Jahren verbindet Peter Henning und Otto de Kat eine enge Freundschaft. Als freier Journalist rezensierte Henning sämtliche Romane seines niederländischen Kollegen und kennt dessen Werk wie kein Zweiter. Im Herbst erscheinen ihre neuen Bücher parallel und gehören zweifellos zu den wichtigsten Neuerscheinungen. Im Gespräch tauschen sich die beiden über ihr Werk aus.

Peter Henning, geboren 1959 in Hanau, hat mehrere Romane und Erzählungen publiziert, die verschiedentlich ausgezeichnet worden sind. Im Herbst erscheint: „Die Chronik des verpassten Glücks“. Peter Hennings Figuren sind auf der Suche nach Gewissheiten – und der eigenen, neu zu definierenden Identität. Seine fesselnde Chronik des verpassten Glücks führt vor, wie Leerstellen, Geheimnisse und blinde Flecken in unseren Lebens- und Familiengeschichten uns tiefer prägen als alles, was wir fassen, erzählen und erinnern können.

Otto de Kat, 1946 geboren, studierte u. a. niederländische Literatur an der Universität Leiden. Er war Kritiker und Herausgeber und ist seit zehn Jahren Schriftsteller und auch Verleger. Seine Romane erscheinen mit großem Erfolg auch in England, Frankreich und Italien.

Es dürfte interessant sein, zu erfahren, was beide von ihren im Herbst erscheinenden neuen Romanen erwarten, wie es sich auch in weiteren Positionen als Journalist oder Verleger darstellt.

Eintritt (Einzelveranstaltung) 6 €, ermäßigt 4 €
im Abonnement 30 € für sechs Veranstaltungen
Kartenverkauf an der Abendkasse

Programmübersicht

Andrea Bajani liest aus seinem Buch "Mi riconosci"
deutscher Titel "Erkennst Du mich"

Mo., 2. November, 19:30 Uhr Literaturhaus, Vortragssaal

Moderation Isabel Göhl und Grazia Battista

Erkennst du mich

Die Freundschaft zweier Schriftsteller aus unterschiedlichen Generationen findet mit dem Tode des ein jähes Ende. Ist damit wirklich alles vorbei?

In 22 berührenden Szenen beschwört Andrea Bajani prägende Momente einer Freundschaft herauf, die die Vergänglichkeit herausfordert - melancholisch und heiter, leidenschaftlich und verträumt, gefühlvoll, aber nie sentimental. Andrea Bajanis Hommage an Antonio Tabucchi ist ein lichtes Buch über das Abschiedsnehmen.

Andrea Bajani wurde 1975 in Rom geboren. Nach dem großen Erfolg seines Romans "Mit herzlichen Grüßen" beschließt er 2005, sich ganz dem Schreiben zu widmen. Daneben ist er für Theater und Radio tätig und schreibt für die Tageszeitungen "La Stampa", "L'Unità" und "Il Sole 24 Ore".

2008 wurde er für seinen Roman "Lorenzos Reise" mit dem Premio Mondello, dem Premio Recanati und dem Premio Brancati ausgezeichnet. 2011 erhielt er den renommierten Premio Bagutta für den Roman "Liebe und andere Versprechen".

Società Dante Alighieri
Comitato di Darmstadt e. V.
Sabine Henninger
Tel. : 0173-6162980

E-Mail: info@dante-darmstadt.de

 

 

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"Ans Eingemachte!"
Mathias Gatza & Angelika Klüssendorf

Di., 3. November, 19 Uhr Literaturhaus, Vortragssaal

3. Veranstaltung "Ans Eingemachte!"
mit Mathias Gatza & Angelika Klüssendorf

„Zu schreiben ist eine Gabe, die Begabung hierzu unerlässlich, findet Gatza. Klüssendorf sieht dies etwas anders. Begabung ja, doch man müsse auch das Handwerk beherrschen, zudem müsse man diszipliniert sein.“  (Aussagen der beiden an einem Abend, der sehr amüsant und werthaltig war)

Angelika Klüssendorf und Mathias Gatza sind seit Jahren befreundet. Sie begleiten einander in ihren Schreibprozessen, sprechen offen miteinander und leisten auch konstruktive Kritik aneinander. Sie ergänzen sich in Witz und Ernsthaftigkeit. Eine Rezension zu Angelika Klüssendorfs zuletzt erschienenen Roman „April“, an dessen Fortsetzung sie derzeit arbeitet: „Angelika Klüssendorfs Roman ist still und stark und von großer Notwendigkeit.“ Sicher wird es um genau diese Notwendigkeiten an dem Abend gehen, wir dürfen gespannt sein, wie beide den Abend nutzen.

Mathias Gatza gehört sicher zu den schillernden Personen im Literaturbetrieb. Geboren 1963 in Berlin, begann er seine Verlagskarriere bei Wagenbach. 1990 gründete er den Mathias Gatza Verlag, in dem er vor allem deutsche Gegenwartsliteratur verlegte. Diesen setzte er ab 1996 als „Gatza bei Eichborn“ fort; danach war er Lektor beim Berlin Verlag und bei Suhrkamp. Sein erster Roman „Der Schatten der Tiere“ erschien 2008 bei Rowohlt, der Barockroman „Der Augentäuscher“ 2012 im Verlag Tanja Graf.

Also: Viel Gesprächsstoff.

Eintritt (Einzelveranstaltung) 6 €, ermäßigt 4 €
im Abonnement 30 € für sechs Veranstaltungen
Kartenverkauf an der Abendkasse

Programmübersicht

Lesebühne
Lyrik und Prosa von Ute Dietl und Ulrike Keding
sowie Malerei von Judith Funke

Mi., 4. November, 19:30 Uhr Literaturhaus, Vortragssaal

Formübergänge von Lyrik und Malerei haben dieLyrikerin Ute Dietl (Darmstadt) und die Malerin Judith Funke (Düsseldorf) zu einem gemeinsamen Projekt veranlasst, das nun als kleines Buch herausgebracht wurde und via Bildprojektion und Lesung vorgestellt wird. Ulrike Keding ist derzeit Teilnehmerin der Darmstädter Textwerkstatt und liest eine ihrer Kurzgeschichten, die in der Anthologie „Wiesbaden im Sommer“ 2015 erschienen ist. 

Die Lesebühne ist eine Veranstaltungsreihe der Darmstädter Textwerkstatt und stellt am jeweils ersten Mittwoch im Monat ab 19.30 Uhr im Literaturhaus, Kasinostraße 3, zwei Autoren mit ihren Arbeiten vor. Die Veranstaltung hat Werkstattcharakter und bietet neben der Präsentation den Diskurs. Konzept und Moderation: Kurt Drawert.

Eintritt frei

Zentrum junge Literatur
Kurt Drawert
Telefon: 06151-133904
E-Mail: kurt.drawert@darmstadt.de

Programmübersicht

Die wilden Jahre in Berlin: Eine Kultur- und Klatschgeschichte der Frauen
Lesung mit der Autorin Birgit Haustedt (Hamburg)

Do., 5. November, 19 Uhr Literaturhaus, Vortragssaal

Birgit Haustedt blickt in ihrem Buch auf Berlins turbulente Zeit in den 1920 und 30er Jahren zurück, in denen Frauen nicht nur über die Moderne geschrieben und gedichtet, sondern sie auch gelebt haben. Das Buch enthält faszinierende Porträts von Else Lasker Schüler, Valeska Gert, Anita Berber, Claire Waldoff, Marlene Dietrich u.a.m. Sie alle trafen sich in den zahlreichen Cafés, literarischen Salons, Cabarets, im Tanzsaal und sogar im Boxring. Das Buch ist „eine rasante Bilanz weiblicher Kunst und Kultur im Berlin der 20er Jahre“ (Brigitte).

Eine gemeinsame Veranstaltung mit der Leitung des Literaturhauses

Eintritt: 6 Euro. Für die Mitglieder der Luise Büchner-Gesellschaft frei
Verkauf an der Abendkasse

Programmübersicht

„Kranichsteiner Literaturpreis“
„Aufenthaltsstipendium im Deutschen Haus der New York University“
„London-Stipendium an der Queen Mary University“
„Kranichsteiner Literaturförderpreis“

Fr., 6. November, 19 Uhr Literaturhaus, Vortragssaal

Der vom Deutschen Literaturfonds vergebene KranichsteinerLiteraturpreis geht im Jahr 2015 an Esther Kinsky. Sie erhält den Preis in Anerkennung ihres bisherigen Werks unter besonderer Berücksichtigung des Romans „Am Fluss“. Aus der Jurybegründung: „Am Fluss ist ein Roman von packender Intensität. Mit behutsamer Präzision nimmt Esther Kinsky armselige Geschäfte, schäbige Reihenhäuser, Stadtbrachen und sumpfige Treidelpfade in den Blick, entwirft die Topographie eines Londoner Vororts und stößt auf Spuren der eigenen Vergangenheit. Durch ihre bildhafte Sprache gewinnt sie den Randbezirken der Wirklichkeit, die zu Abbildern eines seelischen Zustandes werden, poetische Facetten ab.“

Die Laudatio hält die Journalistin Susanne Mayer.

Ebenfalls ausgezeichnet wird in diesem Jahr der in Frankfurt am Main lebende Autor Ulf Erdmann Ziegler. Er erhält ein zehnwöchiges „Aufenthaltsstipendium im Deutschen Haus der New York University“.

Das „London-Stipendium an der Queen Mary University“ sprach die Jury dem Lyriker Ulf Stolterfoht zu, der in Berlin lebt.

Für den „Kranichsteiner Literaturförderpreis“ nominierte die diesjährige Jury die Autorinnen Valerie Fritsch und Gesa Olkusz, sowie den Autor Jan Himmelfarb.

Der Jury gehören Maike Albath, Maria Gazzetti und Wilfried F. Schoeller an.

Eintritt frei

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"Ans Eingemachte!"
Katja Lange-Müller & Jan Peter Bremer

Di., 10. November, 19 Uhr Literaturhaus, Vortragssaal

4. Veranstaltung - "Ans Eingemachte!"
mit Katja Lange-Müller & Jan Peter Bremer

Um etwas über Katja Lange-Müller zu erfahren, sollte man sie selbst sprechen lassen:
„Ja, ich werde alt, nein, ich bin es bereits. Darum sehne ich mich nach Harmonie, Ruhe und Kontemplation, nach einem Garten (nicht nur wegen der Ameisen) und nach einer pflegeleichten Eigentumswohnung (die ich mir nicht leisten kann), aber auch nach der leidenschaftlichen, umtriebigen, rappelköpfigen, bärenstarken Person, die ich einmal war und, in seltenen Momenten, noch immer bin.“
(In einem Text über das Altern, FAZ Juni 2015)

Jan Peter Bremer, vielfach ausgezeichneter Autor ist Verfasser von minimalistischen Prosatexten, die häufig
zum Grotesken tendieren. Felicitas v. Lovenberg (FAZ) zu „Der amerikanische Investor“: Jan Peter Bremer schreibt von der grotesken Schwere der Existenz, auch der kleinen. Das Leben mag perfide und voller Widernisse sein; die Sprache, gleich, wie sehr sie sich zuvor gegen das Papier gesträubt hat, ist es nicht. Bremers Helden sind märchenhafte, parabeltaugliche Wunderlinge, die in abstrakten Situationen exemplarisch und oft hochkomisch leiden.

Beide sind voller Sprachwitz, kurzweilig, amüsant und immer hochaktuell in ihren Texten.

Eintritt (Einzelveranstaltung) 6 €, ermäßigt 4 €
im Abonnement 30 € für sechs Veranstaltungen
Kartenverkauf an der Abendkasse

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"Flucht über den Himalaya" und "Mein Weg nach Darmstadt"
Bildvortrag von Chime Yangzon
Mittwoch-Treff

Mi., 11. November, 19 Uhr Literaturhaus, Vortragssaal

Vor 15 Jahren wagte die 24-jährige Tibeterin Chime Yangzon mit ihrer jüngeren Schwester Dolkar die gefahrvolle Flucht über die hohen, eisigen und winterverschneiten Himalayapässe nach Nepal. Die abenteuerliche Flucht wurde von Maria Blumencron im preisgekrönten Film „Flucht über den Himalaya“ dokumentiert. Wir zeigen diesen Film zu Anfang. Anschließend berichtet Chime von ihrem Leben im Exil-tibetischen SOS-Kinderdorf in Dharamsala in Indien und ihrem Weg nach Darmstadt, wo sie an der Hochschule Darmstadt Film studiert.

Der Eintritt ist frei. Spenden sind willkommen.

Deutsch-Indische Gesellschaft Darmstadt-Frankfurt e. V.
Internet: www.dig-darmstadt.de
Auskunft bei Andreas Fiorino, Tel. 06152-54675,
a.fiorino@online.de

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Die Dachstube/Das Tribunal
Führung durch die Ausstellung

Do., 12. November, 19 Uhr Literaturhaus, Kunst Archiv im 1. OG

Darmstadt gehörte ab 1915 neben Hannover, Hamburg, Kiel und Düsseldorf zu einem der wichtigsten Nebenzentren des Deutschen Expressionismus. Die Ausnahmesituation einer Gruppe literarisch und künstlerisch hochbegabter Schüler führte zur Gründung der Vereinigung „Die Dachstube“, die das gleichnamige Flugblatt herausgab, an das sich die politische Zeitschrift „Das Tribunal“ 1919 bis 1921 anschloss. Der Kurator der Ausstellung, Claus K. Netuschil, wird die Entwicklung des Kreises skizzieren, aufgrund seiner 40-jährigen Forschung Zusammenhänge sichtbar machen und eine Einordnung in den Deutschen Expressionismus versuchen.

Eintritt: 5 Euro, für Mitglieder frei

Kunst Archiv Darmstadt e. V.
Tel.: 06151-291619
E-Mail: info@kunstarchivdarmstadt.de

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„Denk ich an Deutschland in der Nacht ...“ - Die Folgen des Wiener Kongresses
Eine Konzert – Lesung mit Ute Büchter-Römer (Vortrag) und Nadja Bulatovic (Klavier)

So., 15. November, 17 Uhr Literaturhaus, Vortragssaal

Die Dichter und Musiker der Romantik sahen sich durch den Wiener Kongress in den Hoffnungen auf eine demokratische Ordnung in Europa betrogen. Resigniert zogen sie sich in ihre „Innerlichkeit“ zurück. Aber unter der Oberfläche gärte es. Das zeigen Gedichte, Reflexionen und Kompositionen. So geriet Bettine von Arnim durch ihr „Armenbuch“ in Bedrängnis, Heinrich Heine wurde ausgesprochen deutlich in der Beurteilung seiner Heimat, und die Revolutionsetüde von Frédéric Chopin spricht eine ausführliche musikalische Sprache.

Eintritt: 10 Euro. Für die Mitglieder der Luise Büchner-Gesellschaft 5 Euro.

Luise-Büchner-Gesellschaft e. V.
Luise-Büchner-Bibliothek
Telefon: 06151-599788
E-Mail: luisebuechner@aol.com

 

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"Ans Eingemachte!"
Jan Costin Wagner & N. N.

Di., 17. November, 19 Uhr Literaturhaus, Vortragssaal

5. Veranstaltung - "Ans Eingemachte!"
mit Jan Costin Wagner & N. N.

„Ich komme sehr gerne ins Literaturhaus, das Gesprächskonzept klingt spannend. Alle meine Romane und Erzählungen handeln letztlich vom Tod und wie wir mit ihm leben, wie ein glückliches Weiterleben gelingt, wie letztlich die Balance von Hoffnung und Angst unser Leben bestimmt.“

Das schrieb Jan Costin Wagner auf die Einladung hin. Von ihm ist in diesem September „Sonnenspiegelung“ erschienen. Im Verlagstext heißt es: „Liebe, Tod, Trauer, Ohnmacht und Schuld – Jan Costin Wagners Geschichten verschlagen einem beim Lesen den Atem und hallen noch lange nach.“

Jan Costin Wagner versteht es wie kein Zweiter, seine Leser in psychologische Fallen zu locken: Gerade wenn man denkt, alles durchschaut zu haben, eröffnet sich eine völlig neue, unerwartete Perspektive auf das Erzählte.

Bis Redaktionsschluss war – ferienzeitbedingt – noch nicht sicher, ob sein Wunschpartner zusagen kann. Wir dürfen gespannt sein.

Eintritt (Einzelveranstaltung) 6 €, ermäßigt 4 €
im Abonnement 30 € für sechs Veranstaltungen
Kartenverkauf an der Abendkasse

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"Goethes Versuch über den Versuch"
Vortrag: Prof. Dr. Wolfgang Krohn, Bielefeld

Mi., 18. November, 19:45 Uhr Literaturhaus, Vortragssaal

Immer ist es besser versuchen als viel reden!
Die Versuche sind Vermittler zwischen Natur und Begriff, zwischen Natur und Idee, zwischen Begriff und Idee.
Gar mancher wissenschaftliche Versuch, der Natur irgendein Geheimnis abgewinnen zu wollen, kann für sich, teils auch als Scharlatanerie, der Unternehmer , eine lächerliche Seite bieten und man darf den Komiker nicht vergessen, wenn er im Vorbeigehen sich einen kleinen Seitenhieb erlaubt.

Eintritt frei

Darmstädter Goethe-Gesellschaft e. V.
Telefon: 06151-3968476
E-Mail: darmstaedter-goethegesellschaft@web.de

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„Weißer Hibiskus“
Lesung von und mit Geetanjali Shree
Forum Literatur und Philosophie

Do., 19. November, 20 Uhr Literaturhaus, Vortragssaal

Wir freuen uns, dass die indische Schriftstellerin Geetanjali Shree wieder zu uns nach Darmstadt kommt und aus ihrem Erzählband "Weißer Hibiskus“ liest. Ihre Vielseitigkeit und literarische Ausdrucksfähigkeit haben Geetanjali Shree zu einer der bedeutendsten Schriftstellerinnen Indiens werden lassen.

Ihre Werke sind in mehrere Sprachen übersetzt. In deutscher Sprache wurden bisher veröffentlicht: „Mai“ (Mutter) 2010, „Weißer Hibiskus“ 2010, „Unsere Stadt in jenem Jahr“ 2013.

Lesung in Hindi, Übersetzung ins Deutsche

Der Eintritt ist frei. Spenden sind willkommen.

Deutsch-Indische Gesellschaft Darmstadt-Frankfurt e. V.
Internet: www.dig-darmstadt.de
Auskunft bei Horst Raatz, Tel. 06151–782304,
horst.raatz@t-online.de

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Klavierabend "Chopin & Friends" mit Eugene Choi (Korea/D)
Sa., 21. November, 19 Uhr Literaturhaus, Vortragssaal

Gefeiert für ihre "großartige Technik", "die Kunst ihres sensiblen Anschlags", "ihre charismatische Bühnenpräsenz" und ihre "musikalische Gestaltungskraft", begeistert die heute in Frankfurt lebende Pianistin Eugene Choi ein weltweites Publikum. Für ihr Debüt-Solokonzert bei der Chopin-Gesellschaft hat sie Werke von Fryderyk Chopin, sowie ihm gewidmete Werke seiner Zeitgenossen Franz Liszt (Funérailles) und Robert Schumann (Kreisleriana) auf ihrem Programm.

Eintritt: € 15,- Reservierung: 06151 54988 oder
E-Mail: christa.heimerl@chopin-gesellschaft.de

Chopin-Gesellschaft e. V.
Internet: www.chopin-Gesellschaft.de

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"Ans Eingemachte!"
Jan Koneffke & Michael Braun

Di., 24. November, 19 Uhr Literaturhaus, Vortragssaal

6. Veranstaltung - "Ans Eingemachte!"
mit Jan Koneffke & Michael Braun

Neu in diesem Herbst ist von dem Darmstädter Autor Jan Koneffke „Ein Sonntagskind“ erschienen. Nach dem Tod eines linksliberalen Philosophieprofessors finden sich dessen Landser-Briefe aus der Kriegszeit.Sein Sohn begegnet darin einem Menschen, den er nicht kennt, der Schock ist groß. Ein monumentaler Roman, der deutsche Geschichte vom Weltkrieg bis zur Wende erzählt und zugleich ein groß angelegter Versuch ist, die Generation von Günter Grass, Walter Jens, Helmut Schmidt etc. zu verstehen.

Der Wunsch-Gesprächspartner von Jan Koneffke ist der in Heidelberg lebende Literaturkritiker Michael Braun. Er hat zusammen mit Michael Buselmeier über ein Vierteljahrhundert deutschsprachige Gedichte der Gegenwart ausgewählt und kommentiert. Gedichte und Kommentare erschienen in der Wochenzeitung „der Freitag“. 2009 kam die Sammlung in erster Auflage im poetenladen Verlag heraus.

Der poetenladen Verlag erwuchs aus dem gleichnamigen Internetportal und widmet sich der jungen Literatur von der Erzählung über den Roman bis zur Lyrik. Beide kennen sich sehr gut, das Gespräch wird sicher facetten- und aufschlussreich. Über die Zeit der Bundesrepublik bis zur Wende, über Literatur und deren Wirkung.

Eintritt (Einzelveranstaltung) 6 €, ermäßigt 4 €
im Abonnement 30 € für sechs Veranstaltungen
Kartenverkauf an der Abendkasse

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Hessische Prinzessinnen am russischen Zarenhof
Vortrag von Günter Körner

Mi., 25. November, 18-19 Uhr Literaturhaus, Vortragssaal

In der Vortragspräsentation wird das Leben und Wirken aller hessischen Fürstinnen und Prinzessinnen vorgestellt, die von 1772 bis 1918 in einem besonderen Bezug zum russischen Zarenhof standen.

Akademie 55plus Darmstadt e.V.
Tel. 06151-717429
E-Mail: guenterkoerner@t-online.de

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Peter Härtling
Di., 1. Dezember, 19 Uhr Literaturhaus, Vortragssaal

Die erste Darmstädter Carte Blanche vergibt die Frankfurter Gesellschaft für Neue Musik an Peter Härtling, der einen Abend nach dem Vorbild der klassischen Schubertiaden gestalten wird. In Lyrik und Prosa verrät Peter Härtling einiges über sein Verhältnis zur Musik und schlägt Brücken ins Hier und Heute, und auch der Gegenstand der Betrachtung selbst, Franz Schubert, erlebt in zeitgenössischen Interpretationen einen Neuzugriff auf sein Leben und Werk.

In ihrer neuen Konzertreihe CARTE BLANCHE verlässt die Frankfurter Gesellschaft für Neue Musik FGNM die Komfortzone der zeitgenössischen Musik und öffnet den Konzertraum anderen Disziplinen. Die Reihe CARTE BLANCHE findet in drei Städten der Rhein-Main-Region statt, in Kooperation mit den Literaturhäusern Frankfurt, Wiesbaden und Darmstadt werden in jeder der drei Städte zwei Abende veranstaltet, bei denen die Programmgestaltung an sechs Persönlichkeiten delegiert wird, die man zunächst nicht im klassischen Soziotop der Neuen Musik verortet. Das Publikum kennt nur den Gast des Abends, der konkrete musikalische Inhalt wird, ähnlich dem klassischen „musikalischen Salon“, erst im Laufe der Veranstaltung bekannt. Die Protagonisten der Reihe erhalten so eine wirkliche „carte blanche“, was Aufbau und Inhalt der Abende betrifft.

Eintritt 10 €, ermäßigt 6 €
Kartenverkauf an der Abendkasse

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Lesebühne

Mi., 2. Dezember, 19:30 Uhr Literaturhaus, Vortragssaal

Die 1998 von Kurt Drawert gegründete Darmstädter Textwerkstatt ist heute in der gesamten Bundesrepublik bekannt und gerade auch im internationalen Kontext erfolgreich. Ihr gehörten bislang mehr als 200 Autorinnen und Autoren an, von denen sich viele literarisch etablieren konnten und wichtige Preise wie u.a. den Leonce-und-Lena-Preis 2000 und 2015 erhielten. Neben der alle zwei Jahre wechselnden Gruppe von Kurt Drawert gibt es seit 10 Jahren auch die Textwerkstatt II, die allen ehemaligen Teilnehmern weitere Zusammenkünfte ermöglicht und von der Lyrikerin Martina Weber geleitet wird. Diese lebhaften literarischen Begegnungen hat der POP-Verlag aus Ludwigsburg zum Anlass genommen, der Textwerkstatt ein Sonderheft seiner Zeitschrift „Bawülon“ zu widmen, das an diesem Abend vorgestellt wird.

Die Lesebühne ist eine Veranstaltungsreihe der Darmstädter Textwerkstatt und stellt am jeweils ersten Mittwoch im Monat ab 19.30 Uhr im Literaturhaus, Kasinostraße 3, zwei Autoren mit ihren Arbeiten vor. Die Veranstaltung hat Werkstattcharakter und bietet neben der Präsentation den Diskurs. Konzept und Moderation: Kurt Drawert.

Eintritt frei

Zentrum junge Literatur
Kurt Drawert
Telefon: 06151-133904
E-Mail: kurt.drawert@darmstadt.de

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"Die Zeit fordert heraus..." Manifeste;
Aufrufe und Texte des Darmstädter Expressionismus

Do., 3. Dezember, 19 Uhr Literaturhaus, Kunst Archiv im 1. OG

„Die Zeit fordert heraus! … Nun dürfen wir nicht mehr still sein und uns von den Ereignissen rädern lassen … Wir wollen und dürfen nicht mehr schweigen: Wir warten auf euch, Freunde, auf euer heißestes Herz, euren Mut, sucht Richtung, Wege und Ziele: unhemmbarer Wille zur Zukunft reiße uns hoch, sei unsere gläubigste Losung. Freunde, greift ein!“

Mit ihren Manifesten und leidenschaftlichen Aufrufen wollten die jungen Darmstädter expressionistischen Dichter und Künstler aufrütteln und kämpfen nach dem Ersten Weltkrieg für eine bessere Welt. Die szenische Lesung bringt eine Collage mit Texten von Carlo Mierendorff, Theodor Haubach, Kasimir Edschmid, Wilhelm Michel u.a., in denen das humanistische, politische und künstlerische Wollen und Wirken des Kreises Wortgestalt erhält. … „Ungeheures geschieht … Nicht, daß die Kunst aufhörte, unser letztes heißestes Ziel zu sein. Doch stehen wir an einem Punkte, wo Kunst nur an dem gemessen werden kann, was sie dem ringenden Leben bietet. Brücke zum Unendlichen, vom Zeitlichen ins Ewige, das ist die Kunst. Doch jetzt, wo die Zeit so rießengroß, so schaurig selber mit den letzten Dingen ringt, ist sie selbst das Maß aller Werte geworden und wehe der Kunst, die sie überspringt“.

Eintritt: 5 Euro, für Mitglieder frei

Kunst Archiv Darmstadt e. V.
Tel.: 06151-291619
E-Mail: info@kunstarchivdarmstadt.de

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„Komm herein, ruh’ dich aus, genieß’ die märchenhaften Früchte“ mit Märchenerzählerin Regina Haas-Sauer
Fr., 4. Dezember, 19 Uhr Literaturhaus, Vortragssaal

Märchen beflügeln die Fantasie, fesseln die Aufmerksamkeit und berühren tief. Die Märchenerzählerin Regina Haas-Sauer hat sich ganz der Faszination der Märchenwelt verschrieben. Heute nimmt sie uns mit auf eine Erzählreise nach Indien und darüber hinaus.

Der Eintritt ist frei. Spenden sind willkommen.

Deutsch-Indische Gesellschaft Darmstadt-Frankfurt e. V.
Internet: www.dig-darmstadt.de
Auskunft bei Andreas Fiorino, Tel. 06152-54675,
a.fiorino@online.de

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O Tannenbaum - Geschichten, Gedichte und Musik zur Weihnachtszeit
Mo., 7. Dezember, 16-17:30 Uhr Literaturhaus, Vortragssaal

Veranstaltung der Akademie 55plus – unter der Leitung von Frau Margit Pietsch

Geschichten und Gedichte rund um Weihnachtsbräuche, ergänzt durch Musik für Cello u. Klavier kommen diesmal zum Vortrag.
Die Lesung mit Musik soll besinnlich und fröhlich auf Weihnachten einstimmen.

Eintritt frei!
Gäste sind herzlich willkommen.

Akademie 55plus Darmstadt e.V.
Internet: www.aka55plus.de

 

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27. Bibliotheksgespräch in der Alexander-Haas-Bibliothek
Harald Poelchau – ein Leben im Widerstand

Di., 8. Dezember, 18 Uhr Literaturhaus, Seminarraum im 2ten Stock

Siegmund Krieger stellt die Biografie des Tegeler Gefängnispfarrers vor.

(Klaus Harpprecht: Harald Poelchau - Ein Leben im Widerstand. Rowohlt Verlag, 2004)

Andreas Zielcke (Süddeutsche Zeitung) findet es eigentlich unglaublich, dass erst mit diesem Buch eine Biografie des Gefängnispfarrers Harald Poelchau vorliegt, der während des nationalsozialistischen Regimes nicht nur zum Tode Verurteilten geistlichen Beistand gewährte, sondern unzähligen von den Nazis verfolgten Menschen unter Einsatz seines eigenen Lebens half. Diese Lebensbeschreibung mache fassbar, was neben dem organisierten Widerstand auch an "elementarem Anstand und alltäglicher Subversivität" während des Nationalsozialismus möglich war.

Vorbereitung: Siegmund Krieger

Eintritt frei
Zugang über Eingang Ost - bitte klingeln bei Gesellschaft für Christl-Jüdische Zusammenarbeit

Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit e. V.
Alexander-Haas-Bibliothek
Telefon: 06151-5208107
E-Mail: info@alexander-haas-bibliothek.de
Internet: www.alexander-haas-bibliothek.de

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Überraschungsgast des "Buch des Monats"
Di., 8. Dezember, 19 Uhr Literaturhaus, Vortragssaal

Als krönender Abschluss des Jahres und sozusagen schon ritualisiert: Das „Buch des Monats“ schenkt uns einen Überraschungsgast. Mehr wird erst kurz vorher über die Homepage bekannt gegeben.

Es sei aber geraten, sich recht bald eine Karte zu reservieren.

Eintritt frei
Reservierung unter info@literaturhaus-darmstadt.de

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Klavierabend "Stimmen des Ostens" mit Yuri Blinov (Belarus) und Uwe Balser (D)
So., 13. Dezember, 19 Uhr Literaturhaus, Vortragssaal

Komponisten des Ostens werden an diesem Abend vertreten mit Werken, die teilweise nur selten im Konzertsaal zu hören sind: Uwe Balser aus Bensheim, ein in Fachkreisen geltender Medner-Spezialist, trägt u.a. "Vergessene Volksweisen" von Nikolai Medner vor, und der mehrmals in Darmstadt gefeierte Pianist und anerkannter Skrjabin-Experte, Yuri Blinov, bringt Werke seines Lieblingskomponisten Alexander Skrjabins zu Gehör, um somit dessen 100. Todesjahrs zu gedenken. Auf Wunsch der Chopin-Gesellschaft führt Yuri Blinov nochmal die selten im Konzertsaal gespielte c-Moll Sonate op. 4 von Fryderyk Chopin auf, die er beim Chopin-Marathon im März d.J. so beeindruckend vorgetragen hatte.

Eintritt: € 15,- Reservierung: 06151 54988 oder
E-Mail: christa.heimerl@chopin-gesellschaft.de

Chopin-Gesellschaft e. V.
Internet: www.chopin-Gesellschaft.de

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"Strukturalismus in Goethes Morphologie"
Vortrag: Prof. Dr. Yoshido Takahashi, Kyoto

Mi., 16. Dezember, 19:45 Uhr Literaturhaus, Vortragssaal

Wollen wir eine Morphologie einleiten, so dürfen wir nicht von Gestalt sprechen. sondern wenn wir das Wort brauchen,uns allenfalls dabei nur die Idee, den Begriff oder ein in der Erfahrung nur für den Augenblick Festgehaltenes denken.
Die Struktur ist ein Ganzes, ein Gefüge, ein innerer Aufbau und die Anordnung einzelner Teile zu einem Ganzen.

Eintritt frei

Darmstädter Goethe-Gesellschaft e. V.
Telefon: 06151-3968476
E-Mail: darmstaedter-goethegesellschaft@web.de

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