Gesamtprogramm – Literaturhaus Darmstadt

Das Gesamtprogramm umfasst die Veranstaltungen der Vereine im Literaturhaus und der Kooperationspartner.

100 Jahre 1. Weltkrieg, Michael Stöcker liest aus
"Augusterlebnis 1914 in Darmstadt - Legende und Wirklichkeit"

Di., 5. August, 19 Uhr Literaturhaus, Vortragssaal

Der Historiker Michael Stöcker, Absolvent der Technischen Universität Darmstadt, liest aus seinem aktuell neu aufgelegten Band „Augusterlebnis 1914 in Darmstadt – Legende und Wirklichkeit“, dessen Originalausgabe, 1994 erschienen, längst vergriffen war. Stöcker widmet sich besonders der Frage, ob die Kriegsbegeisterung 1914 nicht eher ein Propaganda- und Medien- als ein Massenphänomen war. Nach seiner Lesung steht der Autor für Fragen zur Verfügung.

Eintritt frei

Gesellschaft Hessischer Literaturfreunde e. V.
Elisabeth-Langgässer-Gesellschaft e. V.
E-Mail: geheli@t-online.de

Programmübersicht

Philosophischer Salon
Leitung: PD Dr. Ute Gahlings

So., 31. August / 28. September / 26. Oktober / 30. November / 28. Dezember, 15-18 Uhr Literaturhaus, Textwerkstatt, 3.OG

Der Philosophische Salon am Institut für Praxis der Philosophie knüpft unter veränderten gesellschaftlichen Bedingungen an die Tradition der europäischen Salons an und will die persönliche Begegnung zwischen Menschen aus dem gesellschaftlichen Leben, aus Philosophie, Wissenschaft, Kunst und Politik fördern. Er findet zu wechselnden Themen und manchmal mit eigens eingeladenen Gästen bei Kaffee und Kuchen im Literaturhaus statt. Die Themen werden auf der Website des IPPh e. V. und über einen Email-Verteiler bekannt gegeben.

Termin: Jeder letzte Sonntag im Monat, 15 bis 18 Uhr

Zugang über Eingang Ost - bitte bei IPPh e. V. klingeln

Unkostenbeitrag: 10 €, ermäßigt 7 €
Das IPPh akzeptiert den REGIO als Zahlungsmittel (www.darmstadt.der-regio.de).

Institut für Praxis der Philosophie e.V. (IPPh) Darmstadt
Philosophischer Salon
Kontakt: PD Dr. Ute Gahlings, 0 61 50 / 55 4 50
info@gahlings.de www.ipph-darmstadt.de

Programmübersicht

Sommerfest
Fr., 5. September, 16 Uhr Literaturhaus

Wir feiern das Ende des Sommers und läuten sogleich das Herbstprogramm des Literaturhauses ein.

Ab 16 Uhr stellen sich alle im Haus ansässigen Institutionen vor und bieten spannende Einblicke in ihre Arbeit. Lassen sie sich durch das Kunst Archiv führen, trinken sie bei italienischer Musik Prosecco beim Verein Società Dante Alighieri, lassen sie sich von der Deutsch-Indischen Gesellschaft bei Tee und Gebäck in die indische Märchenwelt versetzen oder hören sie Chopin und genießen sie die Ausstellung im Auditorium. Schauen sie sich Filme zur Darmstädter Kunst und italienischem Leben an und bedienen sie sich an diversen Büchertischen. Auch ein historisch-literarisches Darmstadt-Quiz mit dem Riwwelmaddhes und ein Mal- und Zeichenkurs für Kinder werden an diesem Tag in unserem großen vielschichtigen Haus angeboten. Aber auch ernsthafte Themen zum Ersten Weltkrieg und andere werden erörtert.

Durch den Tag führt Alex Dreppec, der auf über 200 Veröffentlichungen im deutschen und englischen Sprachraum zurückblicken kann.  Er moderiert Science Slams und ist Mitbegründer des mittlerweile weit über Darmstädter Grenzen hinaus bekannten Krone-Slams.

Nach 20jähriger Zurückgezogenheit kehrt der legendäre Veranstalter und DJ der Darmstädter „Open-Your-Mind“- Partyreihe Matthew D zurück ins Rampenlicht und ins Literaturhaus. Freuen Sie sich auf einen Tanzabend im Auditorium.

In unserem großen 4stöckigen  Haus stehen mehrere Büchertische und Bibliotheken zum Stöbern bereit. Vor dem Haus warten Liegestühle und ein Angebot an Hamburgern, Coleslaw, Muffins, Bratwürstchen und Getränken.

Veranstaltungen im Auditorium, Schauraum und Eingangsbereich

Ab 16 Uhr            Büchertauschbörse im Eingangsbereich und Ausstellung der „Darmstädter Tage der
                            Fotografie“. Mit Fotografien von Isabel Kiesewetter zum Thema Konversion im Schauraum

16 – 17 Uhr          Società Dante Alighieri – Malen und Zeichnen für Kinder ab 6 Jahren

16 – 17 Uhr          Deutsch-Indische-Gesellschaft – Lesung indischer Märchen bei Tee und Gebäck

17-17:45 Uhr      Akademie 55plus - Historisch-literarisches Darmstadt-Quiz mit dem Riwwelmaddhes

18 Uhr                 Offizielle Begrüßung durch Stadtverordnetenvorsteherin Doris Fröhlich

18:15-18:45 Uhr Chopin-Gesellschaft – Der Weg in die Zukunft von Hartmut Stolzmann mit musikalischen  
                            Beiträgen von Sabine Simon am Piano

19 – 19:45 Uhr     Elisabeth-Langgässer-Gesellschaft – Karl-Heinz Müller liest  zum Thema "Darmstadt zieht in den Krieg" mit Texten zum Ersten Weltkrieg aus Darmstadt

20 Uhr                 Alex Dreppec spricht über den Poetry- sowie den Science Slam und stellt seinen neuen
                            Gedichtband vor           

Ab 21 Uhr            TANZ im Auditorium mit DJ Matthew D. - Das Auditorium im Literaturhaus wird zur  
                           Tanzfläche bis in die späten Stunden…       

Veranstaltungen in den Vereinsräumen:

16 – 18  Uhr        Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit in der Alexander-Haas-Bibliothek
                           2. Stock Chassidische Geschichten aus dem osteuropäischen Judentum, zu Gehör gebracht
                           von Siegmund Krieger. Klezmermusik vorgetragen von Schülern von Irith Gabriely. 3D
                           Computer Rekonstruktion der Darmstädter Synagoge in der Bleichstraße. Erinnerungen von
                           Asher Wasserteil Ehemalige Darmstädter Juden berichten über ihre Erlebnisse in der
                           NS-Zeit; DVD von Gropper-Film.

16:00 Uhr           Goethe Gesellschaft, 3. Stock, Raum der Textwerkstatt - Sitzung des Faust-Lesekreises

16 – 18 Uhr         Luise Büchner Bibliothek, 2. Stock -  Offene Bibliothek – Willkommen zum Stöbern nach    
                           Literatur von und über Frauen

16:30 Uhr           Jutta Schütz stellt die Frauenrechtlerin Luise Büchner als Lyrikerin vor mit einer Lesung aus  
                          dem Gedichtband „Frauenherz“

16:00 Uhr           Kunst Archiv, 1. Stock -  Willkommen im Kunst Archiv – Büchertisch, Musik, Getränke,
                          Snacks
16:30 Uhr           Sammeln und Bewahren – Führung mit Klaus C. Netuschil durch das Kunst Archiv
17:00 Uhr           Musik
17:30 Uhr           Vergangenheit / Gegenwart / Zukunft – Führung mit Uschi Troeger und Monika Hein
18:30 Uhr           Inselstraße 42. Arno Schmidt und Eberhard Schlotter – Thomas Reinheimer erzählt von einer
                          Freundschaft
19:00 Uhr           Musik
19:30 Uhr          „Was man die absolute Realität nennen könnte“ – Videoinstallation und drei kleine 
                          Performances von Mila Burghardt
20 + 21:30 Uhr Kunst in Bewegung – Filme zur Darmstädter Kunst von und über Darmstädter Künstler

16 – 18 Uhr        Socieà Dante Alighieri, 2. Stock – Espresso, Prosecco, neue Bücher und Filme, ital, Musik

16 Uhr                Deutsch-Bulgarische Gesellschaft, 4. Stock – Reiseland Bulgarien, bulg. Häppchen und
                          Weine

17:45-19 Uhr     Institut für Praxis der Philosophie e.V  IPPh, 3. Stock - Vorstellung des Instituts und
                          Beispiele aus der Philosophie

17 – 19 Uhr        Deutsch-Ungarische Gesellschaft im 3. Stock – ungarische Literatur

Der Eintritt zu allen Veranstaltungen ist frei

Programmübersicht

Prof. Dr. Burkhard Moennighoff, Hildesheim:
Wer geht sieht viel. Johann Gottfried Seumes „Spaziergang nach Syrakus im Jahre 1802“

Mo., 8. September, 18 Uhr Literaturhaus, Vortragssaal

Das Komplementär- und Alternativprogramm, nicht nur heutzutage, zum Mainstream-Reisen: Da geht jemand zu Fuß von Leipzig nach Syrakus und wieder auf einem anderen Weg zurück, um wirklich hautnah die fremde Kultur in sich aufzusaugen. Und publiziert seine Erlebnisse und Erfahrungen dann unter dem Titel „Spaziergang nach Syrakus im Jahre 1802“ - mit der programmatischen Bemerkung in der Einleitung: "Es ginge alles besser, wenn man mehr ginge." Fast vergessen, aber immer wieder lesenswert. An diesen großen Fußgänger, der sich als Widerpart und Ergänzung zu Goethes Reise nach Italien lesen und verstehen lässt (und wohl auch selber so verstanden hat), erinnert Professor Dr. Burkhard Moennighoff, Hildesheim, bekannt als Goethe- und Lichtenberg-Forscher und Literatur-Didaktiker

Eintritt frei

Lichtenberg-Gesellschaft e. V.
Prof. Dr. Ulrich Joost
Telefon: 06151-165294 oder 162597
E-Mail: info@lichtenberg-gesellschaft.de
Internet: www.lichtenberg-gesellschaft.de

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Gregor Sander:
"Was gewesen wäre"

Di., 9. September, 19 Uhr Literaturhaus, Vortragssaal

„Ich fand die Freundinnen ganz großartig. Es ist nämlich auch eine Freundinnengeschichte.“
Maike Albath, Deutschlandfunk

Die Geschichte beginnt in einem heruntergekommenen Luxushotel in Budapest. Zu ihrem vierundvierzigsten Geburtstag hat Astrid diesen Kurzurlaub von ihrer neuen Liebe, Paul, geschenkt bekommen. Ein paar Tage ohne ihre Kinder und ohne seine Arbeit. Mit dieser Reise will Paul auch einen Blick in ihre Vergangenheit riskieren – und bekommt mehr zu sehen, als ihm vielleicht lieb ist. Denn diese Geschichte beginnt auch vor fünfundzwanzig Jahren in der DDR auf einer wilden Künstlerparty, als sich Astrid Hals über Kopf in Julius verliebte. Eine Liebesgeschichte aus der Sedimentschicht der Wende. Gregor Sander verschränkt Vergangenheit und Gegenwart, er erzählt von deutschen Lebensläufen, erzählt von den Zonenkindern damals und jetzt, dass einem fast schwindelig wird. Dabei gelingen ihm zarte Bilder voller Überraschungen. Liebe, Freundschaft, Flucht und es geht um Verrat und um die Frage der Rache.

Gregor Sander, geb. 1968 in Schwerin, studierte nach Ausbildungen zum Schlosser und Krankenpfleger, einige Semester Medizin, Germanistik und Geschichte. Nach dem Besuch der Berliner Journalistenschule lebt er heute als freier Autor in Berlin.

Eintritt 6 €, ermäßigt 4 €
Kartenverkauf an der Abendkasse
oder online

 

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„Das Feuer fraß die halbe Stadt …“
Bilder zur Darmstädter Brandnacht

Karl Deppert, Willi Hofferbert, Annelise Reichmann, Marcel Richter, Lothar Toller, Ernst Vogel u.a. und Fotos von der zerstörten Stadt

Do., 11. - Fr., 26. September Literaturhaus, Kunst Archiv im 1. OG

Öffnungszeiten: Di, Mi, Fr, 10-13 Uhr, Do 10-18 Uhr

Ausstellungseröffnung: 11. September 2014, 17 Uhr
Zur Eröffnung spricht der Oberbürgermeister der Stadt Darmstadt, Jochen Partsch

Stadtzerstörung vor 70 Jahren

Das Datum des 11. Septembers 1944 markiert den schlimmsten und nachhaltigsten Einschnitt in die Geschichte unserer Stadt! Am Ende des 2. Weltkrieges wurde Darmstadt zu fast 80 % zerstört, die Altstadt völlig ausradiert und 12.000 Menschen verloren bei dem vernichtenden Fliegerangriff ihr Leben. Aus eigenem Erleben der Brandnacht und inmitten der entstandenen Darmstädter Trümmerlandschaft malten Künstler ihre traumatischen Erlebnisse und bannten den Schrecken aufs Papier oder die Leinwand.

Im Zentrum der Ausstellung stehen, neben den Fotos der zerstörten Stadt, der siebenteilige Temperazyklus von Karl Deppert, das große Triptychon „11./12. September 1944“ von Ernst Vogel und die Darmstädter Ruinen-Landschaften von Annelise Reichmann.

Die Ausstellung ist eingebunden in eine Vielzahl von Veranstaltungen zum Gedenken an die Brandnacht vor 70 Jahren.

Eintritt frei

Kunst Archiv Darmstadt e.V.
Tel. 06151 / 291619
E-Mail: info@kunstarchivdarmstadt.de
Internet: www.kunstarchivdarmstadt.de

Die Ausstellung ist eine Kooperation des Kulturamtes der Stadt Darmstadt, des Stadtarchiv Darmstadt und des Kunst Archiv Darmstadt e.V.

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Shahla Sultanova - Vorstellung der neuen Elsbeth-Wolffheim-Stipendiatin der Stadt Darmstadt
Fr., 12. September, 19 Uhr Literaturhaus, Vortragssaal

Immer wieder weisen Menschenrechtsorganisationen wie Reporter ohne Grenzen (ROG) auf die äußerst angespannte Situation für Journalistinnen und Journalisten
in Aserbaidschan hin. Dort werden kritische Berichterstatter zunehmend unter Druck gesetzt, eingeschüchtert und bedroht – acht Journalisten und zwei Online-Aktivisten sitzen derzeit in Haft.

Im Mai 2014 übernahm Aserbaidschan den Vorsitz des Europarats und nimmt damit ein herausragendes Amt innerhalb Europas ein. Zugleich werden unabhängige
Medien und Journalisten zuhause massiv unterdrückt. Aserbaidschan steht auf der ROG-Rangliste zur Pressefreiheit auf Platz 160 von 180.

Franziska Sperr, Vizepräsidentin und Writers in Exile-Beauftragte des PEN-Zentrums Deutschland, spricht mit Shahla Sultanova zur Situation und Reporter ohne Grenzen informiert über die Menschenrechtslage in Aserbaidschan.

Anlässlich der Vorstellung der neuen Stipendiatin des Elsbeth-Wolffheim-Stipendiums, der Journalistin Shahla Sultanova, laden die Stadt Darmstadt, das PEN-Zentrum Deutschland, das Literaturhaus und Reporter ohne Grenzen zur Diskussion über die Menschenrechtslage in Aserbaidschan ein.

 

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Musikalisch-literarischer Abend
Das Wunderbare Überleben - Warschauer Erinnerungen 1939-1945 des Pianisten und Komponisten Wladyslaw Szpilman (1911-2000)
Aleksandra Mikulska (Klavier)
Bozena Zolynska (Lesung und Gesang)

Sa., 13. September, 19 Uhr Literaturhaus, Vortragssaal

2014 jährt sich der Warschauer Aufstand zum 70. Mal. Aus diesem erinnerungswürdigen Anlass präsentiert die Chopin-Gesellschaft in Zusammenarbeit mit den deutsch-polnischen Vereinen in Darmstadt (Salonik) und Stuttgart eine Lesung mit Klavier und Gesang, die auf ergreifende Weise das Leben des bekannten polnischen Pianisten und Komponisten Szpilman erzählt. Ausschnitte aus Szpilmans Biografie, die als Grundlage für den bekannten und preisgekrönten Film "Der Pianist" von Roman Polanski gedient hat, als auch aus dem Buch "Ich versuche jeden zu retten" von Wilm Hosenfeld werden vorgetragen, sowie ausgesuchte Kompositionen von Fryderyk Chopin, die für Szpilman besonders bedeutsam waren. Werke  von Szpilman selber, der sehr viel für das polnische Musikleben getan und viele schöne Kompositionen hinterlassen hat, kommen ebenfalls an diesem Abend zu Gehör.

Am Flügel: Aleksandra Mikulska, (PL) Präsidentin der Chopin-Gesellschaft in der BRD e.V.

Lesung und Gesang: Bozena Zolynska (PL)

Eintritt: €12,-
Reservierung: 06151 54988 oder
E-Mail: christa.heimerl@chopin-gesellschaft.de

Chopin-Gesellschaft in der Bundesrepublik Deutschland e.V.
Internet: www.chopin-gesellschaft.de  
Jill Rabenau, Tel. 06151 315760

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Erinnerte Brandnacht
Parallel zur Ausstellung im Kunst Archiv findet eine Lesung aus Briefen, Erinnerungstexten und Gedichten statt.

Fr., 19. September, 19:30 Uhr Literaturhaus, Kunst Archiv im 1. OG

Die Texte verdeutlichen den Schrecken der Zerstörungsnacht, der als Trauma noch Jahrzehnte später die Darmstädter Brandnacht lebendig in Erinnerung hält.

Kunst Archiv Darmstadt e.V.
Tel. 06151 / 291619
E-Mail: info@kunstarchivdarmstadt.de
Internet: www.kunstarchivdarmstadt.de

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Ulrike Draesner:
"Sieben Sprünge von Rand der Welt"

Di., 23. September, 19 Uhr Literaturhaus, Vortragssaal

Simone Grolmann ist 52, etabliert und angesehen, Professorin für Verhaltensforschung, Mutter einer Tochter, ein analytischer Mensch. Dennoch hat sie Angst. Angst vor Schnee. Die Angst ist tief in ihr, versunken wie der Breslauer Wald, durch den ihr Vater, sein behinderter Bruder Emil und Lilly, die Mutter der beiden, in der Nacht vom 19. auf den 20. Januar 1945 stapften, bei minus 21 Grad: drei Menschen mit drei durchweichten Pappkoffern. 17 Jahre vor Simones Geburt war das, und doch ist es ihre eigene Angst. Ulrike Draesner kreuzt die Lebenswege der schlesischen Grolmanns mit dem Schicksal einer aus Ostpolen nach Wrocław vertriebenen Familie. Vier Generationen kommen zu Wort.

Es geht um den Zweiten Weltkrieg, um Vertreibung, Flucht und Gefangenschaft, aber auch um die Gegenwart: Wie gehen die Romanfiguren, die Bombenangriffe,
Hunger und Tod erlebt haben, mit ihrer Vergangenheit, mit dem Verlust von Heimat um? „Sieben Sprünge vom Rand der Welt“ war „Buch des Monats“ im Mai 2014.

Ulrike Draesner wurde 1962 in München geboren. Sie begann ein Jurastudium, in der Folge eines Stipendienjahres in Oxford wechselte sie zu Anglistik, Germanistik und Philosophie. Nach weiteren Auslandsaufenthalten schloss Draesner das Studium 1989 ab, promovierte mit einer Arbeit zu Wolfram von Eschenbachs „Parzival“. Ihr Werk wurde mit zahlreichen Preisen und Stipendien ausgezeichnet.

Eintritt 6 €, ermäßigt 4 €
Kartenverkauf an der Abendkasse
oder online

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Lesung mit der Autorin Silvia Avallone:
"Marina Bellezza"

Mi., 24. September, 19:30 Uhr Literaturhaus, Vortragssaal

Die Lesung findet vorwiegend in italienischer Sprache statt.
Es moderieren Grazia Battista und Isabel Göhl.

Infos zum Buch:
Marina und Andrea sind ein ungleiches Paar: Sie möchte um jeden Preis Fernsehstar werden und er die Alm seines Großvaters bewirtschaften. Wäre da nicht ihre Liebe, die sie seit Jahren aneinander fesselt. Silvia Avallone beweist ihr Gespür für eine Generation ohne Zukunft, aber voller Sehnsucht.Die bildhübsche Marina will die Welt erobern, ihre Jugendliebe Andrea möchte diese hinter sich lassen. Sie können nicht mit, aber auch nicht ohne einander. Was sie verbindet, ist der übermächtige Wunsch, der Gegenwart zu entkommen. Und damit auch dem langweiligen Provinzstädtchen Biella, in dem beide groß wurden.
Silvia Avallone ist ein ungewöhnlich starkes Buch gelungen, das von unbedingter Liebe und dem Hunger nach Leben erzählt. Der kann allerdings sehr schnell in Hass umschlagen. Mit "Marina Bellezza" hat die Autorin alle Erwartungen, die sie mit ihrem fulminanten Debüt "Acciaio" in der Übersetzung als "Sommer aus Stahl" geweckt hat, noch übertroffen.

Silvia Avallone
1984 in Biella geboren, lebt in Bologna, wo sie Philosophie studiert hat. Ihr Debütroman »Ein Sommer aus Stahl« hat sich in Italien über 450 000 mal verkauft. Für ihn erhielt sie zahlreiche Preise, »Marina Bellezza« ist nach einem Gedichtband ihre dritte Veröffentlichung.

Eintritt frei

Società Dante-Alighieri, Comitato di Darmstadt e.V.
E-Mail: Info@dante-darmstadt.de

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Die Darmstädter Mundart vom Datterich bis heute
Fr., 26. September, 18-19 Uhr Literaturhaus, Vortragssaal

Ab 1841, dem Jahr in dem Niebergall seinen Datterich veröffentlichte, werden alle bedeutenden
Mundartdichter mit Glossen, Gedichten, etc. mundartlich präsentiert.

Leitung: Günter Körner | E-Mail: guenterkoerner@t-online.de | Tel.: 06151 717429

Eintritt frei, Spenden sind willkommen

Akademie 55plus Darmstadt e. V.
Heidelberger Straße 64
64285 Darmstadt
Telefon: 06151-9515557
E-Mail: info@aka55plus.de
Internet:  www.aka55plus.de

 

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Sven Hanuschek
Bernard von Brentano "Theodor Chindler"

Mo., 29. September, 19 Uhr Literaturhaus, Vortragssaal

Im Jahre 2014 jährt sich der Todestag Bernard von Brentanos zum 50. Mal. Aus diesem Anlass wollen wir den bedeutendsten Roman dieses Autors „Theodor Chindler“ als einen in Vergessenheit geratenen literarischen Schatz neu entdecken. Werk, Wirkung und Lebensgeschichte eines Autors werden reflektiert, der
wie kaum ein anderer der Kulturregion Rhein-Main verbunden war.

Der Essayist und Romancier Bernard von Brentano war in der ausgehenden Weimarer Republik mit Brecht befreundet und schrieb über Kapitalismus und Schöne Literatur (1930). Auch wenn sie etwas in Vergessenheit geraten sein mögen, halten seine erzählerischen Werke und ihre Ästhetik bis heute stand; in welchem Verhältnis steht dieses Werk zu seinen wechselnden politischen Auffassungen?

Prof. Dr. Sven Hanuschek lehrt Neuere deutsche Literaturwissenschaft an der LMU München. Er hat Biographien über Erich Kästner und Elias Canetti veröffentlicht, Bücher über den PEN, Heines Lyrik, Heinar Kipphardt, Laurel & Hardy und er hat Nachlass-Editionen von Kipphardt, Kästner und Canetti herausgegeben.

Eine Gemeinschaftsveranstaltung von PEN Deutschland, Literaturhaus Wiesbaden mit freundlicher Unterstützung des Kulturfonds Frankfurt Rhein-Main.

       

Eintritt 6 €, ermäßigt 4 €
Kartenverkauf an der Abendkasse
oder online

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20. Bibliotheksgespräch in der Alexander-Haas-Bibliothek
„Die Revolte gegen den Westen und der Wiederaufstieg Asiens“
Pankaj Mishra „Aus den Ruinen des Empire“

Di., 30. September, 18 Uhr Literaturhaus, Alexander-Haas-Bibliothek, 2. OG

Was hat die Alexander-Haas-Bibliothek mit solch einem Buch zu schaffen? Die Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit ist ein Kind des 2. Weltkriegs und europäischer Sichtweise. Ihr Blickfeld ist aus diesem Grund der Westen, also Europa und die USA. Seit dem Ende des 2. Weltkriegs hat sich aber die Welt erheblich verändert: Wir können unseren religiös-ideologischen Blick nicht mehr nur auf die westliche Welt beschränken. Dieses Buch ist ein Blick von außen auf diese westliche Welt. Es zeigt, wie drei große Intellektuelle – der muslimische Gelehrte Al-Afghani, der chinesische politische Reformer und Journalist  Liang Qichao und der bengalische Dichter Rabindranath Tagore – auf der Suche nach der Identität Asiens Ende des 19., Anfang des 20.  Jahrhunderts halfen, die Grundlagen für den Wiederaufstieg Asiens zu legen, der in zunehmenden Maße unsere Gegenwart bestimmt.

Vorbereitung: Dr. Jürgen Franke

Eintritt frei
Zugang über Eingang Ost - bitte klingeln

Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit e. V.
Alexander-Haas-Bibliothek
Telefon: 06151-5208107
E-Mail: info@alexander-haas-bibliothek.de
Internet: www.alexander-haas-bibliothek.de

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150. Geburtstag Frank Wedekind
"Lulu und die anderen - Frank Wedekinds Frauen und die Bohème"

Di., 30. September, 19 Uhr Literaturhaus, Vortragssaal

Zu Beginn des 20. Jahrhunderts provozierte Frank Wedekind den Literatur- und Bühnenbetrieb mit seinem neuen Stil. Seine drastischen und freizügigen Texte wurden oft von der Zensur verboten. Wedekind plädierte für Aufklärung und kämpfte gegen Verlogenheit und Scheinmoral. Er war fasziniert von Frauen, die ihre erotischen Bedürfnisse ausleben und genoss die Welt der Bohème. Dort fand der Dramatiker Lulu, das unwiderstehlich sinnliche Mädchen.

Die szenisch-musikalische Lesung anlässlich des 150. Geburtstags von Frank Wedekind schlägt einen rasanten Bogen mit Szenenausschnitten, Liedern,
Tagebuchnotizen und Briefen des Autors, Kabarettisten und Schauspielers. Dem gegenüber stehen Zeugnisse und Zitate verschiedener Zeitgenossen, insbesondere von Frauen aus seinem Leben.

Idee und Konzept stammen von der in München lebenden Schauspielerin und Drehbuchautorin Cornelia Bernoulli. Sie schreibt und entwickelt szenische Programme und tritt damit in der deutschsprachigen Kulturlandschaft auf. Der Sänger, Schauspieler und Dramaturg Bruno Hetzendorfer ist fürs Musikkonzept zuständig.

Eine Veranstaltung in Kooperation mit der Frank-Wedekind-Gesellschaft und der Luise-Büchner-Gesellschaft.

Eintritt 6 €, ermäßigt 4 €
Kartenverkauf an der Abendkasse
oder online

Programmübersicht

Lesebühne
Mi., 1. Oktober, 19:30 Uhr Literaturhaus, Vortragssaal

Lyrik von Adrian Kasnitz (Köln) und Iris Welker-Sturm (Darmstadt). Iris Welker-Sturm führt die verschiedenen medialen und ästhetischen Ausdrucksformen in einer Weise zusammen, dass neue, unerwartete Objekte entstehen. So auch ist ihre Lyrik, die sie vortragen wird, Klang- und Raumerlebnis wie Sprachereignis in einem. Der Schriftsteller und Herausgeber der „parasitenpresse“ Adrian Kasnitz stellt seinen 2013 erschienenen Lyrikband „Sag Bonjour aus Prinzip“ vor. Gedichte von melancholischer Schönheit im Spannungsfeld zwischen Natur,   Geschichte und der Idee des Menschen von sich selbst. Moderation: Martina Weber.

Die Lesebühne ist eine Veranstaltungsreihe der Darmstädter Textwerkstatt und stellt am jeweils ersten Mittwoch im Monat ab 19.30 Uhr im Literaturhaus, Kasinostraße 3, zwei Autoren mit ihren Arbeiten vor. Die Veranstaltung hat Werkstattcharakter und bietet neben der Präsentation den Diskurs. Konzept und Moderation: Kurt Drawert.

Eintritt frei

Zentrum junge Literatur
Kurt Drawert
Telefon: 06151-133904
E-Mail:
kurt.drawert@darmstadt.de

Programmübersicht

„Spurensuche – Fotografie als Beweismittel“
Christine Karallus

Do., 2. Oktober, 19:30 Uhr Literaturhaus, Vortragssaal

Ausgehend von Tatortfotografien der Berliner Kriminalpolizei aus den Jahren 1898 bis 1918, werden in dem Vortrag die Methoden und fotografischen Techniken vorgestellt, die die Juristen und Kriminalisten um 1900 entwickelten, um ein Kapitalverbrechen zu erfassen. Von Interesse sind dabei insbesondere die Argumente, aufgrund derer die Tatortfotografie als wirklichkeitsgetreues und objektives Abbild eines Tatorts verhandelbar wurde und damit den modus operandi eines Täters zu bezeugen vermochte – Fragestellungen, die nach wie vor im Bezug auf den Einsatz von digitalen Bildtechnologien diskutiert werden.

Christine Karallus ist z. Z. wissenschaftliches Mitglied des Wissenschaftsprogramms Philosophical researches an der Faculty of Humanities in Ljubljana und wissenschaftliche Mitarbeiterin am „Freien Forschungsinstitut menschen formen e.V. – Materialien zu einer Kulturanthropologie neuen Zuschnitts“

Eintritt frei

Freundeskreis Weißer Turm e. V.
Foto-Club Darmstadt e. V.
Werner Kumpf
Tel. 06151-372525
E-Mail: kumpf.werner@t-online.de

Programmübersicht

Saša Stanišić:
"Vor dem Fest"

Di., 7. Oktober, 20 Uhr Centralstation

Es ist die Nacht vor dem Fest im uckermärkischen Fürstenfelde. Das Dorf schläft. Bis auf den Fährmann – der ist tot. Und Frau Kranz, die nachtblinde Malerin, die ihr Dorf zum ersten Mal bei Nacht zeigen will. Ein Glöckner und sein Lehrling wollen die Glocken läuten, das Problem ist bloß: die Glocken sind weg. Eine Füchsin sucht nach Eiern für ihre Jungen, und Herr Schramm, ein ehemaliger Oberst der NVA, findet mehr Gründe gegen das Leben als gegen das Rauchen.

Alte Geschichten, Sagen und Märchen ziehen mit den Menschen um die Häuser. Sie fügen sich zum Roman einer langen Nacht, zu einem Mosaik des Dorflebens, in dem Alteingesessene und Zugezogene, Verstorbene und Lebende, Handwerker, Rentner und edle Räuber in Fußballtrikots aufeinandertreffen. Das Besondere am Erzähler Saša Stanišić ist die Zugewandtheit, mit der er seine Figuren entwirft und seine Art des Vorlesens. Die, man konnte es über Wochen im Hessischen Rundfunk hören, so viele Menschen verzaubert hat.

Saša Stanišić, 1978 in Visegrad in Bosnien-Herzegowina geboren, lebt seit 1992 in Deutschland. Sein Debütroman „Wie der Soldat das Grammofon repariert“ wurde bisher in 30 Sprachen übersetzt. Stanišić erhielt zahlreiche Auszeichnungen. Im März 2014 erhielt „Vor dem Fest“ den Preis der Leipziger Buchmesse.

Der Abend wird moderiert von Ruthard Stäblein, HR2 kultur

VVK 8 €, Abendkasse 8,60 €
Kartenverkauf an der Abendkasse

oder online

Programmübersicht

"Anfänge und Frühzeit der Fotografie – zwischen Erfindung, Kommerz, Kunst, Zufall und Fotobuch"
Werner Götze

Mi., 8. Oktober, 19:30 Uhr Literaturhaus, Vortragssaal

Werner Götze, geb. 1950, Inhaber der seit 40 Jahren auf Fotoliteratur spezialisierten Buchhandlung Lindemanns in Stuttgart, berichtet in lockerer Form über die Erfindung der Fotografie und den damit anhaltenden kommerziellen Hintergrund, über Animositäten zwischen Malern und Fotografen und zwischen Berufsfotografen und Amateuren und natürlich über die Rolle des Buches in der Fotografie.

Eintritt frei

Freundeskreis Weißer Turm e. V.
Foto-Club Darmstadt e. V.
Werner Kumpf
Tel. 06151-372525
E-Mail: kumpf.werner@t-online.de

Programmübersicht

Vom GANGES zum RHEIN
Der deutsch-indische Autor Anant Kumar liest aus seinen Werken
Forum Literatur und Philosophie der Deutsch-Indischen Gesellschaft

Do., 9. Oktober, 19 Uhr Literaturhaus, Vortragssaal

Anant Kumar (geb. 1969) ist ein deutsch-indischer Schriftsteller mit einem breiten Schaffens-Spektrum: von Prosa und Lyrik über Satiren und Essays zu Kinder- und Sachbüchern. Das Magazin „Indien Aktuell“ schreibt über ihn: Sein Werk ist wie Indien selbst: laut, bunt und auf mehreren Ebenen gleichzeitig.

Eintritt frei. Spenden sind willkommen.

Deutsch-Indische Gesellschaft Darmstadt-Frankfurt e. V.
Internet: www.dig-darmstadt.de
Auskunft bei Prof. Dr. Klaus Jork, Tel. 06103-52368,
jork@em.uni-frankfurt.de

Programmübersicht

Klavierabend/Eröffnungskonzert des 22. Internationalen Meisterkurses für Pianisten mit den Kursleitern Prof. Andrzej Jasinski (PL) und Prof. Elzbieta Karas-Krasztel (PL)
Fr., 10. Oktober, 19 Uhr Literaturhaus, Vortragssaal

Werke von Mozart, Chopin und Brahms

Der weltbekannte in Kattowitz lebende und lehrende Pianist und Pädagoge, Prof. Andrzej Jasinski (Lehrer u.a. von Krystian Zimerman), und die an der berühmten Chopin-Musikakademie in Warschau tätige Professorin Elzbieta Karas-Krasztel gestalten je zur Hälfte diesen Klavierabend zur Eröffnung des 22. Internationalen Meisterkurses für Pianisten. Anschließend gibt es Gelegenheit mit den Künstlern und den 12 ausgezeichneten und ausgesuchten jungen Pianisten des Meisterkurses bei einem kalten Büffet ins Gespräch zu kommen. Beiträge zum Büffet sind erwünscht!

Eintritt € 15,-
Reservierung: 06151 54988 oder
E-Mail: christa.heimerl@chopin-gesellschaft.de

Chopin-Gesellschaft in der Bundesrepublik Deutschland e.V.
Internet: www.chopin-gesellschaft.de   
Jill Rabenau, Tel. 06151 315760

Programmübersicht

Meisterkurs für Pianisten mit Prof. Andrzej Jasinski (PL) und Prof. Elzbieta Karas-Krasztel (PL)
Sa., 11. - Do., 16. Oktober Literaturhaus, Vortragssaal

Täglich vormittags 10 - 13 Uhr und nachmittags 16 - 19 Uhr

Diese 1972 von Maciej Lukaszczyk (1934 - 2014) gegründete Reihe internationaler Meisterkurse für Pianisten, die unter der Leitung namhafter Pianisten und Pädagogen wie Jan Ekier, Ludwik Stefanski, Halina Czerny-Stefanska, Dominique Merlet, Rudolf Kehrer, Kevin Kenner, Katarzyna Popowa-Zydron, Boris Bloch u.v.m. stand, findet diese Woche ihre Fortsetzung unter der Leitung des weltbekannten in Kattowitz lebenden und lehrenden Pianisten-Pädagogen Prof. Andrzej Jasinski (Lehrer u.a. von Krystian Zimerman) und der an der berühmten Chopin-Musikakademie in Warschau tätigen Professorin Elzbieta Karas-Krasztel. Zwölf ausgezeichnete, ausgesuchte junge Pianisten aus aller Welt nehmen an diesem öffentlichen Kurs teil - Publikum erwünscht! - welcher seinen Höhepunkt am 16.10. um 19:00 Uhr mit einem Abschlusskonzert der Teilnehmer in der Orangerie findet.

Eintritt frei.

Chopin-Gesellschaft in der Bundesrepublik Deutschland e.V.
Internet: www.chopin-gesellschaft.de  
Jill Rabenau, Tel. 06151 315760

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Eröffnung der Ausstellung:
Bilderschatz HEAG-Sammlung
Darmstädter Kunst von 1900 bis 2000, von Bracht bis Kröger

So., 12. Oktober, 11 Uhr Literaturhaus, Kunst Archiv im 1. OG

Als Schenkung aus der HEAG-Sammlung kamen rund 100 Bilder Darmstädter Künstler in den Sammlungsbestand des Kunst Archivs, die erstmals in dieser Ausstellung der Öffentlichkeit präsentiert werden. Alle Stiltendenzen des 20. Jahrhunderts sind vertreten vom Jugendstil der Jahrhundertwende über den Expressionismus und die Neue Sachlichkeit zum malerischen Realismus und abstrakter Tendenzen der 50er und 60er Jahre und den sehr individuellen künstlerischen Handschriften des ausgehenden 20. Jahrhunderts. Die Ausstellung ist ein Spiegel der Darmstädter Kunst von 1900 bis 2000 und sie ist Teil des Jubiläumstages anlässlich des 30-jährigen Bestehens des Kunst Archiv Darmstadt e.V. Diesen Tag feiert das Kunst Archiv mit seinen Mitgliedern und allen Kunstinteressierten mit Musik und Lesungen, Filmen, Aktionen und Führungen. Geplant ist während der Ausstellung eine Diskussionsrunde über „Sammeln in Darmstadt“.

16 Uhr: Große Benefiz-Auktion zu Gunsten des Kunst Archivs

Am Festtag zum 30-jährigen Bestehen des Kunst Archivs werden 50 hochrangige Kunstwerke zu Gunsten des Archivs versteigert.

Kunst Archiv Darmstadt e.V.
Tel. 06151 / 291619
E-Mail: info@kunstarchivdarmstadt.de
Internet: www.kunstarchivdarmstadt.de

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Die Erzählungen Joseph von Eichendorffs mit eingestreuten Gedichten
Fr., 17. Oktober, 15-17 Uhr Literaturhaus, Vortragssaal

 

Eintritt frei, Spenden sind willkommen

Akademie 55plus Darmstadt e. V.
Heidelberger Straße 64
64285 Darmstadt
Telefon: 06151-9515557
E-Mail: info@aka55plus.de
Internet:  www.aka55plus.de

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Filmvorführung des Dokumentarfilmes
„Pastor Ivan und seine Straßenkinder”

Sa., 18. Oktober, 19 Uhr Literaturhaus, Vortragssaal

Einlass ab 18 Uhr

Unter der Schirmherrschaft des Honorarkonsuls der Republik Bulgarien in Hessen Ingo-Endrick Lankau

Der Film ist ausgezeichnet mit dem:
„Goldenen Horn ” - Plovdiv – Bulgarien
“Goldenen Ritter” – Omsk - Russland
Der Regisseur Jacky Stoev ist anwesend.

Nach dem Film besteht die Möglichkeit anregende Gespräche mit dem Regisseur und weiteren Interessenten in einer entspannten Atmosphäre bei erlesenen bulgarischen Weinen und traditioneller bulgarischer Teigware Banitza zu führen.

Eintritt freiI - Spenden sind willkommen

Deutsch-Bulgarische Gesellschaft e. V.
Nadin Büse, Tel.: 069-856371
Internet:
www.dbgd.de

 

 

 

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„…nirgendwo sah ich schöneren Sternenhimmel, als dort, wo ich geboren bin“
Mo., 20. Oktober, 19:30 Uhr Literaturhaus, Vortragssaal

„…seho sel láttam többé olyan fényü csillagokat, mint ahol születtem“

Magda Szabó (1917-2007) war eine der bedeutendsten Schriftsteller der ungarischen Literatur. Sie ist in Ungarns nordöstlicher Ecke, in der kalvinistischen Stadt Debrecen geboren und war lebenslang mit ihrer engeren und weiteren Heimat emotional verbunden. Ihre Romane, Theaterstücke, Jugendbücher und Essais erschienen in hohen Auflagen nicht nur in Ungarn, sondern auch in Deutschland, Frankreich und in der englischsprachigen Welt. Ihr Werk wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet.

Agnes Schmidt, Vorsitzende der Luise Büchner-Gesellschaft stellt Leben und Werk von Magda Szabó vor.

Eintritt 6 Euro, ermäßigt 4, für Mitglieder frei

Gemeinsame Veranstaltung der
Deutsch-Ungarischen Gesellschaft
und der Luise Büchner-Gesellschaft
Telefon: 06151-606123
E-Mail: info@dug-darmstadt.de

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Ludwig Fels liest
Di., 21. Oktober, 19 Uhr Literaturhaus, Vortragssaal

Ludwig Fels, 1946 geboren in Treuchtlingen (Franken), ist seit 1973 freiberuflicher Schriftsteller. Er lebt heute in Wien. Er hat zahlreiche Auszeichnungen erhalten,
unter anderem: Leonce-und-Lena-Preis, Hans-Fallada-Preis, Kranichsteiner Literaturpreis, Stadtschreiber von Bergen und den Wolfgang-Koeppen-Preis.

Er debütierte 1973 mit dem Lyrikband „Anläufe“ bei Luchterhand. Nach weiteren Lyrikbänden und dem Prosaband „Mein Land“ folgte 1981 der Roman „Ein Unding der Liebe“. Mehrere Monate hielt sich der Titel auf Platz 1 der SWR-Bestenliste. 1988 wurde das Buch verfilmt (ZDF). Es folgte eine Reihe weiterer Romane wie „Rosen für Afrika“, „Bleeding heart“ oder „Mister Joe“ und „Krums Versuchung“.
Zuletzt erschienen der Roman „Die Parks von Palilula“ (2009) und der Gedichtband „Egal wo das Ende der Welt liegt“ (2010).

In der Laudatio zum Koeppen-Preis heißt es, das Gesamtwerk des in Wien lebenden Autors habe sich über Jahrzehnte jenseits von Korrumpierbarkeit bewegt. Ludwig Fels habe in einer kompromisslosen Sprache nach der Wahrheit hinter den Wirklichkeiten gesucht.

Wir freuen uns sehr, ihn an diesem Abend begrüßen zu dürfen und sind gespannt, aus welchen Büchern er uns vorlesen wird.

Eintritt 6 €, ermäßigt 4 €
Kartenverkauf an der Abendkasse
oder online

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„Foto – Bild – Kunst – Foto. Alte und neue Fotografie im Vergleich zu anderen bildenden Künsten“
Rolf Sachsse

Do., 23. Oktober, 19:30 Uhr Literaturhaus, Vortragssaal

Seit der Mitte der 1970er Jahre ist die Fotografie zum Leitmedium der bildenden Künste avanciert; nichts geht seither ohne sie: Malerei, Skulptur, Performance, aber auch Literatur und Architektur sind vollständig von fotografischer Bildfindung abhängig geworden. Dabei hat sich die Rolle der Fotografie durch ihre Digitalisierung massiv verändert. Zum einen ist das Medium nicht mehr der Garant unmittelbarer Teilhabe am Zeitgeschehen und das fotografische Bild seiner Rolle als Dokument verlustig gegangen. Zum anderen hat die Fotografie als Ursprung vieler anderer Medien die Basis für eine Aneignung von Welt geschaffen, die mittels der Künste – nicht unbedingt der Kunst – ästhetische Komponenten im sozialen Leben wesentlicher stärker wirken lässt als je zuvor. Diese Rolle soll an den klassischen Künsten Malerei, Architektur, Literatur ebenso exemplarisch vorgestellt werden wie bei den neuen Medien Film, Video, Computerspiel und soziales Netzwerk.

Rolf Sachsse (Bonn 1949), Sohn eines Photographen und selbst gelernter Photograph, ist seit 1995 Assoziierter Professor für Theorien der Gestaltung an der Staatlichen Hochschule für Gestaltung in Karlsruhe und seit 2004 Professor für Designgeschichte und Designtheorie an der Hochschule der Bildenden Künste Saar in Saarbrücken.

Eintritt frei

Freundeskreis Weißer Turm e. V.
Foto-Club Darmstadt e. V.
Werner Kumpf
Tel. 06151-372525
E-Mail: kumpf.werner@t-online.de

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Der Schauspieler Mathias Herrmann liest aus "Großer Schlafdieb"
und "Hexenhochzeit" von Hans Schiebelhuth (1895-1944)

Fr., 24. Oktober, 19 Uhr Literaturhaus, Vortragssaal

Der professionelle Bühnen- und TV-Schauspieler Mathias Herrmann liest Teile aus Schiebelhuths worttrunkener Trilogie "Schalmei von Schelmenried", die 1933 erschien --- und erinnert damit an den Darmstädter Dichter, der 1944 in den USA starb und posthum zum Büchner-Preisträger erkoren wurde (1947). Große Bekanntheit erreichte Schiebelhuth durch seine Übersetzungen der Romane von Thomas Wolfe.

Eintritt frei

Gesellschaft Hessischer Literaturfreunde e. V.
Elisabeth-Langgässer-Gesellschaft e. V.
E-Mail: geheli@t-online.de

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MR. Dr. med. Dietmar Seifert, Delitzsch:
Der „treffliche Richter“ und sein Patient Georg Christoph Lichtenberg.

Mo., 27. Oktober, 18 Uhr Literaturhaus, Vortragssaal

Viele kennen Georg Christoph Lichtenberg und mancher erinnert sich mit großem Vergnügen einiger seiner witzigen Aussprüche. Wer aber weiß etwas
von seinem Leben und Leiden, von dem „elenden“ Körper, dem er sein Werk abzuringen die Kraft hatte. Und nur wenige kennen die Namen derer, die
ihm beigestanden haben.
Zu ihnen gehörte August Gottlieb Richter, ein damals in ganz Europa bekannter Chirurg, Arzt und medizinischer Schriftsteller. Sein Werk ist von der Zeit überholt worden, seine kritische, selbstkritische und reflektierte Arbeitsweise sowie seine humane Haltung sind jedoch von  zeitloser Aktualität. Deshalb wohl nannte ihn Christoph Wilhelm Hufeland, der sein und auch Lichtenbergs Schüler war, den „trefflichen Richter“. Der reich bebilderte Vortrag handelt von der zögerlichen Annäherung seiner beiden Lehrer, von den Krankheiten Lichtenbergs und deren Behandlung durch August Gottlieb Richter, wobei das Spektrum der zeitgenössischen medizinischen Möglichkeiten dargestellt wird. Die therapeutische  Beziehung zwischen Lichtenberg und Richter zeichnete sich nach einiger Zeit durch eine zunehmende Vertrautheit aus, die durch ihre geistige Nähe begünstigt wurde. In ihren Schriften finden sich Hinweise auf einen intellektuellen Austausch und auf eine gegenseitige Beeinflussung. Richter zitierte Lichtenbergs Schriften noch viele Jahre nach dessen Tod in seinen letzten Arbeiten. Es lohnt sich deshalb, sich mit dem Arzt um seines Wirkens willen zu beschäftigen, aber auch, um dem Leben und Werk Lichtenbergs in einer etwas ungewohnten Perspektive zu begegnen.
Dr. Seifert, Delitzsch, Internist und Kardiologe, beschäftigt sich im Ruhestand mit medizinhistorischen Themen und hat diesen Vortrag anlässlich eines Symposions zu Ehren August Gottlieb Richters in dessen Geburtsstadt Zörbig gehalten.

Eintritt frei

Lichtenberg-Gesellschaft e. V.
Prof. Dr. Ulrich Joost
Telefon: 06151-165294 oder 162597
E-Mail: info@lichtenberg-gesellschaft.de
Internet: www.lichtenberg-gesellschaft.de

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Einführung: Goethe als Prosa-Schriftsteller
Vortrag Prof. Gernot Böhme, Darmstadt

Mi., 29. Oktober, 19:45 Uhr Literaturhaus, Vortragssaal

Goethes literarisches Werk umfasst Lyrik. Dramen, erzählende Werke, autobiografische, ästhetische, kunst- und literaturtheoretische, naturwissenschaftliche Texte. Im Vortragszyklus 2014/2015 befassen wir uns mit Goethes erzählerischen Werken, die zu den Höhepunkten der Weltliteratur zählen.

Eintritt frei

Darmstädter Goethe-Gesellschaft e. V.
Telefon: 06151-9699188
E-Mail: darmstaedter-goethegesellschaft@web.de

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Bahman Nirumand: "Weit entfernt von dem Ort, an dem ich sein müsste"
Eine Autobiografie über ein außergewöhnliches Leben zwischen Deutschland und Iran

Fr., 31. Oktober, 19 Uhr Literaturhaus, Vortragssaal

Bahman Nirumand, geboren 1936 in Teheran, studierte in Deutschland und promovierte über Brecht.
Er war einer der führenden Oppositionellen während des Schah-Regimes und später bei der Bildung der Islamischen Republik im Iran. Nach seiner Flucht spielte er eine maßgebliche Rolle in der Führung der iranischen Auslandsopposition und ist heute einer der besten Kenner der politischen Situation im Iran.

Bahman Nirumand lebt als Journalist, Schriftsteller und Übersetzer in Berlin.

Bahman Nirumand liest aus seiner Autobiografie „Weit entfernt von dem Ort, an dem ich sein müßte“. Ergänzt wird der Abend durch ein informatives Gespräch über die derzeitige Situation im Iran: Ein Jahr Präsidentschaft Rohani.

Eine Veranstaltung von Amnesty International Darmstadt in Kooperation mit dem P.E.N. Zentrum Deutschland / Writers in Prison.

Eintritt 8 €, ermäßigt 5 €

PEN-Zentrum
Telefon: 06151-23120
E-Mail:  info@pen-deutschland.de

 

 

 

 

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Klavierabend in memoriam Maciej Lukaszczyk
(Präsident der Chopin-Gesellschaft 1970-2014)
mit Aleksandra Mikulska, Sabine Simon und Boris Bloch

Sa., 1. November, 19 Uhr Literaturhaus, Vortragssaal

Werke von Szymanowski, Chopin, Liszt, u.a.

Gedenkkonzert für Maciej Lukaszczyk, Gründer und langjährigen Präsidenten der Chopin-Gesellschaft in der BRD e.V. (1970 - 2014), der am 4.6.2014 im Alter von 80 Jahren in seiner Heimat Polen verstarb. In Anerkennung seiner außerordentlichen Verdienste und seines herausragenden Engagements ist die Chopin-Gesellschaft ihm zu tiefem Dank verpflichtet. Die Komponisten, deren Werke an diesem Abend zu Gehör kommen werden, zählen zu den Lieblings- und meist gespielten Komponisten des Verstorbenen, allen voran Fryderyk Chopin.

Eintritt € 15,-
Reservierung: 06151 54988 oder
E-Mail: christa.heimerl@chopin-gesellschaft.de

Chopin-Gesellschaft in der Bundesrepublik Deutschland e.V.
Internet: www.chopin-gesellschaft.de  
Jill Rabenau, Tel. 06151 315760

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Barbara Honigmann:
"Ein Kapitel aus meinem Leben"

Di., 4. November, 19 Uhr Literaturhaus, Vortragssaal

Eine Tochter erzählt von ihrer Mutter. Geboren 1910 in Wien, aufgewachsen im Grenzgebiet zwischen Ungarn und Kroatien, vor den Nazis über Wien, Paris und Spanien nach London geflohen. Die Mutter der Autorin sprach stets nur von „einem Kapitel aus ihrem Leben“, wenn die Rede auf ihre Ehe Kim Philby kam. Sie war zwischen 1933 und 1945 mit dem legendären britischen Doppelagenten verheiratet – einer, der alles verriet, seine Heimat England, seine Herkunft aus dem
Großbürgertum, das Bildungsprivileg in Cambridge, die intellektuellen Freunde …

Barbara Honigmann erzählt nüchtern, poetisch und komisch das unglaubliche Leben ihrer Mutter, einer Agentin und Emigrantin, Jüdin und Kommunistin, im Europa der Kriege und Diktaturen. Die bewegende Geschichte einer außergewöhnlichen Frau.

Barbara Honigmann, 1949 in Ost-Berlin geboren, arbeitete als Dramaturgin und Regisseurin. 1984 Emigration mit der Familie nach Straßburg. Ihr Werk wurde mit
zahlreichen Preisen ausgezeichnet. Sie ist Mitglied des PEN-Zentrums deutschsprachiger Autoren im Ausland. Seit 2007 ist sie korrespondierendes Mitglied der
Akademie der Wissenschaften und der Literatur Mainz, seit 2009 korrespondierendes Mitglied der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung.

Eine Veranstaltung in Kooperation mit der Luise-Büchner-Gesellschaft

Eintritt 6 €, ermäßigt 4 €
Kartenverkauf an der Abendkasse
oder online

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Lesebühne
Mi., 5. November, 19:30 Uhr Literaturhaus, Vortragssaal

Die Fremde ist ein Ort. Roman, Essay, Gespräch. Mit Friederike Winterhager und Kurt Drawert.
„Mehr als Nichts“ heißt der erste Roman der Frankfurter Autorin Friederike Winterhager, die derzeit auch Teilnehmerin der Darmstädter Textwerkstatt ist. In ihm geht es um die wechselvolle Geschichte einer Frau zwischen Realität und Idealisierung möglicher Lebens- und Liebesentwürfe vor dem Hintergrund einer auch sozial aus den Fugen geratenen Existenz. Im zweiten Teil des Abends stellt die Autorin ihren Essay „Heimat im Fremden“ vor und spricht mit Kurt Drawert über Phänomene der Flucht und der Sehnsucht nach einer Ankunft.          

Die Lesebühne ist eine Veranstaltungsreihe der Darmstädter Textwerkstatt und stellt am jeweils ersten Mittwoch im Monat ab 19.30 Uhr im Literaturhaus, Kasinostraße 3, zwei Autoren mit ihren Arbeiten vor. Die Veranstaltung hat Werkstattcharakter und bietet neben der Präsentation den Diskurs. Konzept und Moderation: Kurt Drawert.

Eintritt frei

Zentrum junge Literatur
Kurt Drawert
Telefon: 06151-133904
E-Mail:
kurt.drawert@darmstadt.de

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Frank Wedekind und Georg Büchner
Vortrag von Prof. Ariane Martin

Fr., 7. November, 19:30 Uhr Literaturhaus, Vortragssaal

Wie kommt es, dass wie selbstverständlich gesagt wird, Wedekind stehe in der Nachfolge Büchners? Der Vortrag sichtet die wenigen Rezeptionszeugnisse, die von Wedekind selbst stammen, sowie die Zuschreibungen einer angeblich ausgeprägten Büchner-Rezeption aus seinem unmittelbaren Umfeld, auf die das verbreitete Bild von Büchner als Vorläufer Wedekinds einerseits zurückzuführen sein dürfte. Er zeigt darüber hinaus einen kultur- und mediengeschichtlich weiter gespannten Rezeptionszusammenhang auf, der die beiden Dramatiker andererseits in eine Verbindung bringt, die im kulturellen Gedächtnis als selbstverständlich angenommen wird. Dabei wird deutlich, dass Rezeption sich im hier zur Debatte stehenden Fall von den Autoren und ihren Werken ablöst und ein gleichsam imaginäres Mischbild entsteht.

Eintritt frei

Luise-Büchner-Gesellschaft e.V. / Frank Wedekind-Gesellschaft e.V.
Tel. 06151 599788 oder  06151 168897
E-Mail: luisebuechner@aol.com oder
info@frankwedekind-gesellschaft.de 

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Klavierkonzert Nikolai Zachariev
Sa., 8. November, 19 Uhr Literaturhaus, Vortragssaal

Einlass 18 Uhr

1) Ludwig van Beethoven: Sonate op. 27, Nr.2 ("Mondscheinsonate")

2) Johannes Brahms: 8 Klavierstücke op. 76

3) Franz Schubert: 3 Impromptus op. 90 & op. 142

Nach dem Konzert besteht die Möglichkeit Gespräche mit dem Künstler und weiteren Interessenten in einer entspannten Atmosphäre bei erlesenen bulgarischen Weinen und traditioneller bulgarischer Teigware Banitza zu führen.

Eintritt frei - Spenden sind willkommen

Deutsch-Bulgarische Gesellschaft e. V.
Nadin Büse, Tel.: 069-856371
Internet: www.dbgd.de

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Mirko Bonné:
"Wie wir verschwinden"

Di., 11. November, 19 Uhr Literaturhaus, Vortragssaal

Der Roman erzählt eine große Geschichte der Erinnerung: Raymond, Witwer mit zwei so lebhaften wie eigensinnigen Töchtern, erhält nach Jahrzehnten des
Schweigens einen Brief seines todkranken Jugendfreundes Maurice, der ihn in die gemeinsam erlebte Vergangenheit zurückversetzt: nach Villeblevin, wo 1960 Albert Camus bei einem Autounfall ums Leben kam. Ein französisches Dorf und ein historisches Ereignis werden für zwei Jugendfreunde zum symbolischen
Angelpunkt, um die fünfzig zurückliegenden Jahre zu erinnern und ihre Schicksalhaftigkeit anzuerkennen. Erinnerung an die eigene Jugend und das Sterben
eines Idols verbinden sich zu einem ergreifenden Roman, der Mirko Bonné als einen der bedeutenden Autoren unserer Zeit zeigt. „Wie wir verschwinden“ ist ein großes Buch der Erinnerung und des Verlusts, ein Roman unseres Lebens wie des Sterbens einer Ikone des letzten Jahrhunderts: Albert Camus.

„Besonders die Schilderung des Camus’schen Verkehrsunfalls ist von einer unglaublichen Präzision und mitreißenden Dynamik, die nicht mehr loslässt.“
Darmstädter Echo

Mirko Bonné, geboren 1965 in Tegernsee, lebt in Hamburg. Neben Übersetzungen von u. a. Sherwood Anderson, Robert Creeley, E. E. Cummings, Emily
Dickinson, John Keats und William Butler Yeats veröffentlichte er bislang fünf Romane und fünf Gedichtbände sowie Aufsätze und Reisejournale. Für sein
Werk wurde Mirko Bonné vielfach ausgezeichnet.

Eintritt 6 €, ermäßigt 4 €
Kartenverkauf an der Abendkasse
oder online

Programmübersicht

Was meint Krishnamurti mit der Aussage
"Der Beobachter ist das Beobachtete"?
Referenten: Wolfgang Siegel, Dortmund, und Dr. Ernst Adams, Fischbachtal
Forum Literatur und Philosophie der Deutsch-Indischen Gesellschaft

Do., 13. November, 19 Uhr Literaturhaus, Vortragssaal

Anhand der Aufzeichnung einer Veranstaltung Krishnamurtis werden Wolfgang Siegel und Dr. Ernst Adams Aussagen Krishnamurtis vertiefen und im Gespräch erläutern.

Eintritt frei. Spenden sind willkommen.

Deutsch-Indische Gesellschaft Darmstadt-Frankfurt e. V.
Internet: www.dig-darmstadt.de
Auskunft bei Prof. Dr. Klaus Jork, Tel. 06103-52368,
jork@em.uni-frankfurt.de

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Nino Haratischwili:
"Das achte Leben (Für Brilka)"

Di., 18. November, 19 Uhr Literaturhaus, Vortragssaal

Ob Landesverrat, Verrat an Familienmitgliedern und Freunden, Verrat an den eigenen Idealen oder an sich selbst – in der kommunistischen Sowjetunion unter
Stalin, aber trotz „Tauwetter“ auch nach dieser Zeit, ist der Verrat eine Konstante, mit der die georgische Familie Jaschi in Nino Haratischwilis neuem Roman
leben muss.

„Das achte Leben (Für Brilka)“ ist ein epochales Werk der auf Deutsch schreibenden, aus Georgien stammenden Autorin Nino Haratischwili. Ein Epos mit klassischer Wucht und großer Welthaltigkeit, ein mitreißender Familienroman, der mit hoher Emotionalität über die Spanne des 20. Jahrhunderts bildhaft und eindringlich, dabei zärtlich und fantasievoll acht außergewöhnliche Schicksale in die georgischrussischen Kriegs- und Revolutionswirren einbindet.

Die Erzählerin Niza im Prolog:
„Ich verdanke diese Zeilen einem Jahrhundert, das alle betrogen und hintergangen hat, alle die, die hofften. Ich verdanke diese Zeilen einem lange andauernden Verrat, der sich wie ein Fluch über meine Familie gelegt hatte.“

Nino Haratischwili, geboren 1983 in Tbilissi, ist preisgekrönte Theaterautorin und -regisseurin (mit bislang 17 Uraufführungen, u. a. am Thalia-Theater). Sie lebt
in Hamburg und hat mit ihrem Roman „Mein sanfter Zwilling“ 2012 bereits im Literaturhaus gelesen.

Eintritt 6 €, ermäßigt 4 €
Kartenverkauf an der Abendkasse
oder online

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Rudolf Drux: Lichtenberg und der Blitzableiter. Über das Engagement eines Aufklärers gegen Gotteszorn, Fürstenwillkür und Gewitterfurcht.
Mo., 24. November, 18 Uhr Literaturhaus, Vortragssaal

Nach dem Vorbild Benjamin Franklins, der als Naturforscher und Staatsmann gleichermaßen anerkannt war, setzte sich Georg Christoph Lichtenberg in deutschen Landen für eine umfassende Abwehr von Blitzeinschlägen ein.
Seine Argumentation, mit der er das betrieb, ist äußerst vielschichtig: Neben der physikalischen Begründung für eine erfolgreiche Blitzableitung führt er mythologische und religiöse Vorstellungen für die Entstehung von Blitzen an, und der Furcht vieler Menschen vor einem Gewitter und der Sorge um dessen wirtschaftliche und soziale Folgeschäden hält er das Vergnügen entgegen, das dieses "erhabene Naturschauspiel" demjenigen bereitet, der von der Angst befreit ist, vom Blitz getroffen zu werden. Mit Blick auf ausgewählte Texte von Lichtenberg und seinen Zeitgenossen, die sich auf diese Themenbereiche beziehen, werden auf zentrale Aspekte der Aufklärungsepoche sichtbar.
Zur Person: Rudolf Drux, Prof. Dr. phil., Vorsitzender der Lichtenberg-Gesellschaft, war von 1996 bis 2014 Inhaber des Lehrstuhls für Neuere deutsche Literaturgeschichte und Allgemeine Literaturwissenschaft an der Universität zu Köln. In Forschung und Lehre hat er sich vor allem der deutschen Literatur von der Frühen Neuzeit bis zum Vormärz (1618-1848) gewidmet und sich mit den Wechselbeziehungen von Kultur- und Technikgeschichte befasst.

Eintritt frei

Lichtenberg-Gesellschaft e. V.
Prof. Dr. Ulrich Joost
Telefon: 06151-165294 oder 162597
E-Mail: info@lichtenberg-gesellschaft.de
Internet: www.lichtenberg-gesellschaft.de

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Andreas Altmann:
„Verdammtes Land – Eine Reise durch Palästina“
& „Pier Paolo Pasolini /Andreas Altmann ,Indien‘ “

Di., 25. November, 19 Uhr Literaturhaus, Vortragssaal

Andreas Altmann studierte Psychologie und Jura und arbeitete in den verschiedensten Berufen, u. a. als Taxifahrer, Anlageberater, Nachtportier und Dressman.
Nach einer Ausbildung und mehreren Engagements als Schauspieler lebte er in einem indischen Ashram und einem Zen-Kloster in Kyoto. Lange Reisen führten
ihn durch Afrika, Asien und Südamerika. Neben Büchern veröffentlicht er Reisereportagen u. a. in GEO, Stern, Mare und der ZEIT. Altmann lebt in Paris und
hat bis heute 17 Titel veröffentlicht.

Andreas Altmann ist für seine Bücher und Reportagen mehrfach ausgezeichnet worden. Furore machte er mit dem Buch „Das Scheißleben meines Vaters, das
Scheißleben meiner Mutter und meine eigene Scheißjugend“. Er liest aus seinen beiden in diesem Herbst erscheinenden Büchern.

Eintritt 6 €, ermäßigt 4 €
Kartenverkauf an der Abendkasse
oder online

Programmübersicht

"Die Leiden des jungen Werther"
Vortrag Gerhard Sauder, Saarbrücken

Mi., 26. November, 19:45 Uhr Literaturhaus, Vortragssaal

Zitat: "Was ich von der Geschichte des armen Werther nur habe auffinden können, habe ich mit Fleiss gesammelt. Ihr könnt seinem Geist und seinem Charakter eure Bewunderung und Liebe, seinem Schicksal eure Tränen nicht versagen"

1774 schrieb Goethe diesen "Bestseller" seiner Zeit. Mit ihm wurde er "...über Nacht berühmt!"
In ganz Europa wurde dieser Roman gelesen, selbst Napoleon hat sich davon beeindrucken lassen.

Eintritt frei

Darmstädter Goethe-Gesellschaft e. V.
Telefon: 06151-9699188
E-Mail: darmstaedter-goethegesellschaft@web.de

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Poesie ohne Grenzen
Do., 27. November, 19:30 Uhr Literaturhaus, Vortragssaal

ein Abend in deutscher, italienischer und polnischer Sprache mit Gedichten von Barbara Zeizinger und Malgorzata Ploszweska, übersetzt ins 
Italienische von Mara Bolcato.
Musikalische Begleitung durch Bernhard Jundt, Bern.
In Zusammenarbeit mit dem Deutschen Polen-Institut Darmstadt

Eintritt frei

Società Dante-Alighieri, Comitato di Darmstadt e.V.
E-Mail: Info@dante-darmstadt.de

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21. Bibliotheksgespräch in der Alexander-Haas-Bibliothek
Der Darmstädter Maler Eberhard Schlotter im 2. Weltkrieg

Di., 2. Dezember, 18 Uhr Literaturhaus, Alexander-Haas-Bibliothek, 2. OG

Nein, freiwillig zog der am 3. Juni 1921 in Hildesheim geborene Eberhard Schlotter nicht in den 2. Weltkrieg. Bei einer Ausstellung in Hannover 1941 kam es zu einer Auseinandersetzung zwischen dem jungen Maler und einem Gauleiter. Der sorgte dann dafür, dass Schlotter an die Ost-Front abkommandiert wurde. Drei Jahre verbrachte er im Oranienbaumer Kessel bei Leningrad und erlebte die Kämpfe zwischen Deutschen und Rotarmisten. Im Februar 1944 wurde er schwer verletzt und gerettet. Kaum konnte er wieder laufen, musste er an die Westfront. Dort geriet er in französische Gefangenschaft und kehrte im August 1945 zurück nach Darmstadt.

Immer hatte Schlotter in seinem Gepäck Bleistifte, Pinsel, einen Aquarellkasten und Papier. Hunderte von Zeichnungen entstanden. Sie erzählen vom Krieg, von Menschen und von der Natur.

Vorbereitung: Dr. Elisabeth Krimmel

Eintritt frei
Zugang über Eingang Ost - bitte klingeln

Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit e. V.
Alexander-Haas-Bibliothek
Telefon: 06151-5208107
E-Mail: info@alexander-haas-bibliothek.de
Internet: www.alexander-haas-bibliothek.de

Programmübersicht

Verein "Buch des Monats": Überraschungsgast
Di., 2. Dezember, 19 Uhr Literaturhaus, Vortragssaal

Als krönender Abschluss des Jahres und sozusagen schon ritualisiert: Das „Buch des Monats“ schenkt uns einen Überraschungsgast.
Mehr wird erst kurz vorher über die Homepage bekannt gegeben. Es sei aber geraten, sich recht bald
eine Karte zu reservieren.

Eintritt 6 €, ermäßigt 4 €
Kartenverkauf an der Abendkasse
oder online

 

Programmübersicht

Lesebühne
Mi., 3. Dezember, 19:30 Uhr Literaturhaus, Vortragssaal

Zwei Autorinnen lesen Gedichte: Silke Peters (Stralsund) und Michaela Busenkell (München). Zu Silke Peters letztem Gedichtband war in der FAZ zu lesen: „Das Faszinierende an dieser Lyrik ist eine enorme Spannung der Sprache, die aus einer Inkohärenz der Motive, der Blick- und Bildfelder entsteht.“ Das auch bezeugt ihr neues, soeben im freiraum-verlag Greifswald erschienene Langgedicht „Kirkenavigation“, aus dem sie lesen wird. Auch Michaela Busenkell schreibt narrative Gedichte in stofflich weit ausschwingender Rhetorik. Dabei sind es oft Naturmotive, die zur Räumlichkeit für eine subjektive Innenwelt werden.

Die Lesebühne ist eine Veranstaltungsreihe der Darmstädter Textwerkstatt und stellt am jeweils ersten Mittwoch im Monat ab 19.30 Uhr im Literaturhaus, Kasinostraße 3, zwei Autoren mit ihren Arbeiten vor. Die Veranstaltung hat Werkstattcharakter und bietet neben der Präsentation den Diskurs. Konzept und Moderation: Kurt Drawert.

Eintritt frei

Zentrum junge Literatur
Kurt Drawert
Telefon: 06151-133904
E-Mail:
kurt.drawert@darmstadt.de

Programmübersicht

Fröhliche Weihnacht - eine Lesung mit Musik zu Weihnachtszeit
Mo., 8. Dezember, 16-17:30 Uhr Literaturhaus, Vortragssaal

Geschichten und Gedichte zur Advents- und Weihnachtszeit, ergänzt durch passende Musik für Cello und Klavier, sollen auf Weihnachten vorbereiten.

Eintritt frei, Spenden sind willkommen

Akademie 55plus Darmstadt e. V.
Heidelberger Straße 64
64285 Darmstadt
Telefon: 06151-9515557
E-Mail: info@aka55plus.de
Internet:  www.aka55plus.de

Programmübersicht

Buchvorstellung: Mohandas
Referent: Christian Weiß (Draupadi-Verlag, Heidelberg)
Forum Literatur und Philosophie der Deutsch-Indischen Gesellschaft

Do., 11. Dezember, 19 Uhr Literaturhaus, Vortragssaal

Der sozialkritische Roman des populären Hindi-Autors Uday Prakash erzählt die Geschichte von Mohandas, einem Angehörigen einer niedrigen Kaste. Trotz seines glänzenden Bachelor-Abschlusses und zahlreicher Bewerbungen kann er keine Stelle finden. Eines Tages macht er eine für ihn erschreckende Entdeckung.

Ein Buch über Kastengeist, Korruption und Vetternwirtschaft im heutigen Indien. Der Roman ist mehrfach ausgezeichnet, in viele Sprachen übersetzt und verfilmt worden.

Eintritt frei. Spenden sind willkommen.

Deutsch-Indische Gesellschaft Darmstadt-Frankfurt e. V.
Internet: www.dig-darmstadt.de
Auskunft bei Prof. Dr. Klaus Jork, Tel. 06103-52368,
jork@em.uni-frankfurt.de

Programmübersicht

Klavierabend "Tastentänze"
mit Klaus Sticken (A)

Sa., 13. Dezember, 19 Uhr Literaturhaus, Vortragssaal

Werke von Bach, Schumann, Ravel, Liszt

Der Pianist Klaus Sticken aus Hannover ist seit über fünfzehn Jahren im Konzertleben präsent. Seine Interpretationen bedeutender Werke des Klavierrepertoires setzten Maßstäbe. Dem Traditionellen und Etablierten stellt er immer wieder Neuentdecktes, Originelles, bisher Unerhörtes zur Seite - "ein Aufbruch in selten bereiste Repertoire-Gebiete, die er auf einem pianistischen Niveau durchmisst, das seinesgleichen sucht" (FonoForum). Sein bezauberndes Programm "Tastentänze", das er an diesem Abend spielt, besteht aus J.S.Bachs Partita Nr. 4 in D-Dur, den "Davidsbündlertänzen" op. 6/Heft 1 von Robert  Schumann, Ravels "Valses nobles et sentimentales" und dem Mephisto-Walzer Nr. 1 von Franz Liszt.

Eintritt: € 12,-

Reservierung: 06151 54988 oder
E-Mail: christa.heimerl@chopin-gesellschaft.de

Chopin-Gesellschaft in der Bundesrepublik Deutschland e.V.
Internet: www.chopin-gesellschaft.de  
Jill Rabenau, Tel. 06151 315760

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Lach-Yoga - „Lach dich frei!"
Referentin/Leiterin: Ilse Lohnes
Mittwoch-Treff der Deutsch-Indischen Gesellschaft

Mi., 17. Dezember, 19 Uhr Literaturhaus, Vortragssaal

Lach-Yoga ist eine laute Sofortmeditation. Hier werden Atemübungen des Yoga mit pantomimischen Einlagen ergänzt. Lach-Yoga ermöglicht jedem Menschen, sein Leben mit Freude zu bereichern, Achtsamkeit für seinen Körper zu erlernen, Stress und Ängste abzubauen sowie Selbstheilungskräfte, Körper, Geist und Seele zu mobilisieren. Wir lachen an diesem Abend nach der Methode des indischen Arztes Dr. Madan Kataria, dem Begründer des Lach-Yoga. Die von ihm angewandte Methode basiert auf den Jahrtausende alten Grundlagen des Yogas und den modernen Erkenntnissen der Gelotologie, der Wissenschaft vom Lachen.

Wer viel lacht ist glücklicher, erfolgreicher und gesünder, wie wir an diesem Abend erfahren können.

Eintritt frei. Spenden sind willkommen.

Deutsch-Indische Gesellschaft Darmstadt-Frankfurt e. V.
Internet: www.dig-darmstadt.de
Auskunft bei Andreas Fiorino, Tel. 06152-54675,
a.fiorino@online.de

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