Das Gesamtprogramm umfasst die Veranstaltungen der Vereine im Literaturhaus und der Kooperationspartner.
Ehrenamt für Darmstadt e.V.
„Tag der offenen Tür“
Mo., 1. März/3. Mai/5. Juli, 10-13 Uhr
Literaturhaus, 4.OG
Informationen zum Thema ehrenamtliche Hilfe in kulturellen Einrichtungen dargestellt am Verein Ehrenamt für Darmstadt e.V.
Ehrenamt für Darmstadt e.V.
Kasinostraße 3
64293 Darmstadt
Telefon: 06151-272322
Telefon: 06151-1019250
E-Mail: info@ehrenamt-darmstadt.de
Internet: www.ehrenamt-darmstadt.de
Lesebühne der Darmstädter Textwerkstatt
„Eric Giebel liest neue Gedichte und Silke Heimes stellt ihren Roman vor“
Mi., 3. März, 20 Uhr
Literaturhaus, Vortragssaal
Eric Giebel liest neue Gedichte und Silke Heimes stellt ihren Roman „Die Geigerin“ vor. Silke Heimes ist Professorin für Kunsttherapie in Calw und leitet das Institut für Kreatives und Therapeutisches Schreiben im Odenwald. Sie beeindruckt durch ihre Vielseitigkeit und kann mühelos die Kontexte vom therapeutischen zum literarischen Schreiben wechseln. Eric Giebel überzeugt mit einer am Symbolismus geschulten lakonischen Lyrik, die sprachliche Ökonomie mit Geschichtsbewußtsein eindrucksvoll zu verbinden vermag.
Die Veranstaltung hat Werkstattcharakter und bietet neben der Präsentation den Diskurs. Konzept und Moderation: Kurt Drawert. Der Eintritt ist frei.
Musikalische Begleitung.
Zentrum junge Literatur
Textwerkstatt und Lesebühne
Kurt Drawert
Telefon: 06151-133904
E-Mail: kurt.drawert@darmstadt.de
Internet: Zentrum junge Literatur
„Literarisch-musikalischer Abend zum Internationaler Frauentag
Schriftstellerinnen treffen Musikerinnen“
Mo., 8. März, 19.30 Uhr
Literaturhaus, Vortragssaal
Auf Einladung der Luise-Büchner-Bibliothek und der Frauenbeauftragten der Wissenschaftsstadt Darmstadt gestalten berühmte Schriftstellerinnen und Musikerinnen aus Darmstadt und Umgebung diesen Abend. Mitwirkende: Katja Behrens, Renate Axt und Hanne F. Juritz (Literatur), Carmen Piazzini, Annette Panke-Marguerre (Musik). Zum ersten Mal treten die angesehensten Künstlerinnen der Stadt zusammen auf. Eine einmalige Darbietung, die Sie nicht versäumen sollten!
Moderation: Agnes Schmidt
Eintritt: 8 Euro
Vorverkauf: Luise-Büchner-Bibliothek, Mo. & Do., 16-18 Uhr ab 4. Februar
Luise-Büchner-Bibliothek des Deutschen Frauenrings e.V.
im Literaturhaus Darmstadt
Kasinostraße 3
64293 Darmstadt
E-Mail: luisebuechner@aol.com
Internet: www.luise-buechner-bibliothek.de
Agnes Schmidt/ehrenamtl. Leiterin
Telefon: 06150-4687
„Fotoausstellung der Darmstädter Tage der Fotografie“
Mi., 17. März - Mi., 21. April,
Öffnungszeiten: Mi. 8 - 12 Uhr, Fr. 13 - 15 Uhr
Literaturhaus, Vortragssaal
Beim Einzug in die zukünftige Geschäftsstelle der Darmstädter Tage der Fotografie fanden sich 50 Drucke amerikanischer Landschaften, die wohl einst im Kennedy-Haus den deutschen Freunden „The Beauty of America“ zeigen sollten. Ausgangspunkt der aktuellen Ausstellung ist die Sicht auf amerikanische Landschaften und solche die uns „die Amerikaner“ hinterlassen haben.
Neben der Auswahl aus besagten Drucken zeigen wir Kate Peters, London mit Bildern aus der Serie „Stanger than fiction“, die einen aktuellen Blick auf die USA wirft. Per Schorn, Frankfurt, zeigt verlassene US-Kasernen aus dem Rhein-Main-Gebiet, die gerade wieder von der Landschaft eingenommen werden.
Eintritt: frei
Öffnungszeiten: Mi. 8 - 12 Uhr, Fr. 13 – 15 Uhr
Darmstädter Tage der Fotografie e. V.
Abrecht Haag, Alexandra Lechner
Kittlerstraße 34
64293 Darmstadt
Ab 01.04.2010 Geschäftsstelle im Literaturhaus
Telefon: 06151-271608
Telefon: 06151-271614
E-Mail: info@dtdf.de
Internet: www.dtdf.de
Vortrag von Karlheinz Müller
„Goethe und Einer seiner Bewunderer
Warum Arno Schmidt von Goethe nicht lassen wollte und konnte.“
Mi., 24. März, 19:45 Uhr
Literaturhaus, Vortragssaal
Einlass ab 19:15 Uhr, Eintritt frei
Darmstädter Goethe-Gesellschaft
Anne Walter
Kasinostraße 3
64293 Darmstadt
Telefon: 06151-3968476
E-Mail: darmstaedter-goethegesellschaft@web.de
Dr. Christoph Timm, Denkmalpfleger der Stadt Pforzheim
Einführung: Claus K. Netuschil
„Der Meisterschüler Olbrichs:
Vortrag über Friedrich Wilhelm Jochem“
Do., 25. März, 19 Uhr
Literaturhaus, Vortragssaal
Parallel zur Olbrich-Ausstellung auf der Darmstädter Mathildenhöhe richtet das Kunst Archiv den Fokus auf dessen Meisterschüler Friedrich Wilhelm Jochem (1887 – 1945), dem das Archiv vor 10 Jahren eine umfangreiche Ausstellung widmete.
Nach dem Besuch der Kunstgewerbeschule arbeitete Jochem in der Gründungs- und Aufbauphase von 1899 bis 1903 im Atelier von Joseph Maria Olbrich in Darmstadt als dessen Meisterschüler und erster Assistent mit. Nach Architekturaufträgen u.a. bei Wilhelm Kreis in Dresden und vielen Studienreisen war er von 1912 bis 1922 Direktor der Badischen Kunstgewerbeschule in Pforzheim und von 1922 bis 1937 Direktor der Handwerker- und Kunstgewerbeschule in Hannover. Ab 1913 gehörte er zu den Mitgliedern des Deutschen Werkbundes. 1945 starb er in Langen, wohin er 1938 übersiedelte.
Es ist uns gelungen, den städtischen Denkmalpfleger der Stadt Pforzheim, Dr. Christoph Timm, zu gewinnen, über den Architekten und Kunsthandwerker Friedrich Wilhelm Jochem im Kunst Archiv einen Vortrag mit Lichtbildern zu halten. Eigens für den Vortrag kommt Dr. Timm nach Darmstadt.
In seiner Einführung wird Claus K. Netuschil über die „Rettung“ des Nachlasses von Friedrich Wilhelm Jochem, der sich im Kunst Archiv befindet, berichten.
Für Nicht-Mitglieder 5 Euro, für Mitglieder frei
Kunst Archiv Darmstadt e.V.
Claus K. Netuschil
Kasinostraße 3, 64293 Darmstadt
Telefon: 06151/291619
E-Mail: kunstarchivdarmstadt@t-online.de
Internet: www.kunstarchivdarmstadt.de
Heiner Boehncke/Hans Sarkowicz
einführende Worte von Karlheinz Müller
„Gedanken eines Katers beim Dösen…“
Mo., 29. März, 19:30 Uhr
Literaturhaus, Vortragssaal
Lesung aus dem Band „Gedanken eines Katers beim Dösen…und andere Geschichten“ mit Heiner Boehncke/Hans Sarkowicz sowie einführenden Worten von Karlheinz Müller, Elisabeth-Langgässer-Gesellschaft e. V. Darmstadt
Der 2009 zum 10. Todestag von Herbert Heckmann im Societäts-Verlag erschienene Auswahlband „Gedanken eines Katers beim Dösen… und andere Geschichten“, herausgegeben von H. Boehncke und H. Sarkowicz, versammelt die schönsten und eindrucksvollsten Geschichten von Herbert Heckmann aus vier Jahrzehnten.
Herbert Heckmann (geb. 1930 in Ffm., gest. 1999 in Bad Vilbel) war von 1963 bis 1979 Herausgeber der „Neuen Rundschau“ des S. Fischer Verlags und arbeitete als freier Mitarbeiter für den Hessischen Rundfunk. Anschließend war er 15 Jahre lang Professor an der Hochschule für Gestaltung in Offenbach und bis 1996 Präsident der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung.
Die beiden Herausgeber H. Boehncke und H. Sarkowicz haben als Redakteure des HR viele Jahre mit Heckmann zusammengearbeitet.
Eine Gemeinschaftsveranstaltung von
Elisabeth-Langgässer-Gesellschaft e. V. Darmstadt
c/o Karlheinz Müller
Kantstr. 33, 64347 Griesheim
Telefon: 06155-64271
und
Gesellschaft Hessischer Literaturfreunde e. V.
Literaturhaus Darmstadt
Kasinostr. 3, 64293 Darmstadt
Lesebühne der Darmstädter Textwerkstatt
„Zwei Lyriker im Gespräch“
Mi., 7. April, 20 Uhr
Literaturhaus, Vortragssaal
Zwei Lyriker im Gespräch: Julia Mantel und George Goodman, der unserer Lesebühne auch als Musiker verbunden ist. Seine Erfahrungen als Komponist und Musikwissenschaftler haben bei ihm zu einem einzigartigen lyrischen Experiment geführt, das zwischen Sprache und Ton keine Unterscheidungen mehr trifft und die Grenzen der Genres grundlegend aufhebt. Julia Mantel, die kreativ auch in anderen Bereichen der Kunst ist, liest aus ihrer soeben erschienenen Gedichtsammlung „new poems“.
Die Veranstaltung hat Werkstattcharakter und bietet neben der Präsentation den Diskurs. Konzept und Moderation: Kurt Drawert. Der Eintritt ist frei.
Musikalische Begleitung.
Zentrum junge Literatur
Textwerkstatt und Lesebühne
Kurt Drawert
Telefon: 06151-133904
E-Mail: kurt.drawert@darmstadt.de
Internet: Zentrum junge Literatur
Prof. Dr. Ulrich Joost, TU Darmstadt und Lichtenberg-Gesellschaft e. V.
„Vortrag zu Georg Christoph Lichtenberg“
Mi., 14. April, 19:30 Uhr
Literaturhaus, Vortragssaal
„Man muss etwas Neues machen,
um etwas Neues zu sehen“ –
Der Philosoph und Kritiker Georg Christoph Lichtenberg als Experimentalphysiker
Seiner Aufgabe als Universitätslehrer der Experimentalphysik wurde der in Göttingen lehrende Ober-Ramstädter Philosoph und Kritiker Georg Christoph Lichtenberg bekanntlich auf besonders erfolgreiche Weise gerecht. – Sein uns faszinierender kritischer Weltblick ist durch die von ihm hinterlassenen sprachlichen Zeugnisse auch heute noch mit hohem Gewinn nachvollziehbar.
Der Darmstädter Literaturwissenschaftler Ulrich Joost wird in seinem Vortrag demonstrieren, wie überzeugend Lichtenbergs physikalisches Denken seinem philosophischen entspricht.
Gesellschaft Hessischer Literaturfreunde e. V.
c/o Albrecht Dexler
Telefon: 06257-3825
Internet: www.geheli.de
in Zusammenarbeit mit der Lichtenberg-Gesellschaft e. V., Literaturhaus Darmstadt, Kasinostraße 3
Darmstädter Musikgespräche II
Rüdiger Ritter: Jazz im Ostblock – Musik zwischen Widerständigkeit und künstlerischer Autonomie
Do., 15. April, 20 Uhr
Literaturhaus, Darmstadt
Dr. Rüdiger Ritter ist Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der FU Berlin, stellt in seinem Vortrag die Ergebnisse eines Forschungsprojekts zum Jazz im Ostblock vor, das dort seit 2007 bearbeitet wird und für das er uns seine Kollegen regelmäßig auch im Jazzinstitut geforscht hatten.
Dass es auch im sowjetischen Machtbereich Jazz gab, ist immer noch recht unbekannt. Wer weiß schon, dass die Musik zu vielen Filmen von Roman Polański von Krzysztof Komeda stammt, dem Begründer des modernen polnischen Jazz. Allen Verboten zum Trotz behauptete sich Jazz auch hinter dem Eisernen Vorhang und erhielt dort zum Teil eine deutlich widerständige Funktion. In Polen hat er bis heute einen beachtlichen gesellschaftlichen Stellenwert. Das liegt auch an den großen Festivals der 1950er Jahre wie dem Warschauer Jazz Jamboree oder dem Jazz nad Odrą in Wrocław, die künstlerische Manifeste des Freiheitswillens waren. Der Vortrag ist teil eines Polen-Schwerpunkts des Jazzinstituts, das am 16. April eine Ausstellung mit Bildern von Mira und Alex Fleischer eröffnet und am Abend ein JazzTalk-Konzert mit dem Adam Pierończyk Quartett veranstaltet.
weitere Informationen: www.jazzinstitut.de
Jazzinstitut Darmstadt
Bessunger Strasse 88d
64285 Darmstadt
Telefon: 06151-963700
E-Mail: jazz@jazzinstitut.de
Internationales Musikinstitut Darmstadt
Nieder-Ramstädter Strasse 190
64285 Darmstadt
Telefon: 06151-132416
E-Mail: imd@darmstadt.de
Akademie für Tonkunst
Ludwigshöhstraße 120
64285 Darmstadt
Telefon: 06151-96640
E-Mail: akademie-fuer-tonkunst@darmstadt.de
Dr. phil. Peter Kaupp
„Goethe der studentische Comment und sein Leipziger Duell von 1767“
Mi., 21. April, 19:45 Uhr
Literaturhaus, Vortragssaal
Einlass ab 19:15 Uhr, Eintritt frei
Darmstädter Goethe-Gesellschaft
Anne Walter
Kasinostraße 3
64293 Darmstadt
Telefon: 06151-3968476
E-Mail: darmstaedter-goethegesellschaft@web.de
„Jetzt – Die erzählte Zeit“
6. Darmstädter Tage der Fotografie
Sa.-So., 24.-25. April, 11-18 Uhr
Ausstellung
Literaturhaus, Fotogalerie im Vortragssaal
Annette Jonak
Die Fotografien der Arbeit „Left Stage“ sind in einer verlassenen Fabrik - Ceskoslovenská Zbrojovka - in Brno, Tschechien entstanden. Heute, mehr als zehn Jahre nach Produktionsende, sind überall noch Überbleibsel wie z.B. Möbel, Aktenordner, Papiere und persönliche Gegenstände zu finden. Sie sind Zeugen der Produktionsprozesse wie ihrer Reproduktion und damit auch der komplexen sozialen Räume, in denen sich täglich eine Vielzahl von Handlungen abspielten.
Ohne ihre ursprüngliche Funktionalität und Umgebung scheinen sie ihr eigenständiges Dasein zurück zu gewinnen, das bislang von der täglichen Produktionsroutine verdeckt wurde.
Samuel Henne
Die Arbeit „there is no comfort in conquering“ setzt sich aus Bildern zusammen, die motivisch und inhaltlich verschiedene Aspekte von Intervention und Transformation aufgreifen und über diese Strategien versuchen, mittels der Fotografie, die Erschließung und Aneignung eines Ortes zu vollziehen.
Literaturhaus, Räume des Kunst Archivs
Tina Bara und Alba D´Urbano
Die Berliner Künstlerin Tina Bara beschäftigt sich gemeinsam mit Alba D’Urbano mit der „Zirkulation von Fotografie und einer Gruppe von Frauen, die in der DDR mit performativen und politischen Aktionen oppositionelle Meinungen in Bezug zur Militarisierung der sozialistischen Gesellschaft formulierten“. Sehr persönliches, intimes Fotomaterial landete, unrechtmäßig angeeignet durch die Staatssicherung, im Archiv der BstU Behörde, wo es heute noch aufbewahrt wird. „Die Arbeit thematisiert einerseits die Kontextverschiebung und die Wirksamkeit von Fotografien, die als private Erinnerungsfotos politisch gelesen wurden und in die Hände der Staatssicherheit gelangten, um dann vom Kunstkontext vereinnahmt zu werden.“
Lale Camek
Lale Camek, die in Köln lebt und arbeitet, ordnet in ihrer Arbeit Einzelschicksale in ein Raster und will damit den Wandel durch Zeit sichtbar machen. Inspiriert durch den Fund alter Dokumente und Fotografien ist diese Arbeit über türkische Migranten entstanden. Mit den „Erinnerungsfotos“ erzählt die Fotografin schlaglichtartig Geschichten aus dem Leben der dargestellten Menschen.
Darmstädter Tage der Fotografie e. V.
Abrecht Haag, Alexandra Lechner
Kittlerstraße 34
64293 Darmstadt
Ab 01.04.2010 Geschäftsstelle im Literaturhaus
Telefon: 06151-271608
Telefon: 06151-271614
E-Mail: info@dtdf.de
Internet: www.dtdf.de
„Poesiebrücke:
Malgorzata Ploszewska mit Werken von Urszula Abroziewicz
Deutsch- polnische Lesung“
Do., 29. April, 19:30 Uhr
Literaturhaus, Vortragssaal
Mit der zweisprachigen deutsch-polnischen Lesung wird die erfolgreiche Reihe „Poesiebrücke“ als gemeinsames Projekt der Partnerstädte Darmstadt und Plock fortgesetzt.
In diesem Jahr stellt die Übersetzerin Malgorzata Ploszewska die Werke der verstorbenen Plocker Dichterin Urszula Abroziewicz vor.
Wissenschaftsstadt Darmstadt
Hauptamt
Büro für Städtepartnerschaften
und internationale Beziehungen
Telefon: 06151-132324
Telefax: 06151-132206
E-Mail: Nina.Bayer@darmstadt.de
Prof. Dr. Gernot Böhme, IPPh Darmstadt
Prof. Dr.theol. Ulrich Duchrow, Heidelberg
„V. Darmstädter Tag der Weisheit: Die Torheit der Welt“
Sa., 1. Mai, 15-21 Uhr
Literaturhaus, Vortragssaal und Raum der Textwerkstatt, 3. OG
Der Tag der Weisheit wird jährlich vom Institut für Praxis der Philosophie e.V., IPPh, terminlich in der Nähe des Todestages von Hermann Graf Keyserling, der 1920-35 in Darmstadt die Schule der Weisheit leitete, ausgerichtet. Er dient zugleich dazu, der breiteren Öffentlichkeit die Arbeit des Institutes vorzustellen.
Der diesjährige Tag der Weisheit ist der 5. in dieser Reihe. Er wird Weisheit quasi von ihrem Gegenteil her thematisieren: der Torheit. Da es dazu in der christlichen Theologie und in der Philosophie eine lange Tradition gibt, wird je ein Referat von Vertretern dieser Disziplinen gehalten. Dabei wird auch die Gegenwartskritik nicht zu kurz kommen. Torheit ist leider ein aktuelles öffentliches Phänomen.
Institut für Praxis der Philosophie e.V., IPPh
Literaturhaus, Kasinostr. 3
Internet: www.ipph-darmstadt.de
Dr.rer.pol Clemens Spiess
Vortrag: „Indien – Weltmacht auf tönernen Füssen“
Di., 4. Mai, 19 Uhr
Literaturhaus, Vortragssaal
‚India everywhere‘ - Betrachtet man den Stellenwert, den Indien in westlicher Wahrnehmung und Debatte im Vergleich zu einem Zeitpunkt noch vor 10 Jahren mittlerweile angenommen hat, so kann man natürlich nur konstatieren, dass es endgültig aus dem Schatten Chinas herausgetreten ist. Zumindest ökonomisch, zunehmend aber auch politisch hat es den Rang im Weltinteresse eingenommen, der ihm augenscheinlich auch gebührt. Dennoch: der Aufstieg Indiens zur (Wirtschafts)macht im Weltformat darf und muss hinterfragt werden. Ihm stehen erhebliche Widerstände entgegen, die sich nicht nur aus der nach wie vor allgegenwärtigen Armut, den Defiziten im Infrastrukturbereich oder der drohenden Energieknappheit, sondern auch aus dem innenpolitischen Kontext, gesellschaftlichen Strukturen und dem vorherrschenden Konfliktpotenzial heraus erklären lassen. Genauso ist es notwendig, nach der Richtung und den Motiven von Indiens bemerkenswerter wirtschaftlicher und vor allem auch politischer ‚Öffnung zur Welt’ und der historisch neuen und oft kontrovers diskutierten Bündnisfreudigkeit in den letzten Jahren zu fragen.
Der Vortrag greift verschiedene Dimensionen des bemerkenswerten internationalen Bedeutungswandels Indiens in den letzten Jahren auf, beleuchtet unterschiedliche Aspekte aus Wirtschaft, Politik und Gesellschaft und hinterfragt allzu einseitige und eindimensionale Wahrnehmungen einer aufstrebenden Großmacht im Spannungsfeld von Wirtschaftsboom, Weltmachtstreben und sozialer Misere.
Clemens Spiess ist Dozent in der Abteilung Politische Wissenschaft des Südasien-Instituts der Universität Heidelberg. Von 2004 bis 2007 leitete er das Indien-Büro der Heinrich-Böll-Stiftung e.V. in Neu-Delhi. Er beschäftigt sich seit mehr als 15 Jahren intensiv mit politischen Prozessen im Regionalkontext Südasien und absolvierte zahlreiche Forschungsaufenthalte in Indien.
Deutsch-Indische Gesellschaft Darmstadt Frankfurt e.V.
Kasinostraße 3
64293 Darmstadt
E-Mail: dig-darmstadt@t-online.de
Internet: www.dig-darmstadt.de
Lesebühne der Darmstädter Textwerkstatt
„Sonderveranstaltung mit dem Luxbooks-Verlag “
Mi., 5. Mai, 20 Uhr
Literaturhaus, Vortragssaal
Lesebühne Sonderveranstaltung mit dem Luxbooks-Verlag aus Wiesbaden, der sich in kurzer Zeit mit der Herausgabe vor allem amerikanischer Lyrik einen Namen gemacht hat. Mehr von der jüngeren amerikanischer Lyrik werden wir von Ron Winkler erfahren, der ein kongenialer Übersetzer und Herausgeber ist und auch als Lyriker schon mehrere Preise - u.a. den Leonce-und-Lena-Preis in Darmstadt 2005 - gewann.
Die Veranstaltung hat Werkstattcharakter und bietet neben der Präsentation den Diskurs. Konzept und Moderation: Kurt Drawert. Der Eintritt ist frei.
Musikalische Begleitung.
Zentrum junge Literatur
Textwerkstatt und Lesebühne
Kurt Drawert
Telefon: 06151-133904
E-Mail: kurt.drawert@darmstadt.de
Internet: Zentrum junge Literatur
Dott.ssa Alessandra Volpe, Universität Mannheim
„Chi sono io? La terza generazione degli italiani si racconta“
Fr., 7. Mai, 19:30 Uhr
Literaturhaus, Vortragssaal
Veranstaltung zur Europawoche 2010
Vortrag in italienischer Sprache mit Buchpräsentation
Auch fünfzig Jahre nach den Römischen Verträgen ist für die 3. Generation der Italiener, die in zwei Welten geboren wurde und aufwuchs, die Frage nach der Zugehörigkeit und die Suche nach der eigenen Identität noch Diskussionsstoff. In dem Buch „Chi sono io?“ hat Dott.ssa Volpe ihre Zeugnisse gesammelt. Sie wird daraus einige Ausschnitte zum Thema „Auswanderung und multiethnische Gesellschaften“ präsentieren.
Società Dante Alighieri – Comitato di Darmstadt e.V.
Deutsch-Italienische Kulturgesellschaft
Roquetteweg 6
64285 Darmstadt
Internet: www.dante-darmstadt.de
Ursula Schneider
Telefon: 06151-48353
Fax: 06151-48353
Renate Basile
Telefon: 06151-91890
E-Mail: renate.basile@t-online.de
Justine Verdier, Frankreich
Teilnehmerin des Chopin-Wettbewerbs Darmstadt 2009
„1. Klavierabend der Chopin-Gesellschaft“
Sa., 8. Mai, 20 Uhr
Literaturhaus, Vortragssaal
Chopin: Mazurken, Eccossaisen, Nocturne op. 62,1, Polonaise fis-Moll, Ballade f-Moll, Berceuse, Sonate h-Moll
Geboren 1985, gab Justine Verdier 10-jährig ihr erstes Konzert mit Werken von Beethoven, Haydn und Mozarts Klavierkonzert KV 449. Seit 2004 studiert am Salzburger Mozarteum bei K.H. Kämmerling und Pawel Gililov. Sie ist Preisträgerin nationaler und internationaler Wettbewerbe.
Eintritt: 12€, ermäßigt: 10€
Chopin-Gesellschaft in der Bundesrepublik Deutschland e.V, Darmstadt
Kasinostraße 3
64293 Darmstadt
Internet: www.chopin-gesellschaft.de
Maciej Lukaszczyk
Telefon: 06151-25957
Irmgard Hörl
Telefon: 06151-57271
E-Mail: i.hoerl@chopin-gesellschaft.de
Dr.Burkhard Engel (Rezitation, Gesang ,Gitarre)
„Kurt Tucholsky, Lieder & Satiren,
CantatonTheater Erbach“
Mo., 10. Mai, 19:30 Uhr
Literaturhaus, Vortragssaal
Der 10.Mai ist der Tag der Bücherverbrennung durch die Nazis. Wir erinnern uns an einen genialen Satiriker und Journalisten Kurt Tucholsky (1890 –1935), dessen Bücher mit ins Feuer geworfen würden. Trotz der riesigen Zahl von Satiren, Essays, Erzählungen ,Kritiken und Briefen , die er schrieb, fühlte sich Tucholsky immer in einer Schaffenskrise. Eine tiefe Zerrissenheit und Heimatlosigkeit spiegelt sich in seinen Texten, in Sprache und Ton, die nie ohne Ironie waren. Von vielen Seiten angegriffen, da er mit Spott nicht sparte, katapultierte es in die Tatsache, dass die Nazis ihn enteigneten und ausbürgerten. Er ging ins schwedische Exil ohne Hoffnung, je nach Deutschland zurückkehren zu können. 1935 setzte er durch Selbstmord seinem Leben ein Ende.
Eintritt 5 €
Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit e. V.
Gabriela Deppert
Telefon: 06151-21653
Die Journalistin Heli Ihlefeld-Bolesch liest aus ihrem Buch
„Auf Augenhöhe oder wie Frauen begannen die Welt zu verändern“
Mo., 31. Mai, 19:30 Uhr
Literaturhaus, Vortragssaal
Der politischen Journalistin, Heli Ihlefeld-Bolesch lag das Thema Gleichstellung von Frauen und Männern schon in ihrer Zeit als Beraterin und Pressesprecherin der Bundestagspräsidentin Annemarie Renger am Herzen. Zur Profession wurde es als erster Leiterin der Stabsstelle Gleichstellung bei der Deutschen Telekom. Heute lebt und arbeitet die Mutter zweier erwachsener Kinder als Business-Coach und Buchautorin auf Naxos und in Berlin. Die Begegnung „Auf Augenhöhe“, so auch der Titel ihres Buches, ist unabdingbare Voraussetzung für die tatsächliche Gleichberechtigung zwischen den Geschlechtern.
Eintritt frei
Eine gemeinsame Veranstaltung der Luise-Büchner-Bibliothek des Deutschen Frauenrings e. V. mit der Frauenbeauftragten der TU Darmstadt und dem Verband berufstätiger Mütter
Luise-Büchner-Bibliothek des
Deutschen Frauenrings e. V.
Agnes Schmidt
Telefon: 06151-599788
Telefon: 06151-599788
E-Mail: luisebuechner@aol.com
Internet: www.luise-buechner-bibliothek.de
Lesebühne der Darmstädter Textwerkstatt
„Diskussion Anette Welp und Renate Schmidgall“
Mi., 2. Juni, 20 Uhr
Literaturhaus, Vortragssaal
Es lesen und diskutieren Anette Welp aus Trebur, die neue Prosatexte vorstellen wird, sowie die als Übersetzerin aus dem Polnischen bekannte und in Darmstadt lebende Renate Schmidgall, die 2009 den Karl-Dedecius-Preis für literarische Übersetzung erhielt und hier nun eigene Gedichte liest. Es liegt nahe, daß ein Übersetzer von Literatur auch selbst Literatur verfaßt. Aber wird das vor dem Hintergrund seiner Verdienste als Übersetzer auch ebenso gewürdigt? Anette Welp ist eine Autorin von außerordentlicher Empathie, wo es um die komplizierte Welt der Geschlechter und ihrer Prägungen geht. Ihre Texte sind moralische Überzeugung und Herausforderung zugleich.
Die Veranstaltung hat Werkstattcharakter und bietet neben der Präsentation den Diskurs. Konzept und Moderation: Kurt Drawert. Der Eintritt ist frei.
Musikalische Begleitung.
Zentrum junge Literatur
Textwerkstatt und Lesebühne
Kurt Drawert
Telefon: 06151-133904
E-Mail: kurt.drawert@darmstadt.de
Internet: Zentrum junge Literatur
Britta Petersen
Vortrag: „Unterwegs im Spannungsfeld Afghanistan, Pakistan, Indien“
Do., 3. Juni, 19 Uhr
Literaturhaus, Vortragssaal
Frau Petersen ist Journalistin und lebt seit Ende 2005 in Neu-Delhi. Von dort berichtet sie aus Indien und den Nachbarländern Pakistan und Afghanistan über Politik, Wirtschaft sowie kulturelle und gesellschaftliche Themen. 2005 war sie Medienberaterin der afghanischen Frauenministerin in Kabul, in Zusammenarbeit mit der GTZ. Ihre Beiträge wurden in Deutschland in Die Zeit, taz, Cicero, Wirtschaftswoche und der Financial Times Deutschland veröffentlicht. Für ihre journalistische Aufbauarbeit einer unabhängigen Presse in Afghanistan wurde sie bereits 2005 ausgezeichnet. Darüber hinaus hat sie mehrere Bücher über Indien und Afghanistan publiziert.
Deutsch-Indische Gesellschaft Darmstadt Frankfurt e.V.
Kasinostraße 3
64293 Darmstadt
E-Mail: dig-darmstadt@t-online.de
Internet: www.dig-darmstadt.de
Lesung mit der Freiberger Autorin Angela Elis:
„Mein Traum ist länger als die Nacht –
Wie Bertha Benz ihren Mann zu Weltruhm fuhr“
Do., 10. Juni, 19:30 Uhr
Literaturhaus, Vortragssaal
Am 5. August 1888 setzte sich Bertha Benz mit ihren beiden Söhnen hinter das Steuer des patentierten Motorwagens ihres Mannes Carl Benz und startete zur ersten Fernfahrt in der jungen Geschichte des gerade zwei Jahre alten Automobils. Mit dieser Pioniertat setzte die so resolute wie selbstbewusste Erfindergattin zugleich ein Fanal. Die Fahrt nach Pforzheim läutete das Zeitalter der Frau am Steuer ein. Was heute eine Selbstverständlichkeit ist, rief damals zum Teil ungläubiges Staunen hervor – und jagte manchem, der unterwegs dem fauchenden "Ungetüm" begegnete, einen gehörigen Schrecken ein. Angela Elis erzählt in ihrem Buch die spannende Lebensgeschichte von Bertha und Carl Benz, die in den Revolutionsjahren des 19. Jahrhunderts begann und im Zweiten Weltkrieg tragisch endete. Auch Darmstadt kommt in der Biografie vor, da das Ehepaar 1903/04 kurz in der Heinermetropole wohnte.
Eintritt 5€
Eine gemeinsame Veranstaltung der Luise-Büchner-Bibliothek des Deutschen Frauenrings e. V. mit dem Büro für Städtepartnerschaften und internationale Beziehungen anlässlich des 20-jährigen Partnerschaftsjubiläums Darmstadts mit Freiberg
Luise-Büchner-Bibliothek des
Deutschen Frauenrings e. V.
Agnes Schmidt
Telefon: 06151-599788
Telefon: 06151-599788
E-Mail: luisebuechner@aol.com
Internet: www.luise-buechner-bibliothek.de
Maciej Lukaszczyk, Polen, Präsident der Chopin-Gesellschaft
„2. Klavierabend der Chopin-Gesellschaft“
Sa., 19. Juni, 20 Uhr
Literaturhaus, Vortragssaal
Chopin : Rondo à la Mazur, 4 Impromtus, 4 Balladen
Maciej Lukaszczyk, polnischer Pianist, gründete 1970 die Chopin-Gesellschaft, deren Präsident er ist. Ziel ist, den Pianisten-Nachwuchs zu fördern durch Konzertreihen, Internationale Meisterkurse für Pianisten und die Internationalen Chopin-Wettbewerbe. Er hat einen hervorragenden Namen als Chopin-Interpret, ebenso als Klavier-Duopartner mit seinem Bruder Jacek durch Konzerte in Europa und den USA
Eintritt: 12€, ermäßigt: 10€
Chopin-Gesellschaft in der Bundesrepublik Deutschland e.V, Darmstadt
Kasinostraße 3
64293 Darmstadt
Internet: www.chopin-gesellschaft.de
Maciej Lukaszczyk
Telefon: 06151-25957
Irmgard Hörl
Telefon: 06151-57271
E-Mail: i.hoerl@chopin-gesellschaft.de
Dr. Walter Hettche, München
„Karl Ludwig Knebel und seine Beziehungen zu Goethe“
Mi., 23. Juni, 19:45 Uhr
Literaturhaus, Vortragssaal
Einlass ab 19:15 Uhr, Eintritt frei
Darmstädter Goethe-Gesellschaft
Anne Walter
Kasinostraße 3
64293 Darmstadt
Telefon: 06151-3968476
E-Mail: darmstaedter-goethegesellschaft@web.de
Literarische Teestunde in der Luise-Büchner-Bibliothek
Luise Büchners Erzählung „Der kleine Vagabund“
Lesung mit Sigrid Schütrumpf, Moderation: Agnes Schmidt
Do., 24. Juni, 16 Uhr
Literaturhaus, Geschäftsstelle der Luise-Büchner-Bibliothek im 2. Stock, Osteingang (bitte klingeln)
Luise Büchner erzählt in ihrer letzten Veröffentlichung vor ihrem Tod die Geschichte eines Fotografen aus der Bergstrasse. Zur Zeit der Entstehung der Erzählung gab es mehrere Fotografen in Darmstadt, unter ihnen Franz Backofen, in dessen Atelier u.a. sich auch Luises Schwester, Mathilde fotografieren ließ.
Eintritt frei
Luise-Büchner-Bibliothek des
Deutschen Frauenrings e. V.
Agnes Schmidt
Telefon: 06151-599788
Telefon: 06151-599788
E-Mail: luisebuechner@aol.com
Internet: www.luise-buechner-bibliothek.de
Lesebühne der Darmstädter Textwerkstatt
„Drei junge Lyriker aus Berlin stellen ihre Gedichte vor “
Mi., 7. Juli, 20 Uhr
Literaturhaus, Vortragssaal
Veranstaltung fällt aus!
Drei junge Lyriker aus Berlin stellen ihre Gedichte vor und sprechen über die junge literarische Szene: Tom Bresemann, Philip Maroldt und Lutz Steinbrück. Tom Bresemanns Gedichtband „Makellos“ wurde mit den Worten begrüßt: „Nichts mit neuen Milden aus Berlin... dieses Lyrikdebüt ist das eines zornigen jungen Mannes.“ Auch Philip Maroldt und Lutz Steinbrück sind weit entfernt von lieblichen Gefälligkeitsversen und haben sich bereits durch zahlreiche Veröffentlichungen in Zeitschriften und Anthologien einen Namen gemacht.
Die Veranstaltung hat Werkstattcharakter und bietet neben der Präsentation den Diskurs. Konzept und Moderation: Kurt Drawert. Der Eintritt ist frei.
Musikalische Begleitung.
Zentrum junge Literatur
Textwerkstatt und Lesebühne
Kurt Drawert
Telefon: 06151-133904
E-Mail: kurt.drawert@darmstadt.de
Internet: Zentrum junge Literatur
„2. Poetry-Slam-Workshop: Nachwuchsförderung für junge Poeten“
Mi.-So., 28. Juli-1. August, 10-15 Uhr
Literaturhaus Darmstadt und Kulturfreunde Centralstation e.V. ermöglichen:
Poetry/Literaturhaus
10 bis 15 Uhr
2. Poetry-Slam-Workshop im Literaturhaus Darmstadt
für Jugendliche zwischen 14 und 20 Jahren,
Leitung: Lars Ruppel und Alex Dreppec
Ein Poetry Slam, zu deutsch Dichterwettstreit, ist ein literarischer Vortragswettbewerb, bei dem
selbstgeschriebene Texte innerhalb einer bestimmten Zeit einem Publikum vorgetragen werden.
Bewertungskriterien sind sowohl der Inhalt der Texte als auch die Art des Vortrags. Denn Teil der
Grundidee ist es, die Texte nicht nur zu lesen, sondern zu performen, also beispielsweise zu
schreien, zu flüstern, zu jaulen oder zu keuchen. Generell sollte den Texten das Leben eingehaucht
werden, das ihnen bei traditionellen Lesungen manchmal fehlt.
Seit Eröffnung der Centralstation lädt diese in Kooperation mit dem Verein Dichterschlacht e.V.
regelmäßig zum Poetenwettstreit. Die Darmstädter Dichterschlacht gilt mittlerweile als der
bestbesuchte Slam der Republik. Was liegt also näher, als sich einmal auch der
Nachwuchsförderung zu widmen: Vom 28. Juli bis 1. August findet - dieses Mal in Kooperation mit
dem Literaturhaus Darmstadt - ein weiterer Poetry-Slam-Workshop statt. Jugendliche zwischen 14
und 20 Jahren können sich unter professioneller Anleitung ganz der Lust am Sprachspiel hingeben.
Sie erarbeiten eigene Texte, Gedichte, Geschichten und Rap-Texte und üben, diese nach Art der
Poetry Slammer darzubieten. Leiter des Workshops ist kein Geringerer als Lars Ruppel, Vierter im
Einzel beim National Poetry Slam 2006 und zusammen mit seiner Gruppe SMAAT Erster beim
National Poetry Slam 2007 und Zweiter beim National Poetry Slam 2008. Ebenfalls als Coach mit
dabei ist Alex Dreppec, Organisator und Moderator der Darmstädter Dichterschlacht und erster
Preisträger des „Wilhelm- Busch-Preises für satirische und humoristische Versdichtung“ (2004).
Der Workshop findet im Rahmen der Poetry Slam Hessenmeisterschaft statt, für die sich die
Workshopteilnehmer qualifizieren können.
Wer Lust hat mitzumachen, kann sich per E-Mail bei
heinigk@centralticket.de oder unter der Telefonnummer 06151/80 94 60 anmelden.
Die Kosten für den Workshop betragen 25 Euro pro Teilnehmer.
Zum Abschluss des Upstairs-Festivals am Sonntag, dem 1. August auf der Terrasse der Centralstation präsentieren die Workshop-Teilnehmer dann gemeinsam mit ihren Lehrern die mitreißende Kunst des Slammens live auf der Open-Air-Bühne vor der Centralstation.

