Gesamtprogramm – Literaturhaus Darmstadt

Das Gesamtprogramm umfasst die Veranstaltungen der Vereine im Literaturhaus und der Kooperationspartner.

Schauraum der Darmstädter Tage der Fotografie zeigt
„Heimat – Quê Hương“ von Nora Bibel

Fr., 20. Januar - Fr., 13. April Literaturhaus, Vortragssaal

Die erste Ausstellung in 2012 im Schauraum der Darmstädter Tage der Fotografie handelt von den individuellen Geschichten vietnamesischer Rückkehrer.

Nora Bibel: „Heimat – Quê Hương“

Die Community an Exilvietnamesinnen und –vietnamesen in Deutschland ist groß; allein in Berlin stellt sie die größte außereuropäische Migrantengruppe dar. Doch trotz besserer Ausbildungschancen oder höherer sozialer Sicherheit in Deutschland zieht es einige zurück in ihr Heimatland Vietnam.

Die Geschichten dieser Heimkehrer fängt Nora Bibel mit Fotografien in ihrem neuen Buch "Heimat - Quê Hương" ein. Das vom Institut für Auslandsbeziehungen geförderte Projekt beschäftigt sich mit Vietnamesinnen und Vietnamesen, die vor Jahren ihre Heimat verließen, um in Deutschland zu arbeiten und zu leben, und nun wieder nach Vietnam zurückgekehrt sind. Die Familien stammen aus den Großstädten Vietnams, Saigon und Hanoi, genauso wie aus Hue, Vinh und der Provinz Ha Thinh. Viele von ihnen lebten in Ostdeutsch-land, in Orten wie Senftenberg, Moritzburg, Erfurt und natürlich in Berlin, einige Geschichten führen aber auch nach Nürnberg, Stuttgart oder Lübeck.

Die individuellen Lebensläufe der Protagonisten erzählen von einer persönlichen Sehnsucht, gehen der Frage nach Heimat an sich nach und der engen Verbindung zwischen den beiden Ländern. In Kurzinterviews hielt die Fotografin die Lebensläufe und Beweggründe der Fotografierten fest. Und erzählt so, von der engen Verbindung zwischen den beiden Ländern und was Heimat für jeden einzelnen ausmachen kann.

Nora Bibel ist 1971 in München geboren und studierte von 1993-1999 Fotografie an der Fachhochschule Bielefeld. Seitdem lebt sie in Berlin, arbeitet neben ihrer freien künstlerischen Arbeit als Fotografin im Bereich Reise, Reportage und Portrait und ist als Dozentin tätig.

Einführung in die Ausstellung und Buchvorstellung: 14.02.2012, 19 Uhr

Der Eintritt in die Ausstellung ist frei - außer zu den Veranstaltungen des Literaturhauses.

Darmstädter Tage der Fotografie e. V.
Telefon: 06151-271608
Telefax: 06151-271614
E-Mail: info@dtdf.de
Internet: www.dtdf.de

Öffnungszeiten der Ausstellung:
jeweils zu den Veranstaltungen im Literaturhaus oder telefonisch zu erfragen unter 06151-271608.

 

 

Der Schauraum der Darmstädter Tage der Fotografie wird unterstützt vom

Kulturamt der Stadt Darmstadt und der Firma Reprozentrum Marquardt, Darmstadt

 

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Neujahrskonzert - Klavierduo
Hanny Kam, Indonesien
Felipe Valério, Brasilien

Sa., 21. Januar, 19 Uhr Literaturhaus, Vortragssaal

Zum festlichen Neujahrskonzert konnte die Chopin-Gesellschaft ein außergewöhnliches Duo gewinnen, die indonesische Pianistin HANNY KAM und den aus Brasilien stammenden Pianisten FELIPE VALÉRIO, beide preisgekrönt und Absolventen der Musikhochschule Karlsruhe.

Unter der Überschrift SOUTH AMERICAN WAY lassen sie die Rhythmen und Farben Lateinamerikas lebendig werden. Zu hören sind zwei südamerikanische Komponisten: der für seine Tangos berühmt gewordene Argentinier Astor Piazolla und der in Sao Paulo lebende Brasilianer Ronaldo Miranda. Außerdem erklingen Werke des amerikanischen Komponisten George Gershwin, der sich von der kubanischen Volksmusik inspirieren ließ, sowie des ehemaligen Professors der Karlsruher Musikhochschule Werner Genuit mit einem Werk, das europäische und lateinamerikanische Musik verbindet.

Eintritt € 15 €, ermäßigt 12 € ,
Tel. 06151 / 54988 und 57271, sowie an der Abendkasse

Chopin-Gesellschaft in der Bundesrepublik Deutschland e.V.
Tel. 06151 / 25957 und 57271
E-Mail: i.hoerl@chopin-gesellschaft.de
Internet: www.chopin-gesellschaft.de

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Bibliotheksgespräche in der Alexander-Haas-Bibliothek
8. Gespräch: Das Projekt "Stolpersteine" in Darmstadt

Di., 24. Januar, 18 Uhr Literaturhaus, Alexander-Haas-Bibliothek, 2. OG, bitte klingeln

1. eine knappe Einführung in das grundsätzliche Anliegen der Aktion Stolpersteine

2. eine Vorstellung der Arbeit unseres "Arbeitskreis Stolpersteine Darmstadt"

3. die Präsentation von zwei oder drei exemplarischen Biographien deportierter Darmstädter Juden

Vorbereitung: Michaela Rützel

Die Bibliotheksgespräche wollen einen Meinungsaustausch ermöglichen über deutsch-jüdische Geschichte und Literatur sowie über Beziehungen zwischen Kulturen und Religionen in Vergangenheit und Gegenwart. Zu diesen Themen sammelt die Alexander-Haas-Bibliothek seit über 40 Jahren Bücher und Publikationen.

Eingeladen sind alle, die an diesen Fragen interessiert sind, sich mit ihnen beschäftigen möchten und über sie in zwangloser Atmosphäre austauschen wollen.

Eintritt frei

Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit e. V.
Alexander-Haas-Bibliothek
Telefon: 06151-292418
E-Mail: info@alexander-haas-bibliothek.de
Internet: www.alexander-haas-bibliothek.de


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Abschlusslesung der Darmstädter Textwerkstatt 2010/2011
Di., 24. Januar, 20 Uhr Literaturhaus, Vortragssaal

Petra Bauernfeind (Darmstadt), Özlem Özgül Dündar (Wuppertal), Jan Gutwinski (Bremen), Andreas Lehmann (Mainz) und Jannis Plastargias (Frankfurt am Main) lesen aus ihren Texten.

Vorstellung der neuen MERCK-Stipendiaten Beatrice Strohschneider (Wiesbaden), Dr. Antonia von Trotha (Frankfurt am Main), Julia Wörle (München) und Joscha Zmarzlik (Freiburg) sowie der Teilnehmer für 2012.

Moderation: Kurt Drawert

Eintritt frei

Zentrum junge Literatur
Kurt Drawert
Tel. 06151 - 133904
E-Mail: kurt.drawert@darmstadt.de

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Lesebühne:
Walter Jauernich und Peter Kapp

Mi., 1. Februar, 19:30 Uhr Literaturhaus, Vortragssaal

Es lesen zwei Autoren aus Frankfurt am Main. Walter Jauernich wird sein Theaterstück über den Wirtschaftsaufsteiger „Ivar Kreuger“ vorstellen, und Peter Kapp liest aus seinem im vergangenen Jahr erschienenen Prosaband „Kummersdorf“. Erzählungen über das sogenannte Kleine im sogenannten Großen, über Verfehlungen, die in Katastrophen enden.

Die Lesebühne ist eine Veranstaltungsreihe der Darmstädter Textwerkstatt und stellt am jeweils ersten Mittwoch im Monat ab 19.30 Uhr (neu!) im Literaturhaus, Kasinostraße 3, zwei Autoren mit ihren Arbeiten vor. Die Veranstaltung hat Werkstattcharakter und bietet neben der Präsentation den Diskurs.

Konzept und Moderation: Kurt Drawert

Eintritt frei

Zentrum junge Literatur
Kurt Drawert
Tel. 06151 - 133904
E-Mail: kurt.drawert@darmstadt.de

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Wolle und Faden, Nadel und Garn
Künstlerisches Arbeiten mit textilem Material

Do., 9. Februar, 19:30 Uhr Literaturhaus, Kunst Archiv, 1. OG

Wolle und Faden, Nadel und Garn Künstlerisches Arbeiten mit textilem Material Parallel zu unserer Ausstellung „Entlang des Fadens – Das Textile als Medium der zeitgenössischen Kunst“ zeigt das Kunst Archiv einen Film von der Aktion „Ver-Bindungen“ von Annegret Soltau, die 1976 im Hessischen Landesmuseum stattgefunden hat. Der Film bildet die Folie zu einem Werkstatt-Gespräch mit einem Teil der beteiligten Künstler über das Textile als Medium in der zeitgenössischen Kunst. In der Gesprächsrunde, die von der Künstlerin und Kunstwissenschaftlerin Denise Bettelyoun moderiert wird, wollen wir dem Interesse der zeitgenössischen Künstlerinnen und Künstler am Material und an der Technik des Textilen nachspüren. Ihre Beteiligung an der Diskussion haben bereits Annegret Soltau, Dina Rautenberg und, aus Berlin, Birgit Cauer zugesagt. Weitere Künstler sind angefragt. Film und Werkstatt-Gespräch finden in den Räumen des Kunst Archivs inmitten der Ausstellung statt.

Eintritt: 5 Euro, für Mitglieder frei

Kunst Archiv Darmstadt e. V.
Claus K. Netuschil
Telefon: 06151-291619
Telefax: 06151-291683
E-Mail: kunstarchivdarmstadt@t-online.de
Internet: www.kunstarchivdarmstadt.de

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Führung durch die Ausstellung
"Entlang des Fadens- Das Textile als Medium der zeitgenössischen Kunst"

So., 19. Februar, 15 Uhr Literaturhaus, Kunst Archiv, 1. OG

20 Positionen zeitgenössischer Künstlerinnen und Künstler, die sich mit textilen Materialien und Techniken künstlerisch auseinandersetzen, stehen im Zentrum der Führung durch die Ausstellung. Von Werk zu Werk, gleichsam „entlang des Fadens“, wird eine Ikonographie herausgearbeitet und die Grundlagen der textilen Techniken und Materialien anhand der ausgestellten Arbeiten vermittelt. Durch die Ausstellung führt die Mitkuratorin Denise Bettelyoun, die mit eigenen Arbeiten vertreten ist.

Eintritt: 5 Euro, für Mitglieder frei

Kunst Archiv Darmstadt e. V.
Claus K. Netuschil
Telefon: 06151-291619
Telefax: 06151-291683
E-Mail: kunstarchivdarmstadt@t-online.de
Internet:  www.kunstarchiv.de

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Lesung zum 175. Todestag von Georg Büchner
So., 19. Februar, 16 Uhr Literaturhaus, Vortragssaal

„…ich schämte mich, ein Knecht mit Knechten zu sein, einem vermoderten Fürstengeschlecht und einem kriechenden Staatsdiener-Aristokratismus zu gefallen.“

Georg Büchners Briefe an die Familie und Caroline Schulz’ Bericht über den Todestag gelesen von Michael Kaiser (Kassel) und Sigrid Schütrumpf (Darmstadt)

Eintritt 6 Euro, für die Mitglieder der Luise Büchner-Gesellschaft frei

Luise Büchner-Gesellschaft e.V. &
Luise Büchner-Bibliothek des Deutschen Frauenrings e.V.

E-Mail: LuiseBuechner@aol.com

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"Moral das ist, wenn man moralisch ist"
Horst Schäfer liest zum 175. Todestag von Georg Büchner

Mo., 27. Februar, 19 Uhr Literaturhaus, Vortragssaal

- Briefe in chronologischer Reihenfolge

- Ausschnitte aus Büchners literarischen Texten:
Woyzeck
Dantons Tod
Leonce und Lena
Lenz
Der hessische Landbote

Eintritt frei, Spenden sind willkommen

Literaturinitiative e. V.
Telefon: 0163-6427921
E-Mail: ives.humeau@gmx.de
Internet: www.literaturinitiative-darmstadt.de

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Vortrag von Annette Graczyk (Halle/Berlin):
Sprengkraft Sexualität: Zum Konflikt der Geschlechter in Georg Büchners Woyzeck

Do., 1. März, 19:30 Uhr Literaturhaus, Vortragssaal

Alle reden von Woyzeck. Aber wer spricht von Marie?

Es ist zutreffend, reicht aber nicht aus, Woyzeck immer nur als das mitleidserregende Opfer der Gesellschaft zu betrachten. Denn Büchner legt in seinem Drama genügend Spuren aus, daß Woyzeck auch in seiner Verblendung und seinem Versagen gegenüber dem weiblichen Geschlecht gelesen, gesehen und verstanden werden muß. Eine minutiöse geschlechterspezifische Lektüre kann den einseitigen, fast nur auf die Hauptperson des Dramas gerichteten Blick nachhaltig korrigieren.

Die Literaturwissenschaftlerin Annette Graczyk hat es unternommen, den Blick einmal auf Marie, das Opfer von Woyzeck, zu lenken.

Eintritt 6 Euro, für die Mitglieder der Luise Büchner-Gesellschaft frei

Luise Büchner-Gesellschaft e.V. &
Luise Büchner-Bibliothek des Deutschen Frauenrings e.V.
E-Mail: LuiseBuechner@aol.com

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Neue Veranstaltungsreihe:
Salotto letterario in Biblioteca
Impressioni siciliani

Do., 1. März, 19:30 Uhr Literaturhaus, 2. Stock, Sitzungszimmer

deutsch-italienische Lesung mit Isabel Göhl und Giulia Cipressi-Hoheisel

Mit dieser Lesung startet eine neue Veranstaltungsreihe, mit der wir auf die reichhaltigen Bestände unserer Bibliothek aufmerksam machen wollen. In unregelmäßiger Folge werden Texte italienischer Autoren und Autorinnen in der Originalfassung und in der deutschen Übersetzung vorgestellt, dieses Mal zwei Vertreter der sizilianischen Literatur. Bei einem Espresso oder einer Tasse Tee bietet sich die Gelegenheit zum Gedankenaustausch auf deutsch oder italienisch.

Eintritt frei

Società Dante AlighieriComitato di Darmstadt e.V.
Deutsch-Italienische Kulturgesellschaft
Tel./Fax 0 61 51/4 83 53
E-Mail: info@dante-darmstadt.de

Internet: www.dante-darmstadt.de

 

 

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Frühlingserwachen
Kulturtreff und Ausstellungsfinissage

So., 4. März, 11 Uhr Literaturhaus, Kunst Archiv, 1. OG

Der zum „Frühlingserwachen“ gemauserte Neujahrsempfang erfreut sich jedes Jahr großer Beliebtheit. In diesem Jahr fällt der große Kulturtreff mit dem Ende unserer Ausstellung „Entlang des Fadens“ zusammen, die dem Textilen als Medium der zeitgenössischen Kunst gewidmet ist, also: Finissage und Frühlingserwachen in einem!

Zur Begrüßung spricht Oberbürgermeister Jochen Partsch (angefragt). Dr. Philipp Gutbrod, der neue Kurator am Institut Mathildenhöhe, wird über Positionen zum Darmstädter Kulturgeschehen sprechen, und der 1. Vorsitzende des Kunst Archivs, Claus K. Netuschil, wird Stationen der Vereinigung in die Zukunft hinein verbalisieren: Enthusiasmus, Engagement und unbegrenzte Liebe zur Kunst aller Beteiligten stehen Raumnot, Geldmangel und Künstler-Nachlass-Flut entgegen. Das Frühlingserwachen ist ein Forum der Begegnung und des Gesprächs für Kulturschaffende aller Bereiche, der Literatur, des Theaters, der Musik und der bildenden Kunst und soll Kulturträger, Künstler und Kunstinteressierte der Stadt zusammenführen. Für ein spannungsreiches Begleitprogramm und das leibliche Wohl ist gesorgt.


Eintritt frei

Kunst Archiv Darmstadt e. V.
Claus K. Netuschil
Telefon: 06151-291619
Telefax: 06151-291683
E-Mail: kunstarchivdarmstadt@t-online.de
Internet: www.kunstarchivdarmstadt.de

 

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Lesebühne:
Lesungen der Preisträger des Literaturwettbewerbs zur Buchmesse im Ried

Mi., 7. März, 19 Uhr Literaturhaus, Vortragssaal

Lesungen der Preisträger des Literaturwettbewerbes zur Buchmesse im Ried. Auch in diesem Jahr richtet die Gemeinde Stockstadt eine „Buchmesse im Ried“ aus, zu deren Programm es gehört, junge und noch nicht etablierte Autoren zu entdecken und zu fördern. Die Preisträger des vergangenen Jahres stellen sich in Darmstadt vor.

Die Lesebühne ist eine Veranstaltungsreihe der Darmstädter Textwerkstatt und stellt am jeweils ersten Mittwoch im Monat im Literaturhaus, Kasinostraße 3, zwei Autoren mit ihren Arbeiten vor. Die Veranstaltung hat Werkstattcharakter und bietet neben der Präsentation den Diskurs.

Konzept und Moderation: Kurt Drawert

Eintritt frei

Zentrum junge Literatur
Kurt Drawert
Tel. 06151 - 133904
E-Mail: kurt.drawert@darmstadt.de

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Bibliotheksgespräche in der Alexander-Haas-Bibliothek
9. Gespräch: „Fragen an die Geschichte: Palästina, Israel und der Nahostkonflikt“.

Mo., 12. März, 19:30 Uhr Literaturhaus, Vortragssaal

Referent: Dr. Wolfgang Geiger, OStR. Langen. - Wolfgang Geiger/Martin Liepach: Naher Osten. Historische Wurzeln eines weltpolitischen Konflikts, Stark-Verlag, Freising 2011. - Mitarbeiter des Pädagogischen Zentrums des Fritz Bauer Instituts und des Jüdischen Museums, Frankfurt, Lehrbeauftragter der Universität Frankfurt.

Die Bibliotheksgespräche wollen einen Meinungsaustausch ermöglichen über deutsch-jüdische Geschichte und Literatur sowie über Beziehungen zwischen Kulturen und Religionen in Vergangenheit und Gegenwart. Zu diesen Themen sammelt die Alexander-Haas-Bibliothek seit über 40 Jahren Bücher und Publikationen.

Eingeladen sind alle, die an diesen Fragen interessiert sind, sich mit ihnen beschäftigen möchten und über sie in zwangloser Atmosphäre austauschen wollen.

Eintritt frei

Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit e. V.
Alexander-Haas-Bibliothek
Telefon: 06151-292418
E-Mail: info@alexander-haas-bibliothek.de
Internet: www.alexander-haas-bibliothek.de

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Blumenbergs „Löwen“ und einige ihrer Vorfahren.
Lesung mit Horst Schäfer u. Karlheinz Müller

Mi., 14. März, 19 Uhr Literaturhaus, Vortragssaal

Der Löwe hat zu allen Zeiten die Menschen fasziniert und dazu angeregt, in immer neuen Variationen sich mit ihm zu beschäftigen. Mündliche Überlieferung, Bildende Kunst und Literatur haben sich des Themas angenommen. Von der griechischen Mythologie, dem Alten Testament bis z.B. Goethes „Novelle“ und eben Hans Blumenberg läßt sich der Bogen spannen. In allerneuester Zeit hat sich die Schriftstellerin Sybille Lewitscharoff in ihrer Beschäftigung mit H. Blumenberg dem Thema „Löwen“ zugewandt. Schauspieler Horst Schäfer und Karlheinz Müller machen mit Blumenbergs „Löwen“ (Bibliothek Suhrkamp 1454) und einigen der Bezugstexte bekannt.

Eintritt frei

Elisabeth-Langgässer-Gesellschaft e. V. 
Telefon 06155/64271

 

 

 

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Vortrag von Antje Schrupp (Frankfurt): Was wäre wenn? Über das Begehren und die Bedingungen weiblicher Freiheit
Fr., 23. März, 19:30 Uhr Literaturhaus, Vortragssaal

Die Emanzipation der Frauen hat unsere Kultur grundlegend verändert. Nach Jahrtausenden, in denen das Weibliche als das Andere galt und die Welt in falsche Hierarchien aufgeteilt war – nicht nur in Mann und Frau, sondern auch in Geist und Körper, Kultur und Natur, Öffentliches und Privates – ist diese symbolische Ordnung heute nicht mehr gültig. Doch das Ausmaß dieses Umbruchs wird von den etablierten Institutionen der Politik, der Wissenschaft und den Medien noch kaum erfasst. Die Philosophin Antje Schrupp geht in ihrem Vortrag der Frage nach, wie sich kulturelle Selbstverständlichkeiten und eingefahrene Denkbahnen verändern, wenn Frauen als freie Subjekte die Welt gestalten.

Eintritt 6 Euro, für die Mitglieder der Luise Büchner-Gesellschaft frei

Luise Büchner-Gesellschaft e.V. &
Luise Büchner-Bibliothek des Deutschen Frauenrings e.V.
E-Mail: LuiseBuechner@aol.com

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Mythos und Form – Ausstellung zum
100. Geburtstag von Georg von Kovats

So., 25. März - So., 9. September Kunst Archiv

Er gehört zu den schillerndsten Gestalten der Darmstädter Kunstszene nach dem Zweiten Weltkrieg: Georg von Kovats befruchtete und regte wie kaum ein anderer mit seinem Werk und seiner Persönlichkeit die Kunstszene Darmstadt der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts an. Das Kunst Archiv Darmstadt zeigt anlässlich des 100. Geburtstags des Bildhauers eine umfangreiche Retrospektive. Die Ausstellung, die in den Räumen des Kunst Archivs stattfindet und fast fünf Monate zu sehen sein wird, gibt einen großen Überblick über das bedeutende plastische Werk von Georg von Kovats im Kontext seiner europäischen Anbindung innerhalb der Skulptur des 20. Jahrhunderts. Schwerpunkt der Ausstellung liegt auf dem plastischen Werk mit rund 30 bis 40 kleineren und mittleren Arbeiten. Geplant ist zusätzlich, auf einem begrünten Platz vor dem Kennedyhaus drei Großplastiken, geordnet als rhythmische Gruppe, aufzustellen. Parallel zur Ausstellung der Bronzeplastiken, Holz-und Steinskulpturen, werden frühe Zeichnungen und Entwürfe und freie malerische Arbeiten seit den fünfziger Jahren zu sehen sein. Eine Vitrinen-Ausstellung mit Fotos, Dokumenten zu Leben und Werk, Skizzenbüchern, Briefwechsel und anderem biographischem Material wird die Ausstellung dokumentarisch abrunden.

Georg von Kovats wurde am 12. Februar 1912 in Klausenburg/Siebenbürgen geboren. Nach dem Abitur in Bratislava 1931, studierte er an der Werkkunstschule in Wien und an der Kunstakademie in Budapest Bildhauerei. Nach dem Studium schloss sich ein längerer Studienaufenthalt in Florenz an. 1936 setzte er seine akademische Ausbildung an der Dresdner Kunstakademie in der Klasse von Karl Albiker fort. Während des Studiums reiste Kovats nach Paris und Rom, um vor Ort die Werke der französischen Moderne und die klassische Kunst Italiens und Griechenlands zu studieren. 1938 übersiedelte Georg von Kovats nach Berlin, setzte sein Studium an der Hochschule der Bildenden Künste fort und schloss als Meisterschüler von Richard Scheibe ab. Kovats schloss sich in Berlin dem Freundeskreis um das Künstlerhaus in der Klosterstraße an, dem Hermann Blumenthal, Werner Gilles, Ludwig Kasper, Käthe Kollwitz und Gerhard Marcks angehörten. Am Ende des Krieges verließ Kovats Berlin und ließ sich mit seiner Familie in Gauting nieder. Er beteiligte sich 1949 an der Ausstellung „Kunst in Deutschland 1930 bis 1949“ in Zürich und an der Ausstellung „Das Menschenbild in unserer Zeit“, die die Neue Darmstädter Sezession 1950 in Darmstadt veranstaltete. 1948 erhielt er ein Stipendium, das mit einem längeren Aufenthalt in Paris verbunden war. Dort kam Kovats in Kontakt mit Künstlern der Ecole de Paris, die nach 1945 im Zeichen der Abstraktion stand. Durch die Anregungen in Paris fand der von einem figürlichen Neuklassizismus herkommende Bildhauer zur abstrakten Skulptur und entwickelte seine eigene Bildsprache, die er oft mit mythologischen Motiven verband. In Frankreich hatte er Verbindungen zu Alberto Giacometti und Jean Arp und wurde in den fünfziger Jahren Mitglied des Künstlerkreises Montrouge. 1956 übersiedelte Georg von Kovats nach Darmstadt, wo er 40 Jahre lang lebte und arbeitete. Er wurde Mitglied der Darmstädter Sezession und bestimmte lange Zeit als Vorstandsmitglied die Belange der Künstlervereinigung mit. Am 8. August 1997 starb er in Gauting, wohin er kurz vor seinem Tod wieder übersiedelt war.

Ausstellungseröffnung: 11.00 Uhr in den Räumen des Kunst Archivs

Kunst Archiv Darmstadt e. V.
Claus K. Netuschil
Telefon: 06151-291619
Telefax: 06151-291683
E-Mail: kunstarchivdarmstadt@t-online.de
Internet: www.kunstarchivdarmstadt.de

Öffnungszeiten: dienstags, mittwochs u. freitags 10 - 13 Uhr,donnerstags 10 - 18 Uhr

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Prof. Dott. Enrico Bisanti, Brescia
La concezione politico-religiosa di Dante
svelata nel discorso di Giustiniano
(Divina Commedia, Paradiso, Canto VI)

Fr., 30. März, 19:30 Uhr Literaturhaus, Vortragssaal

Vortrag und Lesung in italienischer Spraches

Im 6. Gesang des Paradiso der Divina Commedia kommt für Dante in den Worten des Kaisers Justinian zum Ausdruck, dass das römische Imperium die gottgewollte Einrichtung ist, um für die Menschen die Herrschaft der Gerechtigkeit und des Friedens zu sichern.
Das Festhalten an seinem hohen politischen Ideal zeigt Dante dann, dass es für ihn das Exil und Armut bedeutet.

Der deutsche und der italienische Text des betreffenden Gesanges, sowie eine kurze Zusammenfassung des Vortrages in deutscher Sprache stehen zur Verfügung.

Eintritt frei

Società Dante AlighieriComitato di Darmstadt e.V.
Deutsch-Italienische Kulturgesellschaft
Tel./Fax 0 61 51/4 83 53
E-Mail: info@dante-darmstadt.de
Internet: www.dante-darmstadt.de

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Lesebühne:
Barbara Zeizinger und Armin Steigenberger

Mi., 4. April, 19:30 Uhr Literaturhaus, Vortragssaal

Zwei Lyriker lesen. Barbara Zeizinger (Alsbach-Hähnlein) und Armin Steigenberger (München), zwei ehemalige Teilnehmer der Darmstadt Textwerkstatt, lesen aus ihren Gedichten – lakonisch und bildstark die eine, in barockem, hedonistischem Tonfall der andere. Exzellent beide.

Die Lesebühne ist eine Veranstaltungsreihe der Darmstädter Textwerkstatt und stellt am jeweils ersten Mittwoch im Monat ab 19.30 Uhr (neu!) im Literaturhaus, Kasinostraße 3, zwei Autoren mit ihren Arbeiten vor. Die Veranstaltung hat Werkstattcharakter und bietet neben der Präsentation den Diskurs.

Konzept und Moderation: Kurt Drawert

Eintritt frei

Zentrum junge Literatur
Kurt Drawert
Tel. 06151 - 133904
E-Mail: kurt.drawert@darmstadt.de

Programmübersicht

Lesebühne:
Elke Barker und Antonia von Trotha

Mi., 2. Mai, 19:30 Uhr Literaturhaus, Vortragssaal

Zwei Autorinnen der Darmstädter Textwerkstatt stellen sich vor. Elke Barker (Heidelberg) und Antonia von Trotha (Frankfurt am Main) lesen aus ihrer neuesten Prosa. Was für Elke Barker die Miniatur ist, das Aussparen und Verschweigen, ist für Antonia von Trotha die Rhetorik einer exzentrischen Figur in der Psychiatrie. Erzählung oder Roman – zwei Konzepte.

Die Lesebühne ist eine Veranstaltungsreihe der Darmstädter Textwerkstatt und stellt am jeweils ersten Mittwoch im Monat ab 19.30 Uhr (neu!) im Literaturhaus, Kasinostraße 3, zwei Autoren mit ihren Arbeiten vor. Die Veranstaltung hat Werkstattcharakter und bietet neben der Präsentation den Diskurs.

Konzept und Moderation: Kurt Drawert

Eintritt frei

Zentrum junge Literatur
Kurt Drawert
Tel. 06151 - 133904
E-Mail: kurt.drawert@darmstadt.de

Programmübersicht

Positionen der Bildhauerei im 20. Jahrhundert
Vortrag von Frau Prof. Christa Lichtenstern

Do., 3. Mai, 19:30 Uhr Literaturhaus, Kunst Archiv, 1. OG

 

Als Parallelveranstaltung zu unserer Ausstellung „Georg von Kovats - Mythos und Form“ wird die Berliner Kunsthistorikerin Frau Prof. Christa Lichtenstern über die großen Entwicklungslinien der Bildhauerei im 20. Jahrhundert sprechen. Im Mittelpunkt ihrer wissenschaftlichen Arbeit steht das Skulpturale im künstlerischen Schaffen der Moderne. In ihrer Dissertation beschäftigte sie sich intensiv mit dem bildnerischen Schaffen von Ossip Zapkine und verfasste gerade ein substantielles Buch zum Werk Henry Moores. Ein Schwerpunkt des bebilderten Vortrags wird auf dem Biomorphismus in der Skulptur zwischen Zatkine und Moore, Giacometti und Arp liegen. In diesem Spannungsfeld verortet sie die eigenständige plastische Arbeit Georg von Kovats. Im Rahmen ihrer akademischen Arbeit betreut Frau Prof. Lichtenstern eine Dissertation über das bildhauerische Werk des Künstlers.

Eintritt: 5 Euro, für Mitglieder frei

Kunst Archiv Darmstadt e. V.
Claus K. Netuschil
Telefon: 06151-291619
Telefax: 06151-291683
E-Mail: kunstarchivdarmstadt@t-online.de
Internet: www.kunstarchivdarmstadt.de

Programmübersicht

Bibliotheksgespräche in der Alexander-Haas-Bibliothek
10. Gespräch: „Jüdische Geschichte in einem geistlichen Fürstentum: 1000 Jahre Judentum in Fulda.“

Di., 22. Mai, 18 Uhr Literaturhaus, Alexander-Haas-Bibliothek, 2. OG, bitte klingeln

Vorbereitung: Dr. Michael Imhof (Fulda)

Die Bibliotheksgespräche wollen einen Meinungsaustausch ermöglichen über deutsch-jüdische Geschichte und Literatur sowie über Beziehungen zwischen Kulturen und Religionen in Vergangenheit und Gegenwart. Zu diesen Themen sammelt die Alexander-Haas-Bibliothek seit über 40 Jahren Bücher und Publikationen.

Eingeladen sind alle, die an diesen Fragen interessiert sind, sich mit ihnen beschäftigen möchten und über sie in zwangloser Atmosphäre austauschen wollen.

Eintritt frei

Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit e. V.
Alexander-Haas-Bibliothek
Telefon: 06151-292418
E-Mail: info@alexander-haas-bibliothek.de
Internet: www.alexander-haas-bibliothek.de

Programmübersicht

Lesebühne:
Ingrid Samel und Gabriele Ziegler-Hauffe

Mi., 6. Juni, 19:30 Uhr Literaturhaus, Vortragssaal

Zwei Autorinnen der Darmstädter Textwerkstatt stellen sich vor. Ingrid Samel (Schriesheim) liest Auszüge eines Romans, der sich mit der Nachkriegsgeschichte am Beispiel einer Familie beschäftigt, und Gabriele Ziegler-Hauffe (Darmstadt) stellt Gedichte vor, die verschiedene Sinnesebenen und Genre miteinander verbinden.

Die Lesebühne ist eine Veranstaltungsreihe der Darmstädter Textwerkstatt und stellt am jeweils ersten Mittwoch im Monat ab 19.30 Uhr (neu!) im Literaturhaus, Kasinostraße 3, zwei Autoren mit ihren Arbeiten vor. Die Veranstaltung hat Werkstattcharakter und bietet neben der Präsentation den Diskurs.

Konzept und Moderation: Kurt Drawert

Eintritt frei

Zentrum junge Literatur
Kurt Drawert
Tel. 06151 - 133904
E-Mail: kurt.drawert@darmstadt.de

Programmübersicht

Vortrag von Dr.Thomas Lange:
Liebesbriefe als politische Provokation? – Alexander Büchners Ausgabe der Korrespondenz von Prinz Louis Ferdinand mit Pauline Wiesel

Do., 21. Juni, 19:30 Uhr Literaturhaus, Vortragssaal

1865 erschien in Leipzig ein unzeitgemäßes Buch: "Briefe des Prinzen Louis Ferdinand von Preußen an Pauline Wiesel. Herausgegeben von Alexander Büchner." Neben den 1804/5 geschriebenen Briefen des Prinzen enthielt das Buch auch Briefe anderer Männer an die von vielen begehrte Pauline. Nicht nur die sprachliche Direktheit der prinzlichen Korrespondenz wurde als skandalös empfunden, sondern auch die Tatsache, dass mit diesen Briefen an ein Preußen erinnert wurde, das sich sehr von dem Staat unterschied, der sich in den 60er Jahren anschickte, ein neues Deutsches Reich erobernd zu gründen. Entstehungsbedingungen und politischer Kontext dieser Briefausgabe durch den jüngsten Bruder von Georg Büchner weisen das Buch als gezielte politische Provokation aus.

Eintritt frei

Luise Büchner-Gesellschaft e.V. &
Luise Büchner-Bibliothek des Deutschen Frauenrings e.V.
E-Mail: LuiseBuechner@aol.com

Programmübersicht

Salotto letterario in Biblioteca
Sotto l’ombrellone

Do., 21. Juni, 19:30 Uhr Literaturhaus, 2. Stock, Sitzungszimmer

deutsch-italienische Lesung mit Isabel Göhl und Giulia Cipressi-Hoheisel

Zur Einstimmung auf die Ferienzeit wird spannende und unterhaltsame Ferienlektüre aus dem Bestand unsere Bibliothek vorgestellt.

Eintritt frei

Società Dante Alighieri Comitato di Darmstadt e.V.
Deutsch-Italienische Kulturgesellschaft
Tel./Fax 0 61 51/4 83 53
E-Mail: info@dante-darmstadt.de
Internet: www.dante-darmstadt.de

Programmübersicht

Lesebühne Sonderveranstaltung:
Beckett - eine Passion

Mi., 4. Juli, 19:30 Uhr Literaturhaus, Vortragssaal

Beckett - eine Passion. Lesebühne Sonderveranstaltung mit Dr. Thomas Irmer (Berlin), Amerikanist, Publizist, Filmemacher und Kenner der aktuellen Theaterszene, sowie dem Schauspieler Christian Wirmer, der Auszüge aus Becketts Werken liest. Im Anschluss führen wir ein Gespräch mit den Gästen über: „Wie geht es Wladimir und Estragon?“

Eintritt frei

Zentrum junge Literatur
Kurt Drawert
Tel. 06151 - 133904
E-Mail: kurt.drawert@darmstadt.de

Programmübersicht

Gedenkveranstaltung zu Ursula Sigismunds 100. Geburtstag
Lesung aus ihren Werken

Mo., 9. Juli, 19:30 Uhr Literaturhaus, Vortragssaal

Vor 100 Jahren ist die Schriftstellerin Ursula Sigismund in Danzig geboren. In Darmstadt, wo sie fast 40 Jahre lang lebte, ist die im Jahre 2004 in Weimar gestorbene Erzählerin auch heute noch unvergessen. Bis ins hohe Alter hinein las sie aus ihren Büchern in Darmstadt und in ihrer geliebten Stadt Weimar, wo sie aufwuchs und wo ihr Vater, Max Oehler, ein Vetter von Nietzsche, bis 1945 das Nietzsche-Archiv leitete. Die Verwandtschaft zu Friedrich Nietzsche und Elisabeth Förster-Nietzsche prägte ihre Kindheit. Sie hat früh geheiratet und war jahrelang ausschließlich Hausfrau und Mutter von fünf Kindern. Erst nach der Übersiedlung aus der DDR in die Bundesrepublik (1955) begann ihre schriftstellerische Karriere. 1963 erhielt sie den Deutschen Erzählerpreis für ihren Roman „Begrenzte Zeit“. Im selben Jahr übersiedelte Ursula Sigismund mit ihrer Familie nach Darmstadt. Hier schrieb sie Romane und Erzählungen, unter ihnen den autobiographischen Roman „Zarathustras Sippschaft“ und einen biographischen Roman über die französische Malerin Suzanne Valadon. Sie war auch langjährige Vorsitzende des Vereins „Literatur in Knast“, deren Mitglieder im Dieburger Gefängnis den Gefangenen Schreibtechniken beibrachten.

Eintritt frei

Luise Büchner-Gesellschaft e.V. &
Literaturinitiative Darmstadt e.V.
E-Mail: LuiseBuechner@aol.com

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