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Liebe Freundinnen und Freunde des Literaturhauses,

„Wir sind alle Kinder von Müttern“, lautet ein weiser Spruch von Heinrich Lübke. Bei Heinar Kipphardt dagegen heißt es: „Mit einer Mutter an der Hand kann man nicht Fußball spielen“. Wenn man im Lexikon nach der Bedeutung des Wortes „Mutter“ nachschlägt, erhält man die banale Erklärung: „Eine Mutter ist eine Frau, die mindestens ein Kind geboren hat“. So richtig wie aussagefrei. Wie gut, dass es die Literatur gibt, um uns die Welt zu erklären. Erfährt man doch in den Erzählungen über die Beziehungen zu Müttern ganz andere Dinge, nämlich das, was Muttersein wirklich ausmacht – vor allem aus der Sicht der Töchter und Söhne. Die Mutter ist immer eine zentrale Figur unseres Lebens und prägend für jeden einzelnen. Ich freue mich auf alle Autoren, die dazu lesen werden.

Wieder einmal bedanke ich mich auch für die schönen Kooperationen. Wir werden u. a. einen kroatischen Abend feiern, eine Ausstellung in der Kunsthalle besuchen, etwas zum Jubiläumsjahr über Georg Büchner erfahren und zusammen mit dem HR einen „romantischen“ Abend haben.

Außerdem wollen wir feiern: Das Amerika-Kennedy-Literaturhaus wird 60. Und die Textwerksatt wird 15 Jahre alt. Ein guter Anlass, alle inzwischen im Haus ansässigen Kulturinstitutionen vorzustellen, mit Lesungen, einer Ausstellung, Musik sowie Essen und Trinken. Wir wollen das Haus bespielen, und es wird bis in die Puppen getanzt werden.

Darauf und auf das ganze Frühjahr freut sich mit Ihnen zusammen

Ihre Adrienne Schneider

john f kennedy haus

© Foto: Nikolaus Heiss